Im Gespräch mit jazz-fun: Réka Csorba
Réka Csorba ist Geschäftsführerin der Jazzbüro Hamburg e.V. Wir haben sie auf dem diesjährigen JazzBaltica Festival getroffen und zum Gespräch eingeladen.
Wer tiefer einsteigen möchte, findet zu vielen Meldungen weiterführende Inhalte: detaillierte Album-Reviews, exklusive Interviews, ausführliche Konzert und Festivalreportagen und fundierte Künstlerbiografien. Unsere kuratierten Besten Jazz-Alben bündeln darüber hinaus die prägendsten Veröffentlichungen eines Jahres – als Orientierung in einer stetig wachsenden Jazzwelt.
Wenn Ihnen unsere Arbeit gefällt, können Sie Teil der jazz-fun.de Community werden.
Réka Csorba ist Geschäftsführerin der Jazzbüro Hamburg e.V. Wir haben sie auf dem diesjährigen JazzBaltica Festival getroffen und zum Gespräch eingeladen.
Berlin, 26. Juli 2024 | Am 17. Juli 2024 hat das Bundeskabinett den Entwurf für den Bundeshaushalt 2025 beschlossen. Darin enthalten sind auch die Planungen der Bundesbauftragten für Kultur und Medien (BKM) und damit für den Bereich Jazz und Improvisierte Musik. Während das Gesamtbudget des BKMs erfreulicherweise Aufwüchse erfährt, sind massive Kürzungen für die Musik und die freie Szene vorgesehen, die auch Jazz- und Improvisierte Musik massiv treffen werden.
Am 19. Februar 2023 öffnete das weltberühmte Teatro alla Scala seine Türen für ein Ereignis von außergewöhnlicher Bedeutung für die italienische Kultur: Paolo Conte gab ein Konzert mit seinem Ensemble von Instrumentalisten mit einer speziell für diesen Anlass zusammengestellten Liederfolge.
Eine weitere Fotoreportage unseres wunderbaren Kolumnisten und Fotografen Elmar Petzold. Jazz Baltica 2024 - Tribute to Esbjörn Svensson Trio
Jens Gebel, der Klangmaler des Jazz, der als Komponist und Arrangeur seine Stücke den Musikerinnen und Musikern auf „das Instrument“ schreibt und seit über 30 Jahren in den verschiedenen Facetten des Musikgeschäfts arbeitet, blickt als blinder Musiker auf ein breit gefächertes Award Portfolio wie bspw. „STYLIST OF THE YEAR“, MIT Los Angeles, GERMAN JAZZAWARD , Bassist des Jahres Deutscher Rock und Pop Preis, Förderpreis ZMF.
Wir haben das diesjährige JazzBaltica Festival mit der Kamera besucht und einige Minuten wunderbarer musikalischer Erinnerungen auf Video festgehalten.
Nils Landgren ist seit 13 Jahren künstlerischer Leiter der JazzBaltica. Wir haben ihn während der diesjährigen Ausgabe des Festivals zu einem Gespräch getroffen.
Heiß ist es auf Malta im Sommer. Ziemlich heiß sogar. Wie gut dass da einige Konzerte des diesjährigen Malta Jazz Festival im Stadttheater von Valletta stattfinden. Die dortige Klimaanlage funktioniert nämlich bestens und ist fast schon ein wenig zu kalt eingestellt. Aber dennoch wärmt die Brasilianerin Mônica Salmaso sogleich die Herzen der vielen Zuhörer im heruntergekühlten Saal. Ein Bericht von Christoph Giese.
Sehr sparsam im Klang, aber reich und virtuos in der Ausführung. Die Musik ist einzigartig, und das Rubicon Trio unterstreicht einmal mehr seine Stärken: die Freude am gemeinsamen Musizieren, die wunderbaren Improvisationen und der extrem reine, fast sterile Klang. All das fesselt vom ersten Ton an.
Der überraschende, asketische Klang dieses Albums zieht sofort die Aufmerksamkeit auf sich. Die Musik, die für dieses Ensemble und diese Besetzung komponiert wurde, verlangt vom Zuhörer Geduld und Aufmerksamkeit für jede einzelne Phrase. Erst nach einigen Minuten beginnt man, ihre Raffinesse und ihren verborgenen Glanz zu erkennen. Ein sehr interessantes Album!
Seit vielen Jahren widmet sich der Fotograf Elmar Petzold der Dokumentation von Jazzfestivals und Konzerten im In- und Ausland. Sein Fokus liegt dabei nicht nur auf dem Bühnengeschehen, sondern auch auf den Mitarbeitenden und Helfern. Sein Ziel ist es, besondere und einzigartige Momente festzuhalten und Eindrücke und Gefühle einzufangen.
Hier gibt es keine überflüssigen Töne, der tranceartige Groove zieht den Hörer von der ersten Sekunde an in seinen Bann. Großartige Instrumentalisten, die sich gegenseitig viel Raum lassen, um sich auszudrücken, originelle Kompositionen. Ein Album voller Freude am gemeinsamen Spiel und sehr guter Jazzmusik.
Trotz seines jungen Alters ist Michelangelo Scandroglio bereits eine wichtige Figur in der europäischen Jazzszene. Dieses Album bestätigt dies mit seinem einzigartigen Improvisationsansatz, seinem Sound, der Vielfalt seiner Ausdrucksmittel und den hervorragenden Kompositionen. Eine gut gewählte Besetzung rundet das Ganze ab. Ein großartiges Album!
Das Ensemble Thérèse deutet schon in seiner Zusammensetzung auf einen Sound hin, den man so noch nicht gehört hat. Interessante Kompositionen, innovative Ideen und eine großartige Interpretation in offenen improvisatorischen Formen, in denen die Musiker gemeinsam viel zu sagen haben, machen dieses Album einzigartig und äußerst hörenswert.
Wenn man die Augen schließt, dann wähnt man sich ein paar Jahrzehnte zurück. Mindestens. Denn das Quartett von Emanuel Inácio entführt mit seinem Programm in die Zeit der guten alten Jazzstandards. Und der junge Bassist aus Madeira und seine ebenfalls noch jungen Bandmitglieder vom portugiesischen Festland wissen wie man swingt und schwelgt. Ein Bericht von Christoph Giese.
Im Jazz gibt es nichts Besseres als kollektive Improvisation, gespielt von erfahrenen Musikern, die sich perfekt verstehen. Das ist auf diesem Album der Fall. Auch die auskomponierten Stücke lassen jedem Bandmitglied viel Raum für künstlerischen Ausdruck. Ralph Alessi ist eine so charismatische Figur, dass man seine Präsenz hier sofort spürt, er spielt wunderbar, dynamisch und voller Elan, mit einem perfekten Gespür dafür, wohin sich die ganze Band bewegt.
JazzBaltica ist ein Festival, das wir seit vielen Jahren regelmässig besuchen, weil es immer wieder ein außergewöhnliches Erlebnis ist. Ob zuerst in Salzau, dann in Niendorf und jetzt in Timmendorfer Strand, überall ist die einzigartige Atmosphäre der Jazzbegeisterung zu spüren. Das war auch 2024 nicht anders. Zum dreizehnten Mal hat sich der künstlerische Leiter Nils Landgren der Herausforderung gestellt und ein interessantes und abwechslungsreiches Programm präsentiert, das lange in Erinnerung bleiben wird. Von Dance-, Rap- und Funk-Rhythmen ging es durch alle erdenklichen Spielarten des Jazz bis hin zum Free Jazz.
Eine weitere Fotoreportage unseres wunderbaren Kolumnisten und Fotografen Elmar Petzold. Eva Klesse Quartett im Loch Wuppertal im Januar 2024
Interview mit der ukrainischen Komponistin und Sängerin Ganna Gryniva bei der diesjährigen jazzahead in Bremen
Eine Auswahl der heißesten neuen Musik, die in diesem Monat von den wichtigsten europäischen Jazzmagazinen und Websites veröffentlicht wurde.
Valeria Maurers neueste Single, "Where Am I Going?", ist die frische Veröffentlichung aus ihrem bevorstehenden Debütalbum mit ihrem Quartett. (Album “Here is The Silence”, 20.09.2024)
Ein Album voller lyrischer Melodien und ruhiger, manchmal sogar melancholischer musikalischer Stimmungen. Interessante Arrangements mit elektronischen Effekten und wunderbaren Gitarrensoli. Melissa Aldana hat ihren ganz eigenen, unverkennbaren Spielstil und einen Spannungsaufbau in den Soloparts, der in Kombination mit einem Musikerteam, das ihre Intentionen gut versteht, ein schönes Ganzes ergibt.
Ein weiteres Album dieses großartigen Künstlers, das uns nicht nur mit einer neuen musikalischen Qualität, sondern auch mit einer erstaunlichen Atmosphäre überrascht. Die Kombination seines vertrauten Gitarrenklangs mit den orchestralen Arrangements erzeugt eine Raumwirkung, die wir so noch nie gehört haben. Erstaunlich ist die kristallklare Präzision aller Töne, die wir einer sehr sorgfältigen Aufnahme verdanken.
Interview mit der englischen Saxophonistin Asha Parkinson auf der diesjährigen jazzahead in Bremen
Trotz fernöstlich-ethnischer Inspirationen und meditativer Melodien ist die Musik nicht weit von zeitgenössischen Jazz-Idiomen entfernt. Scheinbar komplizierte Melodien, die den Musikern ein hohes Maß an handwerklichem Können abverlangen, klingen in dieser Konvention originell, aber auch eingängig. Ein interessantes und hörenswertes Album.
Eine weitere Fotoreportage unseres wunderbaren Kolumnisten und Fotografen Elmar Petzold. Pablo Held Trio feat. Nelson Verasin in Wuppertal
Die Freude am gemeinsamen Musizieren ist deutlich zu spüren. Dank der außergewöhnlichen, fast telepathischen Kraft der Verständigung zwischen den Künstlern sind hier sehr interessante Improvisationen entstanden, die eigentlich die ganze Musik dieses Albums ausmachen. Das ist die Art von Jazz, die wir am meisten lieben, eine Reise in die unbekannten Vorstellungswelten der Künstler, die uns durch ihr gemeinsames Schaffen bisher unentdeckte musikalische Räume eröffnen.
Yumi Ito im Gespräch über ihren künstlerischen Werdegang und ihre aktuellen Projekte.
Als kreativer Kopf so unterschiedlicher Bands wie Sons Of Kemet und Shabaka And The Ancestors sowie als Mitglied des Trios The Comet Is Coming bewegt sich Shabaka Hutchings seit mehr als zehn Jahren konsequent abseits ausgetretener musikalischer Pfade. Eigentlich sollte einen bei einem so vielseitigen Künstler nichts mehr überraschen, doch als er 2022 nur noch unter seinem Vornamen sein erstes Soloalbum, die EP “Afrikan Culture”, veröffentlichte, horchten Fans und Medien dennoch auf.
Diese Musik hat etwas Mystisches. Das telepathische Verständnis und die Sensibilität der Musiker füreinander, die eine reiche Palette von Klangfarben und Mitteln einsetzen, um interessante und vielfarbige Bilder zu malen, ist erstaunlich. Die Vielfalt der eingesetzten Mittel zeigt, wie sensibel die Künstler, mit denen wir es zu tun haben, für Nuancen sind.
Knapp 200 Musiker:innen aus 16 Nationen versprechen ein ereignisreiches Wochenende voller musikalischer Entdeckungen und internationaler Begegnungen.
Der preisgekrönte dänische Gitarrist, Komponist und Bandleader Teis Semey im Interview mit jazz-fun.de