Tägliche Neuigkeiten, Albumankündigungen, Festivalmeldungen, Interviews, Releases und Entwicklungen aus Deutschland, Europa und der weltweiten Jazzszene.

Wer tiefer einsteigen möchte, findet zu vielen Meldungen weiterführende Inhalte: detaillierte Album-Reviews, exklusive Interviews, ausführliche Konzert und Festivalreportagen und fundierte Künstlerbiografien. Unsere kuratierten Besten Jazz-Alben bündeln darüber hinaus die prägendsten Veröffentlichungen eines Jahres – als Orientierung in einer stetig wachsenden Jazzwelt.

Melody Gardot - The Absence

Gut zwei Jahre lang tourte Melody Gardot nach der Veröffentlichung ihres letzten Albums “My One and Only Thrill” kreuz und quer durch die Welt, eilte von Kontinent zu Kontinent und von Auftritt zu Auftritt. Eigentlich sollte man denken, dass sie danach vom Reisen erst einmal ein wenig die Nase voll gehabt hätte. Doch nein, Melody blieb rastlos und war auf neue Abenteuer aus. Ganz alleine setzte sie ihre Reisen fort, um neue Leute und neue Kulturen kennen zu lernen. Sie zog durch die Wüsten Marokkos und die Straßen Lissabons, besuchte die Tangobars von Buenos Aires und die Strände Brasiliens, und versuchte etwas von der Essenz all dieser exotischen Orte für ihr neues Album “The Absence” einzufangen, ohne ihre ureigenste musikalische Identität aufzugeben.

Eric Legnini Trio - Ballads

Der Pianist Eric Legnini hat jahrelang bei anderen Musikern als Sideman gedient. Jetzt geht er endlich seine eigenen Wege, großzügig und voll Appetit. Seine Musik ist lebendig, unmittelbar und sinnlich. Legninis Eigenkompositionen, von solidem Swing getragen, wurzeln tief in der afro-amerikanischen Muttererde. Sein drittes Album, „Trippin“ erweckt jene Stilrichtungen zu neuem Leben, die in den 60er-Jahren das afro-amerikanische Publikum von den Sitzen rissen.

JAZZDOR STRASBOURG – BERLIN 4. – 7. Juni 2012

Voila! Das Festival Jazzdor Strasbourg-Berlin geht in der ersten Juniwoche in die 6. Runde. Festivalleiter Philippe Ochem hat für 2012 erneut eine hervorragende Riege deutscher und französischer Jazz-Musiker ins Kesselhaus der Kulturbrauerei Berlin eingeladen. Zwei der aufregendsten Premieren des Festivals werden zweifelsohne die Begegnungen zwischen dem Pianisten Michael Wollny und dem Gitarristen Nguyên Lê sowie dem Posaunisten Nils Wogram und dem Pianisten Bojan Z sein. Alle vier zählen unbestritten zu den derzeit faszinierendsten Musikern der aktuellen europäischen Jazzszene.

Caro Josee - Turning Point

“TURNING POINT, der Titel fliegt mir zu – in Lingueglietta, einem bezaubernden Bergdorf über Lorenzo al Mare. Ich sitze in der Sonne und höre meine ersten Mixe, schaue auf das Meer und lasse die letzten Jahre Revue passieren. Der Tod meiner Mutter hat mich verändert, unsere wunderbare Tochter wird erwachsen, unser Sohn befindet sich im Stimmbruch und ich mich im Aufbruch, am Wendepunkt meines Lebens.“ Mit diesen Worten beginnt Caro Josée auf ihrer website carojosee.com zu beschreiben, was das vorliegende Album ausmacht.

Avishai Cohen und Nitai Hershkovits - Duende

Eine Musik die berührt einen im tiefsten Inneren.
Nach den international gefeierten Gruppenalben “Aurora” (2009) und “Seven Seas” (2011) überrascht der israelische Kontrabassist Avishai Cohen jetzt mit der sehr intimen Duo-Arbeit “Duende”. Gemeinsam mit seinem Landsmann Nitai Hershkovits am Klavier interpretiert er hier in einfühlsamer kammermusikalischer Manier drei Jazzstandards, darunter “Criss Cross” von Thelonious Monk. Dazu kommen drei ältere Stücke aus der Feder von Cohen selbst, die eine verdichtete, aufs Wesentliche reduzierte Umgestaltung erfahren. Zuguterletzt haben die beiden für ihre erste Studiobegegnung auch noch mehrere neue Kompositionen gemeinsam verfasst, in denen sie so vertraut harmonieren, als hätten sie ihr Leben lang zusammen gespielt.

JBBG - Jazz Bigband Graz - Urban Folktales

Für viele Jazz-Fans der Nachkriegsjahre war der Niedergang der großen Jazzorchester ein Trauma. Zum einen, weil sich der Jazz damit für immer von einer führenden Rolle in Musik und Gesellschaft - heute nennt man das Pop - in eine Nische rutschte; aber auch, weil die Gründe des Bigband-Sterbens weniger künstlerische, sondern rein kommerzielle waren. Dass orchestrale Konzepte keineswegs ausgereizt sind, bewiesen durch die Jahrzehnte hinweg Bands, die sich - befördert vom einen oder anderen kleinen Bigband-Revival – gegen diesen Trend stemmten: In Amerika zum Beispiel die Bigbands von Mel Lewis/ Thad Jones, Clayton/Hamilton, Maria Schneider oder von Bob Brookmeyer, in Europa unter anderem die verbliebenen Ensembles der deutschen Rundfunksender, das französische Orchestre National de Jazz und natürlich das über lange Zeit wegweisende Vienna Art Orchestra, welches aber in 2010 leider eingestellt wurde.

Rüdiger Baldauf - Trumpet Night

„Rüdiger Baldauf’s Album „Own Style“ ist einer jener seltenen und erfreulichen Fälle, bei denen sich Jazzer und Nichtjazzer einig sind: Coole Musik, toll gespielt, hochklassig produziert, Gesamtwertung: very sexy!“ Mit der CD/DVD „trumpet night - live“ braucht es nur wenige Takte, um sich in die dichte Atmosphäre eines „Baldauf-Konzertsaales“ zu begeben. Die CD/DVD Aufnahmen, entstanden im Sommer 2011 bei einem Konzert im „Alten Pfandhaus Köln“, und lassen hautnah miterleben, wie Rüdiger Baldauf und seine hochkarätigen Gäste Ack van Rooyen, Joo Kraus und Andy Haderer mit ihren Klängen die Luft vibrieren lassen. Was die Crème de la Crème der Blechbläserriege und ihre Rhythmusgruppe hier auf die Bühne bringt, lässt neidvoll wünschen, man wäre dabei gewesen...!

Franco Ambrosetti - Cycladic Moods

Franco Ambrosetti spielt seit 1961 Trompete und ist seit 1980 ENJA-Künstler, er zählt zu den profiliertesten Jazzmusikern Europas. Angefangen mit dem 1. Preis für Trompete 1966 bei der Vienna International Jazz Competition (damals unter der Leitung von Friedrich Gulda), hat Ambrosetti über die Jahre in verschiedenen Ländern eine hübsche Sammlung von Auszeichnungen zusammengetragen, u. a. für „Bestes Album des Jahres“, „Bester europäischer Musiker“ oder „Bester Festival-Auftritt“, „Bester Jazz Musiker in Italien“, „Chevalier de l’ Académie Francaise“.

Tony Lakatos - Home Tone

Mit „HomeTone“ legt einer der besten aber bescheidensten Saxofonisten hierzulande, Tony Lakatos, sein insgesamt fünftes Album unter eigenem Namen bei SKIP vor. Dabei umfasst sein Werk auf dem Label neben der Aufarbeitung eigener Wurzeln (SKP 9062 „Gypsy Colours“) vor allem immer wieder die Beschäftigung mit den Quellen des amerikanischen Jazz.

Tab Two - Two Thumbs Up

Genau dreizehn Jahre sind vergangen, seit Hellmut Hattler und Joo Kraus zum letzten Mal als Tab Two auf der Bühne standen. Begonnen hatte die Erfolgsgeschichte 1986, als der stilprägende E-Bassist mit Krautrock-Vergangenheit (Kraan) auf den studierten Jazz-Trompeter traf. Lediglich ausgestattet mit Drum-Computer und Synthesizer, scherten sich die beiden Live-Garanten (mit mehr als 700 weltweit absolvierten Gigs) von Beginn an weder um Genregrenzen und noch um mögliche Crossoverfallen, sondern experimentierten stattdessen voller freigeistiger Nonchalance im Grenzbereich zwischen Rock, Pop, Funk, Jazz, Trip- und Hip-Hop. So waren ihre gleichsam intelligenten wie beseelt groovenden Kompositionen stets von raffiniert funkelnden Melodiebögen und unangreifbaren Soli durchzogen, seit ihrem Debüt (1991) gingen sieben weitere, höchst erfolgreiche Alben auf das gemeinsame Kreativkonto. Danach war erstmal Schluss mit Tab Two. Bis jetzt!

Randi Tytingvag - Grounding

Für die meisten Musiker sind Veränderungen ein Wagnis. Für die norwegische Sängerin Randi Tytingvåg hingegen gehören sie schlicht zum Leben dazu. Und so suchte Tytingvåg am Ende einer ausgedehnten Europa-Tournee Kontakt zu neuen Musikern, spielte eine Rolle in einem um die Stücke ihrer Vorgängeralben „Red“ und „Let it go“ aufgebauten Theaterstück und lenkte das mit Ivar Grydeland (Gitarre, Banjo), Jo Berger Myhre (Bass, Baritone Guitar) und Pål Hausken (Schlagzeug, Percussion) eingespielte „Grounding“ in eine neue Richtung. Auf dem Album präsentiert sie sich nun als eine stilistisch reduzierte Künstlerin, die sich nur noch ihren Intentionen als Singer / Songwriterin verpflichtet fühlt. Weniger dem Jazz und Chanson als viel mehr der britisch-nordischen Spielart der Popmusik zugewandt, entfacht sie in ihren elf neuen Songs ein Feuerwerk großer Gefühle, starker Emotionen und erkenntnisreicher Statements zur Gestaltung der eigenen Existenz.

Within A Song - Abercrombie, Lovano, Gress, Baron

"Within A Song" zelebriert den Entdeckergeist des Jazz der 60er Jahre. John Abercrombie zollt hier mit seinem Quartett jenen Musikern Tribut, die ihn früh beeinflusst haben, namentlich Miles Davis John Coltrane, Bill Evans, Ornette Coleman, Sonny Rollins und Jim Hall. "Das war Musik, die wirklich zu mir sprach. Als ich sie hörte, war es, als hätte ich ein neues Zuhause gefunden."

The ACT Jubilee Concert

Wer glaubt, dass der Jazz zwangsläufig ein Nischendasein fristen müsse und nur für kleine Kellerlokale bestimmt sei, der wurde in der ersten Februarwoche 2012 bei den ACT Jubilee Konzerten eines Besseren belehrt. Anlässlich des 20jährigen Geburtstags des Münchener Labels machte der Jazz Station in den ehrwürdigen Konzerthallen des Landes. Rund 4.500 Menschen folgten seinen Ruf und erlebten während vier Konzertnächten begeistert, wie der Jazz aus seinem eigenen Schatten sprang. Ein neunköpfiges ACT-All-Star-Ensemble legte in der Philharmonie Berlin (KMS), Muffathalle München, Tonhalle Düsseldorf und Laeiszhalle Hamburg eine „Weltklasse Session“ aufs Parkett, in der das „Beste vom Jazz“ zu hören war (BUNTE).

Mauvve Stan - Flyin'

Man muss von Flyin´ nicht allzu viele Takte gehört haben, um sofort zu begreifen, dass wir hier vertrautes Hörterrain verlassen. Bei Mauvve Stan setzt sich nichts so zusammen, wie wir es kennen. Ein multiinstrumentales Quintett mit drei Gitarren, zwei Schlagzeugen, Reeds, Bass, Keyboards und Stimmen erfindet die Musik buchstäblich neu. Die Klangarchitektur von Flyin´ ist so einzigartig, originär und unverwechselbar wie einst die von Hal Russell und seinem NRG Ensemble.

Bellbird - Transmitter

Bellbird ist eine jener jungen deutschen Jazzgruppen, die auf der ebenso vitalen wie kreativen Achse Köln-Berlin in Aktion treten. Die Holzbläser Christoph Möckel und Holger Werner, Gitarrist Tobias Hoffmann, Pianist Marco Mlynek, Bassist Oliver Lutz und Drummer Max Andrzejewski bilden ein in sich geschlossenes, zwölfhändiges Orchester, das nicht nur perfekt aufeinander eingespielt ist, sondern sich in seiner individuellen Gegensätzlichkeit auch hervorragend ergänzt. Alles hat seinen Platz, kein Ton, kein Beat, kein Farbhauch, keine Intention wäre überflüssig.

Rolf Kühn & Joachim Kühn - Lifeline

Über die Entstehung des neuen Albums erzählt Rolf Kühn: „Joachim und ich haben im September intensiv an den neuen Kompositionen gearbeitet, die wir am 30. Oktober 2011 im Tonstudio Bauer aufgenommen haben. Jeder von uns beiden hat im Laufe der Jahre seinen eigenen Schreibstil gefunden, trotzdem finden die verschiedenen Kompositionen, die wir hier erarbeitet haben, auf eine natürliche Weise zusammen und das Album bildet eine musikalische Einheit. Im Vergleich zu Impressions Of New York haben wir diesmal fast alle Themen ausgeschrieben, denn die Gruppe sollte das Repertoire ja erstmals live beim Frankfurter Jazzfestival am 29. Oktober 2011 präsentieren und es gab nur wenige Stunden Probezeit.

Berklee College of Music kündigt Campus in Valencia an

Valencia, 23. April 2012 - Das Berklee College of Music in Boston, USA, teilt mit, dass es im September 2012 seine Pforten für das erste Masterstudienprogramm seines neuen internationalen Campus in Valencia öffnen wird. Neue einjährige Masterstudiengänge werden in folgenden Fächern angeboten:
- Musik für Film, Fernsehen und Computerspiele
- Zeitgenössische Studioperformance
- Globales Unterhaltungs- und Musikgeschäft

Chano Dominguez - Flamenco Sketches

Im langen Schatten von Miles Davis selig schrumpfen selbst Riesen zu Zwergen, bis zum heutigen Tage thront der Trompeten-Titan unerreicht über so ziemlich allen Nachfolgern im Jazzbereich, egal welches Instrument sie nun spielen. Wenn Musiker unserer Tage allen Mut zusammennehmen und sich an seinem Erbe versuchen, stellt dies allein schon aufgrund der Ausnahmestellung des legendären Nordamerikaners eine große Herausforderung dar, ein Wagnis, an dem man durchaus auch scheitern kann. Bei Chano Domínguez allerdings zahlt sich das eingegangene Risiko voll aus, der Spanier wird Miles’ Vermächtnis in jeder Note gerecht, auf seinem jüngsten Album “Flamenco Sketches” meistert er einige von dessen unvergesslichen Stücken mit atemberaubender Bravour. Domínguez wagt und gewinnt!

Caroline Henderson - Jazz, Love & Henderson

Die schwedisch-amerikanische Sängerin Caroline Henderson ist in ihrer Wahlheimat Dänemark ein Star. Sie moderiert eigene TV-Sendungen, wirkt als UNICEF-Botschafterin und nahm 2011 von der dänischen Königin eine Ehrung als "Dame" entgegen. In den 90ern wurde sie als Popsängerin bekannt und nahm ein Album mit Discosongs auf. Seit einigen Jahren besinnt sich die charismatische Sängerin jedoch auf ihre Wurzeln, die im Jazz, vor allem bei den Klassikern von Shirley Bassey zu finden sind.

Roberto Fonseca - Yo

Fonseca ist dafür bekannt, den modernen kubanischen Jazz – und den Jazz im Allgemeinen – maßgeblich zu beeinflussen. Er beweist nun, dass sein Horizont nicht im Geringsten von der Raffinesse der Blue Notes beschränkt ist. Insgesamt wirkten an der Produktion des neuen Albums fünfzehn Musiker, Instrumentalisten und Sänger mit. Neben den afrikanischen Künstlern Baba Sissoko, Sekou Kouyate und Fatoumata Diawara sowie den Kubanern Ramsés Rodríguez und Joel Hierrezuelo, trägt auch die Versiertheit des Bassisten Étienne M'Bappé und des Gitarristen Munir Hossn zum Reichtum des Projektes bei – zusätzlich zu dem algerischen Star Faudel, dem senegalesischen Sänger Assane Mboup (Orchestra Baobab) und dem Spoken Word-Meister Mike Ladd. Nicht zuletzt steuert der Brite Gilles Peterson (ein Partner von Fonseca, seitdem sie sich bei dem Projekt Havana Cultura trafen), bei zwei Tracks seine Expertise bei.

Jasper van't Hof - Oeuvre

"Dieses Album ist ein Schmelztiegel unserer musikalischen Ideen, eine faszinierende Reise durch unsere persönlichen Geschichten. In wenigen intensiven Tagen aufgenommen, war es eine überwältigende Erfahrung mit einer der besten Bands, mit denen ich jemals gespielt habe."

Wolfgang Dauner's United 2

Damit haben die Fans sicher nicht mehr gerechnet. Nachdem sich das United Jazz + Rock Ensemble 2002 auf einer Farewell-Tour verabschiedet hatte, ging man vom unwiderruflichen Ende der renommierten Formation aus. Umso größer und schöner die Überraschung, dass es jetzt ein neues Lebenszeichen gibt, allerdings mit gravierendem Generationswechsel.

Brad Mehldau - Ode

Die eigentliche Idealsituation für Brad Mehldau ist die Arbeit im Trio, die viel Freiheit für Improvisation im Rahmen einer gut funktionierenden Rhythmussektion lässt. Auf seinem neuen Werk Ode besinnt Mehldau sich einmal mehr auf das Potenzial der „kleinen Form“ und glänzt mit elf neuen Eigenkompositionen, die die besten Qualitäten des Pianisten mit einer stetig voranschreitenden Entwicklung paaren.

Simcock, Garland, Sirkis - Lighthouse

Garland, Simcock und Sirkis loten alle nur erdenklichen Möglichkeiten dieser ungewöhnlichen Instrumentierung aus. Ein Orchester im Kleinen, das Komplexität und Groove vereint, vieles geschickt miteinander verzahnt und dabei verblüffend mühelos agiert. Das gibt Klänge, die imaginäre Bilder von weitläufiger Landidylle und kontemplativer Meeresstimmungen hervorrufen.

25. Jazzfest Rottweil 2012 - 30. April - 16. Mai 2012

Legende Ron Carter, Trompetenstar Till Brönner und Sängerin Annett Louisan die Topacts; der Vorverkauf hat begonnen - gewohnt vielseitiges und hochkarätiges Programm; ein glanzvolles Jubiläumsfestival wird erwartet.
Gewohnt vielseitig und hochkarätig ist das Programm des 25. Jazzfest Rottweil, das in diesem Jahr vom 30. April bis zum 16. Mai stattfinden wird. Als herausragende Highlights präsentiert der Jazzfest-Verein in seinem Jubiläumsjahr den Jazztrompeter Till Brönner, die Basslegende Ron Carter, die Sängerin Annett Louisan und die Blechblasformation Mnozil Brass.

E.S.T. - Esbjörn Svensson Trio - 301

Esbjörn Svenssons Unfalltod setzte der wahrscheinlich aufregendsten Jazzband ihres Jahrzehnts weit vor der Zeit ein Ende. Seither sehnen sich die Fans nach Archivmaterial und unbekannten Aufnahmen. Mit „301“ bekommen sie nun ein komplettes Album mit neuen Originalkompositionen und authentischer Musik von e. s.t. Warum dies erst mit einigem Abstand geschieht, liegt auf der Hand: Dan Berglund und Magnus Öström waren nach eigenen Worten zunächst wie gelähmt vom Verlust ihres Freundes und Weggefährten Esbjörn Svensson und mussten, um dies zu verarbeiten, neue, eigene Wege einschlagen.

Esperanza Spalding - Radio Music Society

Im Jahr 2009 wird Esperanza Spalding eigenhändig von Barack Obama ausgewählt, bei seiner Nobelpreisverleihung zu performen. Denn Obama liebt ihre Musik.
Und dann geht es gleich Schlag auf Schlag weiter: 2010 erhält Esperanza Spalding für ihr Album "Chamber Music Society" den Grammy als bester Newcomer des Jahres - gegen die Konkurrenz eines gewissen Justin Bieber. Das alles lässt viel versprechen für ihr aktuelles Album mit dem Titel "Radio Music Society."

26. Internationales Jazzfestival Sankt Ingbert

26 Jahre Blue Notes beim Sankt Ingberter Jazzfestival
Das Internationale Jazzfestival der saarländischen Stadt Sankt Ingbert feiert vom 28. März bis 01. April 2012 seine 26. Auflage und lädt unter dem Motto „Experience“ von Mittwoch bis Sonntag regionale und internationale Jazz-Stars in die historischen Gebäude der ehemaligen Fabrik „Alte Schmelz“.