Wer tiefer einsteigen möchte, findet zu vielen Meldungen weiterführende Inhalte: detaillierte Album-Reviews, exklusive Interviews, ausführliche Konzert und Festivalreportagen und fundierte Künstlerbiografien. Unsere kuratierten Besten Jazz-Alben bündeln darüber hinaus die prägendsten Veröffentlichungen eines Jahres – als Orientierung in einer stetig wachsenden Jazzwelt.
THE ROPESH ist das selbstbetitelte Debüt dieses Quartetts, auf dem ausschließlich Eigenkompositionen zu hören sind. Prägend für den vielschichtigen Bandsound sind die jeweils sehr unterschiedlichen musikalischen Wurzeln der fünf Musiker, die neben Jazz auch Funk, Klassik, Pop, aber ebenso HipHop, Metal, Industrial, Progressive und elektronische Musik als Einflüsse benennen.
Alan Broadbent, Jazz Pianist, Arrangeur, Dirigent und Komponist, am 23. April 1947 in Neuseeland geboren und nun in New York, USA lebend, ist seit langem eine treibende Kraft hinter den Kulissen des Jazz. Die Begleitung von Irene Kral auf einigen der schönsten Vocal Alben, Arrangements für Natalie Cole, Jane Monheit, Sir Paul McCartney, Dirigieren für Diana Krall oder Klavier spielen für das Charlie Haden Quartet West sind Höhepunkte seines Schaffens.
Über “Magic” Malik Mezzadri wird gesagt, er sei ein zutiefst menschlicher, eleganter Musiker – auch dass er bisweilen exzentrisch sei. Daran ist viel Wahres. Mit seinem Instrument, der Flöte, kann er sich emotionaler ausdrücken, als andere mit ihrer Stimme. Auf seinem neuesten Album lässt er sich quasi von seinen ersten Ideen inspirieren, verwirft keine von ihnen, wie andere Musiker dies ständig tun, und vertieft stattdessen die Ideen mit seinem genialen Trio.
With more than a dozen albums to his credit, I remember Chet is the first collaboration between Eric Le Lann and the label BeeJazz. Fort the record of the album Eric Le Lann was surrounded by some great musicians as Gildas Boclé and Nelson Veras, that brilliant guitarist with whom he has played since 2006.
Mit Gästen wie den Vokalistinnen Idina Menzel und Judith Hill sowie den Trompetenstars Wynton Marsalis und Till Brönner verneigt sich der Gitarrist und Sänger George Benson auf seinem neuen Album "Inspiration: A Tribute To Nat King Cole" vor einem der größten Jazz- und Pop-Crooner aller Zeiten.
Grammy® nominierter Pianist Eldar Djangirov präsentiert sein neues Trio-Album mit Gästen wie Chris Potter und Joe Locke Eldar Djangirov, den die meisten Jazzfans nur beim Vornamen nennen, ist einer der talentiertesten Klaviervirtuosen des Jazz. Der in Kirgisien geborene Art Tatum- und Bill Evans-Fan zog bereits im Alter von 11 Jahren in die USA, um dort Jazz zu studieren und zu spielen. Sein sechstes Album Breakthrough hat der ehemalige Sony-Star in den New Yorker Avatar Studios aufgenommen. Begleitet wird der 26-jährige dabei, wie beim Sony-Vorgänger "Virtue" (2009), von Bassist Armando Gola und Drummer Ludwig Afonso. "Breakthrough ist dabei potentiell tatsächlich der Durchbruch, den diese jungen Löwen längst verdienen: In den USA und Japan schnellte das Album umgehend an die Spitze der Jazzcharts.
Auf dem vierten und letzten Album für Black Jazz entfernt sich Doug Carn von John Coltranes Spiritual-Jazz und Miles Davis Sound mit seinem zweiten Quintett Sound. Für "Adams Apple" wurde er mehr vom Rhythm & Blues beeinflusst. An den Instrumenten spielen Gerals Brown (Bass), Darrel Clayborn (Bass), Big Black (Percussion), Harold Mason (Schlagzeug), Calvin Keys, Nathan Page (Gitarre), Ronnie Laws (Saxophon), Thurman Green (Tamborin) sowie John Conner und Joyve Green (Gesang).
Das neue Album der kalifornischen Allstar-Band ist ein funky Feuerwerk voll rare-groovender Soul-Jazz-Raketen - mit umwerfenden Vocals vom mehrfach Grammy-nominierten Gregory Porter, der laut Jazz thing 'wahrscheinlich die schönste Stimme des Jazz' besitzt.
Gemeinsam mit der NDR Bigband unter der Leitung ihres renommierten Chefdirigenten Jörg Achim Keller hat Stefan Gwildis ein selbstredend deutschsprachiges Jazzalbum aufgenommen - und ist nun von einer ganz neuen künstlerischen Seite zu entdecken. "Das mit dem Glücklichsein" ist nicht nur eine große Liebeserklärung an die unsterblichen Songs des "Great American Songbook", sondern auch eine kleine Rückschau auf die eigene Musikerkarriere aus dem Blickwinkel des Jazz.
Das neue Album "Quartette Humaine" ist die erste Zusammenarbeit zwischen dem Keyboarder / Komponist Bob James und dem Saxophonisten David Sandborn seit 25 Jahren. Ihr erstes Album "Double Vision" wurde millionenfach verkauft und unter anderem mit einem Grammy ausgezeichnet.
Back to the Funk mit Gitarrist John Scofield!
Kaum zu glauben, dass es schon mehr als zehn Jahre her ist, seit Gitarrist John Scofield mit dem Groove-Album „Überjam“ (2002) weit über Jazzkreise hinaus Aufsehen erregte. Dass er einer der Top-Gitarristen des Modern Jazz ist wusste man, aber dass er auch derart funky spielen konnte war neu.
JazzCastle
Am 14.6.2013 startet ein nagelneues Jazz Festival in Deutschland.
3 Tage im und um das Schloss Wolfsburg.
19 hochkarätige nationale und internationale Jazz-Ensembles auf zwei Bühnen
Back to the roots – aufgeladen mit frischen Impulsen
Enrico Pieranunzi hat mit Marc Johnson und Paul Motion ein fulminantes Trio-Album in einem alt-ehrwürdigen New Yorker Jazzclub eingespielt unter dem Titel „Live at the Village Vanguard“.
Auf ihrem elften Album widmet sich die Gitarristin Susan Weinert der Liebe und setzt 18 Liebesgedichte aus acht Jahrhunderten gekonnt in Szene. Für dieses Projekt hat sie sich mit Mathias Jung einen promovierten Philosophen mit ins Boot geholt, was sich als Glücksfall erweist, denn mit seinen 71 Jahren lässt Mathias Jung seine ganze Lebenser- fahrung in die Interpretation der Werke einfließen. Der Therapeut und Buchautor, der bereits über 50 Bücher veröffentlicht hat, die sich mehr als 250.000 mal verkauft haben, geht erfrischend unverbraucht zu Werke und spricht mit sehr viel Emotion und Leidenschaft.
Hedvig Mollestad Thomassen ist die Gitarrenheldin unserer Zeit. Ihr geschmolzener Gitarrensound stammt aus den gleichen Hochöfen wie der von Hendrix, Tony Iommi und Jimmy Page und wird zum Abkühlen in ein dampfendes Fass aus Free Jazz im Sinne von Sonny Sharrock und Fred Frith geworfen. Aus Tracks wie „The Rex“ und „Lake Acid“ spricht die riesengroße Riff-Wissenschaft von Led Zeppelins „Kashmir“ und „Rock’n’Roll“, doch angereichert mit einer Flexibilität und Intensität, die so typisch für die düsteren nördlichen Regionen ist, aus der sie und ihre Bandkollegen stammen.
Die schweizerisch-niederländische Sängerin und Komponistin Susanne Abbuehl hat eine ganz eigene Art sich in Texte förmlich hineinzuleben, die ihnen innewohnenden Melodien und Rhythmen zu erkunden, und sie schließlich fließen und schwingen zu lassen.
Seit seinem Hit „Don´t Worry, Be Happy" im Jahr 1988 gilt Bobby McFerrin als weltweit erfolgreichster Jazz-Sänger. So wurde er für seine Alben unter anderem mit zehn Grammys ausgezeichnet. Mit seiner mehrere Oktaven umfassenden Stimme und seinen mitreißenden Entertainer-Qualitäten hat sich McFerrin zudem erfolgreich mit Weltmusik und Klassik beschäftigt.
Die Kunst des gleichen Atems
Sonst legt er für andere das Fundament. Hier für die eigenen Stücke: Der große Bassist Drew Gress präsentiert in hochkarätiger Quintettbesetzung mit Ralph Alessi, Tim Berne, Craig Taborn und Tom Rainey eine Pirouet-CD als Leader. The Sky Inside: Der Titel ist Programm. Ein weiter musikalischer Himmel eines feinen Introvertierten tut sich auf.
Schon mit den ersten Klängen ihres Debut-Albums „Woman Child“ ist klar, dass hier eine Ausnahme-Stimme am Anfang einer großen Karriere steht. Die 23 jährige gewann die renommierte „Thelonious Monk Jazz Competition“, in deren Jury so bekannte Namen wie Kurt Elling, Dee Dee Bridgewater und Dianne Reeves vertreten waren. In Cecile McLorin Salvants Stimme spiegeln sich eine tiefe Zerbrechlichkeit gepaart mit einer ausgesprochenen Sensibilität und Wehmut wider, die einen in ihrer Ausdruckskraft an Billie Holiday denken lassen, obwohl sie ein ganz anderes Timbre ihr Eigen nennt.
Das neue Album des Saxophonisten präsentiert eine Band mit langjährigen Weggefährten des Ausnahmekünstlers: Brad Mehldau am Piano, Larry Grenadier am Bass, Brian Blade an den Drums und einen Orchester-Ensemble, geleitet von Dan Coleman. Produziert wurde das Album von Brad Mehldau und Joshua Redman.
"That's What You Say!" gehörte definitiv zu den gebräuchlichsten, herzlichsten und am meisten in Erinnerung gebliebenen Sprüchen, die im Studio gefallen sind, als sich The Jazzinvaders und die Jazz-Legende Dr. Lonnie Smith im Sommer 2012 dazu entschlossen haben, gemeinsam etwas aufzunehmen.
Nachdem sie sich Anfang 2012 öfter getroffen und auch Gigs zusammen gespielt hatten, entschieden sie sich zusammen ins Studio zu gehen, um zu schauen, was dabei herauskommt. Neues Song-Material schrieb sich quasi von selbst und nach nur drei Tagen schien das spontane, vierte Album der Jazzinvaders fertig zu sein - Live im Studio aufgenommen!
Mit dem neuen Longplayer namens „The Shocking Miss Emerald“ folgt nun weltweit der Release der zweiten und langerwarteten Platte von Caro Emerald. Das zweite Album beginnt dort, wo der letzte Longplayer erfolgsmäßig endete. Ein wenig dunkler, edgier, viel mehr Romantik, aber trotzdem extrem glamourös und impulsiv. Typisch und einzigartig und einfach Caro Emerald.
Im Alter von 70 wagt sich Jazz-Drummer Aldo Romano mit neuer Formation “New Blood” und dementsprechend junger Besetzung Saxophonist Baptiste Herbin (25), Michel Benita-Bassist und Pianist Alessandro Lanzoni (28) endlich daran, dass Album ‘The Connection” seines Idols Freddie Redd (Hardbop – Pianist) in voller Länge nachzuspielen, bzw. neu zu interpretieren.
jazzahead! in Bremen vergibt zum zweiten Mal den mit 5.000 Euro dotierten Preis
Zum zweiten Mal wurde der Preis für deutschen Jazzjournalismus im Rahmen der offiziellen Eröffnungsfeier der Musikfachmesse jazzahead! in Bremen verliehen. Diesjähriger Preisträger ist Ralf Dombrowski.
Our new bi-weekly show that will be issued on Fridays every 2 weeks. We talk about news, new releases, tour dates and other current stuff. This episode is about: George Whitty, Tom Brechtlein, Ric Fierabracci, Third Rail, Steely Dan, Rocco Prestia, Miles Davis, Sonny Rollins, Gregg Allman, Jazzfest Rottweil.
Ulf Wakenius war skeptisch. Youn Sun Nah, der helle neue Stern am Gesangshimmel, hatte ihm vorgeschlagen, ihr bewährtes Duo für einen Auftritt doch einmal mit einem jungen französischen Akkordeonisten zu erweitern. Das müsse angesichts des Farbenreichtums und der Dynamik des Programms schon ein Richard Galliano sein, erwiderte er, ließ sich aber zu einem Versuch überreden. Der Rest ist Geschichte: Vincent Peirani begeisterte beim Konzert derart, dass der Gitarrist ihn flugs zum Begleiter seines Albums „Vagabond“ beförderte. Ehrensache, dass Peirani anschließend auch beim jüngsten Album von Youn Sun Nah, „Lento“, mit von der Partie war.
Immer mehr junge Musiker aus Deutschland, vorzugsweise im Jazz sozialisiert, entdecken mit Funk und Soul den Reiz von fetten Grooves, erdigen Sounds und treibenden Rhythmen. Nachdem der Schwede Nils Landgren mit seiner Funk Unit seit 20 Jahren für die europäische Visitenkarte des Funk sorgt, darf man jetzt wieder einmal Vertreter der ACT-Reihe „Young German Jazz“ zu den Vorreitern der nachwachsenden Generation rechnen: Das Berliner Quartett Mo’ Blow überraschte mit seinem knackigen ACTDebüt „For Those About To Funk“ bereits vor zwei Jahren die Szene.
Vielleicht ist es die beste Funk Unit aller Zeiten die Nils Landgren seit 2010 dauerhaft um sich schart: Eine Groove- Connection mit kombinationsstarken Teamplayern und beschlagenen Edeltechnikern. James Brown meets Parliament meets Crusaders meets Funk Unit, so könnte man Mr. Redhorns Spielkonzept auf „Teamwork“ umschreiben. „Teamwork“ ist Party-Stimmung pur.
Borkumer Jazztage 2013
DAS Highlight zu Pfingsten - die Borkumer Jazztage 2013.
Pfingsten und internationale Jazzmusik sind auf der Nordseeinsel Borkum fest miteinander verknüpft. Bereits zum 29. Mal veranstaltet der Kur- und Touristikservice der Wirtschaftsbetriebe der Stadt Borkum die Borkumer Jazztage vom 17.-20. Mai. „Neben den hochkarätigen Musikern sorgt das einzigartige Inselambiente für ein unvergleichliches Jazzerlebnis“, freuen sich Herr Christian Hofmann, Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe und der Tourismusdirektor, Herr Stefan Krieger.
Vor einem Jahr konnten es Fans, Freunde und Presse kaum fassen: Tab Two, seit 1999 aufgelöst, veröffentlichten das Best-Of-Album „Two Thumbs Up“ – und gingen völlig unerwartet noch einmal auf Tour. Elf Gigs lang feierte das Publikum 2012 die temporäre Wiedervereinigung von Trompeter Joo Kraus und Bassist Hellmut Hattler. Diese Tour findet jetzt ein Nachspiel: Ende April erscheint die Triple-CD „…zzzipp! extended”.
Dass die Pianistin / Sängerin Eliane Elias erstaunlich vielseitig ist, weiß jeder, der ihre Karriere in den letzten gut 25 Jahren näher verfolgt hat. Ihr neues Album “I Thought About You (A Tribute To Chet Baker)” hat sie der West-Coast-Jazz-Ikone Chet Baker gewidmet. Und natürlich verleiht sie den Songs aus dem Repertoire des Trompeters und Sängers ihren persönlichen Touch. Dabei beweist sie, dass diese Klassiker vollkommen frisch und unverbraucht klingen können, wenn sie mit Raffinesse und Leidenschaft neu interpretiert werden.
Mit Strains Of Delight And Despair präsentiert Marc Mangen mit seinem Trio 9 Titel, die sich aus einer großen Sammlung an Jazzthemen über die Jahre herauskristallisiert haben. Diese Themen sind bei ihm meist einem Entwicklungsprozess unterworfen, in dem er Teile oder sogar ganze Themen umschreibt, nachdem er sie mit anderen Musikern gespielt hat.