Marek Pospieszalski - No Other End Of The World Will There Be

Marek Pospieszalski - No Other End Of The World Will There Be
Marek Pospieszalski - No Other End Of The World Will There Be

Marek Pospieszalski
No Other End Of The World Will There Be

Erscheinungstermin: 23.06.2023
Label: Clean Feed, 2023

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Marek Pospieszalski - soprano, alto & tenor saxophone, clarinet & tape
Piotr Chęcki - tenor & baritone saxophone
Tomasz Dąbrowski - trumpet
Tomasz Sroczyński - viola
Szymon Mika - electric guitar & acoustic guitar
Grzegorz Tarwid - piano
Max Mucha - double bass
Qba Janicki - drums & soundboard

Marek Pospieszalski setzt das Projekt fort, das der polnischen Kompositionsschule des 20. Jahrhunderts gewidmet ist, und konzentriert sich diesmal auf die Werke von Frauen. Angefangen mit dem Streichquartett Nr. 1 von Grażyna Bacewicz bis hin zu den frühen Kompositionen von Agata Zubel.

Wie schon auf dem vielbeachteten ersten Album verzichtet das Oktett auf die Verwendung von Partituren, im Vordergrund steht die kollektive Improvisation. Die Originalkompositionen dienen als Vorwand, um auf der Grundlage großer Werke, die von der heutigen Zeit erzählen, Impressionen zu schaffen, was durch den Einsatz von Mitteln aus der Welt des Sounddesigns, der Geräusche und der elektronischen Musik unterstrichen wird.

Diesmal sind die Formen der Werke prägnant, aber voller plötzlicher Wendungen, vielfarbig und manchmal radikal, wie die Werke polnischer Komponistinnen. Es ist eine großartige Gelegenheit, elf herausragende Künstlerinnen wie Barbara Buczek, Elżbieta Sikora, Grażyna Pstrokońska-Nawratil und Marta Ptaszyńska vorzustellen. Der Titel des neuen Albums stammt aus "A Song on the End of the World", einer Komposition von Agata Zubel auf einen Text von Czesław Miłosz, und scheint auch heute noch eine starke Wirkung zu haben.

Text: Clean Feed

jazz-fun.de meint:
Hier muss man sich zurücklehnen, seine Fantasie spielen lassen und sich ganz auf diese Musik einlassen. Jedes Stück hat einen Bezugspunkt, ein klares Konzept, dem man folgen, sich mitreißen und überraschen lassen kann. Die Improvisationen der Musiker sind überzeugend arrangiert und führen ins Unbekannte, die Interaktionen der Musiker sind ungezwungen und auf Form und Nuancen konzentriert. Es lohnt sich, diese Musik voraussetzungslos zu hören, ohne Erwartungen einzutauchen und einfach dabei zu sein. Ein großartiges Album!

  1. Sikora (Variations on a theme by Elżbieta Sikora „Rappel III)
  2. Matuszczak (Variations on a theme by Bernadetta Matuszczak „Libera Me)
  3. Dlugoszewski (comp. Marek Pospieszalski, inspired on „Angel of the Inmost Heaven” by Lucia Dlugoszewski)
  4. Bacewicz (Variations on a theme by Grażyna Bacewicz „Tema con Variazioni” from 1st string Quartet)
  5. Buczkówna (Variations on a theme by Barbara Buczek „Les Sons Esoteriques)
  6. Kulenty (Variations on a theme by Hanna Kulenty „Breathe)
  7. Moszumańska-Nazar (Variations on a theme by Krystyna Moszumańska-Nazar „Rapsod II)
  8. Pstrokońska-Nawratil (Variations on a theme by Grażyna Pstrokońska-Nawratil „El Condor”)
  9. Ptaszyńska (Variations on a theme by Marta Ptaszyńska „A Winter’s Tale)
  10. Zubel/No other end of the world will there be (Variations on a theme by Agata Zubel „Piosenka O Końcu Świata” lyr. Czesław Miłosz)

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