Montreal Intern. Jazz Festival
Montreal
Das Festival International de Jazz de Montréal bietet über 350 Konzerte
Das Programm 2026 schafft eine Balance zwischen Tradition, Kulturerbe und Moderne und dient als Treffpunkt, an dem die Geschichte des Jazz weitergeschrieben wird.
Historische Jubiläen in der 46. Auflage
In diesem Jahr feiert das Festival die hundertsten Geburtstage von drei Jazz-Größen, die alle im Jahr 1926 geboren wurden: Miles Davis, John Coltrane und Tony Bennett.
Der legendäre Trompeter wird im Rahmen des Konzerts „We Want Miles – A Miles Davis Centennial Celebration“ gewürdigt, bei dem Marcus Miller, Davis’ letzter musikalischer Leiter, in der Maison Symphonique auftritt.
Das Vermächtnis von John Coltrane wird zudem mit „Modes of Coltrane“ vom Christine Jensen Sextet auf der Club Montréal Loto-Québec-Bühne gewürdigt.
Die Hommagen gehen weiter mit „John Pizzarelli sings Bennett“, bei dem der amerikanische Jazzgitarrist und Sänger John Pizzarelli den verstorbenen Tony Bennett im Théâtre Maisonneuve der Place des Arts ehrt.
Programm und Künstler
Das Programm 2026 schafft eine Balance zwischen Tradition, Kulturerbe und Moderne und dient als Treffpunkt, an dem die Geschichte des Jazz weitergeschrieben wird.
Highlights, die man nicht verpassen sollte, sind unter anderem die derzeit besten lokalen und internationalen Künstler, darunter Patrick Watson, Angine de Poitrine und Saint Levant.
Auch weltweit angesagte Künstler werden zu hören sein: Darunter die sensationelle Willow (Tochter von Will Smith) – mit ihrer fließenden Mischung aus R&B, Soul und Jazz –, sowie das Blues-Rock-Schwestern-Duo Larkin Poe, das ebenfalls sein FIJM-Debüt gibt.
Entdecken kann das Publikum auch Naïka, die aufstrebende französisch-haitianische Sängerin, die ihre globalen Einflüsse gekonnt mit westlichem Pop, R&B und Soul verbindet, sowie die französisch-palästinensische Sensation Saint Levant, die westliche und nahöstliche Musikalität verschmilzt, und Smino, den futuristischen Funk- und Soul-Rap-Künstler.
Außerdem kehrt ein echter Festival-Liebling, die in London ansässige Gruppe KOKOROKO, mit ihrer leidenschaftlichen Fusion aus Jazz- und Afrobeat-Klängen zurück.
Das Festival bietet darüber hinaus die Gelegenheit, aufstrebende Jazzstars – Mohini Dey, Mei Semones, Annahstasia und Destin Conrad – zu erleben, bevor sie ihren Durchbruch als Superstars schaffen.
Das Festival würdigt zudem die „legendären Verwandten“ des Genres und präsentiert einen seltenen Auftritt des Salsa-Orchesters El Gran Combo de Puerto Rico.
Als weiteres Highlight wird Lionel Richie, begleitet von Earth, Wind & Fire, das Bell Centre zum Toben bringen.
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