Nicole Johänntgen im Interview mit Cosmo Scharmer von Jazz-Fun.de

Nicole Johänntgen
Nicole Johänntgen, Foto: Daniel Bernet

Nicole Johänntgen im Interview mit Cosmo Scharmer von Jazz-Fun.de
Aufgenommen am 23.09.2019 vor dem Solo-Konzert in der Berliner Petruskirche

Jazz-Fun.de
Ist es für Jazzmusikerinnen noch schwieriger, als für Frauen die in normalen Berufen arbeiten, Partner, Familie und Beruf in Einklang zu bringen?

Nicole Johänntgen:
Man stellt sich ja die Frage (egal welches Alter): Kann ich Familie und „Profimusikerin sein”, beides unter einen Hut bringen? Das haben mich Kolleginnen gefragt. Es gibt Jazzmusikerinnen, die Kinder haben und auch Konzerttourneen machen. Vielleicht nicht zwei Monate am Stück, aber mehrere Tage hintereinander, und das scheint zu funktionieren.

Jazz-Fun.de:
Wie muss man dies praktisch sehen? Kommen die Kinder mit oder sind die Kinder bei den Großeltern?

Nicole Johänntgen:
Ich war auf Tour, da waren zwei Babys dabei. Das eine war fünf Monate, das andere war neun Monate alt. Wir waren zwei Wochen auf Tour, haben jeden Tag gespielt, die beiden Väter waren dabei, und das ging gut.

Jazz-Fun.de:
Praktisch ist es sicherlich, wenn der Partner dabei sein kann.

Nicole Johänntgen:
Bis zum Studium mit 18, 19 Jahren fragt man sich nicht, ob Kinder und Jazz-Beruf zu verbinden sind. Irgendwann innerhalb des Studiums fängt man an, darüber nachzudenken. Die biologische Uhr beginnt zu ticken, man fragt sich: Kann man das alles vereinbaren? Diese wichtige Frage bekomme ich oft gestellt. Je mehr Jazz-Musikerinnen es gibt, die Mütter sind und ihre Kinder auf Tour mitnehmen, desto inspirierender ist das für die nächste Generation von Musikerinnen und desto weniger gibt’s diese Fragen.

Jazz-Fun.de:
Kommen wir zur Solo-CD, aufgenommen in einer Kirche. Es ist schon mutig, ein Solokonzert auf dem Alt-Saxofon von einer dreiviertel Stunde aufzunehmen und diese Musik auf Solo-Konzerten vorzustellen. Wie kam es dazu?

Nicole Johänntgen:
Ich habe jahrelang in allen möglichen Formationen gespielt: Duo, Trio, Quartett, Quintett und auch Big Band. Die Musik dieser Gruppen und deren Sound waren mir wohl vertraut. Ich wollte mal was ganz Neues ausprobieren. So erfuhr ich von Florian Haupt, einem Kollegen aus Zürich, der Solokonzerte für Saxophon in der Wasserkirche organisiert. Die wunderschöne Kirche hat einen extrem langen Hall. Ich habe ihn kontaktiert und gefragt, ob ich mich bewerben dürfe. Und ich bekam eine Einladung für mein erstes Solokonzert in der Kirche im September 2018. Ich sei die erste Jazz-Saxophonistin, die ihn angeschrieben hatte. Alle anderen Saxophonisten kämen aus dem klassischen Bereich. Das wäre doch mal eine neue Erfahrung, Saxophon im Kontext von einem Raum mit viel Hall zu spielen - wie zum Beispiel der Wasserkirche. Ich habe mir die Frage gestellt: Wie klingt mein Saxophon in diesem Ort voller Hall? Was passiert in meinem Kopf, in meinem Herzen, wenn ich hier spiele. Ich habe genau eine halbe Stunde gespielt, bin durch den Raum gewandert und habe die Kirche von verschiedenen Orten mit Saxophon-Klängen beschallt. Das waren lange Töne. Ich habe mir sogar Themen ausgesucht: Wasser, Erde, Feuer, Luft. Und dann habe ich über diese Themen improvisiert. Das Programm dauerte genau eine halbe Stunde, es war ein Mittags-Konzert. Die Leute, die sich das angehört haben, sind nach dem Konzert zu mir gekommen: Es sei ein wunderschönes Erlebnis gewesen. So was hätten sie noch nie gehört; ich solle bitte weitermachen. Und das waren nicht nur hingesagte höfliche Statements, sondern das waren ernste und eindringlich vorgetragene Empfindungen der Leute. Ich musste weitermachen!
Diese Eindrücke hatte ich lange Zeit im Kopf. Aber erst dieses Jahr habe ich die Idee wieder ausgepackt und dann tatsächlich eine CD aufgenommen und mich dem neuen Klangerlebnis gestellt. Ich bemerkte, dass mein Saxophon in einer Kirche anders klingt, demzufolge spiele ich anders.

Jazz-Fun.de:
Sind das die normalen Reaktionen eines offenen Publikums, das ein Solo-Konzert empathisch aufnimmt?

Nicole Johänntgen:
Ja, ich habe jetzt schon in einigen Kirchen Solo-Konzerte gegeben. Es ist ein ruhiges Programm. Zum Teil kenne ich gar nicht die Reaktionen, weil die Leute am Ende des Konzertes gleich gehen. Ich sehe sie nur ganz kurz. Wahrscheinlich sind die Leute noch in Trance und gehen einfach mit dieser Trance nach Hause. Aber einige kommen zu mir und sagen, so etwas hätten sie noch nie erlebt. Ein derart gespieltes Saxophon hätten sie noch nie in den Räumen einer Kirche gehört. Sie seien aufs Neue überrascht worden, was an Klängen aus dem Saxophon herauszuholen ist. Das ist das Feedback, das ich oft bekomme. Die Menschen sind sehr berührt, alle sind wie in Trance versetzt. Manche haben Tränen in den Augen, sind emotional total angesprochen. Nach dem Konzert ist es für mich schwierig, direkten Zugang zu den Leuten zu kriegen, weil auch ich auf einem anderen Planeten bin. Ich brauche meine Zeit um wieder ins alltägliche Leben zu kommen.

Jazz-Fun.de:
Bei dem Solo-Konzert auf dem JazzBaltica-Festival, das ich im Juni dieses Jahres erleben konnte, war dies genauso. Das Publikum wusste erst gar nicht, wie ihm geschah. Es brauchte länger, das Gehörte und Erlebte mit eigenen Empfindungen zu verarbeiten. Es war eine reife Reaktion des Publikums.

Nicole Johänntgen:
Man muss auch Folgendes sehen: Ein Solo-Konzert zu spielen, verlangt Ruhe aufzunehmen, besonders in einer Kirche. Das heißt, die Leute sind es nicht gewohnt zu klatschen. Die Leute wissen manchmal nicht, ob sie klatschen sollen oder nicht. Aber es gibt auch Leute, die sehr euphorisch sind und umso lauter klatschen. Das ist spannend, nicht zu wissen, wie die Leute reagieren.

Jazz-Fun.de:
Es gibt keine männlichen und weiblichen Instrumente, aber das Saxofon gilt eher als männlich als Violine oder Gitarre. Woher kommen diese Attribute?

Nicole Johänntgen:
Ich habe mir noch nie über diese Frage Gedanken gemacht, ob das Saxophon männlich oder weiblich ist.

Jazz-Fun.de:
Die Attribute sind unsinnig, aber das sind traditionelle Wahrnehmungen und Zuordnungen, die man von der Klassik kennt. Musikerinnen, die Violine, Piano, Cello oder Harfe spielen sind vertraut, aber bei Instrumenten wie Posaune, Saxophon oder Schlagzeug ist es – auch im Jazz – noch ungewohnt, dass Frauen diese Instrumente spielen.

Nicole Johänntgen:
Weil man die Musiker oder Musikerinnen beim Konzert natürlich sehen kann. Wenn man die Musik nur hört, dann ist nicht erkennbar, welches Geschlecht sich dahinter verbirgt und spielt. Wenn man eine musikmachende Person sieht, dann kategorisiert man. Wenn man jetzt in ein Zeitalter kommen würde, in dem nur Frauen Saxophon spielen, dann könnte es plötzlich heißen: Saxophone sind weibliche Instrumente. Daher sind diese Attribute wirklich nicht sinnvoll.

Jazz-Fun.de:
Die großen Jazz-Klassiker beeinflussen Hörer wie Musiker. Gibt es Jazzer, die dich besonders fasziniert haben?
Welche Saxofonisten haben dich geprägt?

Nicole Johänntgen:
Ich fang mal mit dem Klavier an. Beim Klavier haben mich vor allem Debussy, Chopin, Ravel fasziniert. Ich habe eine klassische Klavierausbildung, war mit sechs auf einer Musikschule und habe das sehr lange durchgezogen. Bis zum Alter von 16 habe ich effektiv klassischen Unterricht erfahren. Aber schon mit 13 habe ich das Gefühl gehabt, dass mich das Saxophon mehr packt als das Klavier. Das heißt, vorher war es klassische Musik. Bezüglich des Saxophons habe ich eine Fernsehsendung gesehen. „Ohne extra Filter“ hieß die Sendung. Da gab es wahnsinnig viel Live-Musik von Jazz Bands zu hören.
Wir haben die Sendungen immer abends aufgezeichnet. Irgendwann hat mein Bruder zu mir gesagt: Komm mal, da ist eine Saxophonistin, die musst Du sehen. Und dann war da eine Saxophonistin mit einer klasse Band zu sehen. Die haben Funk-Musik gespielt, das war absolut faszinierend. Die Energie der Musik hat mich sehr angesprochen. Das möchte ich auch lernen, habe ich gedacht. Diese Musikerin faszinierte mich und so habe ich angefangen, diese Musik aufzusaugen. Dann habe ich versucht, die Saxophon-Melodien, die sie gespielt hat, zu imitieren. Später in der „Joe Fuchs”-Band meines Vaters, in der ich mitspielen konnte, bin ich noch stärker in Richtung Pop und Tanzmusik gegangen.
Zu dem typischen Tanzmusik-Sound kam noch der Jazz hinzu, den ich intensiv ein Jahr später - in einer Big Band - angefangen habe zu spielen: das war das Jugend-Jazz-Orchester des Saarlands. Von da an habe ich mehr Jazz-Saxophonisten gehört. Cannonball Adderley, das war und ist mein großer Hero, der Jazz wie ein Gott gespielt hat. Der diesen jazz-souligen Ton draufhat. Wenn ich den höre, dann geht mir das Herz auf. Ich spielte vor zwei Tagen in Garmisch-Partenkirchen. Dort hängt ein großes Bild von Cannonball Adderley. Ich stehe vor dem Bild, spiele für ihn und er grinst.
David Sanborn habe ich auch viel gehört und seine Solos nachgespielt. Ihn traf ich und bat ihn, auf meinem Saxophon zu unterschreiben. Cannonball Adderley fasziniert mich sehr stark. Maceo Parker gehört auch dazu. Wegen des Rhythmusgefühls und der Leichtigkeit, mit der er spielt. Diese kurzen Phrasen, das temperamentvolle Spielen faszinieren mich. Dexter Gordon und John Coltrane auf dem Tenor. John Coltrane gelangte erst in mein Ohr, als ich angefangen hatte zu studieren. Mit 21 habe ich John Coltrane sehr intensiv gehört, mich mit seinem Spiel beschäftigt. Während des Studiums spielte ich in einer Big Band als mir klar wurde: Ich werde mehr Sopran spielen. Plötzlich packte mich John Coltrane und ließ mich nicht mehr los. Dann hörte ich damals Barbara Thompson vom United Jazz and Rock Ensemble und als Inspirationsquelle Candy Dulfer. Das waren, lange Zeit, die einzigen zwei Saxophonistinnen, die ich kannte. Erst jetzt im Zeitalter des Internets sieht man, wie viele tolle Musikerinnen und Musiker es überhaupt gibt.

Jazz-Fun.de:
Eine Frage zur Stilistik. Wenn man sich deine Diskografie anschaut, dann machst du sehr viele Projekte. Einige gehen eher in Richtung elektronischer Jazz, Funk-Jazz. Andere sind so in Richtung zeitgemäßer New Orleans angelegt. Was ist die echte Nicole? Anders gefragt: Als Multi-Stilistin, kannst du alles spielen?

Nicole Johänntgen:
Ich mag einfach alles ausprobieren. Ich habe so meine vier oder fünf musikalischen Ströme, die ich bediene. Zum Beispiel: Ich arbeite gerade an einer CD-Produktion mit dem ägyptischen Oud-Spieler Nehad El Sayed. Dazu gehören noch der österreichische Bassist Philipp Moll und der Perkussionist Andi Pupato aus der Schweiz. Vom Klang her hat das einen ganz anderen Charakter als Musik aus New Orleans, aber eigentlich geht es immer nur um Klangfarben. Meine Klangfarbe ist immer wieder zu erkennen. Auf dem Sopran-Saxophon klinge ich anders als auf dem Alt-Saxophon. Ich spiele Funk nicht in gleicher Weise wie im Zusammenspiel mit einem Oud-Musiker. Das geht schon von der Lautstärke nicht. Meine Musik, mein Stil ist so eine Art Chamäleon, das sich anpasst. Aber die Art, wie ich improvisiere, das ist meine individuelle Linie.

Jazz-Fun.de:
Eine Frage zu JazzBaltica. Du hast auch in der Big Band von Julia Hülsmann mitgespielt. Da war ein reines Frauenprojekt. Hättest du Interesse, was Ähnliches zu machen? Also eine Big-Band zu leiten? Würde dich sowas reizen?

Nicole Johänntgen:
Eher zum Schreiben und zum Mitspielen. Die Leitung würde mich nicht so reizen.

Jazz-Fun.de:
Also Kompositionen beisteuern? Aber kein Dirigieren und Arrangieren?

Nicole Johänntgen:
Lieber eigene Themen komponieren oder einen bekannten Pop-Song für eine Big Band arrangieren, das interessiert mich.

Jazz-Fun.de:
Du lebst in der Schweiz. Gab es da musikalische Gründe, in die Schweiz zu gehen?

Nicole Johänntgen:
Ich hatte private Gründe, weshalb ich in die Schweiz ausgewandert bin, es hat mich hingezogen. Der Käse und die Schokolade sind sehr verlockend. Und die Landschaft ist atemberaubend.

Jazz-Fun.de:
Gibt es Unterschiede beim Jazz-Publikum zwischen Deutschland und der Schweiz? Ist es anders, ob du in Deutschland oder der Schweiz spielst?

Nicole Johänntgen:
Nein. Ich organisiere viel und schreibe regelmäßig meinen Newsletter. Ich habe immer das Gefühl, dass diejenigen, die Kultur wahrnehmen, sehr offen sind. Die Leute, die dann zu meinen Konzerten kommen, mögen es, Musik live zu hören. Sie sind Teil des Abends, der Musik und partizipieren von einem emotionalen Feuerwerk, das auf der Bühne stattfindet. Die Herkunft spielt da keine Rolle.

Jazz-Fun.de:
Wie steht es bezüglich der Förderung von Musikern oder Spielstätten?

Nicole Johänntgen:
Die Schweiz fördert die Kultur. Und das ist ein großer Bonus für alle dort lebenden Musikerinnen und Musiker. Es ist toll, dass es die Unterstützung gibt.

Eine Musikszene ist vorhanden, die sehr kreativ ist. Überall sind tolle Musikerinnen und Musiker vor Ort. Und die Schweiz fördert Künstlerinnen und Künstler. Ich finde das wichtig und notwendig, weil wir keinen Eight to Five Job haben. Wir brauchen Support, um aus der Schweiz rauszugehen und das zu exportieren, was wir in der Schweiz haben: Wir haben verdammt viele Menschen, die gute Musik und Kunst machen.

Jazz-Fun.de:
Bei größeren Festivals überwiegen die älteren Jahrgänge. Besteht die Gemeinde überwiegend aus Senioren? Anders gefragt, falls dies stimmen sollte, wie kann man jüngere Leute stärker zum Jazz, zu den Konzerten bringen? Wie sind diesbezüglich deine Wahrnehmungen, deine Erfahrungen, deine Vorschläge?

Nicole Johänntgen:
Ich empfinde es so, dass überall - wo ich spiele - sich die Festivals und die Clubs öffnen für jüngere Musikerinnen und Musiker. Das ist die eine Seite. Aber auf der anderen Seite stellt sich die Frage nach dem (Nicht-)Vorhandensein eines jüngeren Publikums. Das ist viel schwieriger zu beantworten als bei den Musikerinnen und Musikern, die studieren und jung sind. Aber das Publikum? Das wird nicht automatisch jünger. Und da muss man dran arbeiten.

Jazz-Fun.de:
Wie kann man das machen?

Nicole Johänntgen:
Ich würde jetzt Folgendes sagen: ich habe einen Club und würde übers Jahr verteilt mit Bands einen Deal machen. Ich würde sagen: Habt ihr Lust am Nachmittag oder - je nachdem woher sie kommen – mittags noch ein Konzert in einer Schule zu geben? Und dann sagen: Es gibt beim Konzert abends 10 freie Plätze für Jugendliche und Kinder. Kommt doch abends mit und hört Euch das erste Set an. Wir nehmen euch mit, setzt euch in die vorderste Reihe und spürt die Energie. Wir hatten jetzt am Samstag vier Jugendliche oder sogar Kinder beim Konzert. Das eine Kind war erst acht. Aber die anderen waren Teenies, im Teenie-Alter. Und die saßen alle vorne in der ersten Reihe. Ich habe ihre Freude in den Augen gesehen.

Schulkonzerte und aktives Einbinden sind wichtig. Das heißt, dass man mit ihnen nachmittags einen Workshop macht und sagt: Wenn du noch kein Instrument spielst, dann nimmst du die Trommel in die Hand und wir machen eine wilde Free-Jazz-Improvisation, in einem Stummfilm oder einem Comic verpackt. Vier, fünf Minuten binden wir die Kinder und Jugendlichen ein und sagen: Das ist ein Teil von unserem heutigen Konzertprogramm, an dem Ihr mitwirkt. Oder man gibt ihnen Aufgaben. Du lernst heute Abend, wie man ein Schlagzeug stimmt, oder du lernst heute Abend, wie man eine Ansage macht oder wie die Verkabelung funktioniert.

Jazz-Fun.de:
Das sind einfache Sachen, sehr konkrete Vorschläge.

Nicole Johänntgen:
Ja, ich bin immer für tatkräftige Vorschläge.

Jazz-Fun.de:
Aber könnten nicht auch die Medien etwas machen? Mehr Jazz spielen?

Nicole Johänntgen:
Mehr über Jazz berichten, mehr Jazz spielen, natürlich. Alles! Vielmehr Platz für Jazz, unbedingt!

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Nicole Johänntgen - ein Portrait bei Jazz-Fun.de
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