Tobias Meinhart - Silent Dreamer

Tobias Meinhart - Silent Dreamer

Tobias Meinhart
Silent Dreamer

Erscheinungstermin: 15.09.2017
Label: Enja, 2017

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Tobias Meinhart – Tenorsax & EWI
Ingrid Jensen – Trumpet & Effects
Charles Altura – Guitar (2,3,4)
Yago Vazquez – Piano, Rhodes
Orlando LeFleming – bass (2,3,4)
Phil Donkin – bass
Jesse Simpson – drums
Justin Carroll - syntheziser (1,7)

Zwei Jahre nach der Veröffentlichung seines hochgelobten ENJA-Debuts "Natural Perception" (ENJA Records, 2015) kehrt Tobias Meinhart jetzt mit einem tiefgründigen und eindringlichen neuen Album zurück.

"Silent Dreamer" ist dunkler sowohl im Ton als auch in der Thematik, denn Tobias setzt auf eine tonale Palette, die näher mit der brodelnden alternativen und populären Musikszene verwandt ist: pulsierende Grooves, Synthesizers, Effektpedale, Rhodes und E-Bass vereinen sich alle in der melodischen, modernen Jazz-Sensibilität des Saxophonisten um einen Klangkörper zu formen der mitreißend, rau und kathartisch zugleich ist.

Wie aus dem Titel nahe legt, soll "Silent Dreamer’ das Wesen des Unbewussten zum Leben erwecken: ätherische Tagträume, bittere Albträume und alle unsichtbaren Welten die zwischen den beiden liegen.

Tobias nennt Wayne Shorter und Carla Bley als Einflüsse für seine Kompositionen, aber mit den Bandmitgliedern Charles Altura (Chick Corea, Terence Blanchard), Ingrid Jensen (Maria Schneider Orchestra) den Bassisten Orlando LeFleming und Phil Donkin (Kurt Rosenwinkel und Branford Marsalis), kann diese Band leicht als nicht nur von großen Meistern beeinflusst, sondern von ihrer direkten Linie berührt gesehen werden.

Der Band-Kern von Silent Dreamer sind Tobias’ langjährige Mitstreiter, Pianist Yago Vazquez und Schlagzeuger Jesse Simpson. Beide Musiker pendeln - wie der er selbst - zwischen Berlin und New York. Dies gab den Musikern die Möglichkeit eine gemeinsame Ästhetik zu entwickeln und als Konsequenz entstanden die Aufnahmen für Silent Dreamer in den führenden Studios beider Städte.

Abgerundet wird das Album durch Justin Carroll, der verschiedene Synthesizer auf mehreren Tracks einbringt und zu einer Atmosphäre beiträgt, die dieses Album von Meinharts bisheriger Arbeit unterscheidet.

Tobias über diese Ergänzung: "Wenn ich komponiere oder improvisiere sehe ich mich gern als „Klang-Maler“ der Farbenstriche auf die Leinwand und zum Leben erweckt. Die Synthesizer geben den Stücken eine komplett neue Farbe.“ Tatsächlich ist der Einfluss der visuellen Kunst auf diese Kompositionen entscheidend, wobei Tobias ein Manifest des großen bildenden Künstlers Kandinsky als Hauptinspiration zitiert.

2016 wurde Tobias für einen ECHO nominiert und das New Yorker Jazz Magazin zeichnete "Natural Perception’ mit einer Fünf-Sterne Rezension aus. Es beschrieb das Album als "anmutigen, organischen Fluss mit subtilen Farben, delikater Rhythmik’ und lobte Tobias als "beeindruckenden Spieler mit einem herausragendem Ton.“

  1. Chord
  2. Dark eyes of tomorrow (intro)
  3. Dark eyes of tomorrow
  4. The effort
  5. You're my everything
  6. Effortless mind
  7. Throughout
  8. Native speaker
  9. Chorale

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