IzangoMa - Ngo Ma

IzangoMa - Ngo Ma

IzangoMa
Ngo Ma

Erscheinungstermin: 26.05.2023
Label: Brownswood Recordings, 2023

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Sibusile Xaba – Vocals & Keys
Ashley Kgabo – Synths, Snare Drum & Drum Machine
Khanyisile Mtshobile – Vocals
Neo Erasmus – Vocals
Fakazile Nkosi – Vocals
Malusi Masia – Alto & Tenorsaxophon
Jack Mcwabe – Trompete
Mthokozisi Mazibuko – Congas
Yao Agbodohu – Djembe
Soares Bruno – Maracas
Omar Machava – Cow Bell
Virgilio Faruk – Gitarren

IzangoMa ist ein vielköpfiges experimentelles Avantgarde-Musikerkollektiv aus Pretoria/Südafrika.

Die Wurzeln des Kollektivs reichen bis ins Jahr 2016 zurück, als sich Sibusile Xaba (Vocals, Keys) und Ashley Kgabo (Synths, Snare Drum, Drum Machine) kennenlernten. Xaba entdeckte durch diese Verknüpfung eine neue Facette seines virtuosen Talents, die im Gegensatz zum Folksound stand, für den er zuvor bekannt war.

IzangoMa ist kosmischer Squbhu mit der alchemistischen Kraft von Sun Ra und Township-Stilen von Pantsula bis Bubblegum. Die tiefreichende und beständige Botschaft der Musik des Kollektivs überträgt sich in Schichten aus spirituellen Chants, heilenden Harmonien und einer Vielzahl von elektro-analogen Klängen im Big Band-Stil. „Ngo Ma“ ist Zulu und bedeutet so etwas wie „von meiner Mutter“. Das Album erkundet Themen der Schöpfung, gesehen durch die allwissende, Raum und Zeit durchschreitende weibliche Energie, die als Eckpfeiler ihr Fundament bestärkt. Es ist rhythmische, von tiefer Seele geprägte Musik; sie dringt in alle Ecken und Kanten und erhebt sich gegen eine Revolution, die noch vollbracht werden muss.

Das Ensemble ist eine Verknüpfung von mosambikanischen und südafrikanischen Musikern, sagt Sibusile Xaba: „Ich hatte diese Idee, mit meinen Studenten aus Mosambik zu arbeiten. Als ich sie kennenlernte (während eines Austauschworkshops), waren sie junge Männer. Wir kehrten jedes Jahr zurück, um diese großartigen menschlichen Wesen zu phänomenalen Musikern heranwachsen zu sehen. Wir dachten, es wäre schön, sie in diese Sache, die wir machten, zu integrieren.“ So wurde das Album eine durch und durch gemeinsame Arbeit, bei der Xaba und Kgabo das Rückgrat bildeten und das kaleidoskopische Kollektiv den mit jedem Mal und Durchlauf größer werdenden Kreis weiter fütterte.

„Es ist niemals anstrengend, es ist immer Freude“ sagt Ashley Kgabo über die fluide Natur, mit der Ideen während gemeinsamer Jams entstehen und Sibusile fügt hinzu: „Selbst die Idee, dass diese Musik eine Stimme ist, die an die weibliche Energie erinnert, war nicht vorhanden. Sie entwickelte sich so wie die Musik uns führte. Und lustigerweise erzählt jedes Stück von Müttern. Das hatten wir so nicht geplant.“

Im Titelstück „Ngo Ma”, das am 23.02.2023 erscheint, wird die Spirituelle Mutter zur Disharmonie im Leben vieler Menschen heutzutage angerufen. Es erinnert uns daran, unsere Eltern zu ehren. Sie sind unsere lebenden Vorfahren, die ersten und direkten Verbindungen zum Schöpfer. Sie erhalten hier durch die Bläsersektion eine Stimme, während das Tempo durch einen lebhaften, polyrhythmischen Hop zwischen dem Roland TR-8, dem MOOG Minitaur Analog-Bass-Synth und der Percussion entsteht.

Zwei Singles sind schon erschienen: „City Lights“, ein energiegeladener und perkussiver, mit Chants und lyrischen Schichten von Bläsersätzen wachrüttelnder Aufruf, uns angesichts der Einsamkeit und dem Zerfall in unseren modernen Leben um unsere Wurzeln zu kümmern, und „Tribute To Johnny Dvani“, in dem der legendäre Blue Notes-Bassist und Don Cherry-Mitstreiter für seine Musikalität gefeiert wird, aber auch für seine großen Bemühungen die Emanzipation zu fördern.

„Izangoma“ bedeutet vorrangig „Heiler*in“, aber geschrieben und ausgesprochen als „iza ngo ma“ heißt es „Es kommt von der Mutter“. Die Musik des Kollektivs widersetzt sich allen klaren Genrebezeichnungen und erinnert uns mit teils wilder, verrückter, spaciger, experimenteller, grooviger und souliger Energie daran, dass wir Teil des wunderbaren Musters der Erdzyklen und Lebensformen durch Sound sind.

Text: Brownswood Recordings

jazz-fun.de meint:
Die Musiker treffen sich hier auf unerforschtem Terrain, das sie gerade erst zu entdecken scheinen. Das Album fügt sich nahtlos in einen Trend ein, bei dem die Protagonisten ihre Alben nicht durch eine klare Definition eines Stils oder Genres positionieren. Sie orientieren sich an dem, was am besten zu ihnen passt. IzangoMa balancieren frei auf der Linie des Understatements.

  1. Agenda remember
  2. Birds (of a feather)
  3. City lights
  4. Le nna mfana
  5. Mgung u ndlovu
  6. Ngo ma
  7. Out of the world
  8. Phew
  9. Q & a
  10. Tribute to Johnny Dyani
  11. Wathint' imbokodo

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