Torun Eriksen - Luxury And Waste

Torun Eriksen - Luxury And Waste

Torun Eriksen
Luxury And Waste

Erscheinungstermin: 07.09.2018
Label: Jazzland, 2018

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Torun Eriksen, vocals
Kjetil Dalland, bass /guitar

David Wallumrød, keys
Andreas Bye, drums

„Luxury and Waste“, Torun Eriksens sechstes Soloalbum bei Jazzland Rec, erkundet vertrautes Territorium auf völlig ungewohnte Weise.

Wo ihr vorheriges Album „Grand White Silk“ mit Arrangements der Grandezza flirtete, wendet sie sich nun in die entgegengesetzte Richtung und präsentiert neue Songs in kompromisslosem, abgespeckten Sound, der zwischen lässig-driftenden Stimmungen und treibend-pulsierenden Rhythmen wechselt.

Bassist Kjetil Dalland ist dabei ihr einziger Begleiter und sein subtiler, aber unverwechselbarer Stil die perfekte Ergänzung zu Toruns Stimme, bei dieser ihrer Einladung zu „Luxury and Waste“, ihrem bisher intimsten Album.Jazz, Pop und Soul, Singer / Songwriter und Blues, alles zusammen findet in Eriksens einzigartiger und überraschender Mischung einen gemeinsamen Weg.

„Ich war auf der Suche nach dem Kern meiner Songs“, sagt Torun Eriksen. „Wir haben alles reduziert, bis nur noch das Roheste und gänzlich Ungeschliffene übrig war. Die endgültigen Versionen sollten dieses ganz besondere Licht haben, was nur in Skizzen zu finden ist.“

Das sechste Album der Jazz-Sängerin aus dem südnorwegischen Telemark ist ihr intimstes bislang. Bassist Kjetil Dalland ist Toruns einziger Begleiter auf „Luxury and Waste“. Sein unverwechselbar subtiler Stil ist die perfekte Ergänzung für die kristallklare Stimme der Sängerin.

Torun Eriksen trat schon mit sechs Jahren mit einem Gospelchor auf; später in Oslo sang sie zunächst in Soul- und Funk-Bands. Jazzland Recordings ist sie seit ihrem Debüt vor 15 Jahren verbunden. Labelchef Bugge Wesseltoft bezeichnete Torun einmal als eines der größten Gesangstalente, das er je gehört habe.

Nun hat die Norwegerin dem experimentierfreudigen Gospel-Pop-Sound des Vorgängers „Grand White Silk“ für ein Album abgeschworen, das nicht „unplugged“ ist, sondern „stripped back“: nackt. Die Duo-Arrangements legen das Innerste dieser oftmals so persönlichen Songs schutzlos frei. Wenn es je eines Beweises bedurfte, dass Toruns unaufdringliche Stimme nicht nur über eine verführerische, sondern auch über erhebliche emotionale Kraft verfügt, so hat ihn „Luxury and Waste“ erbracht.

Kjetil Dalland ist dabei mit seiner Fähigkeit, stets den richtigen Groove zu finden, der ideale Partner. Er vermag diesen Songs kühle Stimmungen und pulsierende Rhythmen zu verpassen. Sein Mini-Bass verleiht „Sliding“ und „Dreary Place“ einen Sound, der wie eine Kreuzung aus akustischer und E-Gitarre anmutet.

Aus den neun schnörkellosen, zuweilen nordisch karg anmutenden Songs ragt die frische Version von „Glittercard“ heraus. Der Titelsong von Toruns Debütalbum aus dem Jahr 2003 bekommt durch ein reduziertes Arrangement berührende neue Kraft. Für die Piano-Ballade „Empty Balconies“ verzichtet die Sängerin gar ganz auf Dalland am Bass. Mit ihrer Solo-Performance am Flügel lässt sie den Hörer erkennen – wahrer Luxus ist die Kunst, sich beschränken zu können.

Ein fabelhaftes Album für späte Nächte, sehr frühe Morgen und diese speziellen Stunden, in denen es aufrichtiger, purer Melancholie bedarf.

  1. Sliding
  2. Be that someone
  3. Turnable
  4. Dreary place
  5. Shopping on a rainy day
  6. Empty balconies
  7. Bells
  8. Glittercard
  9. A bird, a boy

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