Nicole Johänntgen - Labyrinth

Nicole Johänntgen - Labyrinth
Nicole Johänntgen - Labyrinth

Nicole Johänntgen
Labyrinth

Selmabird Records, 2023
Erscheinungstermin: 24.09.2023

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jazz-fun`s recap:

Wie wir es schon von Nicole Johänntgens Musik gewohnt sind, bekommen wir hier wieder einen reduzierten Aufführungsapparat, eine vereinfachte Form der Umsetzung, eine clubartige Leichtigkeit des Spiels. Große knappe New Orleans-Themen, Blues, Grooves, Trance, alles stark beeinflusst vom Motown-Spirit der 1970er Jahre. Nicole Johänntgen lässt die besten Elemente der Jazzimprovisation in ihren Interpretationsstil einfließen, ohne dabei das Wesentliche zu vernachlässigen: ihre eigene musikalische Persönlichkeit, ihr originelles Timbre und ihre einzigartige Spielweise. Nicht zu überhören ist Jon Hansens großartiges Tubaspiel und, wie immer, der reizvolle David Stauffacher an den Perkussionsinstrumenten. Ein wunderbares Album, wir sind begeistert!

Nicole Johänntgen – Alto & Soprano Saxophone
Jon Hansen – Tuba
David Stauffacher – Percussion

Special guest on track 4 & 5
Victor Hege – Sousaphone

„Nicole has something very special in her playing – a big and generous heart. An exceptional energy!“
David Liebman

Auf ihrem neuen Album „Labyrinth“ trifft die Saxofonistin Nicole Johänntgen auf den Tubisten Jon Hansen und den Perkussionisten David Stauffacher. Die Aufnahme wurde für das Schweizer Radio SRF 2 öffentlich vor Publikum eingespielt.

Nicole Johänntgens neue Stücke kommen kraftvoll daher. „Für uns fühlt sich alles extrem frisch an“ beschreibt die Musikerin die Stimmung bei der Recording Session. Labyrinth ist groovig, experimentierfreudig, mal melancholisch und hier und da hört man den Flair der Motown Ära der 70er Jahre. Wenn die Saxophonistin Musik kreiert, blickt sie gerne tief. Bei ihr hat alles damit zu tun, das Leben zu spüren und zu reflektieren. Das Titelstück „Labyrinth“ symbolisiert genau diese innere Beweglichkeit, wenn die Band ein Terzmotiv durch viele harmonische Ebenen wandern lässt. „Canyon wind“ transportiert einen subtilen 6/8 Groove. Alle bewegen sich in Trance. „Goodnight my Dear“ wartet mit einer raffinierten polyphonischen Struktur auf und bei „Get up and Dance“ erzeugen Tuba und Perkussion eine Art treibenden Diskobeat. Mehr noch: Die Tuba selbst wird zum Perkussionsinstrument und bei zwei Kompositionen hört man sogar ein zweites Bassinstrument. Nicole hat für zwei Songs den französischen Sousaphonisten Victor Hege als special guest eingeladen. Das Album beinhaltet viele schöne Überraschungen. Der „Little Song for Nenel“ ist eine liebliche Ballade, welche Nicole Johänntgen ihrem Kind gewidmet hat. Hier wechselt Nicole Johänntgen ohne Band zwischen Saxophon und Gesang ab. Wenige Monate zuvor schenkte Johänntgens Vater seiner Tochter sein geliebtes Elvis Presley Mikrofon. Es ist ein Neubau des alten bekannten Shure Unidynes 556.

„Labyrinth“ ist Jazz, wie ihn Nicole Johänntgen versteht. Es ist die Kunst, Widersprüche aufzulösen. Alles klingt so, als wäre es irgendwo draußen, spontan auf einer Session entstanden. Aber dahinter verbirgt sich viel mehr. Bietet doch die unkonventionelle Besetzung Saxophon, Tuba und Perkussion ungeahnte neue Möglichkeiten. Nicole Johänntgen ist eine erfahrene Musikerin, die ihr Saxofon gefühlvoll und expressiv mit
allerhand virtuosen und vor allem natürlichen Techniktricks bis hin zu einer Art Slap-Technik spielt.

Nicole Johänntgen hat bis dato 25 Alben aufgenommen, wurde mehrfach ausgezeichnet und erhielt im Januar den Kunstpreis 2022 des Saarlandes und im Mai den Lichtenburgpreis 2023.

Text: selmabird records

  1. Labyrinth
  2. In Gedanken
  3. Canyon Wind
  4. Simplicity, Curiosity!
  5. Straight Blues, Baby, Straight!
  6. Lac Léman
  7. Get Up and Dance
  8. Good Night My Dear
  9. Little Song for Nenel
  10. Song for Nenel

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