Jazzbüro Hamburg mit neuem Vorstand personell runderneuert

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Jazzbüro Hamburg
v.l.n.r.: Max Böhm (Vorstand, Saxofonist), Jan Eustergerling (Vorstand, Freischaffender Künstler), Ken Dombrowski (Vorstand, Posaunist), Felix Tenbaum (Vorsitzender, Journalist), Stephanie Lottermoser (Vorsitzende, Saxofonistin, Sängerin) und Günter Munck

Der Verein Jazzbüro Hamburg e.V., Dachverband der professionellen Jazzszene in Hamburg, hat einen neuen Vorstand gewählt: Vorsitzende sind jetzt der Journalist Felix Tenbaum und die Saxophonistin und Sängerin Stephanie Lottermoser. Insgesamt gehören dem Vereinsvorstand nun sechs Mitglieder an. Die Mitgliederversammlung hat die Vergrößerung mit großer Mehrheit mit dem Ziel einer personellen Erneuerung und Verstärkung beschlossen. Neben dem neuen Kassenwart Günter Muncke wurden auch die beiden Musiker Max Böhm und Ken Dombrowski sowie der freischaffende Künstler Jan Eustergerling in das Leitungsgremium gewählt. Nachdem im Vorjahr bereits mit Réka Csorba eine neue tatkräftige Geschäftsführerin gewonnen werden konnte, stellt sich der Verband damit jetzt personell „runderneuert“ auf. Neu gewählter Vorstand und die Mitgliederversammlung dankten den beiden scheidenden Jazzbüro-Vorstandsmitglieder Lars Seniuk und Mischa Schumann für teils langjähriges Engagement und Arbeit. Auch an die ehemalige Geschäftsführerin Mücke Quinckhardt erging ein herzlicher Dank für ihren enormen Einsatz und viele prägende, kreative und gewinnbringende Jahre, mit der sie die Geschicke des Jazzbüros bis in den Herbst 2020 geleitet hat.

Felix Tenbaum erklärte nach seiner Wahl, das Jazzbüro wolle vor allem seine Funktion als Dachverband stärken: „Wir wollen die verschiedenen Akteur*innen der Szene noch stärker miteinander ins Gespräch bringen, vernetzen und so erreichen, dass das Potenzial des Jazz in Hamburg voll ausgeschöpft werden kann. Dafür wollen eng mit der neuen Jazzhall, der Hochschule für Musik und Theater und anderen Einrichtungen zusammenarbeiten.“

Stephanie Lottermoser möchte zusammen mit den anderen aktiven Musiker*innen im Vorstand für die Szene arbeiten und den Jazz in der Musikstadt Hamburg weiter voran bringen: „Durch meine Konzerttätigkeit der letzten 10 Jahre im In- und Ausland habe ich als relativ neue Hamburgerin die Jazzszene in der Stadt aus verschiedenen Blickwinkeln kennengelernt. Beides, die Innen- wie die Außenperspektive, möchte ich in meine Arbeit einfließen lassen. Ein besonderes Anliegen ist mir außerdem die Förderung von Jazz-Musikerinnen in Hamburg. Für sie, aber auch generell für junge Musiker*innen, habe ich die Vision, in der Stadt ein Mentoring-Programm ins Leben zu rufen."

Der gesamte Vorstand wird sich in diesem Zusammenhang ganz besonders für eine fundamentale Verbesserung der Förderung der Musiksparte Jazz einsetzen. Dafür wird das Jazzbüro sowohl bei privaten als auch beim öffentlichen Geldgeber eintreten, damit der Jazz in Hamburg weiter an Strahlkraft gewinnt und alle Player gut und gut unterstützt die Kulturlandschaft der Stadt bereichern können.

Mehr über Jazzbüro Hamburg finden Sie hier:
https://www.jazzbuero-hamburg.de/

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