Jürgen Schwab: „Von hier aus gesehen“ - Das Deutsche Jazzfestival Frankfurt (13.10.–17.10.2026)
Von Robert Fischer
Die aktuelle Ausgabe des Deutschen Jazzfestivals war bereits die 57.: Damit ist das im Jahr 1953 gegründete, im ersten Jahrzehnt und wieder seit den 1990ern jährlich stattfindende Event (von den 1960ern bis in die 1980er folgte man einem Zweijahresturnus), das älteste deutsche Jazzfestival und zugleich das älteste in Kontinuität stattfindende Jazzfestival der Welt. Welch guten Ruf es – und überhaupt das deutsche Jazzpublikum – auch für internationale Musikerinnen und Musiker hat, etwa der französische Klarinettist Louis Sclavis in einem Interview von Martin Kersten für hr2-Kultur, das alle Konzerte im Sendesaal live überträgt. Er toure schon seit den frühen 1970er-Jahren in Deutschland, meinte Sclavis wenige Minuten nachdem er von der Bühne gegangen war: Für ihn sei dies „das beste Land für die Musik“. Denn die Musik habe hier einen vergleichbaren Stellenwert wie in Frankreich die Literatur: „… something deep and important“. Einen guten Rat für junge Musikerinnen und Musiker hatte er auch parat: Er – der mit seinem Quartett nun schon seit über zehn Jahren zusammenspielt – findet es wichtig, so lange wie möglich als Band zusammenzubleiben, um immer tiefer in die Musik eindringen zu können.“ Es gehe darum, einen gemeinsamen Ausdruck, ja eine gemeinsame musikalische Sprache finden, um mit dem Publikum in einen Dialog einzutreten, was ihm in Deutschland besonders gut gelinge. Das Motto des diesjährigen Festivals lautete: „Von hier aus gesehen“. Es war die erste Ausgabe, die Jürgen Schwab als künstlerischer Leiter verantwortete – ein guter Anlass, uns etwas ausführlicher mit ihm über das Festival zu zu unterhalten...
jazz-fun.de:
Lieber Jürgen, „Zwei Seelen wohnen, ach!, in meiner Brust“, heißt es bei Goethe, aber wirft man einen Blick auf deine Vita, sind es bei dir mindestens drei. Da ist der praktizierende Musiker (als am Berklee College of Music in Boston ausgebildeter Gitarrist), der erfolgreiche Pädagoge und Vermittler (als Musikwissenschaftler, Musikjournalist, Redakteur und Dozent), und da ist der nicht minder erfolgreiche Festivalmacher. Habe ich etwas vergessen? Oder, anders gefragt: Wer ist Jürgen Schwab – und wenn ja wie viele?
Jürgen Schwab:
Da gibt’s tatsächlich noch ein paar mehr, aber auf den Jazz bezogen, hast du das schön zusammengefasst, Robert. Ich bin einfach immer mehrgleisig gefahren, weil ich erst spät angefangen habe Gitarre zu spielen, nämlich mit 15, und schon damals erkannte, dass ich bei Weitem nicht so talentiert bin wie zum Beispiel ein John Schröder. Aber die theoretischen Fragen und das Schreiben haben mich auch interessiert, und das Unterrichten hat sich von Nachhilfe über Gitarrenunterricht bis zur universitären Lehre irgendwie ganz natürlich entwickelt. In Summe kann ich sagen: Ich mach das alles gern und würde mich auch gar nicht für eine Tätigkeit entscheiden wollen.
jazz-fun.de:
Interessant ist noch ein weiteres Detail deiner Vita. Du hast ursprünglich in Frankfurt am Main Medizin studiert, aber nach dem Physikum nicht weitermacht, sondern umgesattelt auf Musikpädagogik, Musikwissenschaft und Philosophie. Wie kam es dazu?
Jürgen Schwab:
Nach meinem Zivildienst in einem Altersheim dachte ich, dass Medizin das Richtige für mich wäre, auch weil ich, katholisch geprägt, einen Beruf ausüben wollte, der der Menschheit irgendwie zugutekommt. Später hab ich gemerkt, dass die Musik mir zu wichtig ist, und seitdem bin ich sozusagen in deren Dienst unterwegs, mit ähnlich idealistischem Eifer.
jazz-fun.de:
Du bist seit zehn Jahren einer von drei Programmmachern des Deutschen Jazzfestivals Frankfurt, aber deine Beziehung zu diesem Event reicht vermutlich noch viel länger zurück. Erinnerst du dich an deine ersten Begegnungen, vielleicht auch an bestimmte Auftritte dort, die prägende Eindrücke hinterließen?
Jürgen Schwab:
Eine frühe Erinnerung ist für mich „Der Mann im Fahrstuhl“ von Heiner Goebbels, das 1987 im Rahmen von Peter Kempers Art Rock Festivals uraufgeführt wurde. Das fand damals in den Jahren statt, als es das Jazzfestival nur im zweijährigen Turnus gab. Von da an habe ich auch das Deutsche Jazzfestival regelmäßig besucht und ab Ende der 1990er als Redaktionsassistent mitgearbeitet. Gefragt nach persönlichen Highlights aus diesen Jahrzehnten fallen mir spontan ein beeindruckender Soloauftritt von Cecil Taylor ein, ein bewegendes Set von Bugge Wesseltoft und Sidsel Endresen oder die Begegnung mit Charles Lloyd 2019. Übrigens hab ich in meinem Buch „Der Frankfurt Sound“ auch die Geschichte des Festivals beschrieben.
jazz-fun.de:
Wie hat man sich die Zusammenarbeit in einem Team von drei Programmmachern konkret vorzustellen?
Jürgen Schwab:
Als 2016 Olaf Stötzler zum künstlerischen Leiter des Festivals berufen wurde, musste das Team neu zusammengestellt werden. Die Wahl fiel auf Claus Gnichwitz und mich als langjährige Autoren der Jazzredaktion. Jeder trug Programmideen bei, über die in der Runde diskutiert wurde. In der Regel wurden die Acts eingeladen, bei denen wir einstimmig dafür waren.
jazz-fun.de:
Was hat sich nun in diesem Jahr verändert?
Jürgen Schwab:
Die Gesamtleitung des Festivals liegt bei Tim Wirth als Produktionsverantwortlichem, Janina Schmid für die Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit und mir als künstlerischem Leiter. Diese Struktur wurde geschaffen, als Olaf Stötzler sich aus der Gesamtverantwortung für das Programm zurückzog, weil er als Manager der hr-Bigband ausgelastet ist. Damals, 2022, übernahm Frank Lauber die künstlerische Leitung. Da er im Januar 2026 zum Manager der WDR-Big Band berufen wurde, bin ich nachgerückt.
Olaf Stötzler gehört nach wie vor zum Programmteam, ist aber nur für die beiden Auftritte der hr-Bigband im Rahmen des Festivals zuständig. Als weiteren Programmkurator habe ich Stefan Müller ins Team geholt. Wir bringen beide Ideen ein und diskutieren sie. Dieses Jahr hatte ich einige Entscheidungen allerdings bereits vorher getroffen, weil die Zeit drängte und die Umstrukturierung etwas dauerte.
jazz-fun.de:
Inwieweit spielen deine eigenen Erfahrungen als Musiker eine Rolle bei deinen Programmentscheidungen?
Jürgen Schwab:
Wenn ich als Musiker eine Folge von Stücken für ein Konzert zusammenstelle, achte ich natürlich auf eine gute Dramaturgie, die das Publikum einlädt und emotional erreicht. Sie sollte ein dynamisches Spektrum abdecken, in dem Ruhe und Schönheit genauso Platz haben wie Energie und vielleicht sogar Ekstase. Wenn das Publikum am Ende eine Zugabe erklatscht und beseelt nach Hause geht, war alles gut. Insofern soll auch jeder Festivalabend, der ja bei den drei Sendesaalkonzerten aus jeweils drei Acts besteht, in sich eine stimmige, wirkungsvolle Dramaturgie ergeben.
jazz-fun.de:
Nun wirst du das Programm aber nicht allein nach deinen persönlichen musikalischen Vorlieben gestalten können. Oder doch?
Jürgen Schwab:
Ich verlasse mich schon auf mein Gespür, wobei mein musikalischer Horizont ziemlich breit ist. Es sind also weniger stilistische Grenzen, die meine Vorlieben bestimmen, sondern eher künstlerische Prämissen. So bin ich zum Beispiel kein Freund von Effekthascherei, egal ob sie als fingerflinke, aber ausdruckslose Virtuosität daherkommt oder als inhaltsleere Provokation. Musik erreicht mich dann emotional und intellektuell, wenn ich den Eindruck habe, dass darin ein Ausdruckswille auf eigenständige und ehrliche Weise zu überraschenden Klängen führt. Die dürfen dann auch gern virtuos sein. Meine musikalische Ausbildung hilft mir dabei, das zu unterscheiden.
jazz-fun.de:
Was sind, jenseits eines gewissen musikalischen Niveaus und sicher auch der Publikumswirksamkeit eines Acts, weitere Beweggründe für die Entscheidung, Musikerinnen und Musiker für das Festival einzuladen? Gibt es, ganz schnöde gesagt, auch betriebswirtschaftliche Vorgaben, die erfüllt werden müssen? Und welchen Einfluss hat man als Programmgestalter überhaupt darauf?
Jürgen Schwab:
Wie bei jedem anderen Festival auch steht der künstlerischen Leitung ein Budget für das Künstlerbooking zur Verfügung. Wir versuchen, die drei Sendesaal-Abende so zu programmieren, dass wir die 800 Plätze jeweils möglichst ausverkaufen. Natürlich macht der Hessische Rundfunk keinen Gewinn, aber ein finanzieller Verlust mangels Publikumszuspruch könnte der Position des Deutschen Jazzfestivals im Haus schaden, gerade in Zeiten großer Sparvorgaben gegenüber dem Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk. Zum Glück gibt es in Frankfurt ein Jazzpublikum, das Qualität zu schätzen weiß und gleichzeitig auch bereit ist, sich auf musikalische Abenteuer einzulassen. Dafür sind wir wirklich dankbar.
jazz-fun.de:
Erkennbar am Herzen liegt dir auch die Förderung junger Musikerinnen und Musiker. Richtig?
Jürgen Schwab:
Es gibt so viele junge MusikerInnen mit frischen Konzepten und überschäumender kreativer Energie, die es einfach verdient haben, einem größeren Publikum präsentiert zu werden. Deshalb versuchen wir bei jeder Ausgabe welche zu featuren, um ihnen etwas Rückenwind zu geben. In den vergangenen Jahren waren das zum Beispiel Roger Kintopfs Structucture, Jakob Bänsch, Emma Rawicz und aktuell Darius Blair und Finn Heine.
jazz-fun.de:
Kommen wir nun zu den ganz pragmatischen organisatorischen Aspekten eines solchen Festivals. Die Planung steht und fällt ja auch mit der Verfügbarkeit bestimmter Künstlerinnen und Künstler, manche Acts fallen kurzfristig aus und müssen ersetzt werden, andere bedürfen eines Mehraufwands etwa bei der Beschaffung eines bestimmten Equipments und dergleichen. Wer kümmert sich um all das und inwieweit greifen da Planung und Organisation – auch mit welchem zeitlichen Vorlauf – ineinander?
Jürgen Schwab:
Zum Glück gab es dieses Jahr keine kurzfristigen Ausfälle! Das Programm, das bereits im Februar feststand, musste nicht geändert werden. Ab da gibt es natürlich immer noch viel zu tun, mit Vertragsabwicklung, Hotelbuchung, Öffentlichkeitsarbeit etc., woran verschiedene Personen und Abteilungen im Hessischen Rundfunk mitarbeiten. Die eigentliche Produktion mit Ridern, Backline, Bühnenaufbau, Licht, Technik und tatsächlicher Durchführung verantwortet Stefan Hoffmann als Produktionsmanager. Der ist wirklich eine Bank! Dazu kommt beim Deutschen Jazzfestival Frankfurt natürlich die schöne Tradition, dass es live in hr2-kultur übertragen wird. Das macht die Sache nicht einfacher, vergrößert aber auch die Ausstrahlung.
jazz-fun.de:
Für die aktuelle Ausgabe des Festivals hast du dir ein schönes Motto ausgedacht, „Von hier aus gesehen“. Ist das nachträglich entstanden, als sich das Programm sukzessive gefüllt hat und du nach einem roten Faden suchtest, oder hast du dir das schon vorher überlegt und dich dann nach entsprechenden Acts umgesehen? Und nicht zuletzt: Was verbindest du selbst mit diesem Motto?
Jürgen Schwab:
Während wir in den vergangenen Jahren ohne Motto gearbeitet haben, stand dieses Mal die Idee eines Europa-Fokus von Anfang an im Mittelpunkt unserer Programmgestaltung. Stefan Müller und ich waren angesichts der weltpolitischen Lage der Meinung, dass sich ein Blick auf Europa anbietet, auch weil die europäische Jazzszene irgendwie beispielhaft für das steht, was wir brauchen: ein von Respekt, Toleranz und Neugier getragenes Miteinander, das zu wunderbaren Ergebnissen führt.
jazz-fun.de:
Nun ist das Festival erst vor wenigen Tagen zu Ende gegangen, und womöglich bist du gedanklich schon längst wieder bei der Gestaltung der nächsten Ausgabe im Oktober 2027. Wenn du trotzdem ein persönliches Resümee ziehen solltest und dabei vielleicht auch auf die (mindestens) drei Seelen in deiner Brust achtest: Was waren deine persönlichen Highlights als Musiker, Musikvermittler und Festivalmacher? Oder lässt sich das vielleicht gar nicht voneinander trennen?
Jürgen Schwab:
Ist tatsächlich schwer zu trennen, aber ich versuche es mal. Als Musiker hat mich unter anderem die eigenständige Spielweise des holländischen Gitarristen Reinier Baas begeistert, der im Dialog mit der hr-Bigband und den genialen Kompositionen von Emma Rawicz mal orchestral und mal linear daherkam, aber immer mit markanten Statements. Als Musikvermittler finde ich interessant, wie unterschiedlich Feedback aus dem Publikum ausfällt. Manche fanden am ehesten Anschluss an die kompositorisch einfache, dafür in den Improvisationen energetische Musik von Andrés Coll, andere ließen sich von der abstrakten Musik Myra Melfords in einen Hörfilm beamen. Als Festivalmacher freue ich mich, dass das Publikum alle Acts gefeiert hat. Und die bildeten von den Newcomern Darius Blair und Finn Heine über lokale Größen wie Christof Lauer oder Ali Neander, lebende Legenden wie Norma Winstone oder Louis Sclavis (mit dem herausragenden Schlagzeuger Christophe Lavergne) bis zu der ekstatischen Kraft von Shake Stew oder auch Émile Parisien ein breites Spektrum ab. Außerdem freue ich mich, dass auch die Clubnacht am Freitag wieder gut angenommen wurde. Mit ihr wollen wir das Festival in die Stadt tragen und den lokalen Jazzveranstaltern zu mehr Sichtbarkeit verhelfen. Und die Idee, das Frankfurter Jazzstipendium am Vorabend des Festivals in einem Auftaktkonzert zu verleihen, hat sich ebenfalls bewährt, zumal wir der Stadt Frankfurt für ihre treue Unterstützung dankbar sind.
jazz-fun.de:
Danke für das Gespräch.
Jürgen Schwab, 1962 in Steinheim am Main geboren, wuchs in Hanau auf und studierte in Frankfurt am Main sowie am Berklee College of Music in Boston/USA. 1998 promovierte er bei Ekkehard Jost mit einer Arbeit über „Die Gitarre im Jazz“. Er ist als Musiker im Rhein-Main-Gebiet und in der Bretagne aktiv, schreibt und moderiert Sendungen für die Jazzredaktion des Hessischen Rundfunks und arbeitete für die FAZ sowie für andere Medien. Er hat zwei Bücher verfasst: „Die Gitarre im Jazz“ (1998) und „Der Frankfurt Sound – eine Stadt und ihre Jazzgeschichte(n)“ (2004). Er war Dozent für Jazzgitarre an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main, hatte musikwissenschaftliche Lehraufträge an der Justus-Liebig-Universität in Gießen, war Dozent für Jazzgeschichte an der Essener Folkwang Universität der Künste und hat seit März 2018 eine Professur am Mediencampus Dieburg der Hochschule Darmstadt. 2025 erhielt er mit zusammen mit weiteren beteiligten Autoren sowie dem verantwortlichen Redakteur, Thomas Loewner, den Deutschen Jazzpreis für Journalistische Leistung für die Deutschlandfunk-Sendereihe „JazzFacts Deutschlandreise“. Ab 2016 war er einer von drei Programmgestaltern des Deutschen Jazzfestivals Frankfurt, 2026 verantworte er erstmals das Programm der aktuellen Ausgabe als künstlerischer Leiter.
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Émile Parisien, Foto: Robert Fischer -
Johannes Schleiermacher, Foto: Robert Fischer -
Lesley Mok, Foto: Robert Fischer -
Linda May Han Oh, Foto: Robert Fischer -
Louis Sclavis, Foto: Robert Fischer -
Lukas Kranzelbinder, Foto: Robert Fischer -
Mary Halvorson, Foto: Robert Fischer -
Norma Winstone, Foto: Robert Fischer -
Rainier Baas, Foto: Robert Fischer
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Andrés Coll Quartet, Foto: Robert Fischer -
Andrés Coll, Foto: Robert Fischer -
Christophe Lavergne, Foto: Robert Fischer -
Darius Blair, Foto: Robert Fischer -
Elliot Galvin, Foto: Robert Fischer -
Emma Rawicz, Foto: Robert Fischer -
Ingrid Laubrock, Foto: Robert Fischer -
Khadim Seck, Foto: Robert Fischer -
Majid Bekkas, Foto: Robert Fischer -
Myra Melford, Foto: Robert Fischer -
Naïssam Jalal, Foto: Robert Fischer -
Prabhu Edouard, Foto: Robert Fischer -
Sasha Berliner, Foto: Robert Fischer -
Thomas Heidepriem - Denkbar (Clubnacht), Foto: Robert Fischer -
Tomeka Reid, Foto: Robert Fischer -
Yvonne Moriel, Foto: Robert Fischer
Über den Autor
Robert Fischer ist freier Autor, Fotograf und Musikjournalist aus München. Für jazz-fun.de berichtet er von Konzerten, Festivals und anderen kulturellen Veranstaltungen. Seine Fotografie wurde bereits mehrfach international ausgezeichnet.
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