Wer tiefer einsteigen möchte, findet zu vielen Meldungen weiterführende Inhalte: detaillierte Album-Reviews, exklusive Interviews, ausführliche Konzert und Festivalreportagen und fundierte Künstlerbiografien. Unsere kuratierten Besten Jazz-Alben bündeln darüber hinaus die prägendsten Veröffentlichungen eines Jahres – als Orientierung in einer stetig wachsenden Jazzwelt.
Es ist bereits die sechste Veröffentlichung der dänischen Sängerin Malene Mortensen. Bereits mit ihren Vorgänger-Alben hatte sie die skandinavische Jazz-Welt für sich eingenommen und mit einer bemerkenswert reifen Performance und aufregender Stimme beeindruckt. Malene’s neues Album "You Go To My Head" bietet eine wunderbare Mischung aus Jazz-Standards, wie ‚Misty’ von Erroll Garner, ‚My Shining Hour’ von Harold Arlen und den Titeltrack ‚You Go To My Head’ von J. Fred Coots. Zusätzlich enthält es sieben Eigenkompositionen in Zusammenarbeit mit Carl Mörner Ringström, dem Gitarristen der Band und gleichzeitig dem Co-Produzenten dieser Produktion.
Die in Berlin lebende Lily Dahab besitzt eine entwaffnende Natürlichkeit und ein breites musikalisches Repertoire: Tango und Folklore, feine Songwriterpoesie und packender argentinischer Rock – die musikalischen Pole, zwischen denen sich argentinische Klänge auffächern, liegen immens weit auseinander.
White Canvas bedeutet freie Leinwand für ein resonantes Abbild einer immer grenzenloser musikalisch verflochtenen Erde. Das Quartett um die starke Stimme von Rena Meyer Wiel eröffnet das Jahr 2013 mit einem neuen Album. Die Musik von White Canvas – eine freistilistische Begegnung von ethnischen und archaischen Klängen, elektronischen loops und klassischer Tongebung.
Seit mehr als 50 Jahren ist der Percussionist Pete Escovedo mit seinem Mix aus Salsa, Latin Jazz und Smooth Jazz unterwegs. Gäste auf diesem Mitschnitt vom Stern Grove Festival in San Francisco sind u. a. Arturo Sandoval, Dave Koz und Sheila E.
Jenseits der Bläsersätze großer Bands findet sich das Baritonsaxophon im Jazz kaum. Als Soloinstrument oder gar als einziges Blasinstrument einer Band ist es eine echte Rarität, und eine Frau, die es beherrscht, fällt einem nur eine ein: Céline Bonacina. Es sieht zunächst immer gewagt aus, wenn die zierliche, kleine Französin zu dem gewaltigen Instrument greift, das fast so groß zu sein scheint wie sie selbst.
Musik in ihrer reinsten Form ist das Konzept der Platte „Memnon.“ Stimme und Piano. Nichts sonst. Im gleichen Moment, in dem Ruth Wilhelmine Meyer Helge Lien ihre Musik zu Gehör bringen, ist sie sofort und unverzögert fühlbar. Physisch spürbar.
Man wird Michael Wollny und Eva Kruse sicher nicht zu nahe treten, wenn man feststellt, dass Eric Schaefer in Michael Wollny’s Trio [em], „Deutschlands kreativstem Jazztrio" (Kulturspiegel), am deutlichsten für das Pop-Element und die humorvollen Untertöne steht. Seine „kompromisslose Vitalität in völlig verschiedenen Richtungen wie freie Improvisationen und klassische Komposition, Punk und vielfältige Folklore, neue Musik oder Minimal Music, Pop und Elektronik“ (Neue Zürcher Zeitung) hat der Berliner Schlagzeuger außer mit [em] bereits in den verschiedensten Bandprojekten unter Beweis gestellt, von „Soulmate“ und „Henosis“ bis zu „Johnny La Marama“ und dem Arne Jansen Trio.
Jazz und Klassik. Dieter Ilg kennt beide Welten. Obwohl er mit 16 Jahren den Entschluss fasste, Jazzbassist zu werden, studierte er klassischen Kontrabass an der Musikhochschule Freiburg. Auch der umfassenden Musikgeschichte wegen. Und es hat nicht erst des 200. Geburtstages von Richard Wagner bedurft, um den Bassisten – der seit vielen Jahren zu den führenden Jazzbassisten Europas gezählt wird – auf den gewaltigsten, monströsesten, in jedem Fall deutschesten Opernkomponisten zu stoßen.
JazzrockTV #60 SNARKY PUPPY
SNARKY PUPPY is a collective of musicians from Dallas and New York City playing great and groovy instrumental music. We met the band at their one and only show in Germany. See some nice cuts form the show and an interview with Michael League, the founder and main man of SNARKY PUPPY.
Guter Jazz, also richtig guter Jazz, ist und bleibt ein Drahtseilakt, immerzu gut für Volten und Wendungen, die den Atem stocken lassen. Der amerikanische Jazzkritiker Whitney Balliett bezeichnete einst die hohe Kunst des Jazz als „the sound of surprise“ – und „Without A Net“ ist ein wahrlich schwindelerregendes Album voller gelungener Kunstgriffe. Allein die kaum zu erwartende Rückkehr der Jazzlegende Wayne Shorter ist eine riesige Überraschung, die schon für einige Schlagzeilen in der Jazzwelt gesorgt hat.
Das neue Album von Lisa Bassenge ist nun da, es heißt „Wolke 8“ und, jetzt müssen Sie ganz stark sein: Es ist ihre bisher unhöflichste Platte. Mit Abstand. Nicht nur, weil sie dieses Mal Sachen singt wie „Wär ich Polizistin, wärst du im Knast“ und „Schrei den Menschen auf der Straße deinen Namen in die Fresse“. Sondern weil sie hiermit ganz ernsthaft zum Angriff übergeht.
Im Juli 2011 wurde er von den Lesern des US-Musikmagazins Musicradar zu einem der besten Keyboardspieler aller Zeiten gewählt, "eine große Ehre", wie er selber sagt. Im November 2011 folgte eine Nominierung bei den Soultracks Awards in der Kategorie 'Bester Sänger des Jahres'. Bei diesen Awards war er schon in der Vergangenheit mehrmals nominiert und durfte den Preis auch einige Male mit nach Hause nehmen, unter anderem 2005 in der Kategorie 'Bestes Album des Jahres' für "Straight From The Vault".
Nun macht sich Frank McComb auf den Weg, die Soul- und Jazzfans in Deutschland von seinem musikalischen Ausnahmetalent zu überzeugen.
JAZZNIGHTS 2013 Wolfgang Haffner Quartett / Bugge Wesseltofts Jazzland Community
Im März wird der erste Teil der JAZZnights-Saison 2013 einmal mehr einige der schönsten Konzerthallen Deutschlands mit Wohlklang erfüllen - dafür sorgt diesmal das Wolfgang Haffner Quartett und Bugge Wesseltoft's Jazzland Community.
Es gibt Leute, die fordern von Kunst vor allem, dass sie „neu“ sein muss, um Qualität zu haben, aber das ist natürlich Quatsch. Gut muss sie sein. Getreulich dem berühmten Motto von Ella Fitzgerald: „T‘ Ain’t What You Do, It’s The Way That You Do It“.
Der Wiener Gypsy-Jazzgitarrist Diknu Schneeberger beweist auf seinem formidablen Album „Friends“, wie perfekt er Ellas Motto verinnerlicht hat. Seine Musik ist alt, doch sie klingt geradezu atemberaubend frisch und jung. Gypsy-Jazzlegende Django Reinhardt (1910 – 1953) wacht als Pate über dem Album. Erstens atmosphärisch – und außerdem auch mit fünf seiner berühmten Kompositionen, darunter „Django’s Waltz“ und „Nuages“.
Die in Israel geborene und aufgewachsene Posaunistin, Komponistin und Bandleaderin Reut Regev, begann schon sehr früh ihr Talent für den Jazz zu entwickeln. Mit fünf fing sie mit dem Klavierspiel an, was im Alter von 13 durch die Posaune ergänzt wurde. In der High School hatte sie die Möglichkeit mit Israels kreativsten Improvisatoren zusammen zu spielen und auf den besten Festivals im Land aufzutreten.
Für das Album hat Stephan Micus in seinem Studio auf Mallorca sechs griechische Gebete aus dem 7. Jahrhundert in seiner unverwechselbaren Weise vertont - mit Instrumenten, die er über die Jahre auf seinen Weltreisen gesammelt und erlernt hat.
5. Reichenberg Guitar Masters 2013
Wir freuen uns auf hochklassige Musiker, die nicht nur solistisch brillieren, sondern in den unterschiedlichsten Konstellationen auftreten werden mit dem krönenden Abschluß einer gemeinsamen Session . Mindestens 5 Stunden Gitarrenzauber vom Feinsten erwartet die Zuhörer, von Fingerstyle bis zum grenzüberschreitenden Jazz.
Als eine der wichtigsten Figuren des Nachkriegs-Jazz hat Ahmad Jamal während seiner fast 60-jährigen Karriere einen unermesslichen Einfluss auf das Genre gehabt. Als musikalisches Wunderkind hatte er schon im Alter von 21 Jahren ein eigenes Trio. Sein aktuelles Album Blue Moon ist sein neuestes Meisterstück, und es strotzt vor Juwelen.
Am Anfang ein Unisono von Tenorsax und Jazzgitarre, beschwingt und angenehm warm. Ein Sound, der an alte Blue-Note-Aufnahmen aus den 50er oder frühen 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts denken lässt. Aber nach diesem melodischen Einstieg ändert sich das Klangbild von „8th Avenue Express“, wird ruppiger, verästelt sich stärker, wird kleinzelliger und zerbrechlicher. Mit der historischen Bop-Phase des Jazz hat das nur am Rande zu tun, und wenn, dann nur in lyrischen Momenten.
Die in Berlin lebende Chanson Sängerin Kitty Hoff besitzt Aura samt dem Glanz der alten Zeit. Die Künstlerin ist sich treu geblieben und besetzt eine musikalische Lücke ohne jedwede Kompromisse. Zwischen Nulllösungen, Wutbürgern und Stresstests gehen Kitty und die Schwarzwaldherren seelenruhig und guter Dinge auf große Reise...
Mit MY TRUE STORY kehrt einer der besten Sänger unserer Zeit zu jener Musik zurück, mit der er aufgewachsen ist, und versieht sie hie und da mit einem zeitgemäßen Kniff. Nevilles Blue-Note-Debüt ist nicht mehr und nicht weniger als eine erlesene Kollektion von zwölf Doo-Wop-Klassikern, interpretiert von einer unverwechselbar anbetungswürdigen Stimme und produziert von keinen Geringeren als dem Blue-Note-Präsidenten Don Was und dem Rock’n'Roll-Urgestein Keith Richards.
Our Kick-Off Episode for 2013. The Studio is prepared for all upcoming JazzrockTV episodes. We look out to our next episodes which will feature The Aristocrats, Steve Smith and Vital Information, Snarky Puppy, Wolfgang Schmid and John McLaughlin.
No Beginning No End ist ein starkes künstlerisches Statement, ein musikalischer Trip, der sich mit erstaunlicher Geschmeidigkeit zwischen verschiedenen Styles bewegt – stets verbunden von James’ alles durchdringender Stimme. Das Album öffnet ein neues Kapitel im künstlerischen Werdegang des 33-jährigen Singer/Songwriters. Das völlig eigenständig und ohne Plattenvertrag generierte, aufgenommene und produzierte Album ist sein bislang persönlichstes Werk.
8. Internationale Jazzfestival "Women in Jazz" 2013
Mitteleuropa bildet das künstlerische Zentrum des Festivals 2013. Das Festival „Women in Jazz“ wird Künstlerinnen aus Dänemark, Deutschland, England, Estland, Frankreich, Luxemburg, Italien, Schweden, der Schweiz und Spanien in seinem Programm präsentieren.
Eine faszinierende Reise durch Sprachen und Stimmungen, die zu neuen Ufern und vertrauten Gefilden führt – Fiction Folk nennt Ines Brodbeck ihre Musik. Vielschichtige Rhythmen, ästhetische Melodien und eine Stimme, die Stimmungen kreiert und sich ihnen gleichzeitig anpasst.
Entscheidung über die Finalisten des 5. Europäischen Burghauser Nachwuchs- Jazzpreis komplettiert das furiose Programm der Internationalen Jazzwoche 2013!
Mit ihrer Entscheidung über die fünf Finalisten zu dem mit 15.000 EUR dotierten Europäischen Burghauser Nachwuchs-Jazzpreis hat die hochkarätig besetzte Jury das Programm der Internationalen Jazzwoche Burghausen mit einem faszinierenden Blick in die Welt des jungen Jazz komplettiert. So unterschiedlich die Besetzungen, so unterschiedlich auch die Ansätze, die alle fünf Bands in Sachen Jazz vertreten. Hier treffen slawische Mythen auf spielerische Improvisation, Bebop-Grooves auf elektrische Klangkonzepte und Klezmer-Einflüsse sowie kontrastreiche Instrumentierung auf moderne Klänge aus Pop, Rock, Folk und asymmetrischen Grooves.
"Hymns / Spheres", Keith Jarretts seinerzeit von der Kritik gefeierte Begegnung mit der Dreifaltigkeitsorgel der Benediktinerabtei von Ottobeuren aus dem Jahr 1976, ist mit diesem, von den originalen Analogbändern gemasterten Set nun erstmals komplett auf CD erhältlich.
44. Internationale Jazzwoche Burghausen
Ob Stimmgewalt oder Saitenzauber, ob Altvordere oder Jungstars: Das Programm der 44. Internationalen Jazzwoche Burghausen verheißt eine schillernde Vielfalt rund um den Jazz! Vom 12. bis 17. März 2013 steht in Burghausen wieder das Zeichen auf Jazz. Neben 16 Bands im Hauptprogramm gibt es ein spannendes Drumherum mit Musik unterschiedlichster Couleur.
Der Vorverkauf startet am 15. Januar 2013
17. JOE Festival - Essen
Am 18.01.2012 ist es so weit:
die JAZZ OFFENSIVE ESSEN (JOE) lädt ein zum 17. JOE Festival, in das Katakomben-Theater Essen (Giradet Haus).
Joe Lovano gehört nicht nur zu den versiertesten Jazzsaxophonisten unserer Zeit, sondern auch zu den flexibelsten und fleißigsten. Der aus Ceveland, Ohio stammende Komponist und Musiker, der am 29. Dezember seinen 60. Geburtstag feiert, zieht seit Jahr und Tag von seiner Wahlheimat New York aus seine Kreise durch die internationale Jazzszene.
Fast genau vorr zwei Jahren war Leverkusen wieder einmal das Mekka vieler Jazzfans, die das Glück hatten das Konzert mit dem legendären Drummer Billy Cobham live vor ausverkauftem Haus erleben zu dürfen. Billy Cobham hat als einer der weltbesten Drummer mit seinen 67 Jahren ein wunderbares hochklassiges Konzert abgeliefert!
Am 10. Februar 2013 findet zum 55. Mal die Preisverleihung der Grammys in Los Angeles statt. Die Nominierungen wurden schon jetzt bekannt gegeben. Chano Dominguez für sein neuestes Album "Flamenco Sketches", Ravi Coltrane für den Track „Cross Roads“ und Robert Glasper u.a für Album "Black Radio".