Hasaan Ibn Ali - Metaphysics: The Lost Atlantic Album

Hasaan Ibn Ali - Metaphysics: The Lost Atlantic Album

Hasaan Ibn Ali
Metaphysics: The Lost Atlantic Album

Erscheinungstermin: 23.04.2021
Label: Omnivore Recordings, 1965

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Hasaan Ibn Ali - piano
Odean Pope - tenor saxophone
Art Davis - bass
Kalil Madi - drums

Das Album "Metaphysics" des Jazzpianisten Hasaan Ibn Ali: The Lost Atlantic Album ist gefunden worden. Die bisher unveröffentlichte Aufnahme dieses Zeitgenossen und Kollegen von John Coltrane aus dem Jahr 1965 enthält Linernotes von Alan Sukoenig und Lewis Porter.

NEW YORK, N.Y. - "Er hatte Ideen so tief wie das Meer. Ich meine, ich habe noch nie jemanden so spielen hören, selbst heute nicht", sagte Tenorsaxophonist Odean Pope über Hasaan Ibn Ali.

1964 überzeugte der Schlagzeuger/Komponist Max Roach Atlantic Records, ihn mit dem Produzenten Nusuhi Ertegun an der Spitze aufzunehmen. Die Aufnahmen fanden im Dezember 1964 statt und das daraus resultierende Album, The Max Roach Trio Featuring the Legendary Hasaan, wurde drei Monate später veröffentlicht. Atlantic lud Ali ein, im August und September 1965 erneut Aufnahmen zu machen, aber bevor die Mischsessions das aufgenommene Material in ein veröffentlichungsfähiges Album verwandeln konnten, war Ali wegen Drogenbesitzes inhaftiert worden. Atlantic legte das Album auf Eis. Dreizehn Jahre später ging das Band in einem Lagerhaus von Atlantic Records in Long Branch, N.J., in Flammen auf. Jahrelang kursierte das Gerücht, dass eine Kopie der Sessions gemacht worden sei, aber Versuche, diese zu lokalisieren, ergaben nie eine eindeutige Quelle ... bis vor kurzem.

Omnivore Recordings ist stolz darauf, dieses lange verschollen geglaubte Stück Jazzgeschichte zu präsentieren, restauriert und gemastert von Grammy-Preisträger Michael Graves von einer Bandkopie lange verschollener Referenz-Acetate der Sessions, und mit Anmerkungen von Produzent Alan Sukoenig und Autor/Pianist Lewis Porter. Die Veröffentlichung des Albums mit dem Titel Metaphysics:The Lost Atlantic Album, und auf CD und Digital erhältlich.
The Lost Atlantic Album, und auf CD und Digital erhältlich.

Das Projekt, das von Sukoenig und dem für den Grammy Award nominierten Produzenten Patrick Milligan sowie der für den Grammy Award nominierten Produzentin Cheryl Pawelski koproduziert wurde, enthält die sieben erhaltenen Tracks aus den Albumsessions sowie drei erhaltene alternative Takes. Die Veröffentlichung enthält Fotos vom Dezember 1964 des bekannten Fotografen Larry Fink, der Ali als "den Prokofiev des Jazz" bezeichnet.

Das Personal bei den Sessions am 23. August und 7. September 1965 in den Atlantic Studios in New York City waren Hasaan, Klavier; Pope, Tenorsaxophon; Art Davis, Bass; und Kalil Madi, Schlagzeug. Alle sind in den Liner Notes porträtiert.

Aus den Liner Notes: "Der Pianist Hasaan Ibn Ali, den der Saxophonist Odean Pope als 'den fortschrittlichsten Spieler, der sich jemals (in Philadelphia) entwickelt hat' bezeichnet, hatte in den frühen 1950er Jahren intensiv mit John Coltrane geübt und wird von Pope und anderen der Einfluss hinter Coltranes so genannten "sheets of sound" sowie dem harmonischen Ansatz, der Coltranes Durchbruch "Giant Steps" zugrunde lag, und auch, zusammen mit Earl Bostic, eines der beiden Vorbilder für Coltranes strenge Arbeitsmoral gewesen sein. Dennoch wurde er nur selten eingesetzt, selbst von Musikern, die sein Spiel und sein Wissen respektierten, so dass er kaum eine Chance hatte, sich ein Publikum zu erarbeiten. Wenn er sich im Woodbine, einem After-Hour-Club in Philadelphia, ans Klavier setzte, verließen alle Bläser den Platz, weil sie nicht mit ihm spielen konnten, so fremd waren seine harmonischen Konzepte."

Text: Omnivore Recordings

jazz-fun.de meint:
Ein charakteristisches Merkmal von Hasaan Ibn Alis Werken ist die Komplexität der metrorhythmischen Schicht. Hier zeigt der Leader seine ganze Kunstfertigkeit im Aufbau komplexer, mit verschiedenen Akzentvariationen angereicherter rhythmischer Strukturen, die er anmutig in unregelmäßige, schnell wechselnde Metren einfügt. All dies zusammen ergibt eine atemberaubende Kombination von Linien und Klangblöcken, deren Komponenten durch die hervorragenden Arrangements noch verstärkt werden. Wir können auch die spektakulären Soli des Leaders am Klavier und von Odean Pope am Tenor bewundern. Ein sensationelles Album!

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