Oli Steidle & the killing Popes - Ego Pills

Oli Steidle & the killing Popes - Ego Pills

Oli Steidle & the killing Popes
Ego Pills

Erscheinungstermin: 29.03.2019
Label: Shhpuma, 2019

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Oliver Steidle – drums, compositions
Frank Möbus – guitar
Kit Downes – keyboards
Dan Nicholls – keyboards
Phil Donkin – bass

Guests:
Andreas Schaerer - vocals (7)
Philipp Gropper - saxophone (2,4)
Petter Eldh - bass (8)
Kalle Kalima - guitar (8)

Additional backing vocals by Louise Boer and Liv Nicholls

Weil Oliver Steidle von der Rockmusik kommt, fühlt er sich zu Kollegen wie Jim Black oder Joey Baron hingezogen, ohne John Bonham je aus dem Hinterkopf zu verlieren. Viele seiner Bands haben keinen typischen Jazzcharakter: Der Rote Bereich, Klima Kalima, Philip Gropper’s Philm, SokoSteidle … Er spielt auch mit Peter Brötzmann, Trevor Dunnoder Alexander von Schlippenbach. Er hat unbändigen Spaß an Grooves und krummen Beats. Was geht hier ab?, fragt man sich, wenn die Beine zu zucken beginnen. Höchste Zeit also, eine Band zu formieren, deren Musik vom Schlagzeug her konzipiert ist mit haarfein ausnotierten Beats und total verrückten Rhythmen, in denen kleine Melodien Halt geben.

Höchste Zeit für die Killing Popes. Das Schlagzeug hat ungeheures Entwicklungspotenzial. Elektronische Musik, Ambient, Heavy Metal, HipHop, Grindcore, Techno, Punk, Ernste Musik … In rasanten Kreuz- und Querverbindungen sucht Steidle nach einem neuen Dynamiklevelauf der Höhe der Zeit. Es geht um mehr als um Hörerüberrumpelung. Es geht um subtilste Verschränkungen undharsche Schmeicheleinheiten, um immer neue Absprünge in ein Neuland, das so noch nicht kartografiert wurde. Dort haben die Killing Popes ihren Ort.

Mit den britischen Keyboardern Kit Downes und Dan Nicholls und ihrem Landsmann Phil Donkin am E-Bass, dem verblüffenden Gitarrenprofessor Frank Möbus und dem markanten Saxofonisten Philip Gropper fand Steidle seine Idealbesetzung

Das Immergleiche einzelner Stile galt gestern. Diese Band formuliert einen Ausweg, dafür muss man sie feiern. Gregor Schiegl von der Süddeutschen Zeitung hörte „Melodien, die sie in den Raum werfen, um sie zielsicher abzuballern wie Tontauben“, Stefan Pieper „ein Dauerfeuer in Sachen humorvoller Brechung“. Ein vorläufiges Fazit zog Nic Jones im New Yorker All about Jazz: „The Killing Popes are an outstanding example about what is Jazz today!”

  1. Intro
  2. Alive
  3. Zombies
  4. Isis
  5. Nuremberg Heroin Lullaby
  6. Strange Condition
  7. Monopoly Extended

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