Philipp Gropper’s Philm - Licht

Philipp Gropper’s Philm - Licht

Philipp Gropper’s Philm
Licht

Erscheinungstermin: 07.09.2012
Label: WhyPlayJazz, 2012

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Andreas Lang (Bass)
Håvard Wiik (Piano)
Oliver Steidle (Schlagzeug)
Philipp Gropper (Saxophon)

Neben dem weltweit tourenden Trio „Hyperactive Kid“ und der orchestral und elektronisch gedachten Band „Gropper/Zoubek/Eldh/Schröteler“ ist Philipp Gropper`s Philm das dritte höchst Niveau- und seelenvolle Projekt des „begnadeten Berliner Saxophonisten“ (David Friedman). Mit „Licht“ legt Gropper erstmals ein Album unter eigenen Namen vor.

Auf dem sehr intensiven Album ist eine ausgeprägte Vorliebe für sonderbare, überraschende Kompositionen und Bilder zu erkennen. Die 6 Stücke geben Einblick in die ganz eigene musikalische Welt des Komponisten und Improvisators.

Rudi Mahall bemerkt: „Die[...] Stücke, […] von Gropper alle selbst zusammenkomponiert, erzählen jedes für sich eine ganz eigene Geschichte, selbstredend streng abstrakt.

Über seinen Umgang mit der klassischen Quartett-Formation sagt Philipp Gropper:
„ Je länger ich Musik mache, desto wichtiger ist mir und desto klarer nehme ich war, was eine Band transportiert, welche Botschaft von Ihr ausgeht. Diese durch die transzendierende Qualität von Musik erfahrbare Essenz ist, worum es mir geht und sie ist absolut unabhängig von Stilistik oder Besetzung. Reine Virtuosität, intellektuelle Höhenflüge und die Weichgespielheit unserer Zeit langweilen mich – es geht mir um Direktheit und Mystik. Ich bin der Tradition sehr verbunden, versuche aber ständig deren Lebendigkeit und Frische, die jeweils nur im zeitlichen Kontext entstehen konnte und den alten Meistern gleichzeitig ihre Zeitlosigkeit sicherte, zu verstehen und weiterzutragen.“

Seit mehr als einem Jahrzehnt sammelt Gropper inzwischen Erfahrungen auf den kleinen und großen Bühnen der Welt. Ob mit eigenen Projekten oder als Sideman, die Liste seiner musikalischen Kooperationen spricht für sich: Ralph Towner, Manfred Schoof, Günter „Baby“ Sommer, Mathias Schriefl, Eric Schaefer, Robert Landfermann, Tobias Delius, Tom Arthurs, James Knapp, Carsten Daerr, Wanja Slavin, Kalle Kalima, Peter Herbolzheimer, Kresten Osgood, Rudi Mahall, John Schröder, Maria Joao, Pablo Held, Olaf Rupp, Pierre Borel, Daniel Glatzl u.v.a.

Nicht zuletzt aber sind es die drei Mitmusiker, der Norweger Håvard Wiik (Atomic, Motiv, Ken Vandermark) am Piano, Bassist Andreas Lang (Andromeda mega Express Orchestra, Gunter Hampel) aus Dänemark und Oliver Steidle (Der Rote Bereich, Peter Brötzmann), die PHILM so überzeugend klingen lassen. Die Band scheint zusammen zu atmen. Alle lassen sich Raum und haben ein außergewöhnliches Gespür für Energie und Spielfluss. Gemeinsam setzen Sie die mit den Kompositionen begonnenen Geschichten fort.

Das Album in seiner poetischen Vielschichtigkeit verweigert sich einer voreiligen musikalischen Einordnung, spricht vielmehr differenziert über autokatalytische Zusammenhänge von Bewusstsein und Kommunikation. Für den Hörer ist die Komposition von Improvisation nicht zu unterscheiden. Die verschachtelten und kraftvollen Titel leben durch herbe Kontextwechsel, bleiben in ihrer  Schönheit und voller Spannung. Musikalische Bilder alternieren im Jump Cut. Der Wert dieser Musik ist unermesslich.

  1. Synthesizer
  2. Licht
  3. 2:22
  4. Robot
  5. Club
  6. Epilog

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