Gee Hye Lee

Gee Hye Lee
Gee Hye Lee, Foto: Wolf-Peter Steinheißer

Biographie

Gee Hye Lee (* 2. August 1977 in Seoul) ist eine in Baden-Württemberg lebende koreanische Jazzpianistin.

Im zarten Alter von drei Jahren beginnt Gee Hye Lee in Seoul / Südkorea klassischen Klavierunterricht zu nehmen. Sie erhält mehrere Auszeichnungen und alles sieht nach einer Karriere als klassische Pianistin aus. Doch als Gee Hye zu ihrem 16. Geburtstag “Kind Of Blue” geschenkt bekommt, will sie nur noch eines: Jazz! Über Miles Davis entdeckt sie zuerst Bill Evans und dann Herbie Hancock, der mit seinem innovativen und hingebungsvollen Spiel seither ihr Vorbild ist. “Jazz bedeutet für mich Freiheit”, sagt Gee Hye. “Ich kann mich darin ausdrücken, beim Spielen entdecke ich immer neue Seiten an mir. Jazz macht mich glücklich.” Das überträgt sich auf ihre Zuhörer, die Kritiker sind begeistert.

Dem Wechsel von der Klassik zum Jazz folgt 1996 der Ortswechsel von Seoul nach Stuttgart. Gee Hye nimmt Unterricht bei Paul Schwarz und schließt 2003 ihr Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart mit Auszeichnung ab. Im selben Jahr erhält sie ein Stipendium am Berklee College of Music in Boston. Zurück in Stuttgart gewinnt Gee Hye 2005 den Wettbewerb der Kunststiftung Baden-Württemberg und erhält ein Stipendium. Im Juli 2012 erhält sie den Jazzpreis Baden-Württemberg.

Ihre erste eigene Trio-CD “Midnight Walk” erscheint im August (2009) bei Universal Music Korea. Daneben tritt Gee Hye Lee zwischen 2006 und 2019 jeden Montag in der Stuttgarter “Kiste” mit immer neuen Musikern auf, inzwischen über 500 Mal. Einen Eindruck von der enormen Bandbreite, die Gee Hye dabei zeigt, vermitteln ihre CDs “Geenius Monday” von 2010 und “password:ilovejazz” von 2015. Das zweite Trio-Album “Lights” ist seit Juli 2012 zu hören.

Gee Hye Lee spielte in zahlreichen Fernsehshows und gab unzählige Konzerte, u.a. beim Jazz Festival Ascona (Schweiz), JAZZOPEN (Deutschland), Jarasum International Jazz Festival (Südkorea). In der Jazzszene ist sie als fantastische, einfühlsame Begleiterin und als herausragende Solistin bekannt. Gee Hye Lee hat bereits mit vielen verschiedenen Jazzmusikern in unterschiedlichen Projekten zusammengearbeitet.

Diskographie

  • Parangsae, 2023
  • What Matters Most - Gee Hye Lee Trio, 2021
  • Beyond - Christoph Dangelmaier, 2020
  • Intensity of Bass - Joel Locher,  2019
  • Wasteland - Frank Heinz Quartett, 2018
  • Tagore's - Seba Kaapstad, 2016
  • Password:ilovejazz - Geenius Monday, 2015
  • Still - Frank Kuruc Quartett, 2014
  • Look For The Silverlinig - Barbara Bürkle Band, 2013
  • Lights - Gee Hye Lee Trio, 2012
  • Recycle Swing - Jacinta, 2011
  • Geenius Monday - Geenius Monday, 2010
  • Gotham City Beach Club Suite - HATTLER, 2010
  • Midnight Walk - Gee Hye Lee Trio, 2009
  • Unbürgerbewegung - Les Sans Mono, 2005
  • Roots - Christoph Dangelmaier Trio, 2005
  • Five a.m. - Gee Hye Lee Quartett, 2005
  • Time Remembered - Christoph Dangelmaier Trio, 2004
  • Klangkonglomerat 1, 2002

Links

Gee Hye Lee Internetseite:
https://www.geehyelee.com/

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