SOFIA 2020 - Support Of Female Improvising Artists

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4. Ausgabe von SOFIA - Support Of Female Improvising Artists

SOFIA 2020 - Support Of Female Improvising Artists

Music Business Workshops 11. bis 17. März 2020 an Zürcher Hochschule der Künste.

SOFIA (Support Of Female Improvising Artists) greift eine Idee des amerikanischen Förderprogramms Sisters in Jazz auf, das zur musikalischen Weiterbildung von Jazzmusikerinnen eingerichtet wurde, ergänzt es aber um eine wichtige Komponente: Neben der künstlerischen Profilierung junger Musikerinnen geht es um die Förderung ihrer Vernetzung und Selbstvermarktung. Mit dieser Ausrichtung reagiert SOFIA auf die spezifischen Anforderungen, die gegenwärtig an junge improvisierende Musikerinnen gestellt werden, und versteht sich als Teil eines neu erwachten Trends zur gezielteren Förderung junger Musikerinnen (z.B. Take Five Europe). Aufgrund seiner eigenständigen Ausrichtung positioniert sich SOFIA im internationalen Kontext als Pionierprojekt.

SOFIA - Support Of Female Improvising Artists im Interner:
https://www.sofia-musicnetwork.com/

Die ausgewählten Teilnehmerinnen 2020 sind:

Debora Monfregola
Marina Iten
Charlotte Lang
Johanna Schneider
Amanda Kiefer
Žofie Kašparová
Linda Jozefowski

Dokumentation von 2018

Die Teilnehmerinnen

Debora Monfregola

Debora Monfregola
Debora Monfregola

Debora Monfregola ist 1993 in Basel geboren und aufgewachsen. Sie ist Sängerin, gibt Gesangsunterricht, leitet verschiedene Chöre und ist Teil der Theatergruppe Stageproject. Im Jahr 2018 schloss sie ihr Studium am Jazzcampus Basel mit dem Bachelor in Jazzgesang ab. Zurzeit absolviert sie ihr pädagogisches Masterstudium an der ZHdK. Als Tochter einer Italienerin und eines Schweizers ist sie zweisprachig aufgewachsen und hat ein grosses Interesse an verschiedenen Sprachen entwickelt. Sie ist Co-Bandleaderin und Sängerin der Sambaband Café da Manhã und arbeitet derzeit an einem neuen Projekt, das ausschliesslich aus eigenen Kompositionen bestehen wird.

Marina Iten

Marina Iten
Marina Iten

Marina Iten, 21 Jahre, aus Zürich, studiert derzeit Jazz an der ZhdK in Zürich. Sie spielt Altsaxophon und Sopransaxophon in Funk/Jazz-Gruppen. Sie war Mitglied des Jugend Jazz Orchesters (JJO) in Basel, des Jazzaar in Aarau und des DKSJ all star project, das eine Zusammenarbeit der Jazzschulen in der Schweiz ist.

Charlotte Lang

Charlotte Lang
Charlotte Lang, Foto: Felix Groteloh

Die Schweizer Saxophonistin Charlotte Lang wird 1996 in Basel geboren. Im Juni 2019 schliesst sie ihren „Bachelor of Arts in Music, Jazz“ bei Domenic Landolf und Daniel Blanc am Jazzinstitut der Hochschule für Musik Basel ab. Seit September 2019 studiert sie Musikpädagogik Jazz-Saxophon am Jazzcampus Basel. Während ihres Studiums entwickelte sie neben ihrer Liebe zum Altsaxophon auch eine grosse Leidenschaft zum Baritonsaxophon, der Querflöte und der Bassklarinette. Im Herbst 2018 gründet sie ihre erste eigene Band namens „CharlyZZ“, mit welcher sie momentan in der Planung einer Albumproduktion steckt. Mit diesem Sextett präsentiert sie vielseitig inspirierte Eigenkompositionen mit unverkennbaren Grooves. Mit vielen verschiedenen Formationen und Bands hat Charlotte Lang die Möglichkeit, einige Jazzclubs und Festivals in der Schweiz, in Österreich, in Deutschland und in Nepal (Tour mit der Jonas Winterhalter Bigband; April 2019) zu bespielen.

Johanna Schneider

Johanna Schneider
Johanna Schneider, Foto: Alexey Skachkov

Johanna Schneider ist im deutschen Bamberg geboren. Sie studiert Jazzgesang an der Hochschule für Musik und Theater München und an der Folkwang Universität der Künste Essen. Seit ihrem 16. Lebensjahr komponiert sie und singt in verschiedenen Bands und interdisziplinären Projekten. Mit ihrem seit 2008 bestehenden „Johanna Schneider Quartet“, sowie den Gastsolisten Tony Lakatos & Ack van Rooyen, veröffentlicht sie 2015 ihr Debütalbum „Pridetime“ in der Reihe jazzthing - next generation. Johanna Schneider tourt in den Vereinigten Arab. Emiraten, Äthiopien, Kuwait, Kirgisistan, Zypern, Türkei, Finnland, Estland, Schweiz, Frankreich und Italien. Als Sängerin des JugendJazzorchesters NRW erhält sie 2013 den WDR Jazzpreis und ihre Bandmitglieder sind Echo Jazzpreisträger und Gewinner des Neuen Deutschen Jazzpreises. Johanna Schneider spielt mit international erfolgreichen Musikern wie z.B. Kevin Magogany, Bob Degen, Rick Margitza oder Luciano Biondini. Schneider arbeitet als Vocal Coach und organisiert in Essen ein Frauenjazzfestival namens „PENG Festival.“

Amanda Kiefer

Amanda Kiefer
Amanda Kiefer, Foto: Annette Schreiber

Amanda Kiefer wird 1986 im Kanton Luzern geboren und studiert ab 2006 Psychologie in Fribourg und in Bern. Reisen ist eine ihrer grossen Leidenschaft und so zog sie vor, während und nach dem Studium durch Ecuador, Peru, Bolivien, Kolumbien, Island, Australien, Neuseeland, Mongolei, Schottland, Norwegen, Georgien, Aserbaidschan, Polen, Portugal und Spanien und absolvierte Erasmusaufenthalte in Salamanca (Spanien) und Bergen (Norwegen). Nach dem Studium arbeitet sie in einem Massnahmenzentrum für Straftäter sowie beim Bundesamt für Gesundheit und beim Fachverband Sucht im Bereich Suchtprävention. Dann entschied sie sich, ihrer Leidenschaft zur Musik nachzugehen. Sie beginnt 2017, Jazzpiano an der Hochschule Luzern zu bei Christoph Baumann und Michi Arbenz studieren. Bei den Bands „Funkyou BigBand“, „the bpm“ und „Hudini Quintett“ spielt sie Keys. Ihr eigenes Trio ist derzeit in Entstehung. Momentan unterrichtet sie in Horw an der Musikschule.

Žofie Kašparová

Žofie Kašparová
Žofie Kašparová, Foto: Panagiotis Vyrinis

Žofie Kašparová ist eine Querflötistin, Bassklarinettistin und Komponistin aus Prag, Tschechien. Sie studiert Weltmusik an der Akademie für Musik und Theater in Göteborg (Schweden). Dort lebt sie fünf Jahre. Ihre Ausbildung in vielen verschiedenen Genres (westliche Klassik, traditionelle schwedische Musik, Jazz, orientalische Musik, Balkanmusik und andere) macht sie zu einer vielseitigen Musikerin, die sich in verschiedenen Kontexten anpassen kann. In ihrem eigenen Projekt „Peacock Tree“ komponiert sie sehr viel und ist Teil von vielen Weltmusik-, Jazz- und experimentellen Projekten in Schweden, Tschechien, Indien und ganz Europa. Inzwischen lebt Žofie Kašparová wieder in Prag.

Linda Jozefowski

Linda Jozefowski
Linda Jozefowski, Foto: Melanie Haupt

Die Querflötistin und Komponistin Linda Jozefowski wird in Lugano geboren. Während ihrer musikalischen Ausbildung (Master in Jazz Performance an der HeMu Lausanne) studiert sie Querflöte bei Mathieu Schneider und belegte Kurse bei Jamie Baum, Nicola Stilo und Günther Wehinger sowie Bansouri bei Hariprasad Chaurasia und Konnokol bei Shantala Subramanian. Ihr Debütalbum „For My Dead Folks“ (Unit Records 2011) ist von rhythmischen Elementen der indischen Musik inspiriert. Sie tritt regelmäßig mit verschiedenen Besetzungen auf (Ian Anderson, Jacques Schwartz-Bart, Reggie Johnson und Diego Pinera). Ihre CD-Produktionen umfasst Musik aus unterschiedlichen Genren (Jazz, elektronische Musik, Afrobeat und R&B). In der Berliner Musikszene spielt Linda Jozefowski unter anderem mit Kenneth Dahl Knudsen, Joel Holmes, Vernon D. Hill, Marcel Krömker und Marie Krüttli. Die Querflötistin lebt heute in Basel.

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