Lars Danielsson

Lars Danielsson, Foto: Jacek Brun
Lars Danielsson, Foto: Jacek Brun

Biographie

Der schwedische Bassist, Cellist, Komponist und Arrangeur Lars Danielsson genießt in der internationalen Jazzszene großes Ansehen für sein lyrisches Spiel und seinen starken Groove. Danielsson, geboren 1958, ist ein Musiker von beeindruckender Bandbreite. Am Konservatorium in Göteborg lernte er zunächst klassisches Cello, bevor er sich dem Bass und dem Jazz zuwandte. Als Bassist fällt er mit einem ungemein runden, so lyrischen wie kraftvollen Ton und der beiläufig-gelassenen Virtuosität eines überragenden Spielers auf.

Das Lars Danielsson Quartet – mit dem ex-Miles Davis Saxophonisten David Liebman, Bobo Stenson am Klavier und ECM-Legende Jon Christensen am Schlagzeug – ist in seinem 18-jährigen Bestehen mit zahlreiche Auszeichnungen bedacht worden. Seit 1980 hat Danielsson zehn Soloalben mit seinem Quartett und Gästen wie Alex Acuña und John Abercrombie veröffentlicht.Das Quartett ist eine Spielwiese für Danielsson’s Arbeit als Komponist und Arrangeur, die sich in den letzten Jahren auch auf den Bereich Orchester und Big Band ausgeweitet hat – so hat er als Komponist, Arrangeur und Produzent u.a. mit dem Dänischen Rundfunk Orchester oder dem JazzBaltica Ensemble gearbeitet.

Lars Danielsson spielte unter anderem mit Randy und Michael Brecker, John Scofield, Jack DeJohnette, Mike Stern, Billy Hart, Charles Lloyd, Terri Lyne Carrington und Dave Kikoski. Lars Danielsson war auch ein Mitglied der „Trilok Gurtu Group”.

Als Produzent war Lars Danielsson tätig für Cæcilie Norby, Jonas Johansen, das Dänische Rundfunk Orchester und Viktoria Tolstoy.

Wie vielseitig er ist, zeigte Lars Danielsson nicht zuletzt beim Festival "Strings of Fire" des Leipziger Gewandhauses sowie beim JazzBaltica Festival 2004 als "Artist in Residence" und Leiter des JazzBaltica Ensembles. Im selben Jahr folgte er einer Einladung des Litauischen Kammerorchesters nach Vilnius, wo er als Solist bei zwei Konzerten mitwirkte, in denen Kompositionen von ihm zur Aufführung kamen.

Im Jahr 2007 erhielt Lars Danielsson einen Kompositionsauftrag des Göteborger Symphonieorchesters für ein Stück mit Leszek Możdżer und ihm selbst als Solisten, sowie einen Kompositionsauftrag für ein Stück für die NDR Bigband und Wolfgang Haffner für JazzBaltica 2007. Weiterhin wurde er für ein Projekt des Symphonieorchesters St. Petersburg mit Vytas Sondeckis und Bugge Wesseltoft verpflichtet.

2008 wurde die Veröffentlichung
Pasodoble (ACT 9458-2) in Polen mit einem Platin Award für mehr als 10.000 verkaufte Alben ausgezeichnet. Im April 2008 war Lars Danielsson auf dem World Bass Convent in Breslau, wo er mit einem Symphonie Orchester auftrat und Workshops als Solist gegeben hat. Bei der Swedish Jazz Celebration in Stockholm 2008 begeisterte er unter anderem mit ein Solokonzert. Danielsson war 2008 auch Mitglied des hochkarätigen Ensembles von Blauklang (ACT 9465-2) unter der Leitung von Vince Mendoza. Das Projekt wurde auf dem Berliner Jazzfest aufgeführt und ist in den USA für einen Grammy nominiert.

Ausgewählte Diskographie

  • Liberetto III, 2017
  • Sun Blowing, 2016
  • Liberetto II, 2014
  • Liberetto, 2012 / ACT
  • TARANTELLA – mit Leszek Możdżer, Mathias Eick, Eric Harland & John Paricelli
  • BLAUKLANG – Vince Mendoza
  • PASODOBLE – mit Leszek Możdżer
  • MAGNUM MYSTERIUM – mit Jan Lundgren & Gustaf Sjörvist Chamber Choir
  • MÉLANGE BLEU
  • SALZAU MUSIC ON THE WATER – mit Christopher Dell und Nils Landgren
  • LIBERA ME – mit David Liebman, Jon Christensen & Cæcilie Norby
  • NEW HANDS mit David Liebman, Jon Christensen & Bobo Stenson
  • POEMS mit David Liebman, Jon Christensen & Bobo Stenson
  • FAR NORTH mit David Liebman, Jon Christensen & Bobo Stenson
  • LIVE AT VISIONES mit David Liebman, Jon Christensen & Bobo Stenson
  • TIA DIA featuring Alex Acuña
  • FRESH ENOUGH mit Jack DeJohnette, David Liebman, John Scofield & Bill Evans
  • ORIGO featuring John Abercrombie & Adam Nussbaum
  • EUROPEAN VOICES featuring Nils Petter Molvaer & Eivind Aarset

Links

Lars Danielsson Internetseite:
http://www.lars-danielsson.com/

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