Omar Sosa - Calma

Omar Sosa - Calma

Omar Sosa
Calma

Erscheinungstermin: 11.3.2011
Label: Skip, 2011

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Der in Barcelona lebende Pianist Omar Sosa liebt die Extreme und so überrascht er sein Publikum ein um’s andere Mal. Nachdem er zuletzt mit dem opulenten, hoch gelobten Bigband-Opus „Ceremony“ (SKP 9092) in Zusammenarbeit mit dem Cellisten und Arrangeur Jacques Morelenbaum seine Kompositionen von einem großen Klangkörper zelebrieren ließ, wählt er nun als Nachfolgeformat die intime Zwiesprache mit sich selbst. „Calma“ ist das insgesamt fünfte Solo – Album seiner Karriere.

Im renommierten New Yorker Systems Two – Studio aufgenommen, nimmt uns „Calma“ auf eine Reise von 13 ineinander fließenden Improvisationen mit, die zwischen Jazz, Ambient und moderner Klassik pendeln. Wohl noch nie spielte der Kubaner auf einem seiner Alben so wenige, sparsam gesetzte Noten. Es geht nicht darum, technisch zu beeindrucken, sondern eine kontemplative, reflektierende Atmosphäre zu schaffen. Dem fortgeschrittenen Hörer wird besonders die sehr selten so verbundene Kombination aus akustischem Piano und Fender Rhodes Piano mit elektronischen Effekten und gesampelten Sounds auffallen. Im Gesamt-Katalog von Omar Sosa kann man „Calma“ nicht nur als eine Neuheit, sondern auch als Bereicherung einordnen, denn die hier angekommene Erkenntnis von Duke Ellington bzw. Miles Davis, „dass weniger mehr sei“, eröffnet einen neuen Blick auf den Improvisator und Pianisten Omar Sosa. Die empfindsamen melodischen Elemente eines Erik Satie treffen hier gewissermaßen auf Pierre Boulez.

  1. Sunrise
  2. Absence
  3. Walking together
  4. Esperanza
  5. Innocence
  6. Oasis
  7. Aguas
  8. Looking within
  9. Dance of reflection
  10. Autum flowers
  11. Reposo
  12. Madre
  13. Suns

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