Tägliche Neuigkeiten, Albumankündigungen, Festivalmeldungen, Interviews, Releases und Entwicklungen aus Deutschland, Europa und der weltweiten Jazzszene.

Wer tiefer einsteigen möchte, findet zu vielen Meldungen weiterführende Inhalte: detaillierte Album-Reviews, exklusive Interviews, ausführliche Konzert und Festivalreportagen und fundierte Künstlerbiografien. Unsere kuratierten Besten Jazz-Alben bündeln darüber hinaus die prägendsten Veröffentlichungen eines Jahres – als Orientierung in einer stetig wachsenden Jazzwelt.

Europäischer Burghauser Nachwuchs-Jazzpreis 2013

Entscheidung über die Finalisten des 5. Europäischen Burghauser Nachwuchs- Jazzpreis komplettiert das furiose Programm der Internationalen Jazzwoche 2013!
Mit ihrer Entscheidung über die fünf Finalisten zu dem mit 15.000 EUR dotierten Europäischen Burghauser Nachwuchs-Jazzpreis hat die hochkarätig besetzte Jury das Programm der Internationalen Jazzwoche Burghausen mit einem faszinierenden Blick in die Welt des jungen Jazz komplettiert. So unterschiedlich die Besetzungen, so unterschiedlich auch die Ansätze, die alle fünf Bands in Sachen Jazz vertreten. Hier treffen slawische Mythen auf spielerische Improvisation, Bebop-Grooves auf elektrische Klangkonzepte und Klezmer-Einflüsse sowie kontrastreiche Instrumentierung auf moderne Klänge aus Pop, Rock, Folk und asymmetrischen Grooves.

44. Internationale Jazzwoche Burghausen

44. Internationale Jazzwoche Burghausen

Ob Stimmgewalt oder Saitenzauber, ob Altvordere oder Jungstars: Das Programm der 44. Internationalen Jazzwoche Burghausen verheißt eine schillernde Vielfalt rund um den Jazz! Vom 12. bis 17. März 2013 steht in Burghausen wieder das Zeichen auf Jazz. Neben 16 Bands im Hauptprogramm gibt es ein spannendes Drumherum mit Musik unterschiedlichster Couleur.
Der Vorverkauf startet am 15. Januar 2013

17. JOE Festival - Essen

Am 18.01.2012 ist es so weit:
die JAZZ OFFENSIVE ESSEN (JOE) lädt ein zum 17. JOE Festival, in das Katakomben-Theater Essen (Giradet Haus).

Joe Lovano - Cross Culture

Joe Lovano gehört nicht nur zu den versiertesten Jazzsaxophonisten unserer Zeit, sondern auch zu den flexibelsten und fleißigsten. Der aus Ceveland, Ohio stammende Komponist und Musiker, der am 29. Dezember seinen 60. Geburtstag feiert, zieht seit Jahr und Tag von seiner Wahlheimat New York aus seine Kreise durch die internationale Jazzszene.

Bryan Ferry Orchestra - The Jazz Age

Wenn es jemals einen Popstar und eine Dekade gegeben hat, die zusammenpassen, sind das Bryan Ferry und die "Roaring Twenties". Das Jahrzehnt der Erfindungen, der Dekadenz und des Modernismus. Und Ferry, die Stilikone, der kreative Antreiber mit einer Karriere voller Überraschungen und Innovation - was läge näher? Bryan Ferry feiert sein 40-jähriges Jubiläum als Soloartist und mit den unvergessenen Roxy Music. Deshalb hat er einige seiner eigenen Kompositionen mit dem Bryan Ferry Orchestra im Stile der 1920er neu aufgenommen. Angetrieben von seiner Faszination für diese kreative Blütezeit zwischen den Weltkriegen - die man ja auch als "The Jazz Age" bezeichnet - nahm er die Songs als Instrumentals auf.

Rusconi - Revolution

Stefan Rusconi, Fabian Gisler und Claudio Strüby – drei weltweit aktive Schweizer Musiker und Klangforscher. Zusammen sind sie seit 8 Jahren unterwegs und spielten bislang mehrere Hundert Konzerte hauptsächlich in Europa und Asien sowohl auf renommierten Festivalbühnen als auch in Indie-Locations. Der starke freundschaftliche Zusammenhalt der Musiker ist mit ein Grund für den wachsenden internationalen Erfolg der Band.

Oregon - Family Tree

Schon Mitte der 80er Jahre schrieb das amerikanische Jazzmagazin Down Beat, Oregon sei "eine der dauerhaftesten und konstant interessanten akustischen Fusion-Gruppen". Damals war das US-Quartett 15 Jahre alt, inzwischen befindet es sich im 42. Jahr, und das erwähnte Zitat ist gültiger denn je. Noch erstaunlicher als die Beständigkeit über einen solch langen Zeitraum mutet einen freilich die ungeminderte Kreativität an, mit der Oregon noch immer auf die Bühne und ins Studio gehen. Selbst nach vier Dekaden kennt das Ensemble keinen Stillstand, es ist zur künstlerischen Weiterentwicklung bereit wie eh und je.

Rüdiger Oppermann - The Winding Road

Rüdiger Oppermann lebt seit über dreißig Jahren globale Utopie: Als führender Harfenist Europas und Begründer der Klangwelten-Festivals brachte er bereits Musiker aus 42 Ländern, von Laos bis Uganda, von der Türkei bis in die USA auf Konzertbühnen und im Studio zusammen. „We are the global players", annektiert er selbstbewusst ein Attribut der Finanzwelt.

Anne Paceo - Yokai

Seit 2007 folgt und begleitet das Label LABORIE Jazz aufmerksam die Karriere von Anne Paceo. So war das Label schon bei den ersten beiden Alben mit von der Partie. Mit ihrer Gruppe Triphase, mit der sie 2011 einen Victoire du Jazz und 2010 einen Django d’Or erhalten hat, macht Anne Paceo ihren Weg als Schlagzeugerin, und dies einerseits als Kopf der Gruppe aber eben auch als “sidewoman”. Sie gehört zu der jungen Generation von Musikern, die die französische, sowie europäische Jazzszene beleben. Anne Paceo versteht es ihr Talent, wie auch ihre Gabe zu Komponieren weiter zu entwickeln und zu vertiefen.

Caroll Vanwelden - Sings Shakespeare Sonnets

Aus Belgien kommt nicht nur köstliche Schokolade. Die charismatische Sängerin und Pianistin Caroll Vanwelden, die mit den "Shakepeare Sonnets" ihr ungewöhnliches JAZZ'n'ARTS-Debut gibt, wagt sich mit ihrer kongenialen Musikern Thomas Siffling (Trompete), Markus Faller (drums) und Mini Schulz (bass) selbstbewusst und souverän auf ein neues Terrain. Sie verwandelt Shakespeare Sonette mit ihren eigenen Kompositionen in ein so noch nie gehörtes jazzig-akustisches Gewand voller Emotionalität und Frische. Das Maß an Intensität, das hier aufgebaut wird, ist außerordentlich und verleiht den Worten Shakespeare eine neue Dimension.

Bobo Stenson - Indicum

Der große Schwedische Pianist veröffentlicht mit "Indicum", nach dem zuletzt sehr erfolgreichen Album "Cantando" (2008), eine neue, hervorragende Aufnahme. Die weit ausgreifende Wahl des Repertoires ist längst ein Markenzeichen von Bobo Stensons Alben geworden. Hier reicht sie vom Liedklassiker "Tit er jeg glad" des dänischen Komponisten Carl Nielsen, Stücken von Bill Evans und George Russell, zeitgenössischer Komposition von Ola Gjeilo, einem Protestsong von Wolf Biermann, bis hin zu freiem Spiel.

Rabih Abou-Khalil - Hungry People

Der mit internationalen Preisen überhäufte libanesische Komponist, Oud-Spieler und Bandleader beeindruckt auf seinem neuen Studio-Album "Hungry People" mit einer ganzen Reihe brandneuer Kompositionen, die seine charakteristische Handschrift tragen, aber zugleich unmissverständlich frisch, faszinierend komplex und mitreißend virtuos daherkommen.

Manu Katche - Manu Katche

Auf seinem vierten Album für ECM, schlicht "Manu Katché" betitelt, gibt der Franzose mit den afrikanischen Wurzeln den Rahmen und die Richtung mit seinem unverwechselbaren Schlagzeugspiel vor, wobei seine Kompositionen und Arrangements förmlich aus den Rhythmus-Mustern herausstrahlen. Sein kraftvoll vorwärtstreibender und dabei doch entspannter Groove unterscheidet sich von dem aller anderen Schlagzeuger und trägt die Solisten in neue Höhen.

EMI Blue Note - The Ultimate Serie Teil 2

Nach „Jazz Inspiration“ folgte im August 2012 eine weitere inhaltlich überzeugende, neue Budget Price Jazz-Serie der EMI. Diesmal allerdings in Form von 10 Doppel-CD’s, die randvoll gespickt mit den besten Stücken der jeweiligen Künstler aus dem EMI-Repertoire überzeugte. Bereits im Oktober 2012 folgen nun acht weitere Compilations, die sich in 6 Artistportraits und 2 Themenkopplungen aufteilen.

Joscho Stephan & Helmut Eisel Quartett - Gypsy meets the Klezmer

Das ist neu, gewagt und schlicht genial! Mit ihrem virtuosen Mix aus Gypsy Swing, Jazz und Klezmer halten die beiden hochkarätigen Solisten Joscho Stephan (Gitarre) und Helmut Eisel (Klarinette) ihre Zuhörer in Atem, faszinieren mit ausdrucksstarken Soli und gewitzten Dialogen und begeistern mit einer Vielzahl brillanter Improvisationen. Günter Stephan an der Rhythmusgitarre und Max Schaaf am Kontrabass bieten den solistischen Höhenflügen die Basis und den Gegenpol für spannungsgeladene Reibungen.

Daniel Humair - Sweet & Sour

Das Label LABORIE Jazz wurde 2006 mit dem Leitprinzip gegründet junge Künstler und talentierte Komponisten, die sich auf europäischer Ebene bewiesen haben, zu unterstützen. Es war also nur eine Frage der Zeit, dass diese jungen Talente mit schon renommierten Musikern zusammenarbeiten werden. So haben die Künstler des Labels LABORIE es einerseits verstanden über die letzten Jahre hinweg ihre Projekte realisieren zu können und andererseits ihren Platz und ihre Persönlichkeit in der Welt des Jazz zu finden.

Lee Ritenour - Rhythm Sessions

Auf “6 String Theory” hat Lee Ritenour 2010 vorgemacht, wie ein Gitarren-All-Star-Album zu klingen hat. Nun trommelte er für “Rhythm Sessions” erneut ein hochkarätiges Team zusammen: diesmal sind seine Partner Musiker, die zur Crème de la crème der Keyboarder, Bassisten und Drummer gehören: in der Besetzungsliste tauchen illustre Namen wie Chick Corea, George Duke, Dave Grusin, Larry Goldings, Stanley Clarke, Marcus Miller, Christian McBride, Dave Weckl, Vinnie Colaiuta und Peter Erskine auf. Als ganz besondere Gäste sind außerdem Vokalist Kurt Elling und die südafrikanische R&B-Sängerin Zamajobe Sithole mit von der Partie.

Hiromi - Move

Hiromi spielt mit extremer Virtuosität und ihre Kompositionen bieten eine Mischung aus Jazz, Avantgarde und Rock. Sie gilt als eine der weltbesten und erfolgreichsten Künstlerinnen auf diesem Gebiet. Mit ihrer Virtuosität, ihrer unendlichen Energie und ihrem Spielspaß bringt sie neue Frische. Ihre Musik ist technisch sehr anspruchsvoll, die Grundlage bilden aber meistens leicht zugängliche Melodien.

Kurt Elling - 1619 Broadway: The Brill Building Project

Mit seinem neuen Album feiert Kurt Elling - der unbestritten herausragende Jazzvokalist der Gegenwart - ein legendäres Vermächtnis der Popwelt. Auf “1619 Broadway - The Brill Building Project” zollt er einem Ort Tribut, den der Londoner Telegraph einst als “die bedeutendste Erzeugungsstätte von Popsongs in der westlichen Welt” bezeichnete. Und wenngleich Elling ein unablässig einfallsreicher Sänger und Lyriker ist, kommt dieser Schritt doch unerwartet, bestätigt zugleich aber auch seine Reputation als kühner Innovator und superber Musiker.