Magnus Öström & Dan Berglund - e.s.t. 30

Magnus Öström & Dan Berglund - e.s.t. 30 - Albumcover
Magnus Öström & Dan Berglund - e.s.t. 30

Magnus Öström & Dan Berglund
e.s.t. 30

Erscheinungstermin: 31.05.2024
Label: ACT, 2023

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jazz-fun`s recap:

Die Musik, die wir so gut kennen, wird hier ganz anders präsentiert. Der emotionale Bezug zu den Originalinterpretationen ist so groß, dass es schwer ist, eindeutig zu sagen, ob und wie es einem gefällt. Jeder muss seinen eigenen Weg finden, um diese großartigen Kompositionen hier neu zu entdecken. Nicht zu vergessen ist der fesselnde Solopart von Magnus Lingdren auf der Flöte. Musik, die wichtig, ernsthaft und nicht selbstverständlich ist... (Jacek Brun, 03.06.2024)

Magnus Öström - drums
Dan Berglund - double bass
Magnus Lindgren - tenor saxophone, flute
Joel Lyssarides - piano
Verneri Pohjola - trumpet
Ulf Wakenius - electric guitar

Was bleibt, ist die Liebe... 1993 gründeten die drei Schweden Esbjörn Svensson, Dan Berglund und Magnus Öström die Band e.s.t.. Svensson und Öström kannten sich seit ihrer Kindheit und den ersten gemeinsamen musikalischen Gehversuchen. Und keiner der drei ahnte, dass e.s.t. die einflussreichste europäische Jazzband der Nullerjahre werden würde. Wahrscheinlich wussten sie zum Zeitpunkt ihrer Gründung nicht einmal, dass sie eine „Jazz“-Band waren. Alles, was sie wollten, war Musik zu spielen, die ihre Leidenschaften vereinte: Rock, Pop, Klassik, Folk, Improvisation. In den folgenden 15 Jahren spielten e.s.t. Tausende von Konzerten auf der ganzen Welt, veröffentlichten zehn Studioalben und mehrere Liveaufnahmen, gewannen Preise und goldene Schallplatten. Wie diese Geschichte endet, wissen wir alle.

Oder hat sie je geendet? Wird sie jemals enden? Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums von e.s.t. haben sich Magnus Öström und Dan Berglund mit ihren engen musikalischen Freunden Joel Lyssarides, Magnus Lindgren, Verneri Pohjola und Ulf Wakenius zu zwei großen Konzerten in der Kölner Philharmonie und der Filadelfia-Kirche in Stockholm zusammengefunden, um einige der schönsten Stücke aus dem zeitlosen e.s.t.-Repertoire zu spielen. Und so hat man sie noch nie gehört: Die sechs Musiker, allesamt international gefeierte Solokünstler, nähern sich den Kompositionen behutsam und zärtlich, bewahren ihre ikonischen Melodien und Rhythmen, öffnen aber immer wieder ganz neue, von Wärme und Licht durchflutete Räume. Füreinander und für das Publikum, das mit verzückter Stille und frenetischem Schlussapplaus reagiert.

Magnus Öström spricht darüber, wie es sich anfühlt, diese Musik heute zu spielen: „Die Emotionen sind vielschichtig, sie haben das Spektrum eines ganzen Lebens. Zuerst fühlt es sich an, als käme man nach Hause. Da ist Freude, Dankbarkeit, aber natürlich auch Traurigkeit. Es fühlt sich fast surreal an und gleichzeitig wie die natürlichste Sache der Welt. Und irgendwie kommt man aus dem Staunen nicht heraus, wie großartig diese Musik ist. Esbjörns Kompositionen und unsere gemeinsamen Arrangements im Trio fühlen sich einfach zeitlos an“. Und er betont: "Am Ende wird immer wieder klar, dass diese Musik gespielt werden muss und nicht in der Schublade verschwinden darf.

e.s.t. 30 gelingt der Zoom von maximaler Distanz zu größtmöglicher Nähe. Von der totalen Stille und Schwerelosigkeit des Alls im Opener "From Gagarin's Point Of View" bis ins tiefste Innere der menschlichen Seele im Stück "Believe, Beleft, Below", oder wie es in der späteren Vokalversion heißt: "Love is Real". If we meet again, I’d tell you how I feel, I’d tell you from the start, I’d tell you love is real.  

Love is real.

Text: ACT

  1. From Gagarin’s Point of View
  2. Seven Days of Falling
  3. Eighthundred Streets by Feet
  4. Tuesday Wonderland
  5. Elevation of Love
  6. Believe, Beleft, Below

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