Beste Jazz-Alben 2022
Das Jahr 2022 markierte einen spürbaren kreativen Aufbruch nach bewegten Zeiten. Viele Produktionen wirkten persönlicher, direkter und emotional verdichteter. Gleichzeitig war eine neue Lust am kollektiven Spiel zu hören.
Unsere Auswahl der besten Jazz-Alben 2022 versammelt jene Veröffentlichungen, die musikalisch Maßstäbe setzten oder neue Perspektiven eröffneten. Sie dokumentieren die Vielfalt und Erneuerungskraft der internationalen Jazzszene zu Beginn des Jahrzehnts.
Aufgenommen im für seine außerordentliche Akustik bekannten Konzertsaal des 500 Jahre alten Hirzinger-Hotels in Söllhuben, Riedering im oberbayerischen Landkreis Rosenheim im Rahmen des jährlichen Geburtstagskonzertes des Künstlers.
Am 1.Juli hat das Hamburger Label earMUSIC die lange verschollen geglaubte Aufnahme des zweiten Konzerts aus dem Warfield Theatre in San Francisco von 1980 veröffentlicht.
Der italienische Komponist und Pianist Alessandro Sgobbio kehrt mit "Piano Music", einer neuen Soloaufnahme mit intimen Klavierstücken und Widmungen, zu seiner ursprünglichen Berufung zurück.
Nach „Chimera“, „Axiom“ und „Stories from the Crooked Path“ ist „EPISODES“ die bereits vierte Veröffentlichung von Andreas Schickentanz auf JazzHausMusik. Der Kölner Posaunist, der 2009 nach vielen Jahren von Brüssel Abschied nahm und nach Köln umzog, veröffentlicht hier nach den „Stories…“, seinem erfolgreichen Solo-Album, mit „EPISODES“ wieder einmal ein Bandprojekt in Sextett-Besetzung.
Siebtes Studioalbum der mehrfach prämierten Ausnahme-Künstlerin, Jazz-Schlagzeugerin und Singer-Songwriterin Anne Paceo. „S.H.A.M.A.N.E.S.“ ist ein Konzeptalbum geprägt von der schamanischen Kultur und gleichzeitig ein höchst interessanter, multilingualer Grenzgang zwischen Jazz, Folk, Singer-Songwriter und Global-Pop.
„Happy music, from happy people, to make people happy“, das sagt Ava Charlie, Newcomerin aus Mainz, wenn man sie nach ihrer Musik fragt.
Britta Virves ist eine preisgekrönte Pianistin und Komponistin aus Saaremaa, Estland. Sie lebt in Stockholm, Schweden, wo sie mit vielen der besten schwedischen Jazzmusiker zusammengearbeitet hat. Zusätzlich zu ihren eigenen Gruppen tritt sie mit den für den Grammy nominierten Künstlern Joakim Milder und der Norrbotten Big Band auf.
„Ghost Song“ umfasst einen vielfältigen Mix aus sieben Neukompositionen und fünf Song-Interpretationen, die thematisch um Geister, Nostalgie und Verlangen kreisen. „Dieses Album unterscheidet sich von allem was ich vorher veröffentlicht habe“, erklärt Salvant. „Ich komme damit der Reflexion meiner Persönlichkeit als Kuratorin des Vielschichtigen näher. Ich umarme meine Seltsamkeiten, wenn man so will“.
Das neue Album des Chrisine Corvisier Quintetts "Chansons de Cologne" ist für die Bandleaderin eine Mischung ihrer kulturellen und musikalischen Einflüsse. Auf der Grundlage des amerikanischen Jazz sind dies die ihres Heimatlandes Frankreich und ihrer Wahlheimatstadt Köln, wo sie mit ihrer Familie schon lange lebt.
“Within a Dream” heißt das neue Album von Dagobert Böhm. Aber er hätte es genauso gut auch “Life” nennen können. Denn eben jenes kam ihm in den letzten Jahren immer wieder dazwischen, wenn es um einen Nachfolger für Klassiker wie “Acoustic Moods” und “Morning Flight” ging. Als er schwer erkrankte, hing sein Leben in der Schwebe – und die Ärzte prophezeiten ihm den frühzeitigen Ruhestand.
Dominik Raab ist mit seinen gerade 34 Jahren bereits fester Bestandteil der europäischen Jazz-Szene. Dass er für sein Debüt-Album gleich drei derart hochkarätige Musiker gewinnen konnte, ist trotzdem außergewöhnlich - und spricht für seine Fähigkeiten als Solist und Bandleader.
Ein weiser Mann sagte einmal, es sei egal, wohin der Jazz gehe, solange er die Tradition mitnehme. Ein Künstler, der dieses Konzept gut versteht, ist der Schweizer Kontrabassist Dominik Schürmann. Auf seinem Album „Moons Ago“, das am 25. März 2022 auf Mons Records erschienen ist, präsentiert Schürmann 12 Titel mit Eigenkompositionen, die stilistisch eine Hommage an die Jazzlegenden der 50er und 60er Jahre darstellen.
The trio of David Dorůžka, Piotr Wyleżoł and Jeff Ballard releases an album. In cosmic arrangements, they search for the secrets of Andromeda.
s gibt in jeder Musik Figuren, die mit ihren Werken ein Genre als Ganzes beeinflussen. Im Jazz trifft dies zweifellos auf den Schweden Esbjörn Svensson zu. Mit e.s.t. Esbjörn Svensson Trio prägte der Pianist und Komponist nachhaltig ein neues Verständnis des Pianotrios und begeisterte ein weltweites Publikum jenseits von Alters- und Genre-Grenzen.
Das neue Album Isolated Flowers des Quartetts um Fabian Dudek dokumentiert die kompositorische Entwicklung des Bandleaders und das Zusammenwachsen der vier Musiker. „Wir haben unser Spektrum wesentlich erweitert“, konstatiert Dudek, „im Hinblick auf die gemeinsame Erarbeitung meiner Stücke ebenso wie in der spontanen Interaktion in Improvisationen.“
Ich freue mich sehr, im Rahmen der fortlaufenden Conversation-Reihe ein besonderes Doppelalbum zu präsentieren, und zwar mit keinem Geringeren als der Jazzpiano-Legende Kirk Lightsey!
Das Debüt des Schlagzeugers Gard Nilssen bei ECM erscheint, nachdem er bei hoch geschätzten Aufnahmen mit dem Maciej Obara Quartet und mit Mathias Eick mitgewirkt hat. Elastic Wave präsentiert Nilssens kraftvolles Trio mit seinem norwegischen Kollegen André Roligheten am Saxophon und dem schwedischen Bassisten Petter Eldh (kürzlich mit Kit Downes zu hören).
Günter Baby Sommer ist auf der Höhe seiner künstlerischen Laufbahn. Der Dresdner Jazzinnovator, der das Schlagzeugspiel zusammen mit der Pioniergeneration des Jazz entgrenzt und einen eigenen Sound entwickelt hat, legt mit diesem generationenübergreifenden Quartett mit den Brüdern Antonio, Simon und Robert Lucaciu ein erfrischendes Album vor.
Obwohl Kurt Vonnegut zweifellos seine wahre Berufung als Schriftsteller gefunden und Klassiker wie "Schlachthof Fünf", "Mutter Nacht", "Die Wiege der Katze" und die Kurzgeschichtensammlung "Willkommen im Affenhaus" geschrieben hat, spekulierte er einmal über eine andere mögliche Karriere. "In einer perfekten Welt wäre ich wirklich gerne Jazzpianist geworden", sagte Vonnegut. "Ich meine Jazz. Ich meine nicht Rock and Roll. Ich meine die Musik, die die schwarzen Amerikaner der Welt geschenkt haben, die niemals gleich ist.
Ebbe und Flut, Werden und Vergehen, an jedem „Strand des Lebens“ bleibt immer etwas davon zurück: Strandgut, Treibgut in Form von Gefühlen, Eindrücken, Schneisen der Verwüstung sowie blühende Natur in einer der vier Jahreszeiten. Spuren, die sich oft noch oder erst Jahre später lesen lassen.
Für The Next Door hat sich Julia Hülsmann mit derselben Besetzung ihres letzten Albums, Not Far From Here (2019), in den Studios La Buissonne eingefunden um das, auf Tour nochmals feiner geschliffene, intensive Zusammenspiel der Gruppe zu dokumentieren.
Das Julie Campiche Quartet ist mit seinem zweiten Album "You Matter" zurück. Es ist ein experimentelles Werk des Avantgarde-Jazz, in dessen Mittelpunkt die magischen, unerwarteten und gefühlvollen Klänge der Harfe stehen. Es ist eine überzeugende, hoffnungsvolle Botschaft an die Welt, die sich mit Themen wie Klimawandel, Flüchtlingskrise, Patriarchat und menschlicher Identität in unserer dunklen und unruhigen Zeit beschäftigt.
Die von der Kritik gefeierte Sängerin Lucia Cadotsch ist eine der bekanntesten Stimmen des europäischen Jazz. Ihr reines Timbre und ihre sorgfältige Phrasierung verleihen jedem Text, den sie singt, Wärme und emotionale Klarheit. Wanja Slavin ist ein Saxophonist, Komponist und Produzent. Seine kinetischen, rhythmischen Phrasen und seine abenteuerliche Melodik als Komponist und Saxophonist haben ihm internationale Anerkennung als Bandleader und Kollaborateur eingebracht.
Junge Musiker wie Maik Krahl, 31 und Trompeter, muss man in Deutschland mit der Lupe suchen. Und wer ihn findet, der stellt verblüfft fest, dass nur ganz wenige deutsche Nachwuchs-Jazzer derzeit origineller, ausgebuffter und facettenreicher klingen.
Die klanglichen Erkundungen und die intelligente Manipulation der primitiven Harmonie, die durch das Auf und Ab der Emotionen in Dissonanz umschlägt, verraten die Hauptinspirationen der Gruppe - den Neoklassizismus von Igor Strawinsky und die Errungenschaften der europäischen Nachkriegsavantgarde.
Anthropods ist die neue Formation des amerikanischen Schlagzeugers und Komponisten Mark Holub. Holub, vornehmlich bekannt als Bandleader der gefeierten und für den Mercury Prize nominierten Led Bib (www.ledbib.com), hat mit den Anthropods sein erstes neues Projekt als Leader seit der Gründung von Led Bib im Jahr 2003 ins Leben gerufen.
Der Jazzkomponist und Bassist Mark Wade ist offen dafür, großartige Musik in all ihren Formen zu schätzen und mitzugestalten, und er ist eindeutig nicht auf ein Genre festgelegt. True Stories, sein viertes Album, zeigt die ganze Bandbreite seiner Musikalität und seines einfallsreichen Kompositionsstils.
Vorhang auf für eine Weltpremiere der besonderen Art! Ein Album, dass den Kontrabass endlich dort präsentiert, wo er aufgrund seiner Tradition schon längst hingehört hätte: ins Zentrum des Geschehens! Dafür sorgt der gebürtige Flensburger Martin Wind, der vor einem Vierteljahrhundert nach New York auswanderte, um in der Welthauptstadt des Jazz sein musikalisches Glück zu suchen – und es fand. Auf seinem Album „Air“ stellt uns Wind sein „New York Bass Quartet“ vor.
Am 13. Mai ist mit Amaryllis und Belladonna das doppelte Debüt der Gitarristin, Komponistin und MacArthur-Stipendiatin Mary Halvorson auf Nonesuch Records erschienen. Die zwei Suiten, von Halvorson selbst als „modular und miteinander verschränkt“ beschrieben, wurden im vergangenen Herbst im Roulette (Brooklyn) aufgeführt.
Die GRAMMY-nominierte Saxophonistin und Komponistin Melissa Aldana ist jetzt auch als Solistin Teil der Blue-Note-Familie, nachdem sie dort 2020 bereits als Mitglied des Ensembles ARTEMIS zu hören war.
„Als Improvisator spielt man oft nicht die Kompositionen, sondern vielmehr seine eigenen Erinnerungen an diese. Und diese Erinnerungen kommen im Moment des Spielens wieder zu einem zurück und setzen so ihre Existenz im Hier und Jetzt fort“, sagt Pianist und Komponist Michael Wollny.
"Diamond Back" ist das zweite Album des US-amerikanischen Bassisten Nathan Francis und sein erstes, auf dem eigene Kompositionen von ihm zu hören sind. Dieses Werk vereint das Schaffen zweier Größen der finnischen Jazzmusik und zeigt Francis' Fähigkeiten als Bassist und Komponist.
Kontinuierlich wunderbar ist die Karriere des Trompeters und Komponisten Nils Wülker. Die Aufwärtskurve, die der international renommierte Musiker aus Deutschland mit seinen letzten drei Studioalben beschrieben hat, krönt jetzt sein bisheriges Meisterstück „Continuum“.
„Racines“ ist ein soulorientiertes Jazzalbum, dessen Stücke aus der Nähe zur Natur und aus Momenten der Ruhe entsprungen sind. Kein Wunder. Denn Musik und Natur sind zwei Elemente, die den Komponisten Olivier Chavet seit seiner Kindheit privat wie beruflich prägen.
In diesem Crossover SURENSEMBLE von Jazz-Schlagzeuger Pablo Sáez findet sich eine ganz besondere Zusammensetzung der Elemente des Latin Jazz wieder. Ein spannender progressiver Jazz mit starken, afroamerikanischen Wurzeln, Klassik und andiner Musik.Eigenwillig zwischen voller überbordender Energie und entspannungsgeladener Zärtlichkeit.
Der Pianist Piotr Wyleżoł und der Gitarrist Szymon Mika gehören zu den herausragendsten europäischen Jazzmusikern und haben bereits eine lange gemeinsame Geschichte. Sie touren durch die ganze Welt sowohl mit ihren eigenen Projekten als auch als Sidemen für Künstler wie Jeff Ballard, Yumi Ito, Andy Middleton, Dayna Stephens und viele andere.
Großartiges Jazz-Rock-Fusion Spiel! Dies ist eine jener Aufnahmen, die das Konzept der Musik kohärent zum Ausdruck bringen - ohne einen einzigen zufälligen Ton oder einen Moment des Zögerns. Das gute Verständnis der Musiker ist darin deutlich zu hören - diese Band hat großes Konzertpotential.
Eine junge Generation der deutschen Jazz-Szene geht voran, nimmt sich zurück, träumt sich davon und entfesselt entspannt. Feinsinnigemusikalische Einblicke eröffnen sich im Spannungsfeld von Komposition, Improvisation und Interpretation.
Wenn Jazz heute kreatives musikalisches Denken, grenzenlose klangliche Phantasie und Improvisationsfähigkeit bedeutet, dann ist dieses Album Jazz pur. Es ist eine Art Konglomerat, das viele Gegensätze und Kontraste vereint, eine überraschende Aufnahme, aber voller Harmonie, nachdenklich und vor allem einzigartig.
SCHMID's HUHN "eine der interessantesten Bands der Jazzmetropole Köln" (Jazzpodium) hat in den vergangenen Jahren einen ganz eigenen Bandsound kultiviert, der sich vielschichtig mit der Verbindung von freier Improvisation und Komposition beschäftigt. Nach der Debüt-LP im Jahr 2014 und "Golden Spheres" (2018) folgt 2022 das erste Live-Album "Layers (live)".
„Den Entschluss für ein Soloalbum hatte ich schon eine ganze Weile vor der Pandemie gefasst“, räumt Sebastian Sternal ein mögliches Missverständnis umgehend aus. Dass der vielfach ausgezeichnete (WDR-Jazzpreis, Neuer Deutscher Jazzpreis u.a.) Pianist und Komponist nach bald 20 Jahren Profi-Karriere nun sein erstes Solo-Werk vorstellt, mag manche überraschen.
Auf ihrem Debut-Album „Two In The Mirror“ haben sich zwei äußerst profilierte Jazzmusiker, deren Erfolg weit über die Grenzen Deutschlands hinaus strahlt, zu einem spannenden und offenen Dialog zusammengefunden. Vladyslav Sendecki gilt als einer der kraftvollsten und kreativsten Pianisten der europäischen Jazzszene, die Süddeutsche Zeitung lobte ihn als „Meister der Emotion, der ergreifende musikalische Virtuosität erschafft.“
Roraima, ein Werk des norwegischen Bassisten und Komponisten Sigurd Hole, wurde von Oslo World für das Festival 2020 in Auftrag gegeben. Roraima reflektiert Themen wie Solidarität und ökologische Verwundbarkeit und lässt sich vom Schöpfungsmythos des Yanomami-Volkes inspirieren, wie er im Buch The Falling Sky des Yanomami-Schamanen und Sprechers Davi Kopenawa zum Ausdruck kommt.
Keyboarder und Komponist Simon Oslender präsentiert sein zweites Album „Peace Of Mind“, das eine einzigartige musikalische Gefühlswelt, beseeltes Spiel und eine Menge Virtuosität beinhaltet. Entstanden ist hier eine Zusammenarbeit mit den renommierten Instrumentalisten Wolfgang Haffner und Will Lee.
Mit Teemu Viinikainen präsentiert einer der bekanntesten finnischen Jazzgitarristen sein neues Album, auf dem er sich in ausgefeilten Soloarrangements den bekannten Komponisten Thelonious Monk und Charles Mingus widmet. „Songs of silence“ stellt einen ausgezeichneten Instrumentalisten, gefühlvollen Interpreten und ausdruckstarken Virtuosen in den Mittelpunkt. Die einzelnen Arrangements leben von der starken Präsenz und großen Verwundbarkeit des Gitarristen.
Rick Hollander begann mit neun Jahren mit dem Schlagzeug, studierte Musiktheorie und Komposition am „Oakland Community College“ in den USA und hatte Privatunterricht bei Gene Stewart und Roy Brooks. 1979 zog er nach New York City, wo er mit Woody Shaw, Robin Eubanks, Arnett Cobb, Rufus Reid, Tim Hagans, Steve Grossman und Roy Hargrove arbeitete.
Ein Projekt der Superlative: „Caméléon“ ist die neueste Veröffentlichung von Pianist und Komponist Thierry Maillard - diesmal als Ensemble. Es bringt die Welt der Musik, insbesondere die des Jazz mit 18 hochkarätigen Interpret*innen und Solist*innen zusammen - aufgenommen im Recall-Studio von PHILIPPE GAILLOT in Pompignan.
Bewaffnet mit dem alten Horn seines Freundes und Mentors versammelt der Trompeter Tomasz Dąbrowski eine eklektische Gruppe von Musikern, um mit seiner Veröffentlichung The Individual Beings (11. Februar, April Records) dem verstorbenen Tomasz Stanko Tribut zu erweisen.
Es scheint, dass der polnische Jazz ein durch und durch bekanntes Thema ist. Dutzende hervorragender Alben, Biografien der Künstler, Hunderte von Zeitschriftenartikeln. Wie sich herausstellt, ist es immer noch möglich, Musik zu finden, die seit Jahren darauf wartet, entdeckt zu werden.
Die modern-avantgardistischen Free-Jazzer Binker & Moses kreieren mit EDM-Mastermind Simon Ratcliffe von Basement Jaxx das famos-agile Debüt-Album "First Light".
Ein Sekundenschlaf ist eine Möglichkeit, schnell neue Energie zu tanken, ohne dabei in einen tieferen Schlummerzustand zu verfallen. Es ist ein erholsamer Moment irgendwo zwischen Wachen und Schlafen, Bewusstsein und Unbewusstheit. Der in Korea geborene und in New York lebende Komponist und Bassist SeaJun Kwon findet Gefallen an solchen Grenzbereichen.
Kaum ein anderes europäisches Land verfügt über eine derart vitale, vielfältige und vor allem junge und sich permanent erneuernde Jazz-Szene wie Polen, und das schon seit mehr als einem Jahrhundert. Jüngstes Beispiel dafür ist das Quintett ZK Collaboration, dessen Album „Slow Food“ als 86. Ausgabe der ebenso traditionsreichen wie experimentierfreudigen Edition Polish Jazz erschienen ist.
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