Rembrandt Frerichs - Piano Concertos Nos. 1 & 2

Rembrandt Frerichs - Piano Concertos Nos. 1 & 2

Rembrandt Frerichs
Piano Concertos Nos. 1 & 2

Erscheinungstermin: 22.04.2022
Label: trptk, 2022

Rembrandt Frerichs - Piano Concertos Nos. 1 & 2 - bei bandcamp kaufen

Rembrandt Frerichs - Piano & composer
Marc Daniel van Biemen - Violin 1
Benjamin Peled - Violin 2
Jeroen Woudstra - Viola
Clément Peigné - Cello
Dominic Seldis - Double bass
Vinsent Planjer - Percussion

Zusammen mit dem Alma-Quartett (alle Streichorchester des Königlichen Concertgebouw-Orchesters), dem Kontrabassisten Dominic Seldis und seinem Stammschlagzeuger Vinsent Planjer beschritt Frerichs einen völlig neuen und unerwarteten Weg. Er brachte das improvisatorische Element zurück in die klassische Musik: eine Praxis, die zur Zeit Mozarts und Beethovens üblich war. Damals schrieben die Komponisten ihre Orchesterparts aus und dachten sich ihre Soloparts während der Aufführung aus. Frerichs folgt diesem Muster in seinen ersten beiden Klavierkonzerten. Er verwendet ein "schwarzes Blatt" mit vorgeschriebenen Noten für die Streicher und lässt sich zusammen mit dem Schlagzeuger Planjer von einem "weißen Blatt" inspirieren. Der musikalischen Phantasie wird freier Lauf gelassen, und aufgrund dieser ungewöhnlichen Ausgangssituation wird jede Aufführung anders sein.

Wenn man etwas in Frerichs' Klavierkonzerten herausschmeckt, dann ist es eine Frische und ein Geist der Erneuerung, wie wir ihn bei den Pionieren zu Beginn des letzten Jahrhunderts fanden: Ravel, Debussy, Gershwin, Bartok und Strawinsky. Natürlich hören wir auch viele Elemente aus dem Jazz, wie ein ansteckendes Gefühl für Timing und Groove und die linearen Improvisationen des legendären Lennie Tristano. Frerichs gelingt es überzeugend, die Grenzen zwischen klassischer und improvisierter Musik aufzulösen. Seine Musik hat einen einzigartigen Drive, in dem wir wieder den authentischen Kampf zwischen Solist und Orchester spüren.

Text: Rembrandt Frerichs

jazz-fun.de meint:
Rembrandt Frerichs weicht von traditionellen Jazzmustern ab und sorgt dafür, dass sein Werk kommunikativ ist und sowohl den Zuhörern als auch den Interpreten viel Freude bereitet. Die Musik, die wir hier hören, ist voll von Leichtigkeit, Temperament und Räumlichkeit. Perfekt gespielte und großartig klingende Soloparts sind sehr geordnet und man hört im ersten Moment nicht, dass sie improvisiert sind. Es ist ein außergewöhnliches Projekt, ein einzigartiges Album, ein Juwel, ein "Muss" für jeden Fan guter Musik.

  1. Piano concerto No. 1: I. Textures and registers
  2. Piano concerto No. 1: II. Cadenza I
  3. Piano concerto No. 1: III. Bohemia theme
  4. Piano concerto No. 1: IV. Cadenza II
  5. Piano concerto No. 1: V. Elasticity
  6. Piano concerto No. 1: VI. A wind sweeps us through the world
  7. Piano concerto No. 1: VII. Musique au font
  8. Piano concerto No. 1: VIII. Blue pencilled outlines
  9. Piano concerto No. 2 "Eternal variating alternations": I. 1st Movement
  10. Piano concerto No. 2 "Eternal variating alternations": II. 2nd Movement
  11. Piano concerto No. 2 "Eternal variating alternations": III. 3rd Movement
  12. Piano concerto No. 2 "Eternal variating alternations": IV. 4th Movement

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Kommentar von Elmar |

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Antwort von Jacek Brun

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Kommentar von Tobias |

Mein Sohn (Pianist) würde sich sooo freuen

Bitte addieren Sie 8 und 4.