Orchestre Incandescent & Sylvaine Helary - Rare Birds

Orchestre Incandescent & Sylvaine Helary - Rare Birds - Albumcover
Orchestre Incandescent & Sylvaine Helary - Rare Birds

Orchestre Incandescent & Sylvaine Helary
Rare Birdss

Erscheinungstermin: 15.11.2024
Label: Yolk, 2024

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jazz-fun`s recap:

Es ist schwer, diese Musik zu beschreiben. Sie ist von der ersten Phrase an sehr eigenständig. Gefühlvolle, poetische Kompositionen fließen, Themen tauchen vage auf und lassen den Musikern Raum für freie Improvisationen. Ungewöhnliche Instrumente erzeugen vielfältige, bisher unbekannte Klänge und musikalische Farben. Das Hören dieses Albums ist ein einmaliges Erlebnis, das ich jedem ans Herz legen möchte. (Jacek Brun, 06.12.2024)

Besetzung

Orchestre Incandescent:
Sylvaine Hélary - flute, voice
Antonin Rayon - fender rhodes, synths, clavinet, drum machine (#6, 7)
Élodie Pasquier - clarinet, bass clarinet
Christiane Bopp - trombone, sackbut
Maëlle Desbrosses - viola, viola d'amore
Lynn Cassiers - voice, electronics, bass synth (#1,5)
Chloé Lucas - violone, tenor viola da gamba
Guillaume Magne - electric guitar, acoustic guitar, voice
Jim Hart - drums

feat:
Alexis Persigan - trombone (appears on #5)

Über das Album von Orchestre Incandescent & Sylvaine Helary "Rare Bird"s

Das neue Projekt von Sylvaine Hélary vereint neun herausragende Musiker*innen aus den Welten des zeitgenössischen Jazz und der Barockmusik. Historische Instrumente wie Sackpfeife, Viola d’amore und Violone treffen auf moderne Klänge von Flöten, Synthesizern und Schlagzeug. Hélarys Kompositionen basieren auf Gedichten von Emily Dickinson und PJ Harvey, die der Musik eine poetische Tiefe verleihen und sich in einer faszinierenden Mischung aus Improvisation und ausgefeilter Orchestrierung entfalten.

Das Ensemble entstand nach zwei intensiven „Laboratorien“, in denen die Musiker*innen gemeinsam experimentierten und neue Klangwelten erschufen. Die Kombination barocker Streichinstrumente mit modernen elektronischen Texturen, wie dem semimodularen Synthesizer von Antonin Rayon und der verfremdeten Stimme von Lynn Cassiers, eröffnet ein spannendes Klangspektrum. Diese Verschmelzung von alten und neuen Elementen bildet den Kern von Hélarys musikalischer Vision, die sich sowohl in orchestralen als auch in kammermusikalischen Momenten entfaltet.

Die musikalische Sprache des Ensembles geht weit über die klassischen Genregrenzen hinaus. Hélary verwebt englischen Pop und barocke Elemente mit modernem Jazz und elektronischen Klängen, was der Musik eine besondere Spannung verleiht. Improvisation spielt dabei eine zentrale Rolle und ermöglicht es den Musiker*innen, ihre eigene Persönlichkeit in die kollektive Musik einfließen zu lassen. So entsteht eine dynamische Klangwelt, die im ständigen Dialog zwischen Tradition und Moderne steht. Das Ensemble, zu dem renommierte Musiker*innen wie Élodie Pasquier und Christiane Bopp gehören, bringt Expertise aus den unterschiedlichsten musikalischen Bereichen mit.

Das Ergebnis ist eine reiche Klangpalette, die auf tiefen historischen Wurzeln basiert und gleichzeitig innovativ und zukunftsorientiert ist. Unterstützt durch Residenzen am Théâtre de Vanves und am Petit Faucheux in Tours hatte Hélary die Möglichkeit, ihre musikalischen Ideen in einem kreativen Umfeld zu entwickeln. Mit „L’Orchestre Incandescent“ nimmt sie das Publikum mit auf eine Klangreise, die intime Momente mit intensiven elektronischen Ausbrüchen zu einem lebendigen und mitreißenden musikalischen Erlebnis verbindet. ein intensiver Dialog zwischen Vergangenheit und Zukunft.

Text: Yolk

Titelliste

  1. There is a solitude of space
  2. We do not play on graves
  3. The road was lit with moon and star
  4. Tenebres
  5. The largest fire ever known
  6. To make a prairie
  7. The abandoned village
  8. There is no silence in the earth

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