Wer tiefer einsteigen möchte, findet zu vielen Meldungen weiterführende Inhalte: detaillierte Album-Reviews, exklusive Interviews, ausführliche Konzert und Festivalreportagen und fundierte Künstlerbiografien. Unsere kuratierten Besten Jazz-Alben bündeln darüber hinaus die prägendsten Veröffentlichungen eines Jahres – als Orientierung in einer stetig wachsenden Jazzwelt.
Der Erfolg geht weiter! Nach über 250.000 verkauften Alben kehren die Klazzbrothers & Cuba Percussion zurück zum Beginn ihrer Erfolgsgeschichte mit "Classic meets Cuba II": bekannte und beliebten Klassik-Hits im unverwechselbaren "Meets-Cuba-Style". Vor elf Jahren ließen die Klazz Brothers & Cuba Percussion mit ihrem ersten Album "Classic Meets Cuba" aufhorchen. Nach Ausflügen in die Welt der Oper oder des Jazz und nach sieben weiteren Alben mit namhaften Gästen und Themen wie "Mozart Meets Cuba" kehren sie jetzt zurück zu den Ursprüngen.
Das Pasadena Roof Orchestra ist eine Institution in Sachen Swing – und dies seit 1969! Mit seiner unvergleichlichen Spielkultur ist es mehr als ein Orchester. Es ist ein einziges Statement wider die zunehmende Trivialisierung der Unterhaltung. Es repräsentiert die Hochkultur der Leichtigkeit.
Packende Melodien, populäre Grooves, mitreißender Fusion-Jazz - all dies bietet der virtuose Saxophonist Arno Haas auf seinem ersten eigenen Album „Magic Hands“. Dabei breitet der über ein markantes Äußeres verfügende Jazzer, gemeinsam mit namhaften Musikern, produziert von Weltklasse Jazzer Tom Saviano, das gesamte Klangpanaroma des aktuellen West-Cost-Jazz aus und das auf höchstem musikalischem Niveau. Die packenden Tracks und knackigen Hooklines haben das Zeug dazu, auch jeden Noch-Nicht-Jazz-Fan zu begeistern. Das groovt, das ist funky, schlicht magisch!
Der mehrfach ausgezeichnete Saxophonist Magnus Lindgren hat ein paar der weltbesten Sänger und Instrumentalisten für sein neues Album „Souls“ in den Clubhouse Studios, NY, versammelt. So wie die Sänger aus Brasilien, den USA, Großbritannien und Schweden für die Aufnahme eine Reise um die Welt unternommen haben, schickt uns das Ergebnis auf einen mit viel Geschick gestalteten Ausflug voller Bilder, Rhythmus und Licht.
Welch eine Lebens- und Spielfreude! Der Kubaner Roberto Santamaria mixt mit seinen „Latin Jazz Stars“ einen spritzigen Cocktail aus afrokubanischem Cha Cha Cha mit Funk, Soul und natürlich Jazz. Die 7-köpfige Band begeistert mit ihrer explosiven wie filigranen Spielweise und lässt bei jedem Auftritt die karibische Sonne aufgehen. Jeder Musiker ist ein Meister seines Instruments. Virtuos kombinieren sie ihre Soli und haben sichtbar eine große Freude am gemeinsamen Groove, dessen Funke sofort auf das Publikum überspringt. So wird ein Jazz-Konzert zur karibischen Fiesta.
Der Pole Leszek Możdżer ist „ein Phänomen“ (Süddeutsche). In seiner Heimat bereits ein Star, in Europa der wichtigste polnische Jazzmusiker seiner Generation nach Tomasz Stańko, verkörpert der 42-jährige Pianist aus Danzig den Aufbruch des europäischen Jazz. Einen Aufbruch zu seinen Wurzeln und zugleich zu neuen Ufern: Fast immer ist eine klassische Ausbildung, also das Bewusstsein um die eigene Musiktradition die Basis, um mit virtuoser Technik eigene Klangwelten zu erforschen. So auch bei Możdżer, der erst mit 18 den Jazz entdeckte, um ihn rasch mit anderen Strömungen zu verbinden.
Steve Davis gilt als einer der führenden Improvisatoren auf der Saxophone. Sein lyrischer, hart swingender Stil brachte ihm breite Anerkennung.
Die neueste CD mit dem Titel Sweet Shadow entstand mit seiner Band bestehend aus Matt Wilson am Schlagzeug, Pete McCann an der Gitarre, Erik Augis am Piano und Martin Wind am Bass.
JazzrockTV #69 Steve Smith & Vital Information (Part #2)
Interview and show cuts with Steve Smith. Steve Smith is known as long time Drummer of the band Journey and was voted into the Modern Drummers Hall of Fame s one of the Top24 Drummers of All Time. Smith featured himself on konnakol chops along with indian rhythms into his music and created his own specific style.
Die Jugend kommt oft in verschiedenen Formen. Einige unter uns sind vielleicht jung, haben aber einen alten Geist. Wiederum andere sind genau das Gegenteil. Die meisten Musiker sind wie Kinder sagt der in Tel Aviv geborene Saxophonist und Komponist Eli Degibri. Das neue Album „Twelve“ markiert einen Wendepunkt. Eli Degibri zog in seine Heimat Israel zurück. Für ihn verkörpert sein Leben und seine Musik die Jugend und das Alter zugleich. Erstaunlich was der 16-jährige Pianist Gadi Lehavi und der 18 jährige Ofri Nehemya an den Drums zaubern.
Schöne Stimmen gibt es viele, im Jazz heute mehr denn je. Viktoria Tolstoy aber ist einzigartig: Sie ist die große Melodramatikerin des Jazz. Ein bipolare Musikerin, die wie keine andere das Glück brüchig und bedroht, das Bittere aber zauberhaft und schön klingen lassen kann. Diese Kunst hat sie auch konzeptionell umrahmt und perfektioniert, seit sie 2003 ACT-Künstlerin wurde: Ob sie sich auf Material von Esbjörn Svensson – dessen e.s.t. gewissermaßen als ihr Begleittrio anfing – oder zuletzt Herbie Hancock konzentrierte, auf klassische Vorlagen, schwedische Standards oder Repertoire aus Russland, der Heimat ihrer Vorfahren.
Mit seinem neuen sechsten Studioalbum Birds Requiem widmet sich der tunesische Sänger und Du-Spieler Dhafer Youssef erneut der Verschmelzung des traditionellen muslimischen Sufi-Gesangs mit modernen Nu Jazz-Klängen.
Seit mittlerweile zehn Jahren machen sich FrauContraBass die klangliche Eigenheit ihrer reduzierten Besetzung zunutze und interpretieren Songs aus dem Universum von Soul, Jazz und Pop . Nach den beiden Veröffentlichungen „FrauContraBass“ (2007) und „Saal 3“ (2009), greifen Katharina Debus (Gesang) und Hanns Höhn (Bass) auf dem dritten Album ihre musikalischen Wurzeln auf: The Great American Songbook. Dabei setzen die beiden ihre eigene Tradition fort, die Essenz der Songs zu erfassen, den Kern freizulegen und minimalistisch zu interpretieren.
„Es ist immer ein Kompliment, wenn jemand einen deiner Songs covert. Wenn aber jemand mit dem Talent einer Sabrina Starke sich die Zeit und die Hingabe nimmt, ein ganzes Album von dir zu covern, dann ist das ein überwältigendes Gefühl.“ Bill Withers
Christmas Revisited ist eine der letzten Aufnahmen des Juli 2008 in New York verstorbenen Gitarristen, Sängers und Komponisten Hiram Bullock. Zusammen mit der WDR Big Band Köln wurde dieses „Weihnachtskonzert“ am 21. Dezember 2007 im Stadtgaten in Köln unter der Leitung von Michael Abene aufgenommen.
Es kann auf viele verschiedene Weisen an den verschiedensten Orten gebetet werden. Musik kann sich überall eine Kirche errichten. Mit „Places Of Worship“ bewegt sich ARVE HENRIKSEN endgültig in die erste Reihe der Weltklassemusiker.
Auf den Saxofonisten, Komponisten und Lehrer Dayna Stephens sollte man achten. Er hat sich als Solist mit einem flüssigen, warmen Soulklang, aber auch als meisterlicher Komponist und Arrangeur bewiesen.
Stephens ist ein hochgeschätzter Bandleader und ein gefragter Sideman in vielen Jazzformationen, so bei Kenny Barron, oder Roy Hargrove.
Antonio Faraò, piano, composition & arrangements, Ira Coleman, Double Bass, Jack Dejohnette, Drums, Joe Lovano Tenor & Soprano sax, Judi Silvano, Vocals (on tracks Evan & Riflessioni)
Nach erfolgreichen Kollaborationen mit prestigeträchtigen Gästen wie Jim O’Rourke, Oren Ambarchi und dem allseits gerühmten Fire! Orchestra Release Anfang 2013 kehren unsere schwedischen Freunde als Trio zurück und zünden ein Feuerwerk aus Rockriffs und hypnotischer Jazz-Psychedelia.
Will Lee ist einer der besten Bassisten der Welt. Auf über 3000 Alben aus den Bereichen Pop, Jazz, Funk und Rock ist sein Bassspiel zu hören. Zahllose Künstler von Mariah Carey über Cat Stevens bis zu den Brecker Brothers nahmen Will Lees Dienste am Bass in Anspruch.
Interview and show cuts with Steve Smith. Steve Smith is known as long time Drummer of the band Journey and was voted into the Modern Drummers Hall of Fame s one of the Top24 Drummers of All Time. Smith featured himself on konnakol chops along with indian rhythms into his music and created his own specific style.
Schon mit 11 Jahren hatte sich der US-Musiker Craig Handy dem Saxophon verschrieben. Dank seines unverkennbaren Sounds und seiner schon früh ausgebildeten technischen Fähigkeiten wurde schnell eine Reihe bekannter Jazzgrößen auf ihn aufmerksam. Bereits mit Anfang 20 spielte er zusammen mit Art Blakey, Roy Haynes und der Mingus Dynasty Band. Bei einem seiner Konzerte hörte ihm US-Sitcom Star Bill Cosby zu und engagierte ihn gleich, um die Titelmelodie für seine beliebte Fernsehserie zu spielen. Es folgte eine beeindruckende Karriere mit vielen interessanten Zusammenarbeiten, Veröffentlichungen und Auszeichnungen.
Die erste Dekade des neuen Millenniums war für Dianne Reeves mit Abstand die erfolgreichste ihrer bisherigen Karriere. Von den sechs Soloalben, die die Sängerin in dieser Zeit herausbrachte, wurden vier mit einem Grammy ausgezeichnet. Ab 2008 gönnte sich Reeves eine verdiente kreative Auszeit, aus der sie sich jetzt mit einem brandneuen Album bei einem neuen Label zurückmeldet.
2 Jahre nach dem phänomenalen Debütalbum "Stand Well Back" erscheint am 18. Oktober 2013 das nicht minder Aufsehen erregende neue Album von Blue Touch Paper "Drawing Breath". Wiederum gelingt es dem Bandleader Colin Towns, der in Deutschland durch seine Arrangements für die NDR und HR Bigbands bekannt wurde und international ein gefeierter Filmkomponist ist, eine visionäre, cinemaskopische Instrumentalmusik zu entwickeln, die sich aus Elementen des Jazz, des Rocks und der Klassik nährt.
Diana Panton wurde im zarten Alter von 19 Jahren vom kanadischen Multiinstrumentalisten Don Thompson entdeckt, der sie für einen Workshop des Banff Center for The Arts empfahl, wo sie dann Gesang studierte unter Norma Winstone, Sheila Jordan und Jay Clayton. Vor dem ersten Album machte sie ihren Master in französischer Literatur. Bei ihren Auftritten in Clubs oder auf Festivals, in Europa wie auf dem amerikanischen Kontinent, zaubert sie, so der Autor Hugh Fraser, kleine Meisterwerke vor die Ohren ihrer Zuhörer.
Das Debüt-Album des spannenden Trios mit Frank Lacy, Kevin Ray und Andrew Drury. Ein spannendes Live-Set, mit tollem Klang, Spiel und Kompositionen. Innovativ, abenteuerlustig und zugänglich.
Standard-Farben liegen ihr nicht. Die junge Pianistin, Sängerin und Komponistin Clara Haberkamp geht lieber ihren eigenen kreativen Weg. Und der hat mit ihrem Trio nicht nur 2012 die JazzBaltica Förderpreis Jury überzeugt, sondern erfreut auch ein immer zahlreicher werdendes Publikum. Ihr Klavierspiel und ihre Stimme, das Zusammenspiel mit Andreas Lang (Bass) und Tilo Weber (Schlagzeug) erzeugen eine Explosion im Jazz-Regal.
Es gibt nicht allzu viele Formationen im Jazz, schon gar nicht im deutschsprachigen Raum, die über viele Jahre konstant zusammenarbeiten. Root 70 ist eine solche Gruppe. Posaunist Nils Wogram, Saxofonist Hayden Chisholm, Bassist Matt Penman und Drummer Jochen Rückert haben über viele Jahre nicht nur zu einer dynamischen Gruppenidentität gefunden, deren unablässige Kernschmelze man von Album zu Album verfolgen kann, sie setzen über die Summe ihrer individuellen Entwicklungen auch immer wieder neue Schwerpunkte der gemeinsamen Arbeit. Auf „Riomar“ gehen sie nun erstmals über den Quartett-Kontext hinaus und erweitern ihre Struktur um drei Streicher.
Nur wenigen Künstlern ist es vergönnt, in ihrer Karriere einmal einen wirklichen Meilenstein zu erschaffen. Trompeter Nils Petter Molvaer glückte dies 1997 gleich mit seinem ersten Soloalbum „Khmer” (ECM), einer bis dahin nie gehörten Verbindung aus atmosphärischem Jazz und treibenden Beats. Seitdem ist Molvaer ein Star des europäischen Jazz, dessen Alben Dauerbrenner sind und Konzerte die Fans zum „Abrocken“ einladen.
Als brillanter Improvisator in den Bands von Steve Coleman, Uri Caine, Ravi Coltrane und Don Byron, wurde der New Yorker Trompeter Ralph Alessi zu einem echten “Musician’s Musican”. Sein erstes ECM-Album als Leader, “Baida”, rückt ihn nun mit dichter Atmosphäre, reizvoller Melodik und New Yorker Assen wie Jason Moran (Piano), Drew Gress (Bass) und Nasheet Waits (Drums) ins Blickfeld der breiteren Öffentlichkeit.
Die zehn Stücke auf "Silhouette" bestechen durch eine glasklare Produktion, einfühlsame Arrangements, brillante Kompositionen und akzentuiertes Spiel. Mit dabei war auch Chuck Loebs Familie: Seine Frau Carmen Cuesta singt auf "Esta tarde vi llover" und seine Töchter Lizzy und Christina sind auf "My One And Only Love" und "Las eras" zu hören.
Ein hervorragendes Album von einem der besten Gitarristen.
“Magic Brewery” heißt die Einspielung der Wolfgang Lackerschmid Connection - und hier braut sich wahrlich etwas Magisches zusammen! Mit Mark Egan (bass), Karl Latham (drums) und Ryan Carniaux (trumpet) setzt Braumeister Wolfgang Lackerschmid (vibes) auf beste Zutaten für eine Rezeptur, die schon bald aus zahlreichen audiophilen Quellen sprudeln dürfte.