Indra Bahía - Closer to the Ocean

Indra Bahía - Closer to the Ocean

Indra Bahía
Closer to the Ocean

Erscheinungstermin: 14.05.2021
Label: CUE Sound, 2021

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Indra Bahía - Gesang, Gitarre, Flöte, Harfe
Kunjabihari Das - Keyboard, Orgel, Synthesi-zer, Cello
Gopinath Timo Ilves - Bass
Karl Erik Enkelmann - Trompete, Perkussion

Der zweijährige Aufenthalt auf den Kanaren fühlt sich für Indra Bahía immer noch ganz frisch an – auch wenn sie schon längst wieder in ihrer Heimatstadt Berlin lebt. Die Weite und das Wasser lassen sie einfach nicht los. Gerade deshalb nennt sie ihr zweites Album „Closer to the Ocean“ (VÖ: 14.05.). In den 10 Songs besingt sie ausdrucksvoll und doch einfühlsam eine große Bandbreite von Emotionen, die sie während ihres Lebens auf den Inseln durchlief.

Mit dem Klang von Wellen („Oceanic Symphony“) und tiefsinnigen – zum Teil sogar altindischen – Zeilen („Saccidananda“) beginnt ihr Pop-, Soul- und R&B-Album. Mal zeigt sich die Sängerin verletzlich und demütig („Made of Mercy“), mal stark, vertrauensvoll und tröstend („Lay Your Head“). Auch ernstere Themen wie Reue und Versöhnung („My Sunshine“) beschäftigen die weit gereiste 32-Jährige, die längere Zeit an verschiedenen Orten in Europa, Nordafrika, Nordamerika, Asien und Australien verbrachte.

Und immer wieder zelebriert sie die Erhabenheit der Liebe („More than just a Word“, „Beyond the Sky“). Im krönenden, persönlichen Abschluss („Giveaway“) singt Indra geradezu verheißungsvoll: „Love wasn’t put in your heart to stay, love isn’t love until you give it away.“ Fest steht: „Closer to the Ocean“ ist ein Ozean der Gefühle, so weit und tief, wie man ihn sich nur vorstellen kann.

Indra Bahía bricht auf Grund eines Burnouts ihr Studium ab und entflieht aschfahl und ohne Rückflugticket dem grauen Winteralltag Fernostdeutschlands und landet an den weißen Sandstränden einer real existierenden Wüsteninsel. Nun heißt es: Sonne tanken, zu Kräften kommen, sich besinnen und neu sortieren. Der Zusammenbruch wird zum Aufbruch – in ein neues Leben.

Nach einer guten Portion Seelenerkundung verlässt sie nach zwei Jahren als eigenständige Musikerin wieder die Insel. Lautstark und doch ganz natürlich fließen Indras naturverbundene Philosophie und Spiritualität in die selbstkomponierten Songs, welche von ihren Bandmitgliedern mit einfallsreichen Jazz-, Funk- und Soul-Schliffen versehen werden.

Mit verzaubernden Melodien, gehaltvollen Texten und jede Menge Soul schickt die Nachkommin mongolischer Nomaden mit ihrer wunderbar berührenden Musik die Zuhörenden nun auf Weltenreise.

Text: CUE Sound

jazz-fun.de meint:
Das ist die Art von Musik - mit all ihrer Offenheit und inneren Wandelbarkeit - die die Aufmerksamkeit des Zuhörers absorbieren und seine erschöpften Nerven entspannen soll. Es lohnt sich, es anzuhören, ohne etwas zu erwarten, ohne Erwartungen einzutauchen um einfach dabei zu sein. Denn es ist nicht nur schöne Musik voller interessanter Klänge, sondern auch eine Anregung zum tiefen Nachdenken über das, was ist - jetzt und hier.

  1. Oceanic Symphony
  2. Saccidananda
  3. No Love, No Life
  4. Lay Your Head
  5. The Castle of My Dreams
  6. My Sunshine
  7. Beyond the Sky
  8. More than just a Word
  9. Made of Mercy
  10. Giveaway

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