Pulsar Trio - Cäthes Traum

Pulsar Trio - Cäthes Traum

Pulsar Trio
Cäthes Traum

Erscheinungstermin: 08.04.2016
Label: t3 records, 2015

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„Wir haben uns gefragt, wie es wohl für ein im Mutterleib schwebendes Wesen sei, Konzerte zu spielen, Touren zu fahren, Wettbewerbe zu rocken, Songs zu schreiben, Aufnahmen mitzuerleben. All diese Spannung und Entspannung, all die Musik, viel Bewegung, dieses Pulsieren, diese Aufregung. Glück. Ruhe. Euphorie. All diese kleinen Geburten. Cäthe war bei allen Songs auf diesem Silberling in irgendeiner Weise beteiligt, sei es beim Aufnehmen, beim Entstehungsprozess, bei der Uraufführung oder beim Mischen. Da war viel Gefühl im Bauch – und dann auch als geborene Cäthe im ganzen Kosmos.“ (Beate Wein)

Jazz trifft die Welt trifft das Universum trifft die Herzen der Menschen. Und mit Matyas Wolter an der Sitar trifft Pulsar Trio den Nerv der Zeitlosigkeit. Wie sich das Lexikon der Wissenschaften zum Thema Pulsar äußert: „Ein Pulsar ist ein rotierender Neutronenstern, dessen Rotationsachse nicht mit der Magnetfeldachse übereinstimmt, so dass ein Doppelkegel (Bikonus) emittierter Strahlung wie bei einem Leuchtturm mit der Rotationsperiode des Sterns mitrotiert.“ gräbt das Trio sich unabhängig gängiger Trends und Bewegungen ins musikalische Unterbewusstsein. Und bekommt dafür Anerkennung – zum Beispiel 2014 die Trophäe beim Global Music Contest CREOLE.

Mit ihrem neuen Album „Cäthes Traum“ gehen sie nun konsequent ihren Weg weiter; Beate Wein, Aaron Christ und der fulminante Ausnahme-Sitar-Spieler Matyas Wolter brechen genrespezifische Ketten und ignorieren Grenzen, wie dies fast nur noch im Jazz möglich ist, dieser aus der Improvisation gewachsenen Kunst, Herzen, Takt, Rhythmus und Intelligenz zusammenzuführen.

Die elf Stücke auf dem Album tragen Vielseitigkeit und Freiheit in sich. Sie heißen „Tango With A Horseshoe“, „Ganga Surf“, „The Calcutta Flute Vendor“ oder „Chasing The Cat Grizzly“ und reisen von Indien nach Prag über Potsdam – oder in „May Waltz“ in die Geschichten von Kara Ben Nemsi, Hadschi Halef Omar oder Winnetou. Dabei sind diese World-Jazz-Perlen mit der durch das Pulsar Trio kreierten Instrumentalisierung – Beate Wein (Piano/ Misc. Keys), Matyas Wolter (Sitar/ Surbahar) und Aaron Christ (Drums) – so aufregend frisch und fließend wie ungezähmte Flüsse voller glitzernder Fische.

Musikalisch sind die Drei dem eher unaufgeregten, wiederkennbaren Jazz verhaftet, kein Gequietsche und Tonleiternhoch-und-Herunterfiedeln, besser der Suche nach den „schönen Tönen“. Wobei sie mit Überraschungen nicht sparen und Einflüsse von den Rändern des Jazz-Puristentums nutzen. So darf Musik auf der ganzen Welt klingen. World-Jazz, Popmusik im besten Sinne des Wortes.

Beate Wein, die einst in Calcutta auf Matyas und später dann auf Aaron traf, der als Bindeglied zwischen den Beiden perfekte Harmonie schafft, sagt, befragt nach Träumen, die wie die von Cäthe, in den Herzen des Trios schwingen: „Ich liebe unsere Musik. Sie macht mich glücklich. Es durchflutet mich beim spielen. Die Freude über schöne Töne bei den Anderen oder über coole Grooves ist so groß und sprudelig, dass ich juchzen muss beim spielen“.

Die allumfassende Sprache ist die Musik, das achtsame taktvolle Leben der Sound – von Cäthes Traum.

  1. Broklegs Fall
  2. Seven Horses And A Hornet
  3. May Waltz
  4. Caethes Traum
  5. Noble And Good
  6. Tangoe With A Horseshoe
  7. Ganga Surf
  8. The Calcutta Flute Vendor
  9. Sastopai
  10. Le Böm
  11. Chasing The Cat Grizzly

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