Preisverleihung Albert-Mangelsdorff-Preis 2015

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Albert-Mangelsdorff-Preis Skulptur

Berlin, 9. September 2015
Der Pianist Achim Kaufmann wird mit dem von der Union Deutscher Jazzmusiker vergebenen Albert-Mangelsdorff-Preis (Deutscher Jazzpreis) geehrt. Der von GEMA-Stiftung, GVL und Förderungs- und Hilfsfonds des Deutschen Komponistenverbandes mit 15.000 Euro dotierte Preis wird alle zwei Jahre an eine herausragende Persönlichkeit der deutschen Jazzszene verliehen. Er ist der bedeutendste Jazzpreis im deutschen Sprachraum.

Achim Kaufmann, Foto: Peter Gannushkin
Achim Kaufmann, Foto: Peter Gannushkin

Der nach dem im Jahr 2005 verstorbenen Posaunisten Albert-Mangelsdorff benannte Preis ist die wichtigste Auszeichnung für Jazz in Deutschland und wird bereits zum zwölften Mal von der Union Deutscher Jazzmusiker verliehen. Mit Achim Kaufmann wählte die hochkarätig besetzte Jury eine der an- und aufregendsten Persönlichkeiten der europäischen Jazz- und Improvisationsszene.

„Das ist eine große Ehre und unglaubliche Anerkennung. Es ist eine Wertschätzung dessen, was ich im Laufe der Jahre entwickelt habe und für mich etwas ganz Besonderes, da der Preis immer musikalische Persönlichkeiten ausgezeichnet hat, die ihre unverkennbar eigene Sprache gefunden haben und maßgeblich für die Entwicklung des europäischen Jazz sind und waren“, so Achim Kaufmann zum Erhalt des Preises.

Im Anschluss an die von Reinhard Kager gehaltene Laudatio, erlebten die Zuschauer in der bereits seit Wochen ausgebuchten Kassenhalle des Hauses der Berliner Festspiele ein eindrucksvolles Preisträgerkonzert des Trios „grünen“ mit Achim Kaufmann (Klavier), Robert Landfermann (Bass), Christian Lillinger (Drums) und Gabriele Guenther (Stimme) als ‚special guest‘.

Zum Abschluss der Verleihung  wurde in einem spannenden Podiumsgespräch das Thema „Improvisation – Ein Prinzip, drei Perspektiven“ von Julia Neupert (SWR2 Jazzredakteurin), Christopher Dell (Musiker und Architekturtheoretiker) und David P. Schweikard (Philosoph) diskutiert.

Die Veranstaltung fand im Rahmen von und in Zusammenarbeit mit Berliner Festspiele / Jazzfest Berlin statt und wurde live in das Obere Foyer des Hauses der Berliner Festspiele übertragen.

Der von der Union Deutscher Jazzmusiker verliehene Albert-Mangelsdorff-Preis (Deutscher Jazzpreis) wird alle zwei Jahre an herausragende Persönlichkeiten der deutschen Jazzszene verliehen vergeben; zum ersten Mal 1994 aus Anlass des 20jährigen Bestehens der UDJ und des 19. Deutschen Jazz-Forums in Berlin. Der Preis will dem individuellen künstlerischen Aspekt des Jazz Rechnung tragen und hat das Ziel, herausragende und kontinuierliche Leistungen auszuzeichnen.

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Union Deutscher Jazzmusiker
Seit rund 40 Jahren versteht sich die Union Deutscher Jazzmusiker e.V. (UDJ) als Sprachrohr der Jazzmusikerinnen und Jazzmusiker in Deutschland. Im Jahre 1973 wurde sie von renommierten Persönlichkeiten der Jazzszene ins Leben gerufen. Seitdem tritt sie für die Belange von Jazzmusikern in Deutschland ein und hat sich nicht zuletzt kulturpolitisch als Ansprechpartner etabliert.

Seit 1994 verleiht die UDJ den von der GEMA-Stiftung mit 15.000 Euro dotierten Albert-Mangelsdorff-Preis. Dieser gilt als die wichtigste Auszeichnung für Jazz aus Deutschland.

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