Wer tiefer einsteigen möchte, findet zu vielen Meldungen weiterführende Inhalte: detaillierte Album-Reviews, exklusive Interviews, ausführliche Konzert und Festivalreportagen und fundierte Künstlerbiografien. Unsere kuratierten Besten Jazz-Alben bündeln darüber hinaus die prägendsten Veröffentlichungen eines Jahres – als Orientierung in einer stetig wachsenden Jazzwelt.
Viele Stücke wirken auf den Hörer so, als nehme er an Gesprächen teil. Nicht zuletzt darauf könnte man den ungewöhnlichen Titel dieser CD beziehen, über den Joris Roelofs Folgendes sagt: „Aliens Deliberating, oder ‚Sich beratende außerirdische Wesen‘, ist eines von mehreren Interludes, also kürzeren Zwischenspielen, auf dieser CD, ein Solostück der Bassklarinette. Es zeigt am besten, was das Instrument kann, wie reich und breit der Klang ist und wie viele verschiedene Assoziationen man haben kann, wenn man es hört. Dies, und einfach der Klang des Titels selbst, war ein Grund für mich, das Album so zu nennen.
Sie war die unangefochtene Königin des Souls und ist bis heute unerreicht. Im Jahr 2008 setzte der Rolling Stone ARETHA FRANKLIN in seiner Liste der “100 besten Sänger aller Zeiten” geradewegs auf Platz 1! Mit The Queen Of Soul zollen Rhino Records einer der größten Stimmen des Planeten Tribut. Im Black History Month, der in den USA im Februar gefeiert wird, präsentiert eine 4-CD-Box die größten Erfolge ARETHA FRANKLINs aus der Atlantic Records-Ära in den Jahren 1967 bis 1976.
Seine machtvolle Stimme setzte Standards, an denen sich ganze Generationen von Sängern orientierten – die sie aber nie so erreichen konnten wie er selbst. Auch wenn OTIS REDDING nur 26 Jahre alt wurde, hinterließ er seine Spuren als einer der eindrucksvollsten und kraftvollsten Sänger der Musikgeschichte. Und nicht nur als Interpret glänzte der 1941 in Dawson, Georgia, geborene REDDING: Als Komponist schuf er die Hymne, die in der einzigartigen Interpretation durch Aretha Franklin zum Kampflied weiblicher Stärke wurde: “Respect“. Zum Black History Month, der in den USA zum Februar 2014 ausgerufen wurde, veröffentlichen Rhino Records die 4-CD-Box OTIS REDDING – The King Of Soul.
Die Jazzpearls atmen Swingstandards in der Tradition des klassischen Pianotrios, interpretieren Bossa Novas und Balladen aus dem Great American Songbook und vergessen dabei niemals den Blues.. mit unwiderstehlichem Swing und feiner Lässigkeit fesselt die Band und zelebriert dabei den ihr eigenen, unverwechselbaren Sound.
FineArtJazz in Gelsenkirchen
Am 20.03. startet in Gelsenkirchen eine außergewöhnliche Jazzreihe. Die Spielorte sind so beeindruckend wie das Programm. Insgesamt wird es im Laufe des Jahres 13 Konzerte mit internationalen, nationalen und regionalen Jazzgrößen in drei Spielorten geben. Die Veranstalter haben für die Spielorte verschiedene Spielarten des Jazz vorgesehen. Auf der Burg "FineArtJazz" pur mit herausragenden Vertretern der deutschen Jazzszene zu hören sein Im stadt.bau.raum unter dem Titel "New Conception" ein junger, grooviger Jazz der in die Beine geht. Auf dem Nordsternturm zeitgenössischer, facettenreicher Jazz mit zum Teil überraschenden Besetzungen.
Anne Ducros, Grande Dame des französischen Jazz, ist erstmals bei Naïve Jazz mit einem Album voller Welthits zu hören, die ihre Idole Marylin Monroe und Ella Fitzgerald berühmt machten. Neben "My Heart Belongs To Daddy", "Summertime" und "Diamonds Are A Girl’s Best Friends" erklingen u. a. Carlos Jobims Bossa-Welthit "Dindi" und Duke Ellingtons "It Don’t Mean A Thing".
Die norwegische Saxophonistin Hanna Paulsberg veröffentlicht am 07.Februar 2014 ihr zweites Album Song for Josia auf dem norwegischen Label Øra Fonogram, welches von Rough Trade in Deutschland vertrieben wird. Paulsberg ist einer der am schnellsten aufsteigenden Sterne in der jungen norwegischen Jazz-‐Szene. Schon früh hat sie erste Meilensteine mit ihrem Quartett Hanna Paulsberg Concept gelegt und war Teil von mehreren Projekten des renommierten Trondheim Jazz Orchestra.
Die jazzigen Postrocker von Get The Blessing stammen aus Bristol und legen mit "Lope & Antilope" ihr bereits viertes Album vor. Das englische Magazin "Mojo" dachte bei der Musik des Quartetts mal an "punkige Muckis mit einem Jazzhirn", und auch die Bandmitglieder sehen sich selbst als Außenseiter der Szene. Als Get The Blessing 2008 für "All Is Yes" den BBC Jazz Award für das beste Jazzalbum erhielten, bezeichnete Bassist Jim Barr ihre Nominierung als "the punk entry".
Who, the hell, is Johnny La Marama, hieß es beim Debütalbum der gleichnamigen Band 2006. Jetzt fragt man sich: Where, the hell, is he? Wohin kommt wohl der Unhold? Genau! In die Hölle. Oder mindestens ins Fegefeuer. Völlig logisch also, dass Kalle Kalima, Chris Dahlgren und Eric Schaefer ihren fiktiven Desperado nach „Fire!“ und „Bicycle Revolution“ nun ins „Il Purgatorio“ schicken.
Der Schweizer Jazzpianist ist seit mehr als 20 Jahren ein fester Begriff in der europäischen Jazz-Szene. Nach seinem Live-Album aus 2012 meldet er sich mit einem neuen Studioalbum zurück.
Wanja Slavin Lotus Eaters ist den Lotophagen gewidmet, einem Volk der griechischen Mythologie, das ganz der Welt abgewandt lebt. Die Musik ist eine Reise ins Innere und in einen Zustand abseits der Welt. Im Gegensatz zu den Namensgebern verfallen die Lotus Eaters dabei aber nicht in Lethargie sondern verwandeln düsteren Weltschmerz mit kraftvoller Dringlichkeit in faszinierende Musik. Die ist formal traditionell und doch begegnen die Lotus Eaters Erbe der Jazzgeschichte mit Selbstbewusstsein, adaptieren unterschiedlicher Stimmungen, Genres und Bilder, um sie klug und virtuos weiterzuentwickeln.
Wer schon mit Anfang 30 zu den Aushängeschildern der deutschen Jazz-Szene gehört und selbst einen Till Brönner ins Schwärmen geraten lässt, muss schon einiges zu bieten haben, um aus der Masse der täglichen Neuerscheinungen heraus zu ragen. Mit ihrem vierten Studioalbum Roswitha’s Revenge werden die fünf jungen Musiker von Subtone genau diesem Anspruch gerecht. Das neue Album ist offener und grooviger geraten als seine Vorgänger – hier und da auch eine Spur gewagter, komplexer, ohne jedoch unbekömmlich zu sein. Geblieben ist der typische, unverwechselbare Klang des Quintetts. Eine Art kammermusikalischer Jazz, dessen Sound maßgeblich von zwei Bläsern geprägt wird: Magnus Schriefl (Trompete und Flügelhorn) und Malte Dürrschnabel (Saxofon, Querflöte und Klarinette).
Für den Gitarristen Nir Felder ist der Song die eigentliche Sache, um die sich alles dreht. Bei seinem Debütalbum "Golden Age" steht sein Können als Komponist und Songwriter im Vordergrund. Die Songs werden unterstützt von seiner atemberaubend virtuosen Technik - und nicht anders herum.
Mit ihren bisherigen drei Alben “Glittercard” (2003), “Prayers & Observations” (2005) und “Passage” (2010) konnte sich Torun Eriksen als eine der unverwechselbaren Stimmen der aktuellen norwegischen Musik etablieren. Die von ihr selbst komponierten Songs waren stets direkt und persönlich, subtil und doch auch universell.
Es ist ein gutes Jahr her, dass Pat Metheny mit Chris Potter (Sax), Antonio Sanchez (Drums) und Ben Williams (Bass) eine Band ins Leben rief, die zum ersten Mal seit 1980 das Tenorsaxophon in der Vordergrund stellte. Die Unity Band sorgte dafür, dass der virtuose Gitarrist nicht nur frischen Wind brachte, sondern auch seinen 20. Grammy entgegennehmen konnte! Mit Multi-Instrumentalist Giulio Carmassi hat Metheny die spannende Formation nun um ein weiteres Mitglied ergänzt, das dem Sound der Gruppe eine größere Dimension verleiht – und einen neuen Namen verdient. Pat Metheny tat das Naheliegende und taufte die Band Unity Group.
Jazzfreunden ist Richard Schumacher durch viele erfolgreiche Konzerte und sein viel beachtetes Projekt Vibe Tribe bereits seit Jahren ein Begriff. Nach zahlreichen prominent besetzten, von der Presse hoch gelobten Vibe Tribe-Alben (u. a. mit Jack Bruce, Terri Lynn Carrington, Patrice Rushen, Russel Ferrante und Eric Bibb) und seinem Solo-Debüt „Waterlilys“ (2009), präsentiert Richard Schumacher nun sein zweites Album im Solo-Format, „Right Of Way“, das eindrucksvoll Zeugnis seiner musikalischen Entwicklung ablegt. Auch auf Right Of Way wird Schumacher von renommierten Gästen begleitet, die im Laufe der Jahre bewährter Zusammenarbeit zu Freunden geworden sind.
Gemütlich, entspannt und sehr intensiv mit ein paar modernen Wendungen. Der 17- jährige mit einer alten Seele ist ein absolutes Orgel Phänomen und steht erst am Anfang seiner Karriere.
Niels Kleins „Tubes & Wires“-Quartett klingt tatsächlich so, als hätte er zusammen mit seinen Band-Mates Joe Zawinuls Diktum für dessen Gruppe Weather Report aus den 1970ern, „we always solo, we never solo“, in die Jetztzeit junger Improvisatoren aus Europa übertragen…. Und aller musikalischer Tiefgründigkeit zum Trotz besitzen Kleins Stücke Humor und klingen wie der Soundtrack für einen imaginären Comic-Strip. „Ein Sound, als würde man nachts im Urwald Autoscooter fahren,“ meint er.
Das britische Trio zählt seit Jahren zu den führenden Trance- und House-Produzenten / DJs mit weltweit exzellenter Reputation. 2013 spielten Jonathan "Jono" Grant, Tony McGuinness und Paavo Siljamäki ihre bekanntesten Hits zusammen mit einem 13-köpfigen Orchester in drei restlos ausverkauften Shows in Londons legendärer "Porchester Hall" und zwei ausverkauften Shows in Los Angeles neu ein.
Neubrandenburger Jazzfrühling - 2014
Bunt, abwechslungsreich und sehr international präsentiert sich der diesjährige Jazzfrühling in Neubrandenburg. Die Mischung von Jazz und Weltmusik verspricht einen spannungsvollen Bogen während der Programmtage. Mit Jasper van´t Hofs Pili Pili kommen die Pioniere des Weltmusik-Dance-Jazz in die Viertorestadt.
Der Schweizer Joris Dudli ist wohl einer der besten Jazzschlagzeuger Europas. Er tourte u. a. mit Art Farmer, Joe Zawinul, Jimmy Heath oder dem Vienna Art Orchestra. Vincent Herring aus den USA ist ein exzellenter Mann am Altsaxophon und arbeitet mit Dudli bereits seit einigen Jahren zusammen.
Ist doch ganz einfach: Man nehme drei Musiker und drei Dutzend Instrumente, ein paar Lieblingsstücke, gehe ins Studio und spiele drauf los. Die Aufstellungsordnung des musikalischen Erlebnisparks von Random/ Control dürfte dabei das Komplizierteste der Zweitage-Session im Berliner Traumton-Studio gewesen sein. Beim „sportlichen Instrumentenwechseln“ sei es zu einigen „Unfällen“ gekommen, berichtet David Helbock. Davon ist auf seiner neuen CD allerdings nichts zu hören – ganz im Gegenteil! Erscheint Think of Two doch von einer spielerischen Leichtigkeit, die locker über alle Kulturen, Distanzen und Stile hinwegfegt.
Mit 14 famos arrangierten Songs dieses Konzeptalbums erzählt Privat die tragische Geschichte von Cyparis, einem Gefangenen der 1902 in einem Verlies von Saint-Pierre, der damaligen Hauptstadt von Martinique, einsaß. Zu dieser Zeit brach der Vulkan Mount Pelée aus und legte Saint-Pierre in Schutt und Asche. Cyparis überlebte der Legende nach als Einziger schwer verletzt die Katastrophe und tourte fortan als Zirkus-Freak mit seinen zur Schau gestellten Verbrennungen durch die Welt. Seine Fähigkeit äußerst eloquent von dem Unglück zu berichten, bescherten ihm bizarren Ruhm.
Bei vielseitig kreativen Künstlern ist es manchmal um so schwerer sie reduziert innerhalb ein paar Sätzen darzustellen ohne auch nur irgendetwas Wichtiges zu vergessen: Mit Etienne Mbappe haben wir so einen Fall: Großartiger Bassist, Komponist und Sänger aus Kamerun, der seit Jahrzehnten mit anderen großartigen Künstlern aufnahm oder sie auf Tour begleiten konnte. Mit seiner besonderer Technik, seiner Kreativität und seinem unglaublichen Sinn für Rhythmik kreiert er stets einen musikalischen Kosmos, der sie Grenzen von Jazz, Fusion&Funk, Rock und afrikanischen Roots aufhebt oder sie so nutzt, um seinen eigenen erdigen Sound – seine Lebenswelt – in musikalischer Form auszudrücken.
Man könnte die Sache ganz einfach erzählen: Wie sich Michael Wollny und Eric Schaefer auf die Suche nach einem Bassisten machen, weil Eva Kruse eine Babypause einlegt. Wie sie auf Tim Lefebvre kommen, den Kollegen der US-Formation Rudder, mit dem man schon gemeinsam auf JazzToday-Tour war, der auch bereits an der Seite von Wayne Krantz und Bill Frisell spielte und gerade weil er in seinem Naturell, seinem Klang sowie auf Groove geeichten Spiel so ziemlich das Gegenteil von Kruse darstellt. Wie man sich auf einer kleinen Tour einspielt, um das Album vorzubereiten, das jetzt als „weltentraum“ vorliegt.
Malia hat ihr neues Album mit dem Schweizer Produzenten Boris Blank aufgenommen. Den Titel "Convergence" übersetzt man mit “Zusammenströmen” oder “Annäherung”. Und genau darum geht es auf diesem Album in mehrfacher Hinsicht: Um das Zusammenströmen der unterschiedlichen Ideen dieser beiden Künstler, das Zusammenwirken von Blanks elektronischen Klängen und Malias organischer Stimme, die Annäherung der souligen Jazzsängerin an die Electro-Szene, in der Boris Blank mit dem Duo Yello seit vielen Jahren tonangebend ist und sich als kühner Pionier des Samplings einen Namen machte.
Feidmans neues Programm ist eine spannungsreiche Mischung aus Jazz und Klezmer, gespielt von virtuosen Instrumentalisten, die sich allesamt in der Musikwelt einen Namen gemacht haben. Der inzwischen 77-jährige Feidman, eine lebende Legende, und seine Mitmusiker haben eine musikalische Auswahl eingespielt, bei dem schon der Titel neugierig macht. Was kommt wohl dabei heraus, wenn ein erfahrener Orchestermusiker, der die jiddische Volksmusik salonfähig gemacht hat, auf einmal mit dem Jazz flirtet? Schon nach dem ersten Stück wird klar, dass sich das Experiment gelohnt hat.
Nicht nur der Posaunist Nils Landgren hat sich - ob mit seiner Funk Unit, mit Bigbands oder an der Seite der Großen des Jazz - in den vergangenen Jahrzehnten eine riesige Fangemeinde erspielt, auch der Sänger Nils Landgren. Unverwechselbar ist seine helle, rauhe, trotzdem weiche Stimme, und wie geschaffen für Balladen. Abgesehen von seiner Weihnachtsanthologie „Christmas With My Friends“ war sie zuletzt vor zwei Jahren auf „The Moon, The Stars And You“ zu bewundern. Die Mondsucht des Jazz gab hier das Thema vor, bunt war nicht nur die Song-Auswahl, sondern auch die Liste der Gäste von Joe Sample und Steve Gadd bis Joao Bosco und Richard Galliano. Andererseits hatte Landgren hier eine Rhythmusgruppe gefunden, die sich blind verstand. Neben seinem langjährigen Weggefährten Lars Danielsson an Bass und Cello sowie dem Viktoria-Tolstoy Schlagzeuger Rasmus Kihlberg ein nun auch als feinfühliger Begleiter überzeugender Michael Wollny am Klavier.
Piho Hupo ist das Free-Jazz-Quartett um Rolf Pifnitzka. Seit den frühen 1980er-Jahren fordert der Hamburger Saxofonist, der auch bei Tisch 5 spielt, seine Zuhörer mit brutalen Klängen heraus. Auf dem Album "Foump" ist er zusammen mit Jörg Hochapfel (Klavier, Synthesizer, Harmonika), John Hughes (Kontrabass) und Chad Popple (Schlagzeug, Percussion, Vibrafon) zu hören. Jeder der vier Musiker reizt die Möglichkeiten seines Instruments bis an die Grenzen aus, sodass sich ein völlig eigenständiger Sound entfaltet. So entstehen Improvisationen in höchster Form. Es gibt kein Grundthema, keine Komposition, an der sich festgehalten wird. Nein, niemand weiß zu Beginn, was passieren wird.
Die Jury stand vor einer großen Herausforderung, als es darum ging, sechs Mitglieder für die erstmalige SOFIA-Band auszuwählen. Aus den zahlreichen hochqualifizierten Bewerbungen aus den Ländern Schweiz, Frankreich und Deutschland ist nach langer Diskussion die Wahl auf zunächst sechs junge Frauen gefallen, die jede für sich musikalische Raffinesse, Charakter und Esprit mitbringen. Die Bewerbungen waren allerdings so gut, dass die Jury nicht umhin kam, die ursprüngliche Zahl von sechs Bandmitgliedern kurzerhand um eine weitere Person zu vervollständigen. Prämisse war neben der individuellen Qualifikation der einzelnen Musikerinnen auch eine Formation zusammen zu stellen, deren Zusammenspiel das Besondere erwarten lässt.
Reichenberg GUITAR MASTERS 2014
6. Reichenberg GUITAR MASTERS 2014 - 22.03.2014
Wir freuen uns auf hochklassige Musiker, die nicht nur solistisch brillieren, sondern in den unterschiedlichsten Konstellationen auftreten werden mit dem krönenden Abschluß einer gemeinsamen Session . Mindestens 5 Stunden Gitarrenzauber vom Feinsten erwartet die Zuhörer, von Fingerstyle bis zum grenzüberschreitenden Jazz.
"Gone Again" bezieht sich auf das vermeintlich greifbar nahe und doch unerreichbare. Im Titelsong meint es etwas Göttliches, das gerade aus dem Blickfeld gerät und hinter der nächsten Ecke verschwindet. Es sind die Reisen, die man auf der Suche nach dem Sinn des Lebens unternimmt. Die Suche nach einer Einzigartigkeit, so auch in Beziehungen, die selten erreicht werden kann, da man längst Ausschau nach dem nächsten, perfekten Ziel hält. Die Hochs und Tiefs dieser Reisen haben es in sich - manchmal glaubt man, man habe das Ziel in Sicht, doch wenn man ihm entgegenstolpert, ist es "gone again".