Stefan Hentz über Miles Davis – Interview zum Buch „Sound eines Lebens“

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Stefan Hentz, Foto by Stefan Hentz

Am 26. Mai jährt sich der Geburtstag von Miles Davis zum 100. Mal. Zu diesem Jubiläum werden eine Menge neue Veröffentlichungen, in schriftlicher oder musikalischer Form zu erwarten sein. Ein Buch zu Miles hat Stefan Hentz verfasst. In seinem Buch „Miles Davis Sound eines Lebens“ wird die Lebensgeschichte des epochalen Trompeters durch kluge Beobachtungen der Zeitgeschichte und seiner musikalischen Veränderungen untermalt.
Von Angela Ballhorn

jazz-fun.de:
Erst einmal herzlichen Glückwunsch zum Buch. Das ist dein erstes Buch?

Stefan Hentz:
Das ist mein erstes Buch, zumindest in diesem Umfang. Ich habe vor 30 oder 35 Jahren ein Buch über Stadtteilkultur in Hamburg geschrieben. Aber in dem Moment, als es erschienen ist, war plötzlich alles anders, weil die DDR aufgehört hatte zu existieren und andere Dinge wichtiger wurden.

jazz-fun.de:
Mich interessiert der Schaffensprozess an deinem Buch über Miles. Du leitest das Buch mit einer Beobachtung von deinem ersten Konzert von 1985 ein, aber in Kontakt mit Miles’ Musik bist du natürlich viel früher gekommen.

Stefan Hentz:
Ja, das war schon bedeutend. Ich war natürlich mit seiner Musik vorher schon sehr vertraut. Das beschreibt das Buch auch, wie ich mir die musikalische Geschichte quasi rückwärts erschlossen habe. Miles hatte Alben wie dieses Fillmore-Aufnahmen von 1970. Das waren damals die Ergebnisse von vier Konzerten zusammengeschnitten mit den schönsten Titeln. Die kompletten Tuesday bis Friday-Konzerte waren schon ziemlich harter Stoff. Das wird natürlich deutlich zugänglicher, wenn man es live sieht. Zwischen den Fillmore Album und dem Konzert, das ich gesehen habe, liegen auch noch einmal mehr als zehn Jahre. Das war insgesamt dann auch noch mal wesentlich zugänglicher. Als jemand, der im Grunde eher von der Rockmusik herkommt als vom klassischen Bebop fand ich das sehr überzeugend. Und als jemand, der auch ein paar Gitarren sein eigen nennen, fand ich das Konzert 1985 besonders, weil Scofield dabei war. Das war natürlich super.

jazz-fun.de:
daß du das Ganze quasi von von hinten aufgerollt hast, von diesem Liveeindruck von 1985 her, fand ich ziemlich gut.

Stefan Hentz:
Ich finde, daß es wichtig ist zu unterscheiden zwischen dem, was Miles live gemacht hat und was er im Studio aufgenommen hat, daß er live immer sehr viel ausschweifender, wagemutiger und auch virtuoser gespielt hat als im Studio. Im Studio zielte er auf ein fertiges Werk ab, das Live-Konzept von Miles hat einen prozesshaften Charakter, wo es nicht darum ging, etwas Fertiges zu reproduzieren, sondern es auf der Bühne entstehen zu lassen.

jazz-fun.de:
Aber du hattest nie die Gelegenheit, mit ihm zu sprechen, oder?

Stefan Hentz:
Ich hatte leider nie die Gelegenheit gehabt, mit ihm persönlich zu sprechen.

jazz-fun.de:
Das wäre natürlich noch ein ganz anderer Zugang gewesen. Jetzt wäre Miles’ 100. Geburtstag gewesen, also gibt es viele Veröffentlichungen. Aber warum ein weiteres Miles Buch? Was hat für dich den Ausschlag gegeben zu sagen „Ich will Miles’ Leben und Musik zusammenfassen“?

Stefan Hentz:
Erst mal bin ich auf den Vorschlag gestoßen worden, „Willst du nicht ein Buch über Miles Davis schreiben“? Super, natürlich will ich dieses Buch schreiben. Das wollte ich schon immer, aber ich wusste es noch nicht.

Dann bin ich erst mal ein bisschen zusammengezuckt, als ich bei einer ersten Verabredung gemerkt habe, welchen Umfang an Information das Unterfangen hat und wie viele geschriebene Worte, auch mit viel Kompetenz, es schon gab, die auf irgendeine Art und Weise bearbeitet werden musste. Dann habe ich erst mal viel gelesen.

jazz-fun.de:
Wieviele Meter Material hattest du auf dem Schreibtisch stehen?

Stefan Hentz:
Ich habe das nicht nachgemessen. Der Bibliographie, die ich mir aus dem Jazzinstitut besorgt habe, hatte um die 260 Seiten. Später habe ich mir zusätzlich ein Buch mit einer ausführlichen Bibliografie gekauft

jazz-fun.de:
Ich kann mir das Unterfangen als sehr umfangreich vorstellen. Es gibt schon viele kontroverse Veröffentlichungen. Wichtig war vermutlich die Autobiographie von Miles mit Quincy Troupe, aber man möchte ja ein möglichst umfassendes Bild in eigenen Worten präsentieren. Du hast den Menschen und Musiker Miles Davis, so wie er sich von den verschiedenen Facetten gezeigt hat, genauso im Mittelpunkt porträtiert wie auch seine Musik in den jeweiligen Schaffensphasen. Das ist ziemlich gut gelungen.

Stefan Hentz:
Das freut mich zu hören. Das war mir auch ein Anliegen. Wobei ich permanent zwischen verschiedenen Problemen lavieren musste. Viele der ständigen Auseinandersetzungen zum Beispiel, ob Miles eigentlich ein guter Trompeter war. Das stellte für mich die Frage: Was bedeutet das und interessiert mich das überhaupt? Miles war jemand, der Dinge anders machen wollte und das sehr gut konnte.

Die Frage war, wie sehr kann ich mich Miles Davis nähern. Alles, was seine Persönlichkeit angeht, da wird es dünn. Und man merkt, daß es einen Widerspruch gibt zwischen dem Bild mit dem abweisenden, harschen Prinzen der Dunkelheit und dem, was Leute, die länger mit ihm gespielt haben, erzählen. Also ich habe mit Herbie Hancock ein Interview gemacht und mit Scofield sowieso und anderen, die mit Miles gespielt haben. Die schilderten ihn als einen total empathischen und warmherzigen Kollegen, dem viel am Austausch mit den Musikern lag. Das glaubte ich wiedergefunden zu haben in den verschiedenen Facetten dessen, was ich über seinen Lebenslauf zu wissen meine. Einer, dem es wichtig war, in einer Musikerszene aufgehoben zu sein. Und das manchmal Abweisende, das bezog sich auf bestimmte Leute - und das kann ich mir schon wieder eher vorstellen. Vielleicht irre ich mich da, aber es ist ja letzten Endes alles ein bisschen Küchenpsychologie.

jazz-fun.de:
Es ist Miles’ Anschein dieser harten, bösen Rolle, von der man nicht weiß, ob es wirklich nur eine Rolle war. Ich habe in Interviews auch von andere Seiten von ihm gehört. daß er eben jemand war, der Musiker, die ihn interessiert haben, selber angerufen hat. Wo sich die Musiker immer erst mal auf den Arm genommen gefühlt haben. „Ach, hat jetzt schon wieder irgendein blöder Kommilitone die Stimme von Miles nachgemacht und will mich in der Band haben“. Das sind natürlich völlig absurde Geschichten. Es konnte sich keiner vorstellen, daß Miles persönlich anruft, statt einen Agenten vorzuschicken. Das fand ich immer sehr amüsant zu hören.
Wie lange hast du für das Buch insgesamt gebraucht?

Stefan Hentz:
Insgesamt habe ich drei Jahre daran gesessen.

jazz-fun.de:
Es ist unglaublich viel Material, das gesichtet werden muss. Vermutlich ist noch einmal viel Zeit ins Land gegangen, um die ganzen Quellen wieder zusammenzufassen.

Stefan Hentz:
Zum einen das, zum anderen sie dann im richtigen Moment wiederzufinden. Das braucht viel Zeit und das hätte ich möglicherweise auch strukturierter organisieren können. Aber ich bin auch ein kleines bisschen naiv rangegangen, ich hatte mir gar nicht so oft Notizen gemacht. Oder es gab auch keinen Zettelkasten. Wenn man das Buch auf Zeit hätte schreiben wollen, könnte man es schon ein bisschen schneller hinkriegen.

jazz-fun.de:
Ein vielleicht nicht ganz gezieltes Abtauchen in die verschiedenen Quellen, was ja ganz gut ist, weil man dann verschiedene Blickwinkel behält?

Stefan Hentz:
Sehe ich auch so. Es war schon auch ein bisschen ein Abtauchen in quasi Ergebnisoffenes, ich  wollte eben nicht vorher ein Bild fertig haben und dann anschließend nach Zahlen ausmalen.

jazz-fun.de:
Und wie viele Stunden Musik hast du nebenher gehört? Vermutlich hast du dich einmal komplett durch die Diskografie durchgehört.

Stefan Hentz:
Nein, nicht komplett. Aber ich habe schon weitgehend versucht, mich durch die mir zugängliche Diskographie durchzuhören. Wobei ich da auch vorsichtig bin, weil ich mir für die Art, wie ich über Musik schreibe, weitgehend abgewöhnt habe, beim Schreiben auch noch Musik zu hören. Wenn ich wirklich im Schreiben drin bin, bin ich ein Stück weit abgetaucht und kriege nichts mehr von der Musik mit.

Ich habe mir schon vieles angehört und habe, glaube ich, einen ziemlich guten Überblick.  Aber alles habe ich mit Sicherheit nicht gehört.

jazz-fun.de:
Vor vielen Jahren erschien in der Schweizer Zeitschrift „Du“ ein Artikel über Miles Davis. Den Artikel hatte ich kopiert, vor allem die sehr ausführliche Diskographie. Immer, wenn ich ein weiteres Album gekauft oder kopiert hatte, habe ich es akribisch in der Liste  abgestrichen. Irgendwann habe ich aufgegeben, es war einfach zu viel.

Stefan Hentz:
Dieser Artikel aus dieser Ausgabe von „Du“, diese Ausgabe mit Miles samt den Fotos von Ralph Quinke, ist gerade wiederveröffentlicht worden. Der Aufsatz nur in Teilen, aber die Fotos noch mal komplett. Arne Reimer hat das produziert mit Ralph Quinke zusammen. Der Autor des Artikels hiess Marco Meyer, glaube ich, der war Redakteur bei „Du“. Das Buch „Three Days in Malibu“ liegt in diversen Buchläden, am Schlachthof zum Beispiel. Wahrscheinlich ein bisschen nachhaltiger, weil es relativ teuer ist, ich glaube, 68 € kostet das Buch. Aber es ist eine schöne Sache

jazz-fun.de:
Wie war es mit dem Fotomaterial? Hast du selber ausgesucht oder hast du aussuchen lassen?

Stefan Hentz:
Das hat mein Lektor bei Reclam im Wesentlichen gemacht, er verfügte über einen älteren Arbeitskontakt zu dem Fotografen Glen Craig, was dann auch mir zugute gekommen ist. Ich habe dann auch ein Kapitel über Arbeit von Glen Craig mit Miles geschrieben und somit immer mal wieder mit Graig telefoniert. Das war ganz lustig und machte Spaß, er ist halt einfach ein amerikanischer Musikbusiness-Mensch, der einen ganz anderen Drive hat als ich das hätte. Der kam dann gleich mit Vorschlägen, daß man das Buch doch auch gleich ins spanische oder französische übersetzen lassen könnte.

Er weiss ganz genau Bescheid, was auf der Welt noch zu Miles gemacht wird. Er verfügt über enge Kontakte zur Erbengemeinschaft von Miles Davis, das war natürlich auch sehr hilfreich und interessant. Und die Bilder von ihm sind einfach toll.

Aber es sind nur leider sechs oder acht Stück, dazu gibt es noch Fotos von Ralph Quinke im Buch. Und das andere Material haben wir so zusammengesucht. Es gab und gibt viele Bilder, an die man einfach nicht rankommt.

jazz-fun.de:
Du hast was erwähnt, was bei mir noch ein Punkt auf der Liste ist, nämlich der Miles Davis Estate. Inwieweit hatte der einen Daumen auf der Veröffentlichung? Oder haben die dich frei arbeiten lassen?

Stefan Hentz:
Ich habe gar nichts checken lassen müssen. Da kam überhaupt nur eine Verbindung über Craig zustande. Der versuchte, mir Interviewtermine mit der Tochter, dem einen Sohn und dem Neffen zu verschaffen. Bisher ist es leider nicht dazu gekommen, das würde mich schon auch noch interessieren. Obwohl es den roten Faden des Buchs sprengen würde, wenn ich jetzt anfangen würde, die Familie zu interviewen und vorher im Buch niemanden aus Interviews zitiert habe.

jazz-fun.de:
Das wäre dann der zweite Band.

Stefan Hentz:
Ja, das wird dann vielleicht Miles 150 oder so.

jazz-fun.de:
100 Jahre sind ja sowieso ein interessantes Thema. Man hängt sich ja immer an runden Zahlen auf und es ist auf jeden Fall ein Anlass, Rückblick zu halten. Wann immer das Gespräch mit Musikern auf Miles gekommen ist – und das passiert ja häufig – ist es immer besonders und es gibt keinen, der gesagt hätte „Der hatte keinen großen Einfluss auf mich“.

Stefan Hentz:
Mir ist während der Arbeit an dem Buch aufgefallen, wie dicht eigentlich die ganze Jazzgeschichte  mit der Biographie von Miles Davis verknüpft ist. Wenn man sich 1926 vor Augen hält, ein Jahr später hat Louis Armstrong die Aufnahmen mit seinem Quintett und Septett gemacht. Da rückte erstmals die Improvisation in den Mittelpunkt. Und es war genau der Zeitpunkt, wo man in der Filmindustrie langsam zum Tonfilm überging, und wo dann auch kurz danach „The Jazzsinger“ veröffentlicht wurde. Das spielt alles eine riesige Rolle. Nur 18 Jahre später ging Miles noch ziemlich jung nach New York. Schon vorher war es so, daß der Zweite Weltkrieg den Aufstieg in der Szene deutlich erleichtert hat, weil ältere Musiker eingezogen worden waren. Er konnte die leeren Plätze besetzen und hatte dadurch eine Sichtbarkeit im jungen Alter, die schon ziemlich gut war. Oder der Ort, aus dem Miles kommt, East St. Louis. Das ist ja im Grunde eine Art Mittelpunkt der USA, nur in der Ost-West Ausdehnung stimmt es nicht ganz. Der Mississippi fliesst durch die Stadt und bildet die Grenze zu St. Louis, dem Teil, der schon seit 1800 zu den USA gehörte und dem neueren Teil im Westen. Es gibt auch die Ost-West Verbindung über Eisenbahnen, die ja noch relativ neu waren, und die Straßen, die gebaut wurden und den Westen mit dem Osten verbanden. Und Kansas City, wo es auch eine sehr lebhafte Szene gab, ist ebenfalls nicht weit weg. Insofern war East St. Louis genau der richtige Ort, wo Miles war. An diesem Ort sind ganz viele Einflüsse zusammengeflossen. Das fand ich total faszinierend. Oder der Ort, an dem er geboren wurde, war ungefähr 40 Kilometer nördlich von East St Louis. Das war eine Stadt, wo im Präsidentschaftswahlkampf 1861, glaube ich, eine Debatte zwischen einem „Lincoln-mäßigen“, der Sklaverei nicht zugeneigten und einem der Sklaverei zugeneigten Kandidaten stattfand. Es war eine Station auf dem Underground Railroad, über den sich flüchtige Sklaven in Sicherheit bringen konnten. Das Ganze hat alles irgendwie die Musikerexistenz mitgeprägt, hat man das Gefühl, es ist alles am richtigen Platz und zur richtigen Zeit passiert und das Ergebnis ist dann Miles Davis.

jazz-fun.de:
Was mich fasziniert hat an der Geschichte von Miles Davis ist, daß man Jazz eher mit den unteren Schichten verbindet, Miles aber aus einer Familie der gehobenen Mittelschicht kam. Aber es war eine sehr musikalische Familie, von daher macht es es natürlich Sinn.

Stefan Hentz:
Aber wenn man das so ein bisschen in der Jazzgeschichte rumschaut – Duke Ellingtons Eltern waren jetzt nicht ganz so reich, aber sie hatten auch sozusagen eine Oberschicht-Attitude, das ist im Jazz ja gar nicht so selten.

jazz-fun.de:
Louis Armstrong dagegen ist im Waisenhaus aufgewachsen. Also es gibt beide Seiten.

Stefan Hentz:
Es verändert sich aber auch mit dem Zeitpunkt, es gibt weiterhin beide Seiten. Es gibt auch heute noch improvisierende Musiker, die nicht über einen reichen Hintergrund verfügen. Aber der Anteil derer, die eine bürgerliche Herkunft haben, ist stark angewachsen. Und so reich wie die Davis-Familie wären tatsächlich die wenigsten.

jazz-fun.de:
Es wäre natürlich interessant, was Miles zu der Politik heute sagen würde, aber nachdem er immer schon relativ deutlich war, habe ich so eine ganz klare Vorstellung, was er sagen würde. Er würde wahrscheinlich einmal quer über den Tisch kotzen.

Stefan Hentz:
Da bin ich ein bisschen vorsichtig. Natürlich würde er erst einmal kotzen, aber das macht jeder, der bei Trost ist. Das finde ich eben auch ganz wichtig, daß Miles Davis ein Musiker war, der Zugang zur Welt hatte. Er hat die Informationen aufgenommen und wusste, was Sache ist. Es war nicht nur eine reiche Familie, sondern es war auch eine Familie, die sich mit Rassismus auseinandergesetzt hat. Sie mussten sich als Betroffene natürlich sowieso permanent damit auseinandersetzen.

jazz-fun.de:
Was wird jetzt weiter passieren? Normalerweise gehen Autoren immer auf Lesereise. Machst du das auch?

Stefan Hentz:
Ja, ich möchte das und habe auch ein paar Termine, wo das passieren wird. Aber es dürfen gerne noch mehr werden. In Leipzig auf der Buchmesse lese ich zum Beispiel. Und dann bin ich eine Woche später in Bad Hersfeld, im Buchladen Buchcafe. Dann gibt es noch weitere Pläne, die aber noch nicht so richtig ausgereift sind. Die Termine finden sich auf der Website von reclam.

Das Gespräch führte Angela Ballhorn
Foto: Stefan Hentz

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