Jennifer Hartswick - Something In The Water

Jennifer Hartswick - Something In The Water

Jennifer Hartswick
Something In The Water

Erscheinungstermin: 09.09.2022
Label: Mack Avenue, 2022

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Die gefeierte Sängerin, Trompeterin und Komponistin Jennifer Hartswick veröffentlicht mit Something in the Water ihr viertes Album als Leaderin und ihr erstes für Christian McBrides Mack Avenue Music Group Imprint Brother Mister Productions.

Jennifer Hartswick, die erneut mit dem renommierten Bassisten und guten Freund McBride im Studio zusammengearbeitet hat, interpretiert zusammen mit ihrem Stammbesetzung und Gastmusikern neun neue Stücke, die aus Originalrepertoire und neuen Arrangements bekannter Songs bestehen. Something in the Water, das sie gemeinsam mit dem Gitarristen und Albumproduzenten Nick Cassarino geschrieben hat, ist ein zartes Porträt der menschlichen Existenz, das vor Humor und Verletzlichkeit strotzt. "Wir wollten die menschliche Erfahrung feiern", sagt die in Nashville lebende Künstlerin. "Wir wollten über alle Facetten von Liebe und Leben, Verlust und Gewinn schreiben. Es gibt definitiv einen Spannungsbogen im Leben eines Menschen auf diesem Album."

Hartswick ist eine echte Vollblutkünstlerin. In den letzten zwei Jahrzehnten ist das Kleinstadtmädchen, das sich in ein professionelles Kraftpaket verwandelt hat, in Clubs und Arenen auf der ganzen Welt aufgetreten, in verschiedenen Ensembles und als Gründungsmitglied der Trey Anastasio Band (TAB); ihr beschwingter Ausdruck und ihre harmonischen Reflexe sind zu einem festen Bestandteil des charakteristischen Klangs des Projekts geworden. In ihre eigene Musik integriert Hartswick eine überschäumende Spontaneität und ein hohes Maß an Selbstentblößung. Ihre Lieder verdichten sich. Sie schichtet Klang auf Klang, stapelt Hörner, fädelt Gesang ein und sucht nach Gelegenheiten für instrumentale Rollenverschiebungen und Konversationsgeschäfte.

Zusätzlich zu den Beiträgen von McBride und Cassarino enthält Something in the Water Beiträge von Conor Elmes, dem Schlagzeuger, der Sängerin Celisse Henderson und dem Keyboarder Rob Marscher sowie von den Posaunisten Natalie Cressman und Roy Agee, neben anderen besonderen Gästen.

Something in the Water wurde bei Sound Emporium zusammen mit Tontechniker Joe Costa aufgenommen und von Greg Magers bzw. Dan Shike gemischt und gemastert und entstand in Nashville nach einer spontanen Schreibklausur in Neuengland. Hartswick und Cassarino verbrachten im Winter 2021 anderthalb Wochen in einem geschlossenen Bed & Breakfast in Vermont. Dort konzentrierten sie sich darauf, das gesamte Album in einer kontrollierten Umgebung zu komponieren, wobei sie von der Songschreiberin Erin Boyd textlich unterstützt wurden. "Wir haben geschrieben und gekocht und geschrieben und gekocht und gelacht und geweint und geschrieben und gekocht", sagt Hartswick. "Das war der Zweck der Reise, um zu sehen, ob wir ein Album schreiben können."

Das Album ist eine Mischung aus Memoiren und Fiktion, die Vignetten des menschlichen Daseins mit Elementen aus Hartswicks eigenen Erfahrungen verbindet: "Wer kann schon sagen, welche davon echt sind? Ich hoffe, die Geschichten sind so gut, dass die Leute das nicht wissen...

Im Laufe der Jahre hat sich Hartswicks Klang weiterentwickelt und verfeinert. Sie betrachtet ihr Horn und ihre Stimme als verschiedene Facetten eines einzigen Ausdrucks, der sich mit neuen Lebens- und Arbeitsphasen wandelt. Something in the Water ist eine Momentaufnahme aus der Gegenwart. Sie schätzt die Bereitschaft ihrer Zuhörer, jede Entdeckung gemeinsam mit ihr zu erkunden: "Meine Musik blüht auf. Es wurde mehr Leben gelebt und es findet eine Entwicklung statt. Ich hoffe, dass die Menschen, die zuhören, dies mit einem offenen Herzen tun."

Text: Mack Avenue

jazz-fun.de meint:
Auch wenn Jazz-Puristen dieses Angebot unzureichend finden mögen, so ist doch die Abkehr von der Konvention zugunsten der musikalischen Freiheit das erkennbarste Merkmal dieses Albums. Mit großer Gelassenheit entzieht sich Jennifer Hartswick den üblichen Mustern und beweist, dass der zeitgenössische Jazz-Mainstream in bester Form ist, indem sie uns zum Spielen und Tanzen einlädt.

  1. Only Time Will Tell
  2. Fairytale
  3. Two Way Mirror
  4. By the River
  5. Guilty
  6. For You
  7. Innocence
  8. Enamored
  9. When I'm Weary

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