Union Deutscher Jazzmusiker stellt Parteien auf den Prüfstand

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+++ CDU/CSU, SPD, Linke, Grüne und FDP beantworten Wahlprüfsteine der Union Deutscher Jazzmusiker
+++ Parteien schreiben Jazz hohen Stellenwert in Kultur, Gesellschaft und Bildung zu
+++ Aussagen zu: Arbeitsbedingungen, Mindestgage, Förderung, Spielstätten, Bildung, House of Jazz
+++ Antworten offenbaren unterschiedliche Schwerpunkte in der Kulturpolitik

Berlin, 19. September 2017 | Kurz vor der Bundestagswahl veröffentlicht die Union Deutscher Jazzmusiker (UDJ) die Antworten der Parteien CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und Die Linke zu Fragen rund um Jazz und Improvisierte Musik. In den Wahlprüfsteinen hatte die UDJ Themen wie Arbeitsbedingungen für Musiker, Mindestgage, öffentliche Förderung, Spielstätten, Bildung oder House of Jazz abgefragt.

Gebhard Ullmann, Vorsitzender der Union Deutscher Jazzmusiker
Gebhard Ullmann, Vorsitzender der Union Deutscher Jazzmusiker

„Die Antworten auf unsere Wahlprüfsteine zeigen, dass dem Jazz in allen politischen Lagern ein hoher Stellenwert zugeschrieben wird. Gleichzeitig werden auch wichtige Unterschiede deutlich“, sagte Gebhard Ullmann, Vorsitzender der Union Deutscher Jazzmusiker. „Die Ergebnisse der Jazzstudie 2016 haben deutlich gemacht, dass es nach der Wahl weitere Schritte zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von MusikerInnen in Deutschland braucht.“

Auf www.u-d-j.de/wahlprufsteine-2017 werden Antworten der Parteien sowohl in einer gekürten Fassung als auch in der Langfassung zur Verfügung gestellt.

Die Union Deutscher Jazzmusiker (UDJ) wurde 1973 von renommierten Persönlichkeiten der deutschen Jazzszene ins Leben gerufen und versteht sich seither als Sprachrohr der Jazzmusikerinnen und Jazzmusiker in Deutschland. Als Fach- und Interessenvertretung auf Bundesebene tritt die UDJ für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen im Jazzbereich ein und engagiert sich für eine verbesserte Präsenz und Wahrnehmung des Jazz in und aus Deutschland. Sie hat sich als einer der wichtigen bundeskulturpolitischen Ansprechpartner etabliert.

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