Sväng - Svängo Nuevo

Sväng - Svängo Nuevo
Sväng - Svängo Nuevo

Sväng
Svängo Nuevo

Erscheinungstermin: 26.04.2024
Label: Galileo MC, 2023

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jazz-fun`s recap:

Gemeinsam schaffen die Musiker von Sväng einen Klangraum von erstaunlicher Dynamik und Dramatik. Es ist eine Symphonie der Konsonanzen, der überraschenden Suspensionen und Wendungen, der Steigerungen und Dämpfungen. Und alles 'nur' auf Mundharmonikas gespielt. Ein sensationelles Album, wir sind begeistert! (Jacek Brun, 26.04.2024)

Jouko Kyhälä - Harmonetta, diatonische Harmonika
Tapani Varis - Bassharmonika
Eero Grundström - chromatische & diatonische Harmonikas
Eero Turkka - chromatische & diatonische Harmonikas

Unter dem Motto „Svängo Nuevo“ startet das finnische Mundharmonika-Quartett Sväng in das dritte Jahrzehnt seiner Bandgeschichte! Album erscheint pünktlich zum 20-jährigen Bandjubiläum und ist gleichzeitig das erste mit Tapani Varis an der Bass-Mundharmonika. 2004 präsentierte sich das Ensemble erstmals in dieser außergewöhnlichen Besetzung. Das selbstbetitelte Debütalbum enthielt eine unwiderstehliche musikalische Mischung von großer stilistischer Bandbreite. Der einzigartige Ensembleklang weckte schnell internationales Interesse, es folgten ein womex showcase 2007 sowie hunderte Konzerte rund um den Globus, diverse Auszeichnungen und in den letzten Jahren die Zusammenarbeit mit Symphonieorchestern.

Im Jahr 2022 übergab Pasi Leino die Bassharmonika an Tapani Varis - auf „Svängo Nuevo“ ist also die „2. Inkarnation“ der Band erstmals auf Tonträger zu hören! Und Tapani Varis ist nicht nur ein würdiger Nachfolger an der Bassharmonika, sondern auch als Komponist für Sväng tätig. Während die letzten vier Alben jeweils einem musikalischen Thema gewidmet waren (Jean Sibelius, Best of Sväng, finn.Tango, finn. Trad), versammelt „Svängo Nuevo“ zehn neue Kompositionen der vier Bandmitglieder. Die Stücke sind im Folk verwurzelt, aber musikalisch weit offen und spiegeln die individuellen Persönlichkeiten wider. In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben Sväng ihre Klangvorstellung konsequent weiterentwickelt, und so ist der Ensembleklang auf „Svängo Nuevo“ persönlicher und unverkennbarer denn je. Sväng spielen in ihrer eigenen Liga - sie sind in zwanzig Jahren als Ensemble gereift und doch frisch und innovativ geblieben!

Das eröffnende Titelstück des Albums stammt aus der Feder von Eero Grundström und hat seine Wurzeln in seiner Faszination für den argentinischen Gesangsstil, insbesondere für Melingo, dessen rauer, sprachähnlicher Rhythmusfluss ihn zu diesem Stück inspirierte. Das Ergebnis ist eine Art Tanz - weder Tango noch Milonga, sondern Svängo!

Tanzmelodien sind ein wiederkehrendes Element auf „Svängo Nuevo“. Eero Turkkas „Dai Pet“ (Track 2) ist inspiriert vom bulgarischen Volkstanz „Paidusko“, einem Line Dance im 5/8-Takt. Eero Turkkas große Liebe und Kenntnis der Musik des Balkans zeigt sich auch in „Shirtolainen“ (Track 7), das ebenfalls auf einem Volkstanz im 7/8-Takt basiert. Finnische Volkstanztraditionen wiederum haben „Liukas Luikko“ (Track 6) und "Kanteleen kisavirsi" (Track 9) beeinflusst.

Das eingängige „Nälkämaan lokari“ (Track 4) ist eine Hommage an die finnisch-amerikanische Musik und verbindet in Komposition und Spieltechnik amerikanische Oldtime-Musik mit traditioneller finnischer Musik.

„Svänging the blues“ (Track 8) verbindet die beiden großen musikalischen Vorlieben von Eero Turkka: Blues und Balkanmusik. Um die drei Bandkollegen zum Blues zu verführen, bedarf es eines Lockmittels - in diesem Fall dient der bulgarische Rhythmus Rachenitsa als Aphrodisiakum.

„Markku ukolle“ (Track 5) ist ein dem verstorbenen Schwiegervater gewidmeter Gedenkmarsch, dessen lebhafter Mittelteil an ein geglücktes Leben erinnert.

Tapani Varis hat zwei Kompositionen für "Svängo Nuevo" beigesteuert: "Vaaran takana" (Track 3) verweist auf Varis' profunde Kenntnis der Volksblasinstrumente und erinnert an die Musik der Hirten in den Wäldern Kareliens, die mit verschiedenen archaischen Holzblasinstrumenten gespielt wird. Beide Solisten imitieren den Klang der Holzblasinstrumente der Hirten mit Blues-Mundharmonikas. Das Album endet mit “Marrasvalssi” (Track 10), einem Walzer, der den Zuhörer mit atmosphärischen Klangbildern von hellen Morgenstimmungen bis zur zunehmenden Dunkelheit an den November (finn. marras) erinnert.

Text: Galileo MC

  1. Svängo nuevo
  2. Dai pet!
  3. Vaaran takana / Behind the Forested Hill
  4. Nälkämaan lokari / Lumberjack from Hungerland
  5. Markku-ukolle / To Old Man Markku
  6. Liukas Luikku / Slippery Slim Slope
  7. Shirtolainen / Shimmigrant
  8. Svänging the blues
  9. Kanteleen kisavirsi / Game Hymn from Kantele
  10. Marrasvalssi / October Waltz

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