Stephan-Max Wirth Experience - Printemps Fatal

Stephan-Max Wirth Experience - Printemps Fatal

Stephan-Max Wirth Experience
Printemps Fatal

Erscheinungstermin: 29.09.2023
Label: BOS.REC. 2023

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jazz-funs`s recap:

Stephan-Max Wirth und seine Kollegen bedienen sich der Tradition des Jazz-Mainstreams, gleichzeitig handelt es sich aber auch um durch und durch moderne Musik. Die attraktiven Kompositionen pulsieren im Rhythmus. Die Musik ist erhaben, aber gleichzeitig auch freundlich und kommunikativ. Der schöne Tenor- und Sopranton und der improvisatorische Erfindungsreichtum des Leaders sind ausnahmslos reizvoll. Das Album hat mich von den ersten Klängen an verführt, es hört sich wunderbar an. Wir sind begeistert!

Stephan-Max Wirth – Tenor- und Sopransaxophon
Jaap Berends - Gitarre
Bub Boelens - Bass
Florian Hoefnagels - Drums

Als Stephan-Max Wirth 1990 in die Niederlande ging, um Saxophon zu studieren, wusste er noch nicht viel über das Leben eines Jazzmusikers. Wie bei vielen seiner Kommilitonen orientierte sich sein Lebensentwurf an den Biografien von John Coltrane, Miles Davis, Pharoah Sanders, Charles Lloyd oder Joe Henderson. Natürlich war der Weg Ende des 20. Jahrhunderts ein anderer. Ohne Drogensumpf und Alkoholexzesse blieb nur der Zustand, nie zu wissen, was morgen kommt. Kann man den Beruf des Jazzmusikers - und heute glücklicherweise auch der Jazzmusikerin - noch jemandem empfehlen? Ja, ja und nochmals ja! Vor allem, wenn man Kreativität und immer wieder neue Impulse auf die Bühne bringen möchte.

Wirths über 30-jähriger Weg führte über Projekte wie Mythos oder Jazzchanson - in dem erstmals zwei Stilrichtungen miteinander verbunden wurden - zu DADA-Republic, einem umfangreichen Bühnenprojekt mit Film und zeitgenössischem Tanz, das beim JazzFest Berlin 2006 Premiere feierte und im BAUHAUS Dessau 2019 zu seinen Ursprüngen zurückkehrt. Aber auch politische und gesellschaftskritische Themen rückten in den Fokus, wie in Calling Europe.

Geblieben sind Stücke, die heute beim Fanpublikum zu Evergreens geworden sind. Bemerkenswert ist, dass seit vielen Jahren fast ausschließlich eigene Stücke des Komponisten Stephan-Max Wirth zu hören sind: DADA Republic!, Jlumination, Passion, Winter in Paris, Zoom, Friends, um nur einige der über hundert eingespielten Titel zu nennen. Die Palette deckt die Vielfalt des zeitgenössischen Jazz ab. Dabei hat auch der klare Klang des Sopransaxophons seinen festen Platz im Programm gefunden.

Nicht wegzudenken und über die Jahre gewachsen ist der Zusammenhalt der Musiker der Stephan-Max Wirth Experience, der durch den harten Einschnitt der Pandemie noch gefestigt wurde. Diese Zeit darf nicht vergessen werden, da sie neben extremen Einschränkungen auch eine Vielzahl von Kompositionen hervorbrachte, die bis heute nicht alle realisiert werden konnten.

Aus all diesen Jahren wurde eine Essenz extrahiert, die nun als neue Studioaufnahme vorliegt: Printemps Fatal. Auf vielfachen Wunsch erscheint dieses Album erstmals auch auf Vinyl. Der Titel vereint in jeder Hinsicht die Höhen und Tiefen der letzten Jahre: Chaos, Einschränkung, Freiheit, Neubeginn. All das kann man jetzt zu Hause oder live im Konzert hören!

Text: BOS.REC.

  1. Friends
  2. Printemps Fatal
  3. Bluesmaschine
  4. Tim Tim
  5. Kamsin
  6. Stars Over Kattegat
  7. Mediterranean Dance
  8. Estremadura
  9. Two Melted Up

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