Tribeqa - Sumu
Tribeqa
Sumu
Erscheinungstermin: 19.12.2025
Label: Underdog Records, 2025
Mit Sumu liefern Tribeqa genau das, was man in dunkleren Zeiten braucht: Musik voller Sonne, Bewegung und ungebremster Lebensfreude. Schon die ersten Takte versetzen jede und jeden, der offen für Klänge ist, in eine positive, fast tänzerische Stimmung.
Das Quartett wird auf diesem Album durch mehrere hochkarätige Gäste erweitert – darunter Magic Malik an der Flöte – und gewinnt dadurch zusätzlich an Farbenreichtum und Tiefe. Die Stücke sind songorientiert, mit guten Texten, starken Melodien und einem Groove, der sofort ins Blut geht.
Das breite, vielschichtige Klangbild ist das Ergebnis einer fantasievollen Instrumentierung und der großen Kreativität der Musiker. Hier gibt es nicht nur viel zu hören, sondern vor allem viel zu fühlen – und zu feiern.
„Sumu“ ist ein Album, das Wärme spendet, gute Laune verbreitet und sich perfekt für lange Winterabende ebenso eignet wie für ausgelassene, karnevaleske Momente. Musik, die verbindet, antreibt und einfach Freude macht.
(Jacek Brun, 10.01.2026)
Zwischen Jazz, Weltmusik und purer Freude
Mit „Sumu” legt das Afro-Soul-, Jazz- und HipHop-Quartett Tribeqa aus Nantes sein viertes Album vor. In diesen Zeiten wirkt es mit seinem mitreißenden, optimistischen Groove, der Mischung aus verschiedenen Kulturen und seiner überbordenden Energie wie eine willkommene frische Brise. Im besten Sinne Picassos findet Tribeqa immer den richtigen Groove, ohne ihn suchen oder künstlich erzwingen zu müssen.
Auf den Festivalbühnen in Frankreich und darüber hinaus glänzt die Band mit einer punktgenauen Mischung aus Josselin Quentins chromatischem Balafon, Étienne Arnoux’ akustischer Gitarre, Julien Ouvrards Schlagzeug und Malou Oheix’ Stimme und Synth-Bass. Die Texte sind auf Englisch, Französisch, Spanisch und der westafrikanischen Sprache Dioula, wodurch das Publikum auf eine kleine Weltreise mitgenommen wird – und das auf nur einer einzigen Bühne.
„Sumu” ist das Wort für „Zusammenkommen” in Dioula. Nach drei Alben, die in Frankreich bereits für große Aufmerksamkeit gesorgt haben, bekräftigt das neue Album die Identität des Kollektivs. Es ist wagemutig und voller Licht, reich an Textur und Herz, getragen vom warmen Klang des Balafons, der lyrischen Gitarre und den tiefen Grooves. In den Texten geht es um die Familie („Family“), das Leben („Life“) und kreative Impulse („Artist“). Es geht auch darum, inspirierende Orte zu entdecken, wie Josselin es auf seinen Reisen durch die Elfenbeinküste („Grand Bassam“) und Burkina Faso („Secteur 22“) getan hat.
Auf „Sumu“ verstärken renommierte Gäste das Quartett: die Querflöte von Jazzlegende Magic Malik, die scharfsinnigen Texte des kalifornischen Rappers Mr. J. Mereiros (AllttA), der Dafuniks-Rapper Blacc El und Wamian Kaïd sowie die Griot-Familie, bestehend aus Fatoma Dembélé, Fanta Dembélé, Maryam Diabaté und Dramane Dembélé. Sie verankern das Album in der roten Erde von Burkina Faso und der Landschaft der Elfenbeinküste.
Josselin Quentin begann im Alter von neun Jahren, Musik zu machen, und studierte klassisches Schlagzeug und Jazz an mehreren Konservatorien, darunter in Nantes und Paris. Er gewann zahlreiche Preise und spielte Schlagzeug und Vibraphon in den unterschiedlichsten Funk-, Jazz-, World- und Hip-Hop-Projekten.
Seine ersten Kompositionen entstanden in der Band Karré Magik, die 2001 beim Festival Printemps de Bourges entdeckt wurde. 2003 gründete er die Band Tribeqa. Dort setzte Quentin sein gerade aus Burkina Faso mitgebrachtes, selbstgebautes chromatisches Balafon ein und modernisierte es durch seine Spielweise mit vier statt zwei Stöcken sowie durch die Verwendung in eher ungewohnten Genres, wie beispielsweise bei der HipHop-Jazz-Gruppe Hocus Pocus. Drei Alben von Tribeqa sind bei Underdog Records erschienen und es folgten zahlreiche Tourneen.
Étienne Arnoux startete seine Musikkarriere im Alter von 14 Jahren. Er spielte in Bands wie Philippe Allano y Compadres, Yak und Gwen Delabar, aktuell ist er Mitglied von Tribeqa.
Malou Oheix studierte klassisches Klavier am Konservatorium in Nantes sowie zeitgenössische Musik und Jazz. Ihre vielfältigen musikalischen Einflüsse reichen von Jazz über Soul bis zu Hip-Hop, darunter Künstlerinnen und Bands wie Esperanza Spalding, Erykah Badu und The Roots. Seit Sommer 2018 ist sie als Bassistin und Sängerin bei Tribeqa aktiv.
Auch Julien Ouvrard absolvierte eine klassische Ausbildung in Jazz und zeitgenössischer Musik am Konservatorium und stieß im Sommer 2018 ebenfalls zu Tribeqa.
Titelliste
- Sumu
- Artist
- Dembele
- Respire
- Grand Bassam
- Family
- Secteur 22
- Kouma
- Life
- Wayo
jazz-fun`s recap:
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