Wer tiefer einsteigen möchte, findet zu vielen Meldungen weiterführende Inhalte: detaillierte Album-Reviews, exklusive Interviews, ausführliche Konzert und Festivalreportagen und fundierte Künstlerbiografien. Unsere kuratierten Besten Jazz-Alben bündeln darüber hinaus die prägendsten Veröffentlichungen eines Jahres – als Orientierung in einer stetig wachsenden Jazzwelt.
On his eighth Criss Cross leader date, Wycliffe Gordon (awarded 2012 Trombonist of the Year by both the DownBeat Critics Poll and the Jazz Journalists' Asssociation) distills his exhaustive knowledge of the oeuvre of Duke Ellington and Billy Strayhorn on a wellcrafted, ten-piece program spanning a timeline from 1927 (Creole Love Call) to 1967 (The Intimacy Of The Blues).
Die tschechische Sängerin, Musikerin und Komponistin Iva Bittová hat einmal gesagt: "Die Violine ist ein Spiegel, der meine Träume und eine Fantasien reflektiert. Ich glaube, dass meine Performance auf bestimmten Grundlagen basiert, den Schwingungen in der Musik und der Resonanz zwischen der Violine und meiner Stimme." Diese Beziehung wird auf dem Album – das im Auditorium Radiotelevisione svizzera von Manfred Eicher produziert wurde und die Essenz von Bittovas unverwechselbarer und außergewöhnlicher Soloarbeit deutlich zum Ausdruck bringt - wunderbar ausgeleuchtet.
Der 1985 geborene Pianist Giovanni Guidi ist einer der außergewöhnlichsten Musiker, die der italienische Jazz im letzten Jahrzehnt hervorgebracht hat. Auf Enrico Ravas Alben "Tribe" und "On The Dancefloor" hat er bereits nachdrücklich auf sich aufmerksam gemacht. Rava rühmt sowohl Guidis "grenzenlose Neugier" als auch die "unnachgiebige Raffinesse", die sein Anschlag und sein musikalischer Geschmack offenbaren.
Der STERN nannte sie "die neuen jungen Gesichter des deutschen Jazz", und in der Tat sorgt die Gruppe Triosence seit einigen Jahren zunehmend für Furore in der Fachpresse: "Der neue Meilenstein in Sachen Jazztrio" (Amadeus ), "Klangtipp und Exempel für musikalische Dreieinigkeit" (Audio), "Bei der Musik geht die Sonne auf" (Jazzpodium), so lauten nur einige Reaktionen namhafter Magazine zu Triosence.
„Freuen sie sich auf großartige Musik: FUSK stehen für den besten akustischen Jazz Europas“ schrieb rockline.si über das Debüt 2011. Das gilt auch heute noch: Schlagzeuger Kasper Tom Christiansen (QUARTz, Kran) hat mit Andreas Lang (QUARTz, a la Cour), Philipp Gropper (Hyperaktive Kid, Philm) und Rudi Mahall (Der Rote Bereich, Globe Unity Orchestra) eine höchst lebendige All-Star-Band geschaffen: Zwölftonreihen beginnen zu tanzen, Kollektive swingen, Spaltklänge flöten – und all das macht einen Heidenspaß. FUSK setzen - so webmoritz.de - „eine schwerelose Tiefe und Freude frei, gefolgt vom Begehren, das eigene Leben sollte öfters zu vielschichtigen Soundtracks wie diesem verlaufen.“ Stimmt.
What’s Going On Episode #1. Our new bi-weekly show that will be issued on Fridays every 2 weeks. We talk about news, new releases, tour dates and other current stuff.
This episode is about: Dominic Miller, Dean Brown, Dave Koz Cruise, Chick Corea, Larry Carlton, Robben Ford, Steve Lukather, Steve Weingart and Renee Jones and more.
Jazzfest Rottweil 2013
Jetzt ist es komplett - das Programm des 26. Jazzfest Rottweil 2013. Zwei weitere Veranstaltungen runden das bereits in Teilen schon veröffentlichte Programm ab. Vorverkauf für alle Veranstaltungen (außer Jazz in Town) an allen bekannten Stellen ab 1. März 2013
Gute Geschichten kann man auf vielerlei Arten erzählen. Ungeschminkt in drastischen Worten. Nüchtern und sachlich. Oder liebevoll, leise und zärtlich mit unwiderstehlicher Empathie, die jeden Zuhörer sofort in ihren Bann zieht. Auf ihrem neuen Album „Tender Tales“ präsentiert die in Berlin lebende Sopransaxophonistin und Bassklarinettistin Meike Goosmann mit feinem Gespür für betörende Melodien zehn Geschichten voller Poesie, die unmittelbar zu Herzen gehen.
Stillstand ist etwas, das Beady Belle fremd ist. Das Ensemble um die Sängerin Beate S. Lech und den Bassisten Marius Reksjø hat seit 2001 eine beneidenswerte Serie von Alben veröffentlicht, auf denen sie mit den unterschiedlichsten Stilmitteln experimentierten. Nun schlagen sie auf ihrem sechsten Album “Cricklewood Broadway” wieder einen vollkommen neuen Pfad ein.
Angesichts der Vielzahl herausragender norwegischer Musiker vergisst man gerne, wie wenig Einwohner das Land hat und wie klein und vernetzt die Musikszene ist. Vielleicht haben norwegische Jazzer deswegen seit jeher keine Berührungsängste. Mal ist man mit den Kollegen von der Klassik unterwegs, mal macht man bei einem Pop-Projekt mit, man kennt sich ja. Ein gutes Beispiel ist der Pianist Morten Qvenild.
Frisch mit einem GRAMMY ausgezeichnet, veröffentlicht die Schlagzeugerin, Komponistin und Bandleaderin Terri Lyne Carrington mit Money Jungle: Provocative In Blue eine Hommage zum 50. Jahrestag des legendären Albums Money Jungle von Duke Ellington, Charles Mingus und Max Roach aus dem Jahre 1963.
Das erfolgreiche Weltmusik-Ensemble Quadro Nuevo und das NDR Pops Orchestra reiten gemeinsam auf dem Fliegenden Teppich zum sagenumwobenen Ende des Regenbogens. Fast schon verklungene Lieder, die es wert sind vor dem Vergessen bewahrt zu werden, erklingen hier mit neuen Kompositionen der Musiker von Quadro Nuevo zeitgemäß arrangiert im Zusammenspiel mit einem großartigen Orchester.
Wie so oft hat es gedauert, bis zusammenfand, was man sich heute kaum mehr ohne einander vorstellen kann: Es begann vor zwölf Jahren, als der österreichische Akkordeonist Klaus Paier ein Streichquartett für eines seiner Projekte zusammenstellte.
Mit ihrer lakonischen, immer etwas unterkühlt wirkenden Stimme und dem glühenden femininen Intellekt, der sowohl ihre Musik als auch ihre Lyrics durchdringt, lässt Patricia Barber die Mehrheit ihrer zeitgenössischen Kolleginnen wie kleine Mädchen klingen. Auf "Smash", ihrem mittlerweile zwölften Album (das zugleich das Debüt für ihr neues Plattenlabel Concord Records ist), beweist die 57-Jährige erneut ihre drei herausragenden Talente: als einfallsreiche Pianistin, aufregende Sängerin und innovative Komponistin.
Jazz kann so vieles sein. Und manchmal ist Jazz eben einfach nur Jazz. So wie bei Ebene Null, der Jazzband aus Köln.
Pianist und Bandleader Lucas Leidinger, Saxofonist Christoph Möckel, Bassist Stefan Berger und Schlagzeuger Max Andrzejewski lernten sich beim Musikstudium kennen.
jazzahead! 2013
25.04 bis 28.04.2013
jazzahead! 2013 - Programm auf musikalischer Weltreise
2013 begrüßt die jazzahead! Bands aus 19 Ländern in Bremen. Steigendes Interesse für Teilnahme bei der German Jazz Expo.
Das Phänomen Cécile Verny erklären zu wollen, hieße Saxofone (oder besser vielleicht Mikrofone) nach Harlem zu tragen. Außergewöhnlich, facettenreich, charismatisch, charmant, gefragt, beliebt, bienenfleißig: Attribute wie diese skizzieren samt und sonders die Sängerin mit französisch-afrikanischen Wurzeln und langjährigem Wohnsitz in Freiburg. Doch Cécile Verny ist mehr als nur das.
The Aristocrats are a rock/fusion instrumental trio featuring Guthrie Govan on guitar, Bryan Beller on bass, and Marco Minnemann on drums. We met this powerful trio for an interview at a show in Unna, Germany. We also shot some nice clips from the show.
Das weltweit erste Live-Musik-Video-Portal
55 Arts Club ist das weltweit erste Live-Musik-Video-Portal im Internet. Auf www.55artsclub.com werden seit Januar 2012 ausgewählte Konzerte im Livestream übetragen, mit erstklassigem Sound, mehreren Kameras und in High Definition. Darüber hinaus bietet die Plattform unzählige Konzerte als Video-on-Demand auf der Website an.
In den vergangenen zwei Jahren waren Hotel Bossa Nova sehr viel im deutschen Sprachraum unterwegs, spielten weit über einhundert Konzerte zwischen dem nördlichen Kiel bis ins schweizerische Bern. Die vielen Konzerte helfen der Band, an ihren Songs zu feilen und ihren eigenen Bossa Nova Stil voranzutreiben, indem auch die portugiesischen Wurzeln von Sängerin Liza da Costa einen prägnanten Widerhall finden.
"Jazz ist keine Nische"! Dies macht das Jazzportal nrwjazz.net seit Anfang Februar eindruckvoll deutlich. nrwjazz.net ist das erste Portal, das den kompletten Überblick zum Jazz in Nordrhein-Westfalen bietet, denn die nordrhein-westfälische Jazz-Szene ist groß.
Seit Jahren gilt Paolo Fresu als einer der besten Trompeter Europas.
Er ist ein Grenzgänger zwischen den Stilen: ob in Bebop oder Balladen, Soul Jazz oder Fusion. Mit seinem Devil Quartet verpasst er dem Fusion-Jazz einen zeitgemäßen Anstrich.
"Eggūn", ist der "Kind Of Blue" Tripp 2013, man sollte sich seiner Schönheit hingeben und den magischen Fluss dieses Werkes zulassen.
Omar Sosa traut sich was, die Tatsache, dass er immer wieder mit unerwarteten Wendungen seinem Ouevre Würze verleiht, zieht sich wie ein roter Faden durch die lange Reihe seiner Veröffentlichungen. Mehrere Grammy - Nominierungen und zuletzt ein ECHO JAZZ 2011 für die „Beste Bigband Einspielung des Jahres“ („Ceremony“) stehen für das hohe Kritikerlob, das er seit jeher einheimst. Auf das große Ensemble – Werk folgte mit dem fast meditativen Solo - Album „Calma“ seine vielleicht poetischste Produktion überhaupt, die besonders von seinem Publikum gefeiert wurde.
Derzeit ist sie auch als Sängerin und Texterin in zahlreichen Bands wie zum Beispiel dem A-cappella Quartett "Les Brünettes" unterwegs, mit dem sie in den Jazzcharts war. Die vielseitige Künstlerin schafft es auf Ihrem Debut "Introducing" auf BHM mit ihrer eigenen Band die Grenzen zwischen Jazz und Popmusik fließend und charmant mit einander zu verbinden. Auf den 11 Tracks ist eingängiger Jazz mit einem Hauch Soul, Pop, Country verwoben.
Mit "The Sirens" legt Chris Potter sein erstes ECM-Album als Leader vor – inspiriert ist es von Homers "Odyssee", ihrer epischen Atmosphäre und zeitlosen Menschlichkeit. Potter, eine prägende Figur der gegenwärtigen New Yorker Szene, war zuvor bereits auf mehreren ECM-Alben seines Mentors Dave Holland zu hören und spielte mit Paul Motian und Jason Moran auf deren modernem Klassiker "Lost In A Dream" zusammen. Für "The Sirens" hat er einen Zyklus reizvoller "Songs ohne Worte" komponiert.
Pat Metheny erfüllte sich mit seinem selbst entwickelten Orchestrion nicht nur einen langjährigen Kindheitstraum, sondern schuf damit auch eines der außergewöhnlichsten Instrumente, die die Welt bisher überhaupt gesehen hat!
Appell für mehr Musik aus Deutschland im Rundfunk veröffentlicht
Die Union Deutscher Jazzmusiker ruft mit anderen Musikautorenverbänden in einem gemeinsamen Appell an die Ministerpräsidenten der Bundesländer für eine bessere Musikauswahl im Rundfunk auf. Zu den Unterstützern und Erstunterzeichnern gehören u. a. der Deutsche Komponistenverband, Composers Club, Vereinigung Deutscher Musik-Bearbeiter, Rock & Popmusikerverband, Tonkünstlerverband und der Deutscher Musikverleger-Verband.
Stefano Battaglia und sein Trio führen hier fort, was sie mit ihrem vielgelobten Album “The River of Anyder” 2011 begonnen hatten – mit einem Reigen aus zehn Battaglia-Eigenkompositionen, die alle inspiriert sind von den Beschreibungen mythischer Orte in der Kunst und Literatur, in Werken von Alfred Kubin, Jonathan Swift oder Italo Calvino.
Dieses Doppelalbum voll neuer Stanko-Kompositionen ist von den Gedichten der 2012 verstorbenen polnischen Literatur-Nobelpreisträgerin Wislawa Symborska inspiriert. Stanko schreibt dazu im Booklet: "Die Lektüre von Wislawa Symborskas Worten vermittelte mir viele Ideen und Einsichten. Sie zu treffen und mich mit ihrer Poesie zu beschäftigen, gab mir den Anstoß zu dieser Musik, die ich nun respektvoll ihrem Andenken widmen möchte."
"Hagar's Song", die neueste Veröffentlichung des langjährigen ECM-Fixsterns Charles Lloyd, ist eine Duoaufnahme mit Jason Moran, dem Pianisten, der als Mitglied von Lloyds gegenwärtigem Quartett eine Schlüsselrolle auf den sehr erfolgreichen Alben "Rabo de Nube" (2008), "Mirror" (2010) und "Athens Concert"(2012) spielte.
Vier Tage Jazz in St. Ingbert
Am 25. April startet das 27. Internationale Jazzfestival St. Ingbert
Jazzfreunde können sich freuen, denn die Vorbereitungen zum 27. Internationalen Jazzfestival St. Ingbert sind in vollem Gange. In den vergangenen Jahren lag der Schwerpunkt auf den Entwicklungen des Jazz in Nordeuropa. Nun ist die Zeit gekommen, auch in andere Gegenden der Welt zu schauen, denn dort passieren spannende Dinge.
Es ist bereits die sechste Veröffentlichung der dänischen Sängerin Malene Mortensen. Bereits mit ihren Vorgänger-Alben hatte sie die skandinavische Jazz-Welt für sich eingenommen und mit einer bemerkenswert reifen Performance und aufregender Stimme beeindruckt. Malene’s neues Album "You Go To My Head" bietet eine wunderbare Mischung aus Jazz-Standards, wie ‚Misty’ von Erroll Garner, ‚My Shining Hour’ von Harold Arlen und den Titeltrack ‚You Go To My Head’ von J. Fred Coots. Zusätzlich enthält es sieben Eigenkompositionen in Zusammenarbeit mit Carl Mörner Ringström, dem Gitarristen der Band und gleichzeitig dem Co-Produzenten dieser Produktion.