Maciej Obara

Maciej Obara
Maciej Obara, Foto: Jacek Brun

Biographie

Maciej Obara (* 1981) ist ein polnischer Jazzmusiker und Komponist.

Maciej Obara gründete sein erstes Trio mit Maciej Garbowski und Krzysztof Gradziuk und veröffentlichte das Album "Message from Ohayo" und "I can do it". Im Jahr 2008 erhielt der Saxophonist eine Einladung zur Zusammenarbeit mit der Legende des europäischen Jazz - Tomasz Stanko. Gemeinsam treten sie im Projekt "New Balladyna Quartet" auf. In Stanko's Band trifft Maciej seinen musikalischen Seelenverwandten, den hervorragenden Pianisten Dominik Wania. Diese Freundschaft beeinflusst den weiteren musikalischen Weg beider Künstler maßgeblich.

Auch in dieser Zeit ging Maciej Obara nach New York, um neues Material mit Musikern aufzunehmen, die mit dem künstlerischen und pädagogischen Umfeld der SIM verbunden sind. Aus dieser Reise gingen zwei weitere Alben für Ars Cameralis aus Kattowitz hervor, die auf dem polnischen Phono-Markt erschienen sind. Die erste ist eine Aufnahme einer Sitzung begleitet von Nasheet Waits, Ralph Alessie und Mark Elias, die zweite ist das Ergebnis eines Treffens mit Harvey Sorgen und John Lindberg.

Im Jahr 2012 wird Maciej Obara in die Gruppe der 10 Musiker des Alten Kontinents aufgenommen, die am Projekt "Take Five Europe" teilgenommen haben. Aus vielen Gründen kann das Projekt als Wendepunkt in Obaras Karriere bezeichnet werden. Es brachte nicht nur Konzerte bei den wichtigsten Jazzfestivals in Europa (u.a. London Jazz Festival, North Sea Jazz Festival, Molde International Jazz Festival, Jazztopad), sondern trug auch dazu bei, eine dauerhafte Zusammenarbeit zwischen Maciej Obara und norwegischen Musikern - dem Kontrabassisten Ole Morten Vagan und dem Schlagzeuger Gard Nilssen - aufzubauen.

Nach dem Ende von "Take Five Europe" bildet Obara ein internationales Quartett, dem die oben genannten norwegischen Musiker und Dominik Wania. Dieses Projekt wird die langfristige Priorität des Künstlers sein. Der neue Sound und die daraus resultierenden Möglichkeiten sind zur Hauptinspiration für Obara geworden. In den folgenden Jahren wird das Quartett in renommierten Konzertsälen der interessantesten Festivals der Welt auftreten. Während dieser Zeit veröffentlicht das Quartett drei Alben für das polnische Label ForTune ("Live at Manggha", "Komeda", "Live in Minsk Mazowiecki").

Anfang 2017 erhielt Maciej Obara von Manfred Eicher Einladung zu einer Aufnahmesession. Das im Rainbow Studio in Oslo aufgenommene Album "Unloved" wurde im November 2017 bei ECM veröffentlicht.

Die Premiere fand in der NFM-Halle in Wroclaw beim Jazztopad Festival statt. In den folgenden zwei Jahren erhielt Maciej Obara viele wichtige Auszeichnungen wie den Frederick Award für den Künstler des Jahres 2017 und das beste Album 2017 sowie den Coryphaeus Award in der Kategorie Persönlichkeit des Jahres 2018. 2019 erhielt Maciej Obara den ersten Preis beim BWM Jazz Welt Award in München für den interessantesten Saxophonisten dieser Ausgabe.

Im Frühjahr 2019 tourte das Obara Quartett durch Frankreich und beendete seine Tournee mit einer weiteren Aufnahme im Studio La Buissoine für ECM Records. Gleichzeitig wurde Maciej eingeladen, im Rahmen von Gard Nilssens Supersonic Orchestra mit führenden skandinavischen Musikern zusammenzuarbeiten. Das Premierenkonzert dieser außergewöhnlichen Besetzung fand beim Molde Jazz Festival in Norwegen statt. Im selben Jahr nahm Obara einen Auftrag des Komponisten für ein Saxophonkonzert mit Klavier und Orchester AUKSO entgegen. Maciej lud Nikola Kolodziejczyk ein, die Orchestrierung seiner sensationellen Komposition zu spielen, und Dominik Wania saß hinter dem Klavier.

Diskographie

als Leader:

  • Maciej Obara Quartet - Three Crowns, ECM 2019
  • Maciej Obara Quartet – Unolved, ECM 2017
  • Obara International – Live in Minsk Mazowiecki, ForTune 2015
  • Maciej Obara International – Manggha, Fortune 2013
  • Maciej Obara International – Komeda, For Tune 2012
  • Maciej Obara Quartet – Equilibrium, 2011
  • MaMuGe - Obara / Lindberg / Sorgen – Three, Ars Cameralis, 2010
  • Maciej Obara Special Quartet – Four, Ars Cameralis, 2010
  • Maciej Obara Trio – I can do it, Jaz Zabrze, 2008
  • Maciej Obara Trio – Message from Ohayo, Bielska Zadymka Jazzowa 2007

als Begleitmusiker / Sideman:

  • Magnolia Acoustic quartet - Boozer, 2013
  • Michal Wróblewski - Jazz i orkiestra, 2013
  • Piotr Damasiewicz - Power of the Horns, 2012
  • Piotr Damasiewicz - Hadrons, 2011
  • Fonda/Stevens Group - Live in Hipnoza, 2009
  • Tomasz Stanko - Muzyka do spektaklu „Terminal 7”, 2008
  • Maciek Grzywacz Quartet - Fourth dimension, 2008

Links

Maciej Obara Internetseite:
http://maciejobara.com/

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