Christof Sänger

Christof Sänger, Foto © Christof Sänger
Christof Sänger, Foto © Christof Sänger

Biographie

Christof Sänger (* 28. Juli 1962 in Wiesbaden) ist ein deutscher Jazzmusiker (Pianist, Komponist, Dozent)

Christof Sänger studierte von 1984 bis 1989 an der Universität Mainz Musik. Er spielte frühzeitig in Jazz-Combos und im Landesjugend-Jazzorchester Hessen, aber auch in kammermusikalischen Formationen. 1989 machte er als Finalist des Concours International de Piano Jazz Martial Solal auf sich aufmerksam. Er arbeitete ab 1990 mit so unterschiedlichen Musikern wie Dusko Goykovich, Sunny Murray, Daniel Guggenheim oder Hermeto Pascoal. Mit seinem regulären Trio (mit dem Bassisten Christian von Kaphengst und Schlagzeuger Heinrich Köbberling) spielte er u.a. das mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnete Album „Chorinho“ (1992) ein. Er trat daneben auch mit Richie Cole, Bill Saxton oder Allan Praskin auf. Seit 1996 hat er eine internationale Ausgabe seines Trios mit George Mraz und Al Foster, mit dem er auch in den Jazzclubs von Big Apple gastiert.

1996 war Christof Sänger der deutsche Beiträger zum Konzert der Europäischen Rundfunk-Union. Auf dem Montreal International Jazz Festival wurde ein Solo-Album mitgeschnitten. Er arbeitete auch mit Keith Copeland, Tom Nicholas, Peter Weniger und Peter Fessler, stellte 1998 seine Gruppe Cuban Fantasy mit Sandro und Giovanni Gulino vor und wurde 1999 Mitglied der Gruppe von Ernie Watts, mit dem er 2001 und 2003 Platten veröffentlichte. Er spielte auch mit Paquito D'Rivera und dem hr-Jazzensemble. Nachdem er 2003 Solokonzerte in Japan gegeben hatte, legte er für eine weitere Tournee 2004 eine japanische Ausgabe seines Trios auf. Seit 2010 ist er auch als Pianist der Barrelhouse Jazzband aktiv.

Christof Sänger ist Dozent für Jazzpiano an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main.

Ausgewählte Diskographie

  • Willow Weep For Me, 2014
  • Crossings, 2011
  • Reflections on Art Tatum, 2006
  • Live in Tokyo, 2005
  • Pa Chuly, 2003
  • Together Alone, 2002
  • Blue Topaz, 2000
  • Moliendo Café, 1998
  • Live at Montreal the Jazz Festival, 1997
  • Imagination, 1996
  • Caprice, 1994
  • Chorinho, 1993

Links

Christof Sänger Internetseite:
http://www.christof-saenger.de

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Quelle: Wikipedia

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