jazzahead! CLUBNIGHT will mit über 20 Spielstätten in Bremen die Festivalsaison eröffnen

(Kommentare: 0)

Neues Gewand, neues Ticket-Konzept und viele neue Spielstätten zelebrieren den International Jazz Day

jazzahead! 2022
Auch wenn die Anzahl der Gäste vielleicht noch begrenzt sein wird: Die jazzahead! CLUBNIGHT verspricht endlich wieder Live-Musik und Festival-Atmosphäre, so wie auf hier auf unserem Foto. © M3B GmbH/Nikolai Wolff

Bremen, 15.02.2022 · Sie gehört für viele seit Jahren zu den Highlights des jazzahead! Festivals: Die große CLUBNIGHT, an der sich in diesem Jahr wieder 24 Spielstätten beteiligen. Sie findet am Samstag, 30. April, dem weltweit gefeierten International Jazz Day ab 18 Uhr bis in die Nacht hinein statt. Erstmals an den Start ging sie im Jahre 2011 – als stadtweites Festival mit zahlreichen Spielstätten, die entweder Clubs sind oder in dieser Nacht zum Club werden. „Sie war von Anfang an vor allem für die breite Öffentlichkeit gedacht mit einem Programm, das bewusst Grenzbereiche des Jazz ausloten sollte“, sagt Sybille Kornitschky, die Projektleiterin der jazzahead! bei der MESSE BREMEN und fügt hinzu: „So divers die Spielstätten sind, so wunderbar weitreichend wird auch in diesem Jahr das Angebot sein“.

Nicht zuletzt aufgrund der Pandemiesituation haben sich in diesem Jahr einige Änderungen ergeben: Manche Einrichtungen sind neu oder sogar erstmals dabei, andere pausieren. Das Partnerland Kanada spielt natürlich auch im Rahmen der CLUBNIGHT eine große Rolle: So werden im Metropol Theater und in der Bremer Schaulust gleich jeweils fünf Acts aus diesem Land auftreten und ihrer Partnerlandrolle als zentrale Hotspots des Festivals gerecht. Im Metropol Theater sogar auf zwei Bühnen – auf der Großen spielen unter anderem Vox Sambou und Haram. Für eine Verlängerung des Abends sorgt die international renommierte DJ-Größe Cheyanna Kootenhayoo AKA Kookum. In der Schaulust treten unter anderem Barbara Lica und The Brooks auf.

Eine wichtige Neuerung betrifft die Tickets: Es wird in diesem Jahr kein gemeinsames CLUBNIGHT-Ticket wie in der Vergangenheit geben. „Dieses gemeinsame Ticket zielte immer auf maximale Mobilität und darauf, dass man möglichst flexibel möglichst viele Locations besuchen konnte“, sagt Kornitschky: „Das kann in diesem Jahr aber angesichts der Pandemie-Situation nur eine untergeordnete Rolle spielen.“ Jede Spielstätte bietet deshalb ihr eigenes Ticket an. Allerdings haben die Verantwortlichen darauf geachtet, dass die Preisgestaltung entlang des Bookings immer noch den Besuch von mehr als einer Spielstätte ermöglicht. Die Veranstalter gehen davon aus, dass die Besucher:innen in diesem Jahr ihre individuelle Tour durch die Nacht stärker vorplanen werden. Eine Hilfe hierfür wird ein gemeinsamer Ticketshop sein, der ab Ende Februar über die Webseite der jazzahead! und bei Nordwest Ticket zu finden ist.

Besonders freut sich Kornitschky über die Beteiligung der „Lila Eule“ – bekanntermaßen die Jazz-Adresse der Stadt, in der sich in den 60er und 70er Jahren viele Jazz-Größen die Ehre gaben. Der Club ist erstmals seit der Anfangszeit der jazzahead! wieder dabei – wie es sich gehört, natürlich auch mit einem besonderen Programm: Gleich vier Bands aus Dänemark werden hier auftreten. Ganz neu dabei ist auch das Konzerthaus „Die Glocke“, über die sich Kornitschky besonders freut: „Ich bin gespannt, wie sich das Clubnight-Feeling in das Foyer der Glocke transportiert – dort tritt mit Nesrine eine wunderbare franko-algerische Sängerin und Cellistin auf.“ Auch in der Neustadt gibt es einige neue Spielstätten und ein breitgestreutes Angebot: vom Falstaff über das Neusi’s und das TAU – wo sich unter anderem mit Osmo Ikonen und Mikko Iivnainen eine finnische Nacht erleben lässt – zieht es sich bis in die Pusdorf Studios.

„Wir haben eine unglaubliche Vielfalt in den Spielstätten“, sagt Kornitschky. In der Innenstadt sind das neben den schon genannten Locations das ACHAT Hotel, wo mit dem New Yorker und in Bremen verwurzelten Label Dot Time Records auch ein 10-jähriges Jubiläum mit zwei internationalen Duos gefeiert wird, das Hotel Courtyard by Marriott oder die Kulturkirche St. Stephani, in der mit dem Kanadier John Kameel Farrah an diesem Abend auch der mächtige Klang der großen Beckerath-Orgel zum Erklingen kommt. Außerdem machen der HFK Jazzclub sowie die Markthalle Acht und die Ständige Vertretung im Flett (StäV) mit. Im Viertel sind das Theater Bremen mit Wanubalé und Natalie Greffel als Late Night im Kleinen Haus und das Kulturzentrum Lagerhaus mit dem Elektro-Jazz von Torino Unlimited Noise aus Italien wieder dabei, außerdem das Institut Français, die Olive Weinbar (mit dem Bremer Musiker Michael Bohn und der Lettin Kristīne Cīrule) und die Villa Sponte, in der das Programm gemeinsam mit dem Bremer Label berthold records gestaltet wird.

Etwas weiter vom Zentrum entfernt gibt es mit dem Sendesaal Bremen und dem Focke Museum zwei besondere Spielstätten – im Museum spielt die Schweizer Band IKARUS, und im Sendesaal wird der Pianist Vadim Neselovskyi auftreten, der aus der Ukraine stammt. In seiner Odessa Suite unternimmt er einen musikalischen Spaziergang durch seine Heimatstadt – ein bewegendes Statement. Auch Bremen-Nord ist wie üblich nicht außen vor: Hier sind das KITO in Vegesack mit gleich drei Bands (unter anderem mit dem deutschen Pianisten Kai Schumacher und dem Art-Pop Duo Madsius Ovanda) sowie das Gewoelbe Vegesack beteiligt.

Einen ganz besonderen Spielort haben die jazzahead!-Verantwortlichen auch noch parat: Auf der Bürgerweide wird erstmalig ein Zirkuszelt stehen, das auch als weitere Spielstätte der CLUBNIGHT eingeplant ist. Das Programm im Zelt wird direkt von den Verantwortlichen der jazzahead! kuratiert und Bands eine Bühne bereiten, die für den erstmalig in Bremen ausgetragenen Deutschen Jazz Preis nominiert sind. Das Zirkuszelt wird darüber hinaus während der gesamten jazzahead! eine Rolle spielen.

Das komplette Programm der CLUBNIGHT ist ab Ende Februar auf der Homepage www.jazzahead.de nachlesbar.

Bitte addieren Sie 9 und 9.

Zurück