The Savage Five - Sleepwalking

The Savage Five - Sleepwalking

The Savage Five
Sleepwalking

Erscheinungstermin: 12.08.2016
Label: Herbie Martin Music, 2016

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Suzanne Savage, vocals
Lianne van den Berg, violin
Rachael Yates, viola
Hugo Smit, cello
Sven Otte, double bass

Stellen Sie sich auf Außerordentliches ein.
Die charismatische irische Sopranistin, Jazzvokalistin und Liedermacherin Suzanne Savage (“Ireland’s hidden music hero” - BBC) hat sich mit vier Streichern aus den Niederlanden zusammengetan. Länder- und genreübergreifend entsteht ein großer Spielraum, den sie mit hörbarer Lust und Experimentierfreudigkeit ausloten.

The Savage Five: bezaubernde neue Musik für Gesang und Streicher.
Sie spielten u.a. im Rahmen der Kammermusikreihe des Noord Nederlands Orkest 2015, und haben ihre erste irische Tour im März 2016. Ihr Debütalbum Sleepwalking hat bei Musikfreunden verschiedenster Stilrichtungen bereits Begeisterung ausgelöst, und freuen sich, ihre Musik in der Heimat der Leadsängerin zu präsentieren.

Ins Leben gerufen von Suzanne Savage und dem neuseeländischen Ko-Autor Hugo Smit (Cello) holten sie sich einige der dynamischsten Streicher in Europa: Lianne van den Berg (Violine, NL), Rachael Yates (Bratsche, GB), Sven Otte (Kontrabass, DE). Der Kontrabass erweitert den Tonumfang der üblicheren Streichquartettbesetzung. Die Mitglieder spielten mit namhaften Ensembles wie dem Noord Nederlands Orkest, der Badischen Staatskapelle Karlsruhe, dem New Zealand Symphony Orchestra und der Musica Antiqua Köln. Suzanne sang durch ganz Europa und die USA als erste Sopransolistin in der beliebten Show Riverdance. Nach einem Aufenthalt in Italien als Stipendiatin der Fabrica Musica nennt sie Irland wieder ihr Zuhause. Sie musizierte im In- und Ausland mit den legendären Iren Paul Brady, Eleanor McEvoy, Van Morrison, mit Jazzgrößen Jimmy Cobb, dem Ernie Watts Quartet und den Nachwuchstalenten David Little (UK) sowie dem Matteo Addabbo Organ Trio (IT).
Sie sang bei SXSW, UK/NY, Electric Picnic, Guinness Cork International Jazz Festival, Belfast Festival at Queen’s, war featured artist bei TED.com, BBC Nordirland, und sang mit Paul Brady und dem RTE Concert Orchestra und dem Ulster Orchestra. Für ihre Arbeit am von der Kritik gefeierten Soloalbum Jellymould wurde sie 2012 vom Arts Council of Northern Ireland ausgezeichnet.

Einflüsse auf die Kompositionen von Suzanne und Hugo umfassen Cole Porter und Björk sowie Bartók. Intimität und Lyrik, die dieser Besetzung gewissermaßen angeboren sind, sind nur ein Teil ihrer einmaligen Klangwelt. Humor und Pathos gehören ebenso zu einer eigensinnigen Vision vom Kunstlied, wie auch eine unverwechselbar irische Färbung. In den Liedtexten geht es um Landschaften, Hinkelsteine, Liebe, Krieg, ums Fallen und Liebäugeln mit Unbekannten.

Ein sehr dynamischer Erstling von einer Gruppe mit Mut zu Ecken und Kanten. In einem eigenwilligen Ideenfluss bilden Lieder mit charakteristischem weichem Streicherkern nicht den Schwerpunkt, sondern sind wohlverdiente Inseln der Ruhe: “Harmonium Song” bettet die Sängerin Suzanne Savage im Wohlklang ein, im Track “Stormy” ist die Besetzung genau die richtige um eine trübe irische Landschaft entstehen zu lassen. Das Süßliche wird instrumental immer gut dosiert, die Stimme Savages reliefartig in Szene gesetzt.
Sonst zieht hier ein starker Strom, mit den vier Streichern hautnah im Dauereinsatz. Nichts zum kuscheln. Ohne Schlagzeuger brodelt die Energie von innen und spitzt sich in der Titelnummer zu.
Hier ist nichts gekünstelt, der Gesang strahlt Natürlichkeit aus. So herrscht auch in den Streichern das Reinheitsgebot: Geige, Bratsche, Cello und Bass, sonst nichts: keine elektrischen Instrumente, keine Overdubs. Umso erstaunlicher die Texturen: ein Album der Synästhesie, zu dem sich vielen innerlich ein eigener Film abspielen wird.

  1. Fold
  2. Harmonium Song
  3. Clocks
  4. Sweeter
  5. Dizzy
  6. Oops
  7. This Is Love
  8. Sleepwalking
  9. Stormy
  10. Violin Song
  11. I Still Love You

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