Daktarimba - D'Afrique

Daktarimba - D'Afrique

Daktarimba
D'Afrique

Erscheinungstermin: 09.01.2015
Label: HipJazz, 2015

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Njamy Sitson - vocals, percussion
Wolfgang Lackerschmid - marimba
Walter Lang - piano

Mit ihrer ersten Veröffentlichung D`Afrique legt die Band Daktarimba ein faszinierend persönliches Album vor.
Der Bandname Daktarimba spielt mit einem kleinen Augenzwinkern auf die US-amerikanische Serie Daktari aus den 60er Jahren an, und lässt dieses Swahili-Wort für Doktor mit dem für den Klang der Band charakteristischen Instrument Marimba verschmelzen.

Das gleiche gilt auch für die Musik: Hier verschmelzen Erfahrungen, sprachliche und ethnische Unterschiede wie selbstverständlich zu einem homogenen Ganzen.

Mit Walter Langs Hommage an Afrika Les Nuits d’Afrique beginnt die Reise durch die Klangwelt von Daktarimba, die zuweilen von dem brasilianischen Percussionisten Marco Lobo um eine weitere Farbe ergänzt wird. Die Gesangsparts wurden von Njamy Sitson auf Medumba, einer Sprache aus West-Kamerun, verfasst.

Doch schrieb Sitson nicht nur die Texte, sondern steuerte auch drei Kompositionen bei: Adidja ist seine Ode an alle Mütter, ihre Aufgaben und ihre großartige Arbeit. Mit Magny spricht er seiner eigenen Mutter Dank aus, da sie es war, die ihm die Kunst des Singens beigebracht hat, und mit Tangy widmet er seinem geliebten Vater, der für ihn Held und Meister war, ein eigenes Stück.

Pianist Walter Lang setzt mit Mandela dem großen Freiheitskämpfer Nelson Mandela ein musikalisches Denkmal, sinnt mit Travelling Far über die musikalischen, wie auch geographischen Dimensionen eines Musikerlebens nach und steuert mit Teno einen typisch afrikanischen Song im 12/8 Feeling bei. Das Wort Teno hat keine tatsächliche Bedeutung, sondern fiel Njamy beim Hören der Melodie ein. Ein Urlaubsaufenthalt auf der gleichnamigen kroatischen Insel inspirierte Walter Lang zur Komposition Krk.

Wolfgang Lackerschmids Spaziergänge durch die Altstadt seiner Wahlheimat Augsburg waren der Quell für Über den Lechkanälen. Der Titel Daktarimba erklärt sich gewissermaßen von selbst, lädt aber dazu ein, über die kammermusikalische Besetzung und den dadurch entstehenden Sound nachzudenken. So entwickelt der warme und doch perkussive Klang der Holzplatten der Marimba gemeinsam mit Piano und Gesang eine geradezu magische Stimmung. Ferdi Takes A Break entspringt einer Melodie, welche Wolfgang Lackerschmid seinem jüngsten Sohn Ferdinand an vielen Abenden beim Zubettgehen vorspielte; mit dem Text von Njamy Sitson, der von der Liebe des Vaters zu seinem Sohn erzählt, wurde ein berührendes Schlaflied daraus.

  1. Les Nuits D'Afrique
  2. Adidja
  3. Mandela
  4. Über den Lechkanälen
  5. Daktarimba
  6. Travelling Far
  7. Teno
  8. Ferdi Takes A Break
  9. Tagny
  10. Krk
  11. Magny

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