jazzahead! 2016 - Soziale Lage von Jazzmusiker/innen wird aus europäischer Sicht diskutiert

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Das Logo der Union Deutscher Jazzmusiker

Berlin, 21. April 2016. Die jazzstudie2016 – Lebens- und Arbeitsbedingungen von Jazzmusiker/innen in Deutschland (www.jazzstudie2016.de) zeigt eindrücklich, unter welch schwierigen Bedingungen und mit wie großem persönlichen Einsatz Jazz in Deutschland gegenwärtig geschaffen wird. Damit erzeugt sie starke Resonanz in Politik, Fachszene, Presse und Öffentlichkeit. Die Union Deutscher Jazzmusiker nutzt nun gemeinsam mit dem Jazzinstitut Darmstadt und der IG Jazz Berlin die diesjährige Messe jazzahead! in Bremen, um die im März erschienene Studie vorzustellen. Im Anschluss an die Präsentation durch den Studienleiter Dr. Thomas Renz, diskutieren Uli Kempendorff (Deutschland), Sebastian Scotney (UK) und Urs Röllin (Schweiz) die Ergebnisse und politischen Folgen der Studie und öffnen somit eine europäische Perspektive auf eine Pionierleistung und ihre Anschlussfähigkeit. Moderiert wird die Runde durch die Journalistin Anja Buchmann.

„Mit der jazzstudie2016 ist es gelungen, eine Wissenslücke zu schließen“, so Gebhard Ullmann, Vorsitzender der Union Deutscher Jazzmusiker. „Sie hilft, die, zum Teil prekären, Verhältnisse in der Jazzszene einer breiten Öffentlichkeit nahe zu bringen und die Politik zu bewegen, aktiv zu werden, um diese zu verbessern.“

Die in Berlin im Beisein von Presse und Politik vorgestellte Jazzstudie hatte mit über 2.100 verwertbaren Fragebögen ihre große Relevanz für die Szene bewiesen. Sie liefert endlich erstmals gesicherte Daten über die Rahmenbedingungen, unter denen Jazz und improvisierte Musik in Deutschland gegenwärtig geschaffen werden. Gefördert wurde die Studie durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) sowie die Länder Berlin, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Auch das Deutsche Musikinformationszentrum (MIZ) des Deutschen Musikrates (DMR) unterstützte die Durchführung der Studie.

Über die Union Deutscher Jazzmusiker
Seit sie im Jahre 1973 von renommierten Persönlichkeiten der deutschen Jazzszene ins Leben gerufen wurde, engagiert sich die Union Deutscher Jazzmusiker für die Belange der Jazzmusikerinnen und Jazzmusiker und um die verbesserte Präsenz und Wahrnehmung des Jazz in Deutschland. Zu ihren zentralen Zielen gehört es, eine funktionsfähige Infrastruktur aufzubauen, in der Musikerinnen und Musiker leben, arbeiten und kreativ sein können. Die Union Deutscher Jazzmusiker hat sich kulturpolitisch als wichtiger Ansprechpartner etabliert und ist in nationalen und internationalen Gremien und Organisationen vertreten. Die von ihr mitinitiierte jazzstudie2016 lieferte erstmals empirische Daten über die Lebens- und Arbeitssituation von Jazzmusiker/innen in Deutschland und fand in Musikszene, Fachkreisen sowie Öffentlichkeit große Resonanz. Wie auch in den vergangenen Jahren ist die Union Deutscher Jazzmusiker auf dem ‚German Market‘ der Messe jazzahead! in Bremen mit einem Counter vertreten.

Panel: Samstag 23.4.2016 - 12:30 Uhr
Conference Room 1, Halle 6, jazzahead!

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