Wer tiefer einsteigen möchte, findet zu vielen Meldungen weiterführende Inhalte: detaillierte Album-Reviews, exklusive Interviews, ausführliche Konzert und Festivalreportagen und fundierte Künstlerbiografien. Unsere kuratierten Besten Jazz-Alben bündeln darüber hinaus die prägendsten Veröffentlichungen eines Jahres – als Orientierung in einer stetig wachsenden Jazzwelt.
Die Aufnahme ist das Ergebnis eines musikalischen Beitrages zur Feier des 1850. Jahrestag von Kalisz, der ältesten Stadt in Polen. Der Höhepunkt fand im Juni 2010 mit einem Konzert namens Night in Calisia statt. Die Veranstaltung war ein solcher Erfolg, dass die Musiker beschlossen, ins Studio zu gehen, um das Projekt fast zwei Jahre nach dem Konzert aufzunehmen.
Macha Gharibian, Pianistin mit armenischen Wurzeln, Sängerin, Komponistin und Tochter des Musikers Dan Gharibian (Gründer der erfolgreichen Band „Bratsch“) mixt auf ihrer CD „Mars“ multiple Einflüsse aus Jazz, World und Folk Music.
Während manche Labels doch eher Künstler aus Norwegen oder Schweden im Focus ihrer musikali-schen Prioritäten haben, beachtet erfreulicherweise das italienische Cam jazz Label doch zusehends einige Music Acts aus Finnland, womit der Austausch Nord – Süd noch mehr Zuspruch findet. Der jüngste musikalische nordische Act ist ein Quartett mit dem Namen „Big Blue“, das vier Musiker auf dem Album „Strange Wonder“ vereint. Das Quartett, das aus dem Trompeter Jorma Kalevi Louhivuori, dem Pianisten Antti Kujanpää, Jori Huhtala am Bass und Joonas Leppänen an den Drums besteht, bringt nach „Little Blue“ damit seine zweite CD auf dem Label Cam Jazz heraus.
Rechtzeitig zu Beginn der Herbstsaison präsentiert der auf cubanische Musik spezialisierte Musikverlag Termidor Ihnen das neue Solo-Album „Alma de Sonero“ des preisgekrönten cubanischen Sängers Mayito Rivera aus Cuba. Wer ihn bislang nicht kannte, dem sei gesagt: Mario „Mayito“ Rivera ist einer der fünf bedeutendsten zeitgenössischen Sänger Cubas, mit einer weltweiten Fangemeinde. Ob Rumba, Son, Salsa, Guaracha oder Timba, modern oder traditionell, ob kraftvoll-dynamisch oder zart und sanft – wenn Mayito Rivera singt, tremoliert, koloriert, ist dies grundsätzlich preisverdächtig.
Als Paula Morelenbaum 2001 mit Ihrem Mann, dem Cellisten Jacques Morelenbaum und dem japanischen Pianisten und Freidenker Ryuichi Sakamoto das Trio Album „Casa“ veröffentlichte, wurde das Werk weltweit mit Begeisterung aufgenommen. Die Drei definierten den Umgang mit brasilianischem Liedgut komplett eigenständig.
Zwölf Jahre später hat sich ein neues transatlantisches Trio mit Paula Morelenbaum als Sängerin gefunden, welches dem Terminus Lied aus deutscher und brasilianischer, europäischer und südamerikanischer Sicht nachspürt.
Seit nunmehr zehn Jahren stehen die Namen Gerwin Eisenhauer, Walter Lang und Sven Faller für Trio ELF, eine der international am meisten beachteten Jazzformationen Deutschlands. Zahlreiche Konzertreisen haben die drei in fast alle Kontinente geführt.
Die Projekte des iranischen Meistermusikers an der Kamancheh (einer traditionellen Form der Streichlaute) Kayan Kalhor haben immer wieder erstaunliche musikalische Mischformen zum Blühen gebracht. Seine Zusammenarbeit mit dem anatolischen Lautenvirtuosen Erdal Erzincan ist eine der erstaunlichsten darunter.
Ein sommerliches Fest der Freude am Musizieren: Italiens Klaviervirtuose Stefano Bollani trifft auf Hamilton de Holanda, Braziliens Großmeister der 10-saitigen Mandoline. „O que sera”, live aufgenommen vor einem hörbar entzückten Publikum beim Jazz Middelheim Festival in Antwerpen, strahlt einen unwiderstehlichen Enthusiasmus aus, ob in Stücken von Jobim, Piazzolla, Chico Buarque und Baden Powell oder Originalkompositionen von Bollani und de Holanda.
Als eine der „fesselndsten Jazz- und Loungepunk-Künstlerinnen seit Tom Waits“ wurde sie in der Vergangenheit bezeichnet. Die Musik von Stephanie Nilles ist ein phosphoreszierendes Nesseltier in tiefer See. Leuchtend schön, doch nicht ohne Gefahrenpotential.
Der Keyboarder, Komponist und Produzent Jeff Lorber gilt als einer der Gründerväter der Fusion. Zusammen mit dem Bassisten und Co-Produzenten Jimmy Haslip und dem Saxophonisten Eric Marienthal veröffentlicht das GRAMMY-nominierte Power-Trio mit illustren Gästen wie Jean-Luc Ponty, Larry Koonse, Paul Jackson, Jr., Vinnie Colaiuta, Dave Weckl, Lenny Castro, David Mann u. a. ihr neues Album Hacienda.
We met HIROMI for an interview and have a look into the great CD and DVD releases from her Trio Project featuring Simon Phillips.
"Light From Old Stars" heißt das dritte Album des mit einem BBC Award ausgezeichneten und für Mercury Award nominierten Jazz-Pianisten Kit Downes. Das Hauptthema des Albums wurde durch Downes Begegnung mit der Astrobiologin Daniella Scalice inspiriert.
Mit Emil Brandqvist stellt SKIP ein neues Signing aus Schweden vor. Nach dem Pianisten Martin Tingvall, der Posaunistin Karin Hammar und dem Funk Unit Gitarristen Andy Pfeiler ist es nun ein Schlagzeuger, der in den Fokus gerückt wird. Auch der in Göteborg ansässige Emil Brandqvist ist ein hervorragender Komponist, der seine Melodien in immer wieder neue Zusammenhänge zu stellen weiß. Dabei wandelt er munter, geschmackvoll und einfallsreich zwischen den Genres Pop, Folk und Jazz hin und her. Egal ob er als Arrangeur von Popmusik oder wie unlängst verstärkt durch Filmmusikprojekte in Erscheinung tritt, stets fließt seine starke kompositorische Kraft in die von ihm betreuten Projekte ein.
Ale Möller, Bohuslän Big Band - Pegasus
Anläßlich der 45. Internationalen Jazzwoche vom 25. bis 30. März 2014 schreibt die Interessengemeinschaft Jazz Burghausen e.V. in Zusammenarbeit mit der Stadt Burghausen den 6. Europäischen Burghauser Nachwuchs-Jazzpreis 2014 aus.
Auf ihrem fulminanten Debütalbum “Incitare” beleben John “Volto” Ziegler (Pigmy Love Circus), Lance Morrison (Alanis Morissette, Simple Minds) und Danny Carey (Tool) unter dem Bandnamen Volto! das Fusion-Genre wieder, das sich seit den 1980er Jahren in einem fast schon komatösen Zustand befand. Mit originellen Eigenkompositionen verbeugen sie sich vor Vorbildern wie Weather Report, Tony Williams Lifetime und Jeff Beck.
Das siebte Studioalbum der Formation um ECHO-Preisträger und Ausnahmebassist HELLMUT HATTLER feat. JOO KRAUS, TORSTEN DE WINKEL, FOLA DADA, OLI RUBOW und JÜRGEN SCHLACHTER. Elegante Jazz-Klänge treffen auf Pop, Soul, Electronica und Dancefloor.
Das renommierte Münchener Reissue-Label Tramp Records veröffentlicht das rare Jazz Fusion-Album des amerikanischen Komponisten, Arrangeurs und Blasinstrumentalisten Herb Geller von 1975 auf Vinyl und erstmalig auf CD.
Der gebürtige Schweizer Caryl Baker ist ein begnadeter Komponist und Pianist. Als Absolvent der Swiss Jazz School in Bern spielte und perfektionierte er seinen Stil mit Jazzgrößen wie Kenny Baron, Chico Freeman oder Ray Brown und fühlt sich gleichermaßen im Jazz, Funk oder Salsa zu Hause. Mit seinem Quartet tourt er mittlerweile durch ganz Europa und war auch Sideman von Orchestra Tentacion, Alexandre Nussbaum Acoustic Trio und dem Sylvie Bourban Duo.
Wie es zum Zusammentreffen dieses Trios gekommen ist, bleibt wohl ein Geheimnis. Es könnte spontan gewesen sein, darauf lassen jedenfalls Instant-Kompositionen wie „Jim Dine“ schließen, bei denen Daniel Humair mit einzelnen Beckenschlägen direkt auf den trauerumflorten sonoren Ton des Tenoristen Tony Malaby reagiert. Joachim Kühn liebt solche Begegnungen – und stachelt Malaby zu schrillen Überblaseffekten an.
Die amerikanische Singer- Songwriterin Kat Edmonson hat es geschafft: sie lebt ihren Traum. Über eine Kickstarter-Kampagne in den USA finanzierte sie ihr Album Way Down Low. Als Produzent konnte sie Grammy-Preisträger Al Schmitt (Ray Charles, Frank Sinatra, Sam Cooke) gewinnen, als Berater stand ihr der kürzlich verstorbene legendäre Produzent Phil Ramone (Paul Simon, Billy Joel) zur Seite. Edmonson brachte das Album als Eigenveröffentlichung heraus und es setzte sich sofort an die Spitze der Billboard Heatseekers Albums Charts und konnte diesen Rang in den folgenden Wochen noch weitere Male erobern. Fans und Fachpresse waren gleichermaßen begeistert.
Der Grammy-Gewinner George Duke widmet sein Album Dreamweaver seiner 2012 verstorbenen Frau Corine und gesteht: mein ehrlichstes Album seit mehreren Jahren. Dreamweaver betont Eklektizismus, von swingenden Jazz und Funk bis zu Gospel beeinflusstem Pop und sinnlichen R&B Balladen. Wie der Titel schon sagt, vergleicht George Duke den Mix dieser Idiome zu einem klanglichen Teppich.
Zum dritten Mal, gewann Meschiya Lake 2013 den Big Easy Music Awards als beste Traditionell-Jazz-Sängerin. Über ein Jahr haben sie an diesem Album gearbeitet. Entstanden ist ein modern klingendes Traditionell-Jazz Album.
Jazz Klassiker neu Aufgelegt, zwei Alben auf einer CD.
Inspiriert von Gunther Schullers improvisatorischer Konvergenz von Klassik und Jazz verleiht David Chesky eine neue Perspektive zu Schullers Idee der Dritten Strömung. Eine phänomenale Besetzung begleitet David Chesky am Klavier.
Earl Klugh ist bekannt als der Gitarrist der schönen Klänge, und war Mitglied bei Return to Forever, bevor er sich zu einer Solo-Karriere entschloss. In seiner mehr als drei Jahrzehnte anhaltenden Karriere nahm er über 30 Alben auf, von denen sich 23 in den Top 10 der Billboard Jazz Album platzieren konnten. Earl Klugh ist sowohl ein Grammy- als auch ein Edison Music Award-Gewinner. Insgesamt wurde er 12 Mal für den Grammy nominiert. Earl Klugh gilt als einer der besten derzeitigen akustischen Gitarristen.
Ronny Smith combines mellow tones, subtle creativity, and his ability to groove over catchy rhythms that leaves you breathless. You hear touches of each of his influences, Wes Montgomery, George Benson and Pat Martino just to name a few.
Gleich fünfmal erhielt Christoph Busse den "Jazzpodium Preis Niedersachsen". Seit 1998 hat der Pianist sein eigenes Trio und stellt nun sein Quartett mit ungewohnter Instrumentierung vor. Mit Omar R. Calvo (Kontrabass), Nene Vasquez (Percussion), Stephan Emig (Schlagzeug), ist das Christoph Busse Quartett exzellent besetzt, die inspirierten Einspielungen ließen die Studio-und Aufnahmesituation vergessen.
„Only Many” ist die zweite Cam Jazz CD des Trompeters Ralph Alessi nach seinem Debut “Cognitive Dissonance” auf dem italienischen Label. Dieses Mal hat der erfahrene Künstler – man erinnere sich doch an seine Zusammenarbeit mit Partnern wie Steve Coleman, Don Byron, Jason Moran oder Uri Caine – einen weiteren kongenialen Partner am Piano gefunden, Fred Hersch.
Das Rémi Panossian Trio ist derzeit eines der erfolgreichsten Piano Trios aus Frankreich. Sie gastierten mit ihrer Musik schon auf unzähligen Festivals und Clubs von Süd-korea, Kanada, Brasilien und häufig auch in Europa. In manchen Ländern füllen sie schon heute Konzerthäuser wie kaum andere Acts.
Ein tolles 2CD Set von Fusion-Drummer und Jazz-Legende Billy Cobham, der während seiner Karriere mit Berühmtheiten wie Miles Davis, The Mahavishnu Orchestra, John McLaughlin, Santana, Quincy Jones, Herbie Hancock und anderen gearbeitet hat!
Das Ensemble des norwegischen Komponisten und Multiinstrumentalisten Christian Wallumrød treibt auf seinem fünften ECM-Album “Outstairs” seine Weiterentwicklung auf ureigene, fast schon idiosynkratische Weise weiter.