LũpḁGangGang - Dopamine Overdose

LũpḁGangGang - Dopamine Overdose

LũpḁGangGang
Dopamine Overdose

Erscheinungstermin: 17.03.2023
Label: SDBAN, 2023

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Anton Robberechts - Guitar and Vocals
Miel De Koninck - Keys
Lena Thijs - Bass and Vocals
Rob Swennen - Drums

Als Newcomer in der blühenden Brüsseler Szene hat das Jazz-Fusion-Quartett LũpḁGangGang in den letzten Jahren für Furore gesorgt. Nach den EPs "Stalingrad" und "Urban Detox" veröffentlichen sie nun ihr Debütalbum "Dopamine Overdose".

Textlich inspiriert wurde das Album vom Aufwachsen in einer digitalen Welt und dem ständigen Dopamin, mit dem wir dadurch alle umgehen müssen. Musikalisch ist ihr Sound reichhaltig, vielfältig und schwer einzuordnen, inspiriert von Yussef Dayes, BADBADNOTGOOD und sogar Black Country, New Road.

LũpḁGangGang wurde 2017 als Jam-Band gegründet. Anton, Miel, Lena und Rob lernten sich bei einer Jamsession im Sommercamp kennen, als sie noch zur Schule gingen. Mit der Zeit begann die Band ihre eigenen Songs zu schreiben und veröffentlichte zwei EPs, die von Kritikern gelobt wurden. Der Wunsch der Band, sich kreativ und genreübergreifend zu erweitern, führte sie in den letzten drei Jahren auf verschiedene belgische Bühnen, darunter Ancienne Belgique in Flagey, Gent Jazz und Handelsbeurs als Support für ihre Labelkollegen Black Flower.

Der Albumtitel 'Dopamine Overdose' ist ein Zitat aus dem Track 'Dada Data', einem Stück über den Einfluss der sozialen Medien auf unser Leben. Das wiederkehrende Thema des Albums ist definitiv der Kampf mit der heutigen hyper-virtuellen Gesellschaft und dem überwältigenden Einfluss, den die Technologie auf die Gesellschaft hat. Mit unbändigem Enthusiasmus greift die Band relevante Themen auf und verbindet eindringliche Beobachtungen mit einem höchst ansteckenden und abwechslungsreichen Sound.

Von "Out the Light", einem ruhigen Stück über das Gefangensein in dem Bild, das wir alle von uns selbst zu erschaffen versuchen, über "Wanderer", einem jazzigen Stück über den Weg zur Selbstakzeptanz, und "Candy", das eine Punk-Attitüde mit ansteckenden Handclaps kombiniert, bis hin zu "Time Faded" über die Schwierigkeit, seine künstlerische Arbeit zu beenden, zeigen LũpḁGangGang immer wieder ihre genreübergreifende Vielseitigkeit.

Insgesamt ist das Album eine sehr ausgewogene Sammlung von Tracks, die von nachdenklichen Atmosphären bis hin zu punkigen Explosionen reichen, mit einem konstanten Antrieb, sozialer Kritik und einer unbändigen Energie, die alles zusammenhält. Ein vielversprechendes Debüt.

Text: SDBAN

jazz-fun.de meint:
Eines jener Alben, die sich hervorragend als Geschenk für jemanden eignen, der dem Jazz aus dem Weg gegangen ist, vielleicht sogar programmatisch alles gemieden hat, was unter diesen vier Buchstaben läuft. Ein brillant gespieltes, unprätentiöses Album. Es gibt eine Menge interessanter, guter Arrangement- und Gesangsideen. Wenn man das Album als Ganzes hört, ist es schwer, das Konzept zu übersehen, das die Songs zusammenhält, so dass man es nicht mit einer Ansammlung verschiedener Kompositionen zu tun hat, sondern mit einem durchdachten kreativen Zyklus.

  1. Intro
  2. Dada Data
  3. Out The Light
  4. Wanderer
  5. Metaphor
  6. Elsewhere
  7. Time Faded
  8. Candy
  9. The Fountain and the Red Gemini

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