Malakoff Kowalski - Songs with Words

Malakoff Kowalski - Songs with Words - Albumcover
Malakoff Kowalski - Songs with Words

Malakoff Kowalski
Songs with Words

Erscheinungstermin: 21.03.2025
Label: Sony, 2025

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jazz-fun`s recap:

Dieses Album eröffnet mit schlichten Klavierakkorden, die ein musikalisches Thema und eine zarte Melodie formen – eine Melodie, die sich behutsam entfaltet, sobald der Künstler seinen subtilen Gesang anstimmt. Inmitten der Vielzahl an Veröffentlichungen, die sich auf Improvisation, zeitgenössische wie klassische Referenzen und die Sprache des Jazz berufen, sticht dieses Werk deutlich hervor: Es ist so eigenständig, dass sein künstlerischer Wert kaum in Worte zu fassen ist. Die Verbindung aus klassischen Kompositionen, Texten von Allen Ginsberg und der ausdrucksstarken, zugleich fragilen Stimme Malakoff Kowalskis erschafft eine Musik, die tief in der Gegenwart verwurzelt ist – und auch voller Sehnsucht, Poesie und zeitloser Schönheit. Ein wahrhaft außergewöhnliches Werk – mutig, sensibel und in seiner Art absolut einzigartig. (Jacek Brun, 08.04.2025)

Besetzung

Johanna Summer - piano
Igor Levit - piano
Chilly Gonzales - piano
Malakoff Kowalski - vocals, piano

Lirycs ba Allen Ginsberg

Über das Album "Songs with Words" von Malakoff Kowalski

Der in Berlin lebende deutsch-amerikanisch-persische Musiker und Komponist Malakoff Kowalski präsentiert hier zwölf neue Singer-Songwriter-Stücke, montiert aus Miniaturen von Frédéric Chopin, Robert Schumann, Aram Chatschaturjan, Maurice Ravel, Edvard Grieg, Amy Beach, Germaine Tailleferre, Claude Debussy und Gabriel Fauré. In einem aufwendigen, fünf Jahre dauernden Montageprozess entdeckte Kowalski in Allen Ginsbergs Beat-Lyrik zeitlose, verletzliche, dem Selbst zugewandte Gedichte, die sich Silbe für Silbe, Zeile für Zeile, Vers für Vers nahezu unverändert in Songtexte umdeuten ließen. Der leise, in sich gekehrte Gesang folgt dabei strikt den motivischen und thematischen Vorgaben des Klaviers. Auch die Klavierwerke wurden bis auf wenige, unmerkliche Ausnahmen in ihren unveränderten Originalfassungen gespielt.

Zu hören ist ein Liederzyklus, der an Tom Waits, Jim Morrison oder David Bowie erinnert - verbunden mit Bill Evans, Kurt Weill oder Michel Legrand. Dass Malakoff Kowalski mit Igor Levit, Johanna Summer und Chilly Gonzales drei seiner engsten - nicht nur musikalischen - Freunde als Pianisten für dieses Album gewinnen konnte, bezeichnet er als „großen Glücksfall“, um „eine intellektuelle Studie in figurative Musik zu verwandeln“. Ein Zusammenschluss dreier Persönlichkeiten, deren pianistisches Wesen so kontrastreich ist wie das Material, mit dem sie sich auseinandergesetzt haben.

Gemeinsam gelingt dieser zum ersten Mal zusammengestellten Formation mit dem Album „Songs With Words“ eine wundersame Verschmelzung der ursprünglichen europäischen Klaviertradition mit der amerikanischen Poesie der Beat-Generation.

Text: Sony

Titelliste

  1. Dry Old Rose
  2. Shadow Changes into Bone
  3. When I Died, Love
  4. See the World Go Wild
  5. Interlude #A
  6. A Strange Wild Leaf
  7. The Weight of the World Is Love
  8. Until They Try
  9. An Empty Hungry Ghost
  10. Interlude #B
  11. One Day
  12. The Nightingale at Night
  13. Dawn
  14. Awake

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