Stefano Battaglia - The River Of Anyder
"The River of Anyder" ist, nach den hochgelobten Aufnahmen "Raccolto", "Re: Pasolini" und "Pastorale", nun das vierte Album von Pianist Stefano Battaglia für ECM.
Wer tiefer einsteigen möchte, findet zu vielen Meldungen weiterführende Inhalte: detaillierte Album-Reviews, exklusive Interviews, ausführliche Konzert und Festivalreportagen und fundierte Künstlerbiografien. Unsere kuratierten Besten Jazz-Alben bündeln darüber hinaus die prägendsten Veröffentlichungen eines Jahres – als Orientierung in einer stetig wachsenden Jazzwelt.
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"The River of Anyder" ist, nach den hochgelobten Aufnahmen "Raccolto", "Re: Pasolini" und "Pastorale", nun das vierte Album von Pianist Stefano Battaglia für ECM.
Schon immer war der Jazz mondsüchtig: Nach der Liebe taucht wohl der Mond am häufigsten in den Titeln von Standards auf. Auch Nils Landgren pflegt eine besondere Beziehung zum Erdtrabanten. Schon lange plante er ein Balladen-Album zum Thema zu machen, als Fortsetzung seines Erfolgsalbums „Sentimental Journey“, mit dem er das Publikum „mitten ins Herz“ (WELT) traf.
Viktoria Tolstoy war schon seit frühester Jugend eine große Bewunderin von Hancock. Der Anstoß zum Hommage-Projekt liegt ebenfalls schon eine Weile zurück: „Ich glaube, es war 2004“, erzählt Tolstoy, „als ich beim Jazz Baltica Festival in Salzau die Ehre hatte, mit Herbie und seiner Band, darunter der wundervolle Wayne Shorter, auf einer Bühne zu stehen. Wie immer in Salzau war danach eine große Late Night Jam Session im Gange. Ich saß hinter dem Schlagzeug und fing gerade an zu spielen, als jemand rief: ,Viktoria - Herbie fragt nach dir … Herbie will mit dir essen!‘ Sofort ließ ich die Drumsticks fallen und lief die Treppen herunter, wo bereits Herbies komplette Band wartete. Ich wurde dann direkt gegenüber meinem großen Idol platziert, Wayne Shorter neben mir. Es war tatsächlich eine völlig surreale Erfahrung - und ich habe jede Sekunde genossen!“
Das Jazz Festival Willisau gehört seit seinem Beginn im Jahre 1975 auch international zu den wichtigen Ereignissen der zeitgenössischen Jazz-Szene.
Am Mittwoch 24.08.2011 gehts los!
Die SAP BIG BAND legt mit You’re Up! ihr bisher spannendstes CD-Projekt vor. Während die beiden Vorgängeralben sich in eindeutigen musikalischen Kontexten bewegen, verweist das fünfte Studioalbum der Walldorfer auf einen Zusammenhang ganz anderer Art. Die Liner Notes zu dieser Aufnahme erklären das folgendermaßen: "We want to show you some of the enormous breadth and depth of talent we are surrounded by here in the old world."
Seit mehr als zwei Jahrzehnten hat sich die Schlagzeugerin, Produzentin und Sängerin Terri Lyne Carrington eine Marke im Jazz erarbeitet, welche die Elemente Bebop, Soul, Funk und vieles mehr verbindet. Seit ihrem Debüt im Jahre 1989 steht die GRAMMY-nominierte Künstlerin im Ruf, Formationen von Künstlern unterschiedlicher Stilrichtungen und Blickwinkel zusammen zu stellen. Obwohl sie sich an die Traditionen des Jazz hält, wird ein viel breiteres und vielfältigeres Publikum angesprochen.
Dass ein Schlagzeuger einem Tastenmann Tribut zollt, dürfte zumindest auf den ersten Blick als ungewöhnlich eingestuft werden. Doch in unserer Geschichte handelt es sich nicht um irgendeinen Drummer und einen beliebigen Pianisten. In dieser Hommage trifft ein rheinischer Tausendsassa auf den Chicagoer Erfinder des Soul Jazz – und siehe da, eine packende, sportive und hoch unterhaltsame R&B-Revue ist das Resultat.
Er fasziniert mit seiner einmaligen Kunst, nahtlos Texte von atemberaubender Sinnlichkeit, Witz Reflexion und literarische Eloquenz zu weben. Hinzu gesellen sich geschmackvolle Schattierungen aus Jazz, Soul, Pop sowie Musik rund um den Globus.
Die Pianistin voller Leidenschaft feuert wahre Brandsätze auf ihrer Tastatur ab. Begleitet von dem Bassisten Anthony Jackson und dem Schlagzeuger Simon Phillips.
Das Label Mack Avenue erstaunt in den letzten Jahren mit immer neuen und spektakulären Künstlerübernahmen, zuletzt Gary Burton oder die Yellowjackets. Und vernachlässigen dabei weder die, die schon von Anfang an dabei waren (Sachal Vasandani, Sean Jones) noch den aufstrebenden Nachwuchs.
Sänger Michael Schiefel und seine Berliner Band JazzIndeed (Jazzfreunden als Mitmusiker von Jazzanova und Lisa Bassenge bestens bekannt) haben eine Hommage an die Hauptstadt Berlin produziert. Groovender Jazz (handmade, ohne Electronics) mit Stücken zu Orten / Szenarien in Berlin - moderne Jazzsongs mit witzig, ironischen Texten.
Der Countdown läuft: Am kommenden Freitag startet die 21. Auflage von „Worms: Jazz & Joy“. 39 Bands werden bei hoffentlich trockenem Wetter wieder tausende Besucher an die fünf Bühnen rund um den Wormser Kaiserdom locken.
Als Ende Oktober 2010 das erste ÜBERJAZZ Festival auf Kampnagel stattfand, attestierte das Hamburger Abendblatt den Machern anschließend, „Hamburg mit einem Schlag aus der Provinzialität auf die ganz große Bühne“ geholt zu haben.
Vive Le Jazz - Es lebe der Jazz! Zum vierten Mal weht unter diesem Motto die schöpferische Brise des savoir vivre durch das Rheinland.
Vom 2.-16. Oktober 2011 schlägt Vive Le Jazz musikalische Brücken über den Rhein und wartet in den Städten Köln, Düsseldorf, Bonn und Aachen mit außergewöhnlichen Ergebnissen der „Amitié Franco-Allemande“ auf.
Anläßlich der 43. Internationalen Jazzwoche vom 13. bis 18. März 2012 schreibt die Interessengemeinschaft Jazz Burghausen e.V. in Zusammenarbeit mit der Stadt Burghausen den 4. Europäischen Burghauser Nachwuchs-Jazzpreis 2012 aus. Der Preis dient der aktiven Nachwuchsförderung im Jazz. Der Preis wird jährlich vergeben.
„Salvador“ ist so gelassen sensationell, so aufrichtig kosmopolitisch, wie die musikalische Kombination perfekt ist: Die warmen, federleichten Rhythmen aus Brasilien und Afrika, einige der schönsten Melodien des französischen Chansons und dazu nicht nur die atemberaubende Stimme, sondern auch die faszinierend fließenden, deutschen Texte von Céline Rudolph – ein Traum.
Dass die traurig-schönen portugiesischen Fados, jene unter die Haut gehenden Lieder über Liebe und Schicksal, noch immer eine große Zukunft haben, zeigt nicht zuletzt die Karriere von Cristina Branco. Die 1972 geborene junge Sängerin trägt die Tradition dieser Kunst in unser Jahrhundert hinein.
Viele Wege führen zum Jazz...! Und sicherlich einer der schönsten, ist der Weg in ein Live- Konzert. Im Rahmen des Darmstädter Jazzforums vom 28.09. bis 01.10.2011 zeigt die Konzertreihe, wie und warum Jazz als kreative und inspirierende Musikform bis heute wirkt.
Zum elften Mal findet das „Musikfestival 2000 + 1 Nacht – Fantastisches aus Klassik und Jazz“ im Schlosspark und Schloss Schlettau statt - in diesem Jahr unter dem Titel „Traumtänze“.
Münsterland Festival part 6 läd ein: England, Irland und Schottland zu Gast im westfälischen Burgenland
Zum sechsten Mal fordert das Münsterland Festival zur Begegnung mit europäischen Kulturen auf. Ob Kunst, Musik oder Lebensart, vom 15. September bis 20.Oktober 2011 läd das Festival sein aufgeschlossenes Publikum zur intensiven Auseinandersetzung mit faszinierenden Facetten der präsentierten Nationen ein.
Aufgenommen wurde das Album wie der ECHO JAZZ - prämierte Vorgänger "Vattensaga" im italienischen ARTE SUONO - Studio von Stefano Amerio. Beim Stück "Efter Livet" (dt. Jenseits) hat Martin Tingvall auch erstmals in behutsamer Weise weitere Instrumente zum Trio - Klangbild ergänzt, in dem er Streicher- und Hörnerarrangements als Farbtupfer einsetzt.
Festival da Jazz St. Moritz
Ob große Namen oder erstklassiger Nachwuchs, alle spielen vor einem Publikum von maximal 150 Gästen in der intimen Atmosphäre des legendären, von Gunter Sachs gegründeten, Dracula Clubs und in der „Miles Davis Lounge“ des Kulm Hotels.
„Was für ein Glück, dass Sie immer noch nachwachsen: Diese Crooner, die swingen, die Licht und Luft in den Song hinein lassen. Die mit ihrer Stimme fliegen können … Marc Secara ist so einer.” RBB Kulturradio
Vom ersten Ton an präsentieren sich Rea und Boltro auf „Opera“ als überragende Lyriker. Schon der Einstieg mit Monteverdis „Lasciatemi morire“ klingt wie der Soundtrack zu einem Sergio Leone-Epos. Boltro zelebriert auf den meisten Stücken einen klassischen, reinen Trompetenklang, der mitunter sogar an eine Bachtrompete erinnert („Sinfonia dal Barbiere di Siviglia“ von Rossini). Rea beweist sich als Anschlagmagier („Dal tuo stellato soglio“ von Rossini) und Meister des ganz Feinen.
Das konzeptionelle Denken des österreichischen Komponisten und Trompeters Michael Mantler hat die europäische Jazz-Avantgarde seit Ende der sechziger Jahre nachhaltig geprägt. Auf seinem neusten Werk präsentiert der langjährige Mitstreiter von progressiven Größen wie Cecil Taylor, sein Konzept der Kombination aus notierter Kompositionen und freier Improvisation im klaren Kontext eines Duos.
Klarinettist und Saxophonist Michel Portal, geboren 1935, könnte man ohne Skrupel als "Alt-Meister des Jazz" bezeichnen, wäre seine Musik nicht so unglaublich energetisch und jung! Als "Allroundmusiker, der auf vielen stilistischen Hochzeiten tanzt" tritt der Franzose sowohl im Bereich des Jazz als auch im sinfonischen Bereich und mit Ensembles der Neuen Musik auf.
Es gibt nicht viele Musiker, die sich jenseits der Folklore ernsthaft mit dem Alphorn auseinandersetzen. Die weitgereiste Schweizerin Eliana Burki jedoch spielt das anspruchsvolle Instrument nicht nur seit ihrem sechsten Lebensjahr, sie hat es sogar weiterentwickelt und ein eigenes Instrument geschaffen: das Burkihorn. Mit ihrer Band iAlpinisti hat Eliana Burki nun ein vielseitiges Album eingespielt, das beweist, dass alpine Instrumente nicht automatisch mit Folklore und Tracht gleichzusetzen sind.
Die mittelalterliche Zisterzienserabtei von Noirlac im zentralfranzösischen Berry bot den passenden Rahmen für ein außergewöhnliches Projekt des Tuba- und Serpent-Virtuosen Michel Godard: das Konzert „Ivresses“ („Räusche“) verband erlesene musikalische Kost mit Weinverkostung. Er wählte die Weine aus, die dem Publikum der „Ivresses“ kredenzt wurden, und stellte sie während des Konzerts vor.
Gegensätze ziehen sich an, sagt man. Und auf den ersten Blick scheint das Duo des norwegischen Jazzpianisten Bugge Wesseltoft mit dem deutschen Techno- und Deep-House-DJ/Produzent Henrik Schwarz die alte Binsenweisheit zu bestätigen. Wer die beiden Protagonisten des schlicht “Duo” betitelten Albums aber etwas besser kennt, weiß natürlich, dass sie so gegensätzlich gar nicht sind.
Wenn Możdżer heute als wichtigste Entdeckung des jüngeren polnischen Jazz und als einer der herausragenden Pianisten der internationalen Szene gilt, dann nicht zuletzt wegen seiner wegweisenden Grenzgänge zwischen Klassik und Jazz: Er ist der große Romantiker unter den europäischen Jazzpianisten. Mit Improvisationen über Themen von Frédéric Chopin begründete er seinen Ruf, stets klammert sich sein perlendes, anschlagstechnisch unerreichtes Spiel seither an Melodien voller Lyrik und Emotion. Dabei erweist sich Możdżer gleichwohl als überragender Improvisator – allerdings auf der Grundlage eines klassischen Kanons, was Chromatik, Harmonik und vor allem Verzierungen angeht.
Der Saxophonist Branford Marsalis scheint in dem Pianisten Joey Calderazzo sein musikalisches Alter Ego gefunden zu haben. Nur wenige andere zeitgenössische Paarungen dieser Instrumentalkombination haben sich als so inspiriert und produktiv erwiesen wie jene von Marsalis und Calderazzo. Innerhalb des Marsalis Quartetts stellen die beiden das seit Jahren weltweit unter Beweis, nun erscheint ihr allererstes Duo-Album, das die Herzen von Jazzfans höher schlagen lassen dürfte.
Nach mehr als 20 Jahren im Musikgeschäft ist Hanne Boel kein Starlet, sondern eine erfahrene und intuitive Künstlerin, die sich ihre musikalischen Partner sehr sorgfältig aussucht. Mit THE SHINING OF THINGS bestätigt sie ihren Status und wagt erneut einen musikalischen Schritt auf unbekannten Pfaden, ohne dabei einfach frühere Erfolge neu aufzuwärmen.