Marcus Schinkel

Marcus Schinkel, Foto: marcus-schinkel.de
Marcus Schinkel, Foto: marcus-schinkel.de

Biographie

Marcus Schinkel (* 1968) ist ein deutscher Jazzpianist, Rockkeyboarder, Komponist und Arrangeur.

Marcus Schinkel studierte Jazz- und klassisches Klavier von 1988 bis 1993 am Conservatorium voor de Kunsten Arnhem (Niederlande) bei Rob van den Broeck und Chris Seger und nahm zusätzlich Unterricht bei Richie Beirach, Lee Konitz, Philip Catherine und Walter Norris. Er war Mitglied im Bundesjazzorchester (BuJazzO) unter Leitung von Peter Herbolzheimer. Noch in der Studienzeit gründete er das Marcus Schinkel Trio mit dem Schlagzeuger Wim de Vries (The Drumbassadors) und dem E- und Kontrabassisten Bas Rietmeijer.

Die erste Trio-CD First of a Million Tones entstand 1996 mit den Gastmusikern Eric Vloeimans und Peter Weniger.

Marcus Schinkel arrangierte 1999 zur Verabschiedung des Deutschen Bundestages in Bonn Kompositionen von Ludwig van Beethoven für sein Klassikjazz-Programm „News from Beethoven“, mit dem das Trio im Jahre 2000 eine Einladung für Konzerte in Nord- und Südvietnam erhielt. 2004 erschien die CD „News from Beethoven“ und 2009 „9 Symphonies“, in der Schinkel die 9 Themen der Beethoven-Symphonien für das Marcus Schinkel Trio und das Indigo-Streichquartett arrangierte. Mit diesem Beethoven Meets Jazz Projekt trat das Trio mehrfach auf internationalen Festivals auf, u. a. dem Beethovenfest Bonn. 2015 präsentierte das Trio das Programm Crossover Beethoven.

Marcus Schinkel begleitet die deutsche Kabarettistin und Sängerin Nessi Tausendschön, diverse Jazz- und Popsänger/-innen und arbeitet zudem regelmäßig für das Theater Bonn. Neben seinem Hauptinstrument Klavier spielt er auch Melodika und diverse Keyboards wie Fender Rhodes, Hohner Clavinet und die Keytar (Umhängekeyboard). Er arbeitete mit Susan Weinert, Pete York, Kim Wilde, Charlie Mariano, Mitgliedern des Gürzenich-Orchesters Köln, dem Beethoven Orchester Bonn, Inga Lühning, Anikó Kanthak, Frederik Köster, Martell Beigang, Ulla Oster und Paul Kuhn zusammen. Schinkel trat außer in Europa in den USA, Russland, der Karibik, Jordanien, der Türkei und Tunesien auf.

Diskographie

  • First Of A Million Tones, , Marcus Schinkel Trio, 1996
  • Listen To The Wind, Birgit June, 1996
  • Groovability To Swing, Wim de Vries, 1997
  • Esprit, Esprit, 1998
  • Live, Nessi Tausendschön, 2004
  • You Don’t Know Me, Faith Gibson, 2004
  • News From Beethoven, Marcus Schinkel Trio, 2004
  • Restwärme, Nessi Tausendschön, 2007
  • Where Do We Go, Regina Mester Quartett, 2009
  • Til you hear from me, Aniko Kanthak, 2013
  • Crossover Beethoven, Marcus Schinkel Trio, 2015

Links

Marcus Schinkel Internetseite:
http://www.marcus-schinkel.de

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Soundcloud

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Quelle: Wikipedia

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