Pat Metheny - Road to the Sun

Pat Metheny - Road to the Sun

Pat Metheny
Road to the Sun

Erscheinungstermin: 05.03.2021
Label: Modern Recordings, 2020

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feat: Jason Vieaux & Los Angeles Guitar Quartet

Es gibt nur eine Handvoll lebender Musiker*innen, die sich Jahr für Jahr neu erfinden. Noch weniger können von sich behaupten, über eine jahrzehntelange Karriere hinweg das gleiche Maß an Innovation und schierer Exzellenz aufrechterhalten zu haben. Pat Metheny ist einer der wenigen dieser Musiker auf der Welt, der Anspruch auf eine derartige Beschreibung erheben kann – und damit beginnt erst die Geschichte dieser unberechenbaren und einzigartigen Kraft in der Musik. Er ist einer der größten Gitarristen und Improvisatoren der Welt, doch daneben sind es wohl Methenys kompositorische Fähigkeiten, die ihn in einen Raum katapultiert haben, der allein ihm vorbehalten ist und die den großen Bassisten Charlie Haden dazu veranlassten, ihn „jenseits aller Kategorien“ einzuordnen.

Mit Road To The Sun überrascht und verwirrt uns Pat Metheny ein weiteres Mal; wiederum enthüllt er eine neue Seite seiner scheinbar endlosen Fähigkeit, neue Perspektiven in den Weiten einer bereits jetzt undefinierbaren Sphäre aufzutun und dabei den sofort wiedererkennbaren Metheny-Sound beizubehalten.

Mit diesen zwei großen neuen Werken für klassische Gitarre, die zweifellos noch Generationen zukünftiger Musiker*innen aufführen werden, kartiert Metheny einen neuen Weg, die Grenzen zwischen den Genres aufzulösen und gleichzeitig neue Facetten seiner bereits jetzt umfangreichen persönlichen Sprache zu enthüllen.

Sollen wir das also classical music nennen? Metheny antwortet: „Für mich ist Musik eine große Sache. Ich weiß nie genau, was die Leute meinen, wenn ich sie über Musik sprechen höre und die Grundlage ihrer Beschreibung meist nur die einen oberflächlichen Komponenten eines kulturellen Aspektes über die anderen zu stellen scheint. In der Zeit, in der ich aufwuchs, und in dieser ziemlich ländlichen Gegend, hatte ich keine differenzierte Vorstellung davon, warum die Beatles anderes betrachtet werden sollten als Bach oder Ornette oder Miles oder Strawinsky. Ich reagierte einfach nur instinktiv darauf, dass bestimmte Musik ganz eindeutig großartige Musik war. (…) Ich sprach mehr auf die Größe an, die ich in diesen Künstlern gehört habe, auf die Erkenntnis der meisterhaften musikalischen Kreativität, die sie verkörperte, als auf den sozialen Kontext, aus dem sie stammte. In gewisser Weise merke ich jetzt, wie naiv ich wirklich war. Ich war einfach ein Kind im ländlichen Missouri, das sich alles irgendwie selbst beibringen musste. Andererseits bin ich froh, dass ich auf Musik reagieren konnte, ohne etwas über den Hintergrund oder die Politik ihrer eigenen Entstehung zu wissen. Ich habe immer versucht, an dieser Art des Zuhörens festzuhalten, auch wenn ich immer mehr Lücken geschlossen habe. Und ich denke, dass ich im Laufe der Zeit versucht habe, diese Art des Musikhörens auch in der Musik abzubilden, in die ich involviert bin und darin, wie ich mich als Musiker präsentiere.“

Über den Verlauf einer Karriere, die fast ein halbes Jahrhundert und eine fast beispiellose Bandbreite umfasst, bleibt der rote Faden in Methenys Musik der, dass sie unverkennbar die seine ist. Egal, was er tut, in welchem Kontext – innerhalb weniger Noten weiß man, dass es Pat Metheny ist. Und mit Road To The Sun zeigt sich die Tiefe seiner persönlichen Vorstellungen in einem Kontext, der ebenso erklärend wie befestigend wirkt. Wir haben hier zwei große Werke, die nicht von Metheny selbst, sondern von fünf der weltbesten klassischen Gitarristen gespielt werden. Und doch ist dieser Klang, dieser Geist, der Methenys Musik so einzigartig macht, nicht nur präsent; er nimmt Farben und Dimensionen an, die wieder einmal über jede simple, genrebasierte Erklärung hinausgehen. Es ist, wie er als Kind bemerkte, einfach großartige und extrem kreative Musik.

Grammy-Gewinner Jason Vieaux, vom NPR als der „vielleicht präziseste und gefühlvollste klassische Gitarrist seiner Generation“ bezeichnet, wurde von Metheny sofort „angezapft“, um seine neue, viersätzige Suite für Solo-Gitarre Four Paths Of Light aufzuführen. Vieaux: „Es war ein Traum von mir, mit Pat zu arbeiten. Auch wenn ich so viele seiner improvisierten Soli auswendig kenne, war der kompositorische Aspekt seiner Musik immer der größte Faktor.“ Vieaux weiter: „Diese Arbeit ist für mich ein ganz besonderes Ereignis. Immer, wenn ein Künstler von Pats Rang nicht nur ein substanzielles Werk schreibt, sondern ein Stück, das echte Virtuosität bei der Aufführung erfordert und das überall mit seinem musikalischen Stempel bedruckt ist, dann ist das ein großer Moment für die klassische Gitarre. Ich glaube, dieses Werk wird wirklich lange im Repertoire fortleben.“

Metheny fügt hinzu: „Obwohl dieses Stück als ein vollständig durchkomponiertes Werk geschrieben wurde, speziell mit Jason im Hinterkopf, ist es für mich interessant, an das Leben zu denken, das diese Suite in kommenden Jahren und im größeren Kontext haben könnte. Ich habe die klassische Gitarrenwelt mit Interesse verfolgt, und vom ersten Moment, als ich Jason hörte, war er einer meiner Lieblingsmusiker. Er ist gesetzt als mein liebster Bach-Interpret auf der Gitarre. Einerseits zeichnet er sich durch Passagen aus, die am Instrument an das technisch Unmögliche grenzen, aber er hat auch die seltene Fähigkeit, einfache Dinge wirklich mit Bedeutung zu füllen. Sein Spiel inspirierte mich dazu, ein Stück zu schreiben, das ihn hoffentlich herausfordern und im Gegenzug selbst inspirieren würde. Wenn es als Nebenprodukt davon auch seinen Platz im zukünftigen Repertoire finden würde, wäre das fantastisch.“

Das Herzstück dieser wegweisenden Aufnahme ist Road To The Sun, ein großes Werk in sechs Sätzen für das Grammy-prämierte Los Angeles Guitar Quartet. Diesem außergewöhnlichen Ensemble (Metheny beschreibt sie als „eine der besten Bands der Welt“) gebührt ein Großteil des Verdienstes an der zunehmenden Popularität von Gitarrenquartetten; drei konventionelle klassische Gitarren plus ein 7-saitiges Instrument mit zusätzlichem Bassbereich.

Metheny: „Die Idee, sich dem Instrument etwas formaler zu nähern , unter der Schirmherrschaft dessen, was dieses Quartett verkörpert und ganz zu schweigen von den bloßen, fast überwältigenden individuellen Fähigkeiten der vier Spieler, das war etwas, was ich wirklich tun wollte.“ (…) „Zu Beginn, als ich anfing zu schreiben, suggerierten mir die Jungs vom LAGQ, dass sie auch mit einem 5- oder 7-minütigen Stück glücklich wären. Bevor ich es merkte, war ich aber mitten in einem fast 30-minütigen, sechssätzigen Traktat darüber, was in einem Multi-Gitarren-Format alles möglich wäre. Ich habe mich voll auf diese großartige Gelegenheit gestürzt, mir vorzustellen, wie diese vier außergewöhnlichen Gitarristen klingen könnten, wenn sie diese Noten spielen. Das Stück strömte buchstäblich heraus. Aber so sehr ich auch nach dem scheinbar naheliegenden Material für diese Instrumentierung und diese speziellen Musiker suchte, so wichtig war es mir auch, diesen narrativen, erzählerischen Aspekt der Musik beizubehalten, den ich immer zu erreichen hoffe, unabhängig von der Besetzung.“

William Kanengeiser vom Quartett beschreibt es so: „Road To The Sun ist eines der wichtigsten neuen Werke im Gitarrenquartett-Repertoire. Seine bloßen Dimensionen sind beeindruckend, mit einem fast symphonischen Einsatz von Farbe, kontrastierenden Stimmungen und seiner thematischen Einheit. Aber es fängt auch einen sehr persönlichen, emotionalen Ton von Pat ein, der die Bandbreite von eindringlichen, atmosphärischen Harmonien bis zu sinnlichen Melodien umspielt.“ (…) „Die formale Anlage und die komplexe melodische Entwicklung verleihen ihr die strukturelle Integrität einer ernsthaft klassischen Komposition; fast ein modernes Äquivalent zu einer Strauss’schen Tondichtung. Aber die Sprache ist altehrwürdiger Pat Metheny. Es ist eines der ambitioniertesten und kraftvollsten Stücke, die wir jemals während unserer gemeinsamen 40 Jahre gespielt haben.“

Gründungsmitglied Scott Tennant weiter: „Ich bin hin und weg, jedes Mal wenn wir diese neue Komposition spielen. Ein derart schöner melodischer und harmonischer Flow! Auch wenn es seine Fans als unbestreitbar Metheny wiedererkennen werden, entwickelt er sein thematisches Material so geschickt, dass sich der durchschnittliche Konzertbesucher in dieser Welt verirren wird. Eine Klanglandschaft epischen Ausmaßes.“

Und das jüngste Mitglied der LAGQ, Matt Greif, fährt fort: „Pat Metheny ist einer der wichtigsten musikalischen Einflüsse meines Lebens. Seine Kompositionen und sein Spiel leiteten mich bei meiner Erkundung des Jazz, der Klassik und darüber hinaus.“ Greif weiter: „Ich denke, seine Musik bewegt so viele Menschen, weil wir sie als vertraut, aber gleichzeitig als künstlerisch frisch wahrnehmen, geschrieben mit höchster Integrität. Es gibt etwas an seinem musikalischen Ton, das an universelle menschliche Erfahrungen und Gefühle anknüpft.“ (…) „Was er ablieferte, war wie oben gesagt: tief, kühn, dicht gesetzt; stilistisch eine Reflektion der vielen Facetten, die seine komplexe musikalische Persönlichkeit ausmachen.“

Die Interpreten dieser beiden Großwerke für klassische Gitarre sprechen aus, was schon lange derart offensichtlich ist, dass man es fast übersieht: Neben seinen Errungenschaften als Bandleader und Performer ist Pat Metheny einer der bedeutendsten Komponisten unserer Zeit. Es ist verblüffend, dass er dieses Niveau an kompositorischer Kompetenz erreicht hat, während er gleichzeitig sein ganzes Leben lang als führender Improvisator wirkte, in die Downbeat Hall of Fame aufgenommen wurde, den Status eines JazzMasters der NEA erlangte sowie mit 20 Grammy-Awards und einer endlosen Liste an Auszeichnungen als bester Gitarrist geehrt wurde.

Wie vereint Metheny selbst diese Welten der Improvisation und der akribisch genauen Kompositionen, so wie beispielhaft auf dieser monumentalen Aufnahme?

„Ursprünglich kam ich zum Komponieren, um meine Reichweite als Improvisator zu erweitern. Ich hoffte, mir selbst dadurch eine Umgebung zu schaffen, in der ich zu der Art des Spielens kommen konnte, die ich gehört habe und die sich mir entzogen hat, wenn ich Standards oder Bluesformen oder die Musik anderer Komponisten spielte.“ (…)„Improvisieren und Komponieren sind verwandte Aktivitäten, die bei völlig unterschiedlichen Temperaturen ablaufen. Das allnächtliche Improvisieren mit großartigen Musikern auf der Bühne ist so ziemlich das heißeste Setting in der Musik überhaupt. Wenn man allein in einem Raum sitzt und eine ganze Woche lang nachgrübelt, ob man ein B einem As vorziehen soll, dann stellt das ein nahezu eiszeitliches Tempo musikalischer Entscheidungsfindung dar. Dabei versuche ich idealerweise die Dinge wiederzugeben, die ich selbst als Musikliebhaber und Hörer liebe – egal, auf welche Art und Weise sie zustande kommen.“

Durchgängig sind Aspekte von Methenys einzigartigem und innovativem Personalstil in dieses kompositorische Meisterwerk eingewoben, nicht zuletzt der freudig-melodische Anteil, der so viele von Methenys Werken auszeichnet. Metheny: „Für mich ist die Melodie der geheimnisvollste Aspekt der Musik. Während wir Harmonie und Rhythmus auf nahezu endlose Weise zerhacken und würfeln, definieren und quantifizieren können, ist die Melodie für solche Formen der Analyse fast unzugänglich. Natürlich gibt es diese ganz offensichtlich „melodischen“ Dinge in der Musik. Aber meine Auffassung von Melodie geht über die Vorstellung hinaus, einfach nur singbar zu sein. Irgendwie empfinde ich Melodie wie eine Art unsichtbaren Kleber, der die Musik zusammenhält, auf eine nur schwer durchschaubare Weise. Die Elemente, die vorhanden sein müssen, damit etwas melodisch wirklich funktioniert, sind für mich schwer fassbar und rar. Und wenn ich die Dinge durch diese Linse betrachte, habe ich gelernt, darauf zu achten, wie die Harmonien und Rhythmen, zu denen es mich am meisten hinzieht, auch eine Art melodischen Charakter hervorzurufen scheinen.“

Bei aller Komplexität im Aufbau der beiden Suiten, bei allen überraschenden, ausufernden Modulationen und schließlich der bloßen Größe dieser Werke gibt es immer wieder Elemente organischer Einfachheit, die im Kern etwas in sich tragen, das Vieaux als „Menschlichkeit" beschreibt und das Metheny in seiner Musik so gut darstellt. Metheny: „Beim Schreiben des Materials für meine diversen Gruppen habe ich im Laufe der Jahre verschiedene Schaffensperioden durchlaufen. Mal schrieb ich im Wesentlichen nur einfache Lead Sheets, einzig mit den grundlegenden melodischen und harmonischen Teilen der Musik, mal aberdutzende von Seiten voll detailliertem Ensemblespiel, mit diversen Abschnitten, Durchführung und Kontrapunkt, mit spezifischen Parts für alle Spieler. Aber in welcher Form auch immer, ich habe festgestellt, dass es eine Idee im Kern eines Stückes geben muss, die für mich eine Art unausweichliche Qualität trägt; etwas Wesentliches, das nichts anderes sein könnte als das, was es ist.“ (… )„Manchmal höre ich Musik, in der alle Prozesse der Materialentwicklung und Orchestrierung so korrekt ausgeführt sind, wie man es auf seinem Weg eben erlernen kann, aber ohne diesen wesentlichen Kern registriere ich sie am Ende gar nicht. Ich verbringe viel Zeit mit den Grundlagen einer Idee, um sicher zu sein, dass sie diese Art von robuster Haltbarkeit hat, um die unterschiedlichsten Ansätze aushalten zu können. Wenn diese Kernidee stabil ist, kann man alles damit tun. Aber ganz ehrlich, es ist viel schwieriger, auf diese simple Version einer Idee zu kommen, die die Qualität hat, stark genug für die musikalische Durchführung zu sein, als die tatsächliche Arbeit an der Durchführung.“

Auf Road To The Sun kommt es immer wieder zu Ausbrüchen dessen, was Metheny „Strumming“ nennt und bei dem er alle Mitglieder des Gitarrenquartetts in einem ausgewachsenen Schrammel-Fest vereint. „So ein ganzer Haufen Leute, die mit mehreren Gitarren am Lagerfeuer sitzen und offen-klingende Akkorde spielen, das ist eine der besten Anwendungen des Instruments“, lacht er. „Es war etwas, von dem ich wusste, dass ich es mit diesen Jungs in einem Multi-Gitarren- Setting ausprobieren wollte. Das ist ein Bereich, der für mich und meinen eigenen Kram interessant war, vor all den Jahren, angefangen mit Platten wie New Chautauqua und 80/81. Zu der Zeit fand ich es immer rätselhaft, warum Leute in meinem weiteren Umfeld diesen Aspekt der Gitarre in einem solchen Setting historisch noch nicht verwendet hatten. Und es schien mir damals auch, dass es eine Art von Strumming geben müsste, die auch jene Harmonien, an deren Präsenz ich interessiert war, ermöglichen würde; über die übliche Art von streng triadischen Dingen hinaus, wie man sie am Lagerfeuer sitzend hört.“ (…) „Es gibt Teile im 2. und 5. Satz von RTTS, in denen sich der melodische und harmonische Gehalt des Stückes im Zusammenspiel mit dem kraftvollen Klang einer Anhäufung von Gitarren freisetzt, die zusammen einen Rhythmus spielen, der genau das Ziel beschreibt, zu dem ich schon immer kommen wollte.“

Die Aufnahme endet mit dem, was Metheny als „Bonustrack“ beschreibt; eine Aufführung von Arvo Pärts Für Alina, gespielt von Metheny auf seiner 42-saitigen Pikasso-Gitarre von Manzer.

„Ich liebe seine Musik,“ sagt Metheny. „Und obwohl es sich um ein bekanntes Klavierstück handelt, habe ich es mir, als ich es zum ersten Mal hörte, aus irgendeinem Grund auf der 42-Saitigen vorgestellt ( einem ungebräuchlichen Hybrid aus Gitarre und Harfe mit seltsam anhaltenden Obertönen und erweitertem Tonumfang) „Übertragen auf dieses Instrument war es schwierig, den Auflagen von Pärts TintinnabulumMandat wörtlich treu zu bleiben. Doch als ich die Herausforderung des Stückes annahm, fand ich eine aufschlussreiche Anmerkung in der Partitur des Komponisten, die eine Aufführung des Stückes "in einer ruhigen, gehobenen Stimmung, dem eigenen inneren Selbst zuhörend" verlangt. Das brachte mich dazu, die oberste Melodielinie bei der zweiten von drei Wiederholungen eher zu improvisieren und die Partitur in zwei unterschiedlichen Lagen zu beiden Seiten wörtlich zu interpretieren.“ (…) „Tatsächlich kann ich nicht sicher sagen, wie oder warum ich auf die Idee kam, sein Stück in dieses Album zu integrieren, es schien mir einfach zu passen. Nach all der strukturellen Komplexität und all den Modulationen und Tonartwechseln in den beiden Suiten, hat dieses Werk eine so einfache und eindringliche diatonische Qualität, dass es in krassem Kontrast zum Rest der Aufnahmen steht. Es fühlte sich wie ein passendes Ende für das Album an.“

Am Ende ist Road To The Sun nicht weniger als eine weitere wirklich großartige Pat Metheny-Platte. Gelten wird sie, neben Secret Story, Bright Size Life, 80/81, One Quiet Night, Still Life (talking), Song X und allen anderen, als eine weitere, unerwartete und mit Absicht unergründbare Wendung, die am Ende ebenso unvermeidlich wie klassisch ist für dieses Genre, das nur ein gemeinsames Element hat: Metheny selbst.

Text: Modern Recordings

jazz-fun.de meint:
Dieses Album steht ganz im Zeichen von Pat Metheny, einem brillanten und wunderbaren Musiker in Hochform, im klassischen Repertoire und an der Spitze des klassischen Quartetts. Das Arrangement und die Aufführung sind hervorragend, alle Elemente dieses Werkes wirken harmonisch im richtigen Verhältnis zusammen: melodische Themen, raffinierte Harmonie, interessante und schöne Soloparts, Raum, Dynamik und stimmiger Klang.

  1. Four Paths of Light, Pt. 1
  2. Four Paths of Light, Pt. 2
  3. Four Paths of Light, Pt. 3
  4. Four Paths of Light, Pt. 4
  5. Road to the Sun, Pt. 1
  6. Road to the Sun, Pt. 2
  7. Road to the Sun, Pt. 3
  8. Road to the Sun, Pt. 4
  9. Road to the Sun, Pt. 5
  10. Road to the Sun, Pt. 6
  11. Arvo Part: Fur Alina

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