Tägliche Neuigkeiten, Albumankündigungen, Festivalmeldungen, Interviews, Releases und Entwicklungen aus Deutschland, Europa und der weltweiten Jazzszene.

Wer tiefer einsteigen möchte, findet zu vielen Meldungen weiterführende Inhalte: detaillierte Album-Reviews, exklusive Interviews, ausführliche Konzert und Festivalreportagen und fundierte Künstlerbiografien. Unsere kuratierten Besten Jazz-Alben bündeln darüber hinaus die prägendsten Veröffentlichungen eines Jahres – als Orientierung in einer stetig wachsenden Jazzwelt.

Florian's Poser Brazilian Experience - Surfing The Clouds

"Surfing The Clouds" - ein neues Album voll zupackender Brazil-Rhythmen und herrlich klangvoller Balladen von der New Yorker BrazilJazz Group BRAZILIAN EXPERIENCE des Vibraphonisten Florian Poser. Seit ihrer letzten Veröffentlichung („Live in Berlin“, 2006) hat sich die Gruppe kontinuierlich auf Tourneen präsentiert und neues Material erarbeitet. Auf dieser CD befindet sich nun die Essenz dieser letzten sieben Jahre. Vor allem sind auf ihr auch die spannenden Bearbeitungen von Themen von J. S. Bach und W. A. Mozart zu hören, deren sich BRAZILIAN EXPERIENCE in den letzten Jahren in einer ganz besonderen, brazil-typischen Weise angenommen hat.

Christof Sänger - Willow Weep For Me

Christof Sänger machte 1989 als Finalist des "Concours International de Piano Jazz" international auf sich aufmerksam. Solotourneen durch Lateinamerika, USA und Kanada folgten. Nach seinem deutschen Trio (C. Kaphengst, H. Köbberling), gründete er mit Al Foster, Georg Mraz und Tony Lakatos sein internationales Quartett; Bruno de Filippi und Paquito D`Rivera verpflichteten ihn für Konzert- und Aufnahmeprojekte.

Caroll Vanwelden - Don't Explain

Spätestens seit ihrem Album Sings Shakespear Sonnets ist die Belgierin Caroll Vanwelden hierzulande dem Schatten eines Geheimtipps entstiegen. Auf Don’t Explain – Songs of the 40ies kredenzt die Sängerin ein Potpourri ihrer beliebtesten Lieder aus den 40ern auf ihre eigene Art und Weise: Ihre verzaubernde Stimme schwebt über den Liedern, neue Arrangements verleihen den Stücken neue Frische.

Norma Winstone , Glauco Venier , Klaus Gesing - Dance Without Answer

Die große britische Jazzsängerin Norma Winstone wirft für ihr drittes ECM-Album mit dem italienischen Pianisten Glauco Venier und dem deutschen Klarinettisten und Saxophonisten Klaus Gesing ihr Netz auf der Suche nach musikalischem Material erneut weit aus: Neben neuen eigenen Songs von Winstone / Gesing und von Venier interpretiert das Trio auch Stücke der Singer-Songwriter Nick Drake, Fred Neil und Tom Waits. Sie finden genauso einen frischen Ansatz für Madonnas „Live To Tell“ und Dave Grusins „It Might Be You“ wie für Ralph Towners „A Breath Away“ (nun mit einem Text von Norma Winstone) und „Bein’Green“, ein Kinderlied, das einst durch die Interpretationen von Frank Sinatra, Stan Kenton, Ray Charles und anderen den Status eines Jazzstandards bekam.

Projekt Jazzdatenbank NRW. gestartet

Das von nrwjazz lange angekündigte und geplante Projekt Jazzdatenbank NRW. läuft jetzt an. Ab sofort können sich alle Jazzmusiker mit Lebensmittelpunkt NRW, Formationen mit mindestens zwei Musikern aus NRW, Spielstätten und Veranstalter mit Standort NRW beim Jazzportal nrwjazz.net eintragen. Der Veröffentlichungstermin der Jazzdatenbank im Internet, deren Zugang kostenlos sein wird, ist bereits für Ende Februar 2014 geplant.

Frantic Percussion Ensemble - Wheeled

Sie sind fieberhaft auf der Suche nach neuen Grooves, Klängen und Medien, rasend vor Neugier beim Entdecken und Erforschen neuer perkussiver Welten, außer sich vor Spielfreude auf der Straße und auf der Bühne– die sieben Musiker des „frantic percussion ensemble“ aus Lüneburg/Deutschland. Sie sind jung, frech, besitzen Können, Leidenschaft und den herrlichen Charme des Unverbrauchten – kurzum: frantic percussion hat die Lizenz zum Atemrauben und Mitreißen. Ganz legal.

Kristin Skaare - Er

"Er" (auf Deutsch: "ist") ist eine instrumentale Platte, auf der neben Geigen und Perkussion Skaare am Flügel im Mittelpunkt steht. Die Produktion bietet genügend Raum für den Hörer, sich selbst mit einzubringen - im Gegensatz zu den meisten Produktionen im Radio, die einen einfach nur erschlagen wollen. Dementsprechend wurde hier zugunsten eines reinen Klangbildes auf Kompression und andere Manipulationstechniken verzichtet.

Tord Gustavsen - Extended Circle

Auf seinem sechsten ECM-Album, im Juni 2013 in Oslo aufgenommen, hebt der norwegische Pianist seine Musik mit ruhiger Selbstsicherheit auf die nächste Entwicklungsstufe. Gustavsens Quartett mit Tore Brunborg, Mats Eilertsen und dem langjährigen Weggefährten Jarle Vespstad ist zu einer Gruppe gereift, deren Zusammenspiel seine Stärke aus der Zurückhaltung bezieht und dabei geduldig die Musik in immer neue Höhepunkte steigert.

Arild Andersen - Mira

Nach der eruptiven Spannung des Albums “Live At Belleville”, das 2008 rund um den Globus von der Kritik gefeiert wurde (und Arild Andersen den Prix du Musicien Européen der Academie du Jazz in France eintrug), offerieren Bassist Andersen, Saxophonist Tommy Smith und Schlagzeuger Paolo Vinaccia nun eine Aufnahme aus dem Rainbow Studio in Oslo, auf der sie ihre Energie in ein Programm aus seelenvollen Balladen und frei fließenden klangforscherischen Exkursionen in mittleren Tempi kanalisieren.

Dietmar Osterburg - Preferences

Dass die glänzend aufeinander eingestimmte Combo seit 2005 existiert und somit mehr als genügend Zeit hatte, jene Vertrautheit aufzubauen, die für ein wahrlich entspanntes Spielvergnügen existentiell ist, das merkt man vom ersten Takt an. Doch wer nun glaubt, mit dem Titel-Track „Preferences“ wäre die Richtung schnurgerade vorgegeben, der sieht sich von dem primus inter pares und seinen Rhythmikern André Neygenfind (Bass) und Eddie Filipp (Drums) aufs Angenehmste getäuscht: Satt geerdet in der Jazz-Historie, verlängert der Braunschweiger die durchaus erkennbare Linie von Wes Montgomery über Pat Metheny in eigene, höchst originelle Gefilde. Wobei ihm natürlich seine stupenden technischen Fähigkeiten mit unglaublich virtuoser Fingerflinkheit, die nie zum Selbstzweck gerät, sehr zupass kommen.

Jeff Ballard - Time's Tales

Drummer und Komponist, Jeff Ballard spielte bereits mit solch großen Namen wie Chick Coreal, Gary Burton oder Pat Metheny zusammen. Er war Schlagzeuger in der Band von Ray Charles, dem Brad Mehldau Trio und zuletzt dem SF Jazz Collective. Sein von Fans und Jazzkritikern sehnlichst erwartetes erstes eigenes Album war lange überfällig.

Michael Schiefel - Gondellied In The Sahara

Bereits 1997 erfuhr seine erste Soloplatte Invisible Loop viel Lob von Publikum und Presse. Seitdem begeistert er mit seinen verschiedenen Solo- und Bandprojekten Jazzfans im In- und Ausland. Ob Funk und Pop mit jazzIndeed, Modern Jazz mit David Friedman, Big Band mit Thärichens Tentett oder Balkan-Jazz mit dem deutsch-bulgarischen Quintett Batoru - immer wieder kann der Hörer Michael Schiefels vielseitige Stimme aufs Neue entdecken. Neben zahlreichen Auftritten in Deutschland ist Schiefel – unter anderem als Gastkünstler des Goethe-Instituts – in Europa, Amerika, Asien und Afrika unterwegs.

Max. Bab - Laws Of Motion

Mit "Laws Of Motion" bringt die Band max. bab ihr siebtes Album heraus - ein Album, das sowohl Fans als auch Neuentdecker wieder begeistern wird. Die vier Musiker haben sich auch dieses Mal mit ihrer einzigartigen Mischung aus lyrischer Melodik, spannungsvollen Improvisationen und geradezu hitverdächtigen Kompositionen selbst übertroffen.

Lisbeth Quartett - Framed Frequencies

Das Lisbeth Quartett gehört zu den jüngsten Formationen des deutschen Jazz und ist doch mittlerweile alles andere als ein Newcomer. Saxofonistin Charlotte Greve, Pianist Manuel Schmiedel, Bassist Marc Muellbauer – das einzige ältere Semester in der Gruppe – und Drummer Moritz Baumgärtner mischen die deutsche Jazz-Szene seit knapp einem halben Jahrzehnt mit erfrischend leicht anmutendem Jazztiefgang auf, der einer Pose der Revolte nicht bedarf.

Ulf Manú Quartett - Violett

Lyrisch, virtuose Musik zwischen Romantik, Folk und Jazz. 2009 gegründet hat sich das Quartett dem kreativen und fantasievollen Umgang mit stilübergreifender Musik verschrieben. Komposition und Improvisation bilden eine lebendige Einheit, stilistische Vielfalt ist Programm, jedoch immer mit Spannung, Freude Tiefgang und Finesse.

Ana Mai - Blossom

Die Sängerin, Texterin und Komponistin Anna Maria Schuller gründete die Band Ana Mai im Sommer 2011. Zusammen mit Stefan Karl Schmid, Philipp Braemswig, Matthias Akeo Nowak und Oliver Rehmann verbindet sie lyrische Themen mit lebendigem Instrumental-Jazz und stellt offene Soundcollagen treibenden Rhythmen gegenüber.

East Coast Blow Out

East Coast Blowout ist der Titel der Suite, die von dem amerikanischen Pianisten und Komponisten Jim McNelly 1989 für die WDR Big Band Köln geschrieben wurde. McNelly wurde bekannt durch seine Zusammenarbeit mit dem Thad Jones / Mel Lewis Orchestra, Stan Getz und Phil Woods.

Das Jazzfest Rottweil startet den Vorverkauf für die ersten Programmhighlights 2014

Seit längerem schon laufen die Planungen für das 27. Jazzfest Rottweil, das vom 30. April (Jazz in Town) bis zum 17. Mai 2014 stattfinden wird. Jetzt, ab Donnerstag, 19. Dezember gehen die Organisatoren mit den ersten zwei Veranstaltungen in den Vorverkauf.

JazzrockTV #72 Weihnachts-Jahresrückblick 2013

JazzrockTV.de:
"Unser Jahresrückblick auf das JazzrockTV Jahr 2013. Wir schauen zurück auf tolle Konzerte und Interviews im vergangenen Jahr und geben einen kleinen Ausblick auf das kommende Jahr 2014. Wir danken all unseren Fans, Freunden und Unterstützern und freuen uns auf das 5te Jahr mit JazzrockTV."

HATTLER - Live In Glems

Die hochkarätig besetzte Band HATTLER, das Lieblings-Projekt des renommierten Kraanund Tab Two-Bassisten und Songschreibers Hellmut Hattler, hat gerade eine terminreiche Tour beendet und während dieser Konzertreise einen hörenswerten Livemitschnitt eingespielt.

18. JOE Festival 2014

16. bis 18. Januar 2014 | Spielort: Katakomben-Theater Essen (Rüttenscheid)
VVK: Wie gewohnt gibt es diese im Büro des Katakomben-Theaters von 10.00 bis 14.00 Uhr sowie online unter: http://www.katakomben-theater.de/karten.