Thomas Backman - Nothing

Thomas Backman - Nothing
Thomas Backman - Nothing

Thomas Backman
Nothing

Erscheinungstermin: 07.03.2025
Label: Modern Musik, 2025

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jazz-fun`s recap:

Dieses Album sprüht vor Dynamik und Lebendigkeit. Mit einer Spielzeit von etwas mehr als 30 Minuten bietet es dennoch ein intensives Hörerlebnis. Die abwechslungsreichen Klangwelten entstehen durch unterschiedliche Instrumentalkombinationen, die Raum für kreative und experimentelle Ideen lassen. Jeder Musiker trägt dazu bei, das Album zu einem spannenden und vielschichtigen Werk zu machen. Es ist die perfekte Wahl für alle, die neue, grenzenlose Klanglandschaften und überraschende Arrangements entdecken möchten. (Jacek Brun, 08.03.2025)

Besetzung

Thomas Backman - Reeds
Josefine Lindstrand - Vocals & piano
Cecilia Linné - Cello
David Lindvall - Electric bass, synthesizers
Martin Öhman - Drums, drum machines, electronics

Über das Jazz Album "Nothing" von Thomas Backman

"Crime Jazz", "Jazz für eine neue Generation" und "langsam brennende, sehnsuchtsvolle Breitwand-Kammermusik" - es gibt viele Möglichkeiten, den einzigartigen Sound der Band um den Klarinettisten Thomas Backman zu beschreiben. Am 7. März 2025 präsentierte der renommierte schwedische Bandleader sein drittes Meisterwerk, Nothing, mit einer facettenreichen Mischung aus Free Jazz, Shoegaze, Hip-Hop und Orchester-Pop. Nothing festigt Backmans Ruf als herausragende Stimme außerhalb der Norm in der zeitgenössischen Jazzszene.

Nothing gibt dem Kammerpop, mit dem Backman schon früher geliebäugelt hat, eine prominentere Rolle, baut aber weiterhin auf einem soliden Jazzfundament auf und begrüßt Gäste wie den in Baltimore ansässigen Rapper Eze Jackson. THOM A BACKMA These Cowards and I Shall But Drink The More, der Opener und die erste Single des Albums. Jackson adaptiert den Text von Emily Dickinsons I Taste A Liquor Never Brewed und verbindet Poesie mit einem spannungsgeladenen Streichersatz und Elektronik. Eine unvorhersehbare Reise von der ersten bis zur letzten Note, Backman lotet die Grenzen des Jazz-Genres und darüber hinaus aus und wendet sich auf seinem Weg dem Bebop zu.

Vielfältig, aber nie chaotisch, ist „Nothing“ das persönliche Angebot eines kreativen Veteranen der internationalen Szene. „Ich hoffe und glaube, dass die Zuhörer, unabhängig von ihren bisherigen Genre-Vorlieben, meine neue Musik in ihr Herz schließen werden“, sagt Thomas. Mit diesen sechs Eigenkompositionen und einer Neuinterpretation des Scherzos Demoniaco von Sigrid Karg-Elert bietet Thoma einen facettenreichen Überblick über seine Karriere und seine ausgeprägte musikalische Bildung und Vorstellungskraft, wobei er neben seinem Quintett auch Streicher, Posaune und sogar einen Chor willkommen heißt.

Text: Modern Musik

Titelliste

  1. I shall but drink the more
  2. Scherzo demoniaco
  3. Har vi lämnat
  4. Nothing
  5. State of day
  6. Threads
  7. These cowards

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