Jazzkantine

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Jazzkantine

Biographie

Die Jazzkantine ist eine Jazz-Rap-Band aus Braunschweig. Sie wurde 1994, inspiriert durch das Band-Projekt Jazzmatazz, von Ole Sander, Matthias Lanzer und Christian Eitner gegründet. Kennzeichnend für die Musik der Jazzkantine ist die Vermischung der verschiedenen Stilelemente des Rap und Jazz. Dabei arbeitete die Band mit so unterschiedlichen Künstlern wie Smudo, Götz Alsmann und Bands wie Such A Surge zusammen.

Bereits mit ihrem Jazzkantine betitelten Erstlingswerk schafften sie es – nicht zuletzt dank eines prominenten Line-Ups – zu einem Vertrag beim Plattenlabel BMG Hamburg und einem hohen Einstieg in die Charts. 1996 erhielt die Band dafür den deutschen Musikpreis Echo in der Kategorie Beste Jazzproduktion; die Gruppe erhielt weiterhin den German Jazz Award und das Goldene Ohr.

Seit 1994 spielte die Band mehr als 1000 Konzerte in Deutschland, Österreich und der Schweiz, u. a. auf dem Montreux Jazz Festival. Am 6. April 2002 fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „hr3@night“ in den Kasseler Messehallen ein Konzert zusammen mit der hr-Bigband (Leitung: Jörg Achim Keller) statt. Mit den Projekten Tanzzkantine, Braunschweich, Braunschweich!, Ölper 12 Pöints und Ölper 12 Pöints – Die zweite Staffel und Unser Eintracht wurden vier erfolgreiche Co-Produktionen mit dem Staatstheater Braunschweig abgewickelt.

2008 erschien die CD Hell's Kitchen, auf der die Band Hardrocksongs im Jazzkantine-Sound neu interpretiert (u. a. mit den Gastsängern Xavier Naidoo, Max Mutzke, Tom Gaebel und Pat Appleton von DePhazz. Das Album erreichte Platz 1 bei den iTunes-Jazz-Charts und im Juli 2008 auch Platz 1 der deutschen Media Control-Charts Jazz.

Seit April 2011 tritt die Rhythmus-Gruppe der Jazzkantine im Schauspiel Fleisch ist mein Gemüse als „Tiffanys“ im Staatstheater Braunschweig auf.

Ein weiteres Projekt der Jazzkantine ist die Blauhausband. Vier- bis fünfmal im Jahr jammt diese Band im Kleinen Haus des Braunschweiger Staatstheaters. Neben Mitgliedern der Jazzkantine (Stammformation: Christian Eitner, Tom Bennecke, Andy Lindner, Christian Winninghoff, Heiner Schmitz) werden Gastmusiker eingeladen, unter anderem bislang Roger Cicero, Pat Appleton, Dr. Ring Ding, Sam Leigh-Brown (Frank Popp Ensemble), Mädditation (Mousse T. Band), Rock DJ HandTrix (Such A Surge), B. La (Cultured Pearls), Tom Gaebel, Silent Radio, Sascha Münnich und Phil Barnes.

Im Dezember 2011 hatte eine weitere Theaterproduktion unter Beteiligung der Jazzkantine Premiere: Die Braunschweiger Weihnachtsgeschichte. Gemeinsam mit dem langjährigen Weggefährten Peter Schanz (Autor und Regisseur) präsentierte die Band ein Krippenspiel in einem historischen Spiegelzelt auf dem Braunschweiger Martinikirchplatz.

Im März 2012 veröffentlichte die Jazzkantine ein neues Album bei Universal Music mit dem Titel Jazzkantine spielt Volkslieder. Erstmals interpretiert die Band klassische deutsche Volkslieder in neuem Stil, und vermischt sie mit Einflüssen aus Hip-Hop, Reggae und Soul in typischem Jazzkantinen-Gewand. Wie schon auf den vergangenen Alben, bedient sich dabei die Band der Hilfe von namhaften Gästen, wie z. B. Pat Appleton von De-Phazz oder Sam Leigh-Brown vom Frank Popp Ensemble.

Jazzkantine - Bandmitglieder

  • Christian Eitner, Bass (Bandleader und Mitbegründer)
  • Matthias Lanzer (Mitbegründer)
  • Ole Sander (Mitbegründer)(bis 1998)
  • Air-Knee, DJ
  • Aleksey, Rap (1994 bis 2000)
  • Tom Bennecke, Gitarre
  • Cappuccino, Rap
  • Dirk Erchinger, Schlagzeug (1993 bis 2010)
  • Andy Lindner, Schlagzeug (seit 2010)
  • Jan-Heie Erchinger, Rhodes (1993 bis 2010)
  • Gunter Hampel, Vibraphon (1994 bis 2001)
  • George Bishop, Saxophon (Gründungsmitglied, † 13. Oktober 2005)
  • Bernhard Steinmetz, Trompete († 2. April 1999)
  • Tachiles, Rap
  • Christian Winninghoff, Trompete
  • York, Saxophon (bis 2010)
  • Heiner Schmitz, Saxophon (seit 2008)
  • Simon Grey, Keyboard & Rhodes (seit 2010)

Diskografie

  • Jazzkantine, 1994
  • Heiß und fettig, 1995
  • Frisch gepresst, 1996
  • Geheimrezept, 1998
  • In Formation, 2000
  • The Remix Album, 2000
  • Die Jazzkantine tanzzt!, 2001
  • Futter für die Seele, 2002
  • Unbegrenzt haltbar, 2003
  • Braunschweich, Braunschweich!, 2004
  • Best of Jazzkantine, 2004
  • Hell’s Kitchen, 2008
  • Unser Eintracht, 2009
  • Jazzkantine spielt Volkslieder, 2012
  • Ultrahocherhitzt, 2013
  • Ohne Stecker, 2014
  • Old's'Cool, 2016

Links

Jazzkantine Internetseite:
http://www.jazzkantine.de/

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Quelle: Wikipedia

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